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So doof ist das Konzept nicht

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  1. So doof ist das Konzept nicht

    Autor: pizuzz 16.02.20 - 22:23

    In Dresden gibts beispielsweise die CarGoTram (ja wirklich).

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/CarGoTram_(Dresden)

    Und wenn dadurch beispielsweise das Güterverkehrszentrum in Leipzig endlich mal nen ordentlichen Tram-Anschluss bekäme, wären sicher auch nicht viele unglücklich darüber.

  2. Re: So doof ist das Konzept nicht

    Autor: dBmDs 17.02.20 - 01:50

    Andreas?

  3. Re: So doof ist das Konzept nicht

    Autor: michael2371 17.02.20 - 07:40

    muss ich zustimmen, ich finds ne super idee!

    gab es bereits auch schon mal (in klein und groß)

    https://de.wikipedia.org/wiki/London_Post_Office_Railway
    https://de.wikipedia.org/wiki/Post-U-Bahn_München

  4. Re: So doof ist das Konzept nicht

    Autor: Geigenzaehler 17.02.20 - 09:03

    In Zuerich gibt's das Entsorgungstram fuer Elektroschrott. Das ist ein rege genutzter Dienst in der Stadt. Der Recyclinghof im Werdhölzli ist praktischerweise mit einem eigenen Anschlussgleis ans Tramnetz angebunden.

  5. Re: So doof ist das Konzept nicht

    Autor: chefin 17.02.20 - 10:07

    Das ist in der Theorie sicherlich ein netter Ansatz. Aber kommen wir mal zur Praxis. Der Inhalt eiens vollgeladenen Sprinters muss zur Ubahn gebracht werden. Mit Handwagen, den da runter kommt kein Fahrzeug. Rampen um bis ans Gleis zu fahren oder Transportrutschen zu bauen dauert sehr lange.

    Die Anlieferung muss an ein Verteilzentrum erfolgen, das verkehrsgünstig und emmissionsarm für LKWs liegt um aanliefern zu können. Also neben der Autobahn weit ausserhalb der Stadt. Von dort kann die Bahn das in die Innenstädte bringen. Der Bahnanschluss am Verteiler kann Paketgerecht gemacht werden. In der Stadt aber klemmt es. Aufzüge bauen die Warentransporte übernehmen, Personen anstellen die jeweils dort umschichten, Gebäude bauen, die wettergeschützt sind und die Paketlagerungen ermöglichen. Da muss ja doch so einiges gepuffert werden. Oder das Personal muss sequentiel Lagerort für Lagerort entladen und versorgen. So oder so, der Personalbedarf steigt enorm an.

    Und das macht es am ende unbezahlbar. Die Konkurrenz die statt E-Bikes Sprinter nimmt ist dann billiger. Und wir bestellen ja immer beim billigsten. Spätestens da werden auch die heroischen Ökofreaks nicht den Ökolieferanten wählen. Weil sie nicht einsehen, das es nicht sozial umgelegt wird und ein Pauschalpreis das abdeckt.

  6. Re: So doof ist das Konzept nicht

    Autor: Olliar 17.02.20 - 13:00

    Man wird dafür Container verwenden, und nicht wie vor dem (Vietnam-) Krieg auf "Stückgut" zurück gehen.

  7. Re: So doof ist das Konzept nicht

    Autor: DarioBerlin 17.02.20 - 18:08

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist in der Theorie sicherlich ein netter Ansatz. Aber kommen wir mal
    > zur Praxis. Der Inhalt eiens vollgeladenen Sprinters muss zur Ubahn
    > gebracht werden. Mit Handwagen, den da runter kommt kein Fahrzeug. Rampen
    > um bis ans Gleis zu fahren oder Transportrutschen zu bauen dauert sehr
    > lange.
    >
    > Die Anlieferung muss an ein Verteilzentrum erfolgen, das verkehrsgünstig
    > und emmissionsarm für LKWs liegt um aanliefern zu können. Also neben der
    > Autobahn weit ausserhalb der Stadt. Von dort kann die Bahn das in die
    > Innenstädte bringen. Der Bahnanschluss am Verteiler kann Paketgerecht
    > gemacht werden. In der Stadt aber klemmt es. Aufzüge bauen die
    > Warentransporte übernehmen, Personen anstellen die jeweils dort
    > umschichten, Gebäude bauen, die wettergeschützt sind und die
    > Paketlagerungen ermöglichen. Da muss ja doch so einiges gepuffert werden.
    > Oder das Personal muss sequentiel Lagerort für Lagerort entladen und
    > versorgen. So oder so, der Personalbedarf steigt enorm an.
    >
    > Und das macht es am ende unbezahlbar. Die Konkurrenz die statt E-Bikes
    > Sprinter nimmt ist dann billiger. Und wir bestellen ja immer beim
    > billigsten. Spätestens da werden auch die heroischen Ökofreaks nicht den
    > Ökolieferanten wählen. Weil sie nicht einsehen, das es nicht sozial
    > umgelegt wird und ein Pauschalpreis das abdeckt.

    Auch wenn ich glaube dass der Mitarbeitereinsatz und die Kosten im Rahmen bleiben würden - die Infrastruktur passt nicht!

    Ich würde nicht jedes Paket anfassen lassen, das ist wirklich eine immense Aufgabe!
    Viel einfacher ist es, an einer geeigneten Stelle ein großes Loch in die Decke zu machen oder einen oberirdischen Anschluß zu nutzen um Containerweise zu verladen. So wie neue U-Bahnen aufs Gleis gesetzt werden. Da muss man halt nur den geeigneten Platz dafür im Außenbereich der Stadt finden. Im Zustellbezirk angekommen geht es direkt vom Container per Rollwagen und mit dem Lastenfahrstuhl dann hoch auf die Strasse um die letzten Meter mit dem Sprinter zurück zu legen. Je nach Anzahl der Bezirke bräuchte man dann natürlich Lastenfahrstühle die auch funktionieren!

    Das Problem - die Sprinter werden so gegen 7 Uhr beladen und für die U-Bahn ist das Rush Hour, also kann man die Bahnhöfe in nähe der Zustellbezirke nicht nutzen und man muss ein Abstellgleis bauen und vor allem Platz nach oben für den Fahrstuhl haben - und das in jedem Bezirk!

    Ich glaube nicht dass das so einfach ist.

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