1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wirtschaft-Forum
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Onlineshopping: Kaufland.de…

Was soll das Herumreiten auf Frischeprodukten?

  1. Thema

Neues Thema


  1. Was soll das Herumreiten auf Frischeprodukten?

    Autor: Mingfu 14.04.21 - 19:15

    Auf dem übernommenen Marktplatz real.de wurden auch keine Frischeprodukte angeboten. Das war einfach nur eine weitere Handelsplattform.

    Und wie im Artikel erwähnt: Kaufland hatte bereits einmal mit Frischeprodukten experimentiert, sah aber keinen Weg das kostendeckend zu betreiben. Daran hat sich inzwischen sicher nichts geändert. Lebensmitteleinkäufe sind üblicherweise recht umfangreich, das bedeutet hohe Kommissionierungskosten. Die Artikel sind meist aber sehr niedrigpreisig (Cent- oder niedriger Eurobereich) und haben nur geringe Gewinnspannen. Das kann nicht zusammengehen. Zumal auch die Versandkosten wegen der nötigen Kühlung und Lieferung binnen eines Tages entsprechend höher ausfallen. Die Bereitschaft diese Mehrkosten zu tragen, ist bei vielen Kunden nicht vorhanden. Damit trägt dieses Modell nicht und ist ein Zuschussgeschäft, welches man sich aus Imagegründen leistet - oder eben auch nicht.

  2. Re: Was soll das Herumreiten auf Frischeprodukten?

    Autor: Krulle 14.04.21 - 21:18

    ... Vor allem wenn man bei kaufland einkauft.
    Mit einem Gruß aus der Schwarz-Stadt :)

  3. Re: Was soll das Herumreiten auf Frischeprodukten?

    Autor: McWiesel 14.04.21 - 22:17

    Genau, das wird wieder solang als Minusgeschäft betrieben, weil man in Strukturen von vor 50 Jahren denkt, bis dann Amazon oder Ali Baba sich der Sache mal annimmt, das richtig digitalisiert und automatisiert und dem Endkunden dann ein komfortablen und fair bepreisten Lieferservice anbietet.
    Und der Kunde kauft dann gewiss nicht mehr in einem Schwarz-Lebensmittelmarkt ein, wo er als Dank für das sowieso unangenehme Einkaufserlebnis dann noch einer Schmarotzer-Firma 50¤ bezahlen darf, weil er keine Parkscheibe auf einem gähnend leeren Parkplatz hinters Fenster geklemmt hat.

    Dann geht man wieder bei der Politik jammern oder startet lächerliche Heulkampagnen für den lokalen Einzelhandel, weil der böse Onlinehandel mal wieder gezeigt hat, wie man Kunden heutzutage gewinnen kann, während man selbst bei kundenfreundlichen Innovationen (Onlineshop, Lieferservice, digitales Einkaufserlebnis, Fokus auf gesunde und nachhaltige Produkte...) jahrzehntelang pennt, jedoch bei jeder neuen Idee die Kunden noch mehr abzuzocken und zu manipulieren aufgeschlossen "hier" schreit, z.B.
    - Gänge noch enger macht, damit die Verweildauer angehoben wird
    - Produkte unübersichtlich aufbaut, damit man Zeugs kauft, das man gar nicht will
    - überzuckerte Quengelprodukte an der Kasse dürfen auch nicht fehlen
    - an jeder unpassenden Ecke noch mal paar mehr Weinflaschen aufdringlich hinstellt, damit die Zielgruppe ja nicht trocken läuft,
    - besagte Beauftragung von Parkplatz-Parasiten

    Schlussendlich: Ich freue mich auf ein bundesweiten Lieferservice, hochgezogen von einem innovativen, ausländischem Investor.

  4. Re: Was soll das Herumreiten auf Frischeprodukten?

    Autor: norinofu 14.04.21 - 22:41

    McWiesel schrieb:
    > Und der Kunde kauft dann gewiss nicht mehr in einem
    > Schwarz-Lebensmittelmarkt ein, wo er als Dank für das sowieso unangenehme
    > Einkaufserlebnis dann noch einer Schmarotzer-Firma 50¤ bezahlen darf, weil
    > er keine Parkscheibe auf einem gähnend leeren Parkplatz hinters Fenster
    > geklemmt hat.

    Ich kenne bei mir in der Gegend keinen Supermarkt der Schwarz Gruppe, bei dem eine Parkraumüberwachung erfolgt. Zumal würde ich sagen, selbst schuld, der Hinweis für ne Parkscheibe ist in der Regel gut sichtbar. Das Argument, Parkplatz war doch leer zählt auf öffentlichen Parkplätzen auch nicht ;-).


    > Dann geht man wieder bei der Politik jammern oder startet lächerliche
    > Heulkampagnen für den lokalen Einzelhandel, weil der böse Onlinehandel mal
    > wieder gezeigt hat, wie man Kunden heutzutage gewinnen kann, während man
    > selbst bei kundenfreundlichen Innovationen (Onlineshop, Lieferservice,
    > digitales Einkaufserlebnis, Fokus auf gesunde und nachhaltige Produkte...)
    > jahrzehntelang pennt, jedoch bei jeder neuen Idee die Kunden noch mehr
    > abzuzocken und zu manipulieren aufgeschlossen "hier" schreit, z.B.
    > - Gänge noch enger macht, damit die Verweildauer angehoben wird
    > - Produkte unübersichtlich aufbaut, damit man Zeugs kauft, das man gar
    > nicht will
    Das trifft wohl auf nahezu alle Supermärkte zu, wenn ich mir überleg, wie verschachtelt "mein" Rewe nach dem Umbau geworden ist. hauptsache schickes Holzimitat auf den Boden geklebt.

    > - überzuckerte Quengelprodukte an der Kasse dürfen auch nicht fehlen
    > - an jeder unpassenden Ecke noch mal paar mehr Weinflaschen aufdringlich
    > hinstellt, damit die Zielgruppe ja nicht trocken läuft,
    Meinst du der Onlinehandel betreibt hier keine "Verkaufsoptimierung". Der hat es sogar noch leichter, da er deinen "Rundgang" speziell auf dich optimieren kann.
    >
    > Schlussendlich: Ich freue mich auf ein bundesweiten Lieferservice,
    > hochgezogen von einem innovativen, ausländischem Investor.

    Für manche Dinge nutze ich inzwischen auch gerne einen Lieferdienst, für frische Waren aber nicht. Hab mal den Abholservice von Rewe getestet, da wurde das lumpigste Obst eingepackt, wahrscheinlich weil es die Kunden im Laden haben liegen lassen.
    Anderenseits wird verucht Plastik usw. immer mehr zu vermeiden, lässt man sich aber Duