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Abseits von Amazon

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  1. Abseits von Amazon

    Autor: dEEkAy 19.09.16 - 13:41

    Wie sieht es denn sonst so in der Branche aus? Kann da jemand was zu erzählen? Ist es wirklich so schlimm bei Amazon?

  2. Re: Abseits von Amazon

    Autor: genussge 19.09.16 - 13:44

    Was man so in den Medien mitbekommt, ist es bei Zalando wohl eher schlechter im Vergleich zu Amazon.

    Bei Otto gibt es Tarifverträge. Aber die Lagerarbeiten werden vielleicht durch externe Firmen betreut. Weiß ich nicht genau.

  3. Re: Abseits von Amazon

    Autor: Trockenobst 19.09.16 - 18:20

    dEEkAy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie sieht es denn sonst so in der Branche aus? Kann da jemand was zu
    > erzählen? Ist es wirklich so schlimm bei Amazon?

    Nunja, wie schlimm ist es denn als Kellner? Du bist 10h am Tag auf den Beinen, da hast du noch das Glück dass man vielleicht noch ein Teil oder alle Trinkgelder behalten darf. Da muss man auch weite Strecken ablaufen und wenn man mal ein Teller/Glas fallen lässt kann es sein dass der Chef das vom Lohn abzieht. Und in der Branche arbeiten 100.000ende pro Jahr.

    Nun ist bei Amazon das auch viel laufen, wenig Pausen. Der Computer weiß wo die Sachen liegen und man ist so ein Hivi der halt Kartons füllt. Und vielleicht ist es für einige Anstrengend, weil es wahrscheinlich nie wirklich Ruhe gibt (als Kellner hat man vielleicht hier und da ein paar Minuten wenn keine Kunden da sind). Immer der Druck, immer muss eine weitere Kiste gefüllt werden. So ist nun mal der Job.

    Aber welches Fließband steht irgendwo? Nirgends. Die laufen auch alle 24h am Tag.

    Früher gab es Jobs, die machte jeder weil es bequem war. Halbtags an der Kasse, oder ein zwei Jahre während der Umschulung nachmittags bei McD. Heute sind das Lebensmodelle, weil es für gewisse Leute nichts anderes gibt oder weil es tausend Gründe gibt warum man aus seinen Kaff nicht wegzieht. Und dann gibt es eben die Farbrik am Fließband für 8,80¤ und Amazon für 10,50¤.

    Verdi hat, wie alle Gewerkschaften, ein Problem mit der Globalisierung und dem Absturz der unteren Mittelschicht. Mit dem Schaffen von shittigen Arbeitsplätzen die eigentlich nur Füllerjobs für die zukünftigen Roboter sind.

    Aber das ist nicht wirklich Amazons Problem. Und wahrscheinlich hat Amazon als Neuling in der Lagerverwaltung am Anfang sehr viele Fehler an den Standorten gemacht und die Leute entweder tatsächlich falsch behandelt oder die Vorarbeiter waren nicht korrekt geschult.

    Verdi hat sicherlich das eine oder andere korrekt angemadet, aber deswegen ist das nicht ein komplett anderer Jobtypus mit Kundenansprache.

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