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Warum?

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  1. Warum?

    Autor: ZeldaFreak 02.08.19 - 08:55

    Es würde ja reichen wenn man das Produkt, das hinterlegt ist, in den Einkaufswagen gelegt wird bzw. auf die Einkaufsliste. Wenn man dahinter auch noch eine gute Einkaufslisten-App hinterlegt, dann ist das Produkt ein praktischer Helfer. Das Problem ist ja nur, dass man direkt eine Bestellung abgegeben hatte.

    Da die Teile ja eh quasi schon kostenlos für die Kunden waren und jetzt ja nur ein haufen Müll ist, werde ich mir auf Ebay mal einen Vorrat holen.

  2. Re: Warum?

    Autor: genussge 02.08.19 - 09:05

    Amazon wird höchstwahrscheinlich entsprechende Auswertungen vorliegen haben, wie oft, wofür und wer überhaupt die Buttons zum einkaufen verwendet hat und offenbar war die Effizienz nicht ausreichend. Zudem dann noch der juristische Konflikt.

  3. Re: Warum?

    Autor: chefin 02.08.19 - 10:14

    ZeldaFreak schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es würde ja reichen wenn man das Produkt, das hinterlegt ist, in den
    > Einkaufswagen gelegt wird bzw. auf die Einkaufsliste. Wenn man dahinter
    > auch noch eine gute Einkaufslisten-App hinterlegt, dann ist das Produkt ein
    > praktischer Helfer. Das Problem ist ja nur, dass man direkt eine Bestellung
    > abgegeben hatte.
    >
    > Da die Teile ja eh quasi schon kostenlos für die Kunden waren und jetzt ja
    > nur ein haufen Müll ist, werde ich mir auf Ebay mal einen Vorrat holen.

    Sowas wäre Sinnlos. Wenn ich an den PC oder die APP muss um zu bestellen und der Knopf nur ein Produkt in die Einkaufsliste schreibt, das kann ich genauso gut über meine Wunschlisten. Dort liegen all meine alltäglichen Sachen. zB meine Chemikalien fürs Wasserbett zur Reinigung und Pflege, meine Wasserfilter für die Kaffeemaschine, diverser Kleinkram der immer mal wieder kommt für die Kinder usw.

    Der Button ist da sinnlos, da ich normalerweise dann meine Liste durchscrolle um zu wissen, ob ich vieleicht noch etwas mehr brauche und bei einigen Dingen auch immer mal wieder die Preise nachforsche. Das reduziert die Einsatzwahrscheinlichkeit dieses Knopfes weiter. Und so war er bereits vor seiner Geburt eine Null-nummer

  4. Re: Warum?

    Autor: Olliar 02.08.19 - 10:32

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ZeldaFreak schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es würde ja reichen wenn man das Produkt, das hinterlegt ist, in den
    > > Einkaufswagen gelegt wird bzw. auf die Einkaufsliste. Wenn man dahinter
    > > auch noch eine gute Einkaufslisten-App hinterlegt, dann ist das Produkt
    > ein
    > > praktischer Helfer. Das Problem ist ja nur, dass man direkt eine
    > Bestellung
    > > abgegeben hatte.
    > >
    > > Da die Teile ja eh quasi schon kostenlos für die Kunden waren und jetzt
    > ja
    > > nur ein haufen Müll ist, werde ich mir auf Ebay mal einen Vorrat holen.
    >
    > Sowas wäre Sinnlos. Wenn ich an den PC oder die APP muss um zu bestellen
    > und der Knopf nur ein Produkt in die Einkaufsliste schreibt, das kann ich
    > genauso gut über meine Wunschlisten.

    Es gibt halt viele Leute die sind schon so digital-dement, das sie dabei immer wieder vergessen, dass sie doch noch Wollwaschmittel brauchen.
    Da wäre es schon hilfreich, wenn man gleich den "Marker" in den Einkaufskorb setzen kann.
    Würde auch bei verspielten Gästen schützen, die ausversehen den Knopf gedrückt haben.

    Aber das will Amazon ja nicht. Es wäre ja zusätzliche Arbeit, und der Kunde könnte ja auch nicht-bestellen und bestellt dooplet oder dreifach.... (Dir ist sicher schon aufgefallen, das, wenn Du einmal den Weg zum Kaufen genommen hast, Amazon keinen "Zürück"-Knopf erlaubt, sondern du die URL wieder eintippen mußt um da raus zu kommen? Warum macht das "möchtegern kundenfreundlichste Unternehmen der Welt werden wollende" so etwas kundenunfreundliches?)

    Der Amazon-Kunde soll ein dummer und machtloser Bezahl-Zombie werden.
    Bei ihrem Streaming angeboten umgeht Amazon ja auch schamlos deutsches Recht,
    oder haben die da neuerdings eine Seite in Großschrift "Jetzt kostenpflichtig, verbindlich bestellen", wenn Du "ausversehen" nicht auf den Trailer gelenkt wurdest sondern auf den kostenpflichtigen "richtigen" Film? AFAIK gibt es da diese gesetzlich vorgeschriebene Bremse nicht.
    (Auch die Kindersicherung ist ein Schmarren: Mit dieser kann man Kindern kein Taschengeldkonto einrichten, mit dem sie den Umgang üben könnten: Denn sie können garnichts mehr bestellen... Und wenn sie 18 sind soll sie das auf einmal können... und hängen mit 19 in der Schuldenfalle...

