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Haftung liegt beim Mobilfunkbetreiber

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  1. Re: Haftung liegt beim Mobilfunkbetreiber

    Autor: the_spacewürm 28.10.13 - 09:07

    amk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > the_spacewürm schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Deiner Logik nach ist, wenn sich jemand eine SIM-Karte für meinen
    > Vertrag
    > > bestellt und auch geliefert bekommt, und damit dann auf meine Kosten
    > > Premium-SMS oder -Telefonnummern anruft, dann wessen schuld?
    > Offensichtlich
    > > auch nicht die des Providers, denn das Mobilfunk ist ja kein sicheres
    > > System, also ist das auch vollkommen OK, wenn der die Karte jedem
    > > beliebigen schickt, oder wie?
    >
    > Der Mobilfunkanbieter ist für das verantwortlich, was *er* anbietet. Für
    > Dein Beispiel haftet also ganz normal der Mobilfunkanbieter - so wie auch
    > jetzt schon. Aber der Mobilfunkanbieter haftet nicht für irgendwelche
    > Probleme beim Online-Banking, da er nie versprochen hat, dass eine SIM
    > niemalsnimmernicht in fremde Hände fallen könnte.

    Er bietet eine zweite SIM-Karte an (mit der man viel Schindluder treiben kann) und verschickt die in der Weltgeschichte. Ich denke da müsste ein Gericht klären, inwiefern es dann darauf ankommt, wie man geschädigt wird, wenn hier nicht mal eine grundsätzliche Absicherung vorliegt. Ich glaube nicht, dass man hier den Provider pauschal von jeder Schuld freisprechen kann.

    > Wird der Brief mit der Papier-TAN-Liste falsch zugestellt, haftet ja auch
    > nicht die Post, sondern das Risiko liegt bei der Bank, wenn sie ihre
    > TAN-Listen mit normaler Post verschicken. Ist eine ganz normale
    > Kosten-Risiko-Rechnung.

    Kommt darauf an: Wenn man bspw. ohne vorherige Identifizierung der Person einen Nachsendeauftrag stellen kann und sich die Betrüger dadurch die TAN-Liste zu sich schicken lassen, denke ich, dass man hier durchaus eine Mitschuld der Post sehen könnte (Geht sowas? Ich hoffe nicht!). Noch mehr, wenn die Liste bspw. per Einschreiben versendet wird und der Empfänger und die Person an die ausgeliefert wird nichts mit einander zu tun haben (anderer Name, andere Adresse).

    > Die Banken gehen bewusst ein Risiko ein, und wenn es pro 100.000 Kunden
    > vielleicht 1 Missbrauchsfall gibt, rechnet sich das trotzdem noch für die
    > Banken.

    Eigentlich nicht, denn man kann ja nicht davon ausgehen, dass die Mobil-Anbieter bei sicherheitsrelevanten Dingen wie SIM-Karten keinerlei Sicherheitsmechanismen eingebaut haben. Wie gesagt: Eine SIM-Karte ist ja schon von sich aus ein sicherheitsrelevantes Element, denn sie dient ja zur Identifizierung eines Mobil-Anschlusses. Das Risiko, dass die Banken hier eingehen sollte also prinzipiell eher gering sein, wenn eben die Provider nicht unverantwortlich handeln.

  2. Re: Haftung liegt beim Mobilfunkbetreiber

    Autor: Synti1980 28.10.13 - 09:35

    ronlol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > An Stelle der betroffenen Bank würde ich den Schadenersatz beim
    > Mobilfunkanbieter einklagen, da diese ja nachweislich fahrlässig gehandelt
    > hat.
    > Wer einfach eine zweite SIM Karte an eine bis dato unbekannte Anschrift
    > verschickt ohne den Vertragsinhaber darüber zu informieren, der muss
    > entsprechend vor Gericht eine Ohrfeige bekommen.
    >
    > Das mTan Verfahren ist hierbei in meinen Augen immer noch recht sicher,
    > sofern der Mobilfunkbetreiber keinen Mist baut und SIM Karten in der
    > Weltgeschichte verschickt ohne sich dabei sicher zu sein, dass da auch der
    > richtige Empfänger dahinter steckt.

    Dem stimme ich voll zu. Es ist einfach zu leicht, an eine fremde SIM-Karte heran zukommen. Und da besteht Handlungsbedarf beim Mobilfunkanbieter!

  3. Re: Haftung liegt beim Mobilfunkbetreiber

    Autor: 0xDEADC0DE 28.10.13 - 12:26

    crazypsycho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Das ist aber verboten, die wissen schon warum.
    > Es ist nur in deren App und im Onlinebanking gesperrt. Mit anderen Apps
    > geht es aber problemlos.

    Technisch geht es natürlich, aber laut AGBs ist es bereits nicht erlaubt. Dass die Hauseigene-App das ebenfalls blockiert ist nur ein weiterer "Schutz", auch für den Kunden. Ich würde diese Sperre auch nicht umgehen, denn wenn was ist und die finden raus, dass man das so gemacht hat (was technisch ebenfalls kein Problem ist), haftet man selbst für Schaden, auch wenn man nichts dafür kann.

  4. Re: Haftung liegt beim Mobilfunkbetreiber

    Autor: M.P. 29.10.13 - 10:30

    spantherix schrieb:
    >
    > Warum haftet nicht das Post Unternehmen? Wird die TAN Liste nicht geschützt
    > zugestellt per Einschreiben?

    Nein - Bin Postbankkunde, soweit ich mich erinnere kam die letzte iTAN-Liste nicht per Einschreiben, sondern in einem so unauffälligen Kuvert mit einem neutralen Postfach-Absender, daß ich ihn erst für einen Werbebrief gehalten habe.

    Auch die Plastikkarten kommen bis zum heutigen Tag immer in solchen Kuverts...

  5. Re: Haftung liegt beim Mobilfunkbetreiber

    Autor: Anonymer Nutzer 29.10.13 - 23:36

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > spantherix schrieb:
    > >
    > > Warum haftet nicht das Post Unternehmen? Wird die TAN Liste nicht
    > geschützt
    > > zugestellt per Einschreiben?
    >
    > Nein - Bin Postbankkunde, soweit ich mich erinnere kam die letzte
    > iTAN-Liste nicht per Einschreiben, sondern in einem so unauffälligen Kuvert
    > mit einem neutralen Postfach-Absender, daß ich ihn erst für einen
    > Werbebrief gehalten habe.
    >
    > Auch die Plastikkarten kommen bis zum heutigen Tag immer in solchen
    > Kuverts...

    Security by Obscurity also? LOL! xD

    Das ist ja mal mega dreist :D

    Aber echt mal, hier hat in dem Falle der Provider den Bock geschossen. Was hat der einfach nem fremden Dritten eine SIM zuzustellen von einem Vertragskunden an eine FREMDE Adresse ohne jegliche Sicherheitsfrage oder sonstwas? xD

    Als ich bei Vodafone einen Vertrag machte für ein Tablet (Galaxy Tab 2 10.1) hab ich ein Sicherheitswort angeben müssen. Das werde ich beim Telefonat dann abgefragt! Das identifiziert mich definitiv. Das ist kinderleicht einzurichten und eine "minimum Sicherheit" die einfach gewährleistet sein sollte...

    Denn Daten kann jeder Identitätsdieb einfachst ergaunern -.-

    Aber sowas nicht, denn das weiß nur Vodafone und man selbst. Da es ein selbst erfundenes Kennwort ist! :D

    Natürlich ist das mit der Karte und der TAN Kuvert Sache die du da berichtest ein Unding...

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