  5. Re: Warum?

    Autor: Peter Brülls 02.08.19 - 13:17

    Olliar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Es gibt halt viele Leute die sind schon so digital-dement, das sie dabei
    > immer wieder vergessen, dass sie doch noch Wollwaschmittel brauchen.
    > Da wäre es schon hilfreich, wenn man gleich den "Marker" in den
    > Einkaufskorb setzen kann.
    > Würde auch bei verspielten Gästen schützen, die ausversehen den Knopf
    > gedrückt haben.

    Dafür gab es einen Schutz.


    > Aber das will Amazon ja nicht. Es wäre ja zusätzliche Arbeit, und der Kunde
    > könnte ja auch nicht-bestellen und bestellt dooplet oder dreifach

    Nein, eben nicht.

    Wobei ich den Knopf in unserem Privathaushalt, in den meistem sogar, tatsächlich für sinnlos halte. Aber im Büroumfeld, Kitas, etc.

    > .... (Dir ist sicher schon aufgefallen, das, wenn Du einmal den Weg zum Kaufen
    > genommen hast, Amazon keinen "Zürück"-Knopf erlaubt, sondern du die URL
    > wieder eintippen mußt um da raus zu kommen?

    Woraus? Wenn ich im Browser im Warenkorb bin, habe ich den Zurück-Knopf des Browsers. Ebenso in der iOS-App. Ich verstehe gerade nicht, welchen Fall Du beschreibst, wobei Amazon manchem Anti-Pattern nicht abgeneigt ist.


    > Warum macht das "möchtegern
    > kundenfreundlichste Unternehmen der Welt werden wollende" so etwas
    > kundenunfreundliches?)

    Was? Ich habe das gewese um den Dash-Button nie verstanden, auch wenn ich nicht gebraucht habe. Er war ein Angebot für Leute, die sich um bestimmte Dinge nicht kümmern wollten und bereit waren, dürfen Geld auszugeben.

    > Der Amazon-Kunde soll ein dummer und machtloser Bezahl-Zombie werden.
    > Bei ihrem Streaming angeboten umgeht Amazon ja auch schamlos deutsches
    > Recht, oder haben die da neuerdings eine Seite in Großschrift "Jetzt
    > kostenpflichtig, verbindlich bestellen", wenn Du "ausversehen" nicht auf
    > den Trailer gelenkt wurdest sondern auf den kostenpflichtigen "richtigen"
    > Film? AFAIK gibt es da diese gesetzlich vorgeschriebene Bremse nicht.

    “die Pflicht des Unternehmers aus Satz 1 nur erfüllt, wenn diese Schaltfläche gut lesbar mit nichts anderem als den Wörtern „zahlungspflichtig bestellen“ oder mit einer entsprechenden eindeutigen Formulierung beschriftet ist.”

    Ich sehe da auf einer Detailseite Optionen wie

    Folge 1 kaufen HD 2,99 ¤
    Staffel 4 kaufen HD 22,98 ¤
    Weitere Kaufoptionen
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    Mir ist unklar, wo da noch eine Missverständlichkeit gegeben sein soll.

    > (Auch die Kindersicherung ist ein Schmarren: Mit dieser kann man Kindern
    > kein Taschengeldkonto einrichten, mit dem sie den Umgang üben könnten: Denn
    > sie können garnichts mehr bestellen... Und wenn sie 18 sind soll sie das
    > auf einmal können... und hängen mit 19 in der Schuldenfalle...

    Dafür gibt es Taschengeld mit 5 oder 6 und wenn alles Geld verbraten würde, dann gibt es nichts mehr. Ganz einfacher Deal: Wir sind mit Märchenpark und ich sage ihm, dass er 5 Euro ausgeben darf. Wofür ist mir egal. Wenn weg, dann weg.

  6. Re: Warum?

    Autor: Garius 04.08.19 - 16:00

    Na jetzt gehts los. Seit wann sind Unternehmen dazu angehalten dir Handwerkszeug zur Verfügung zu stellen, damit du deinen Kindern den Umgang mit Finanzen beibringen kannst? Taschengeld Konto? Und natürlich ist das böse Unternehmen Schuld, wenn deine Kinder insolvent gehen, nicht etwa du, der es versäumt hat sie aufs Leben vorzubereiten.

    In Prime ist alles gut ausgeschildert. Da wirst du nicht mit Absicht zu etwas geleitet dass du nicht auch geklickt hast. Und den Kaufprozesse beendest du, indem du den Tab/Browser schließt. Sowieso ein seltsames Argument, wo du alles innerhalb von zwei Wochen zurückgeben kannst. Du kannst sogar den Support direkt nach dem Kauf kontaktieren und die Bestellung stornieren, aber das ist natürlich eine Zumutung für den Kunden, ne?

    Aber solche Aussagen kenn ich. Kommen bei mir aber meist von Klienten die nicht eingestehen wollen, dass sie unaufmerksam auf etwas geklickt haben. Dann ist es halt das böse Unternehmen, dass einem einfach was angedreht hat. Die sind sich auch absolut sicher, dass da nichts von 'Kaufen' stand.

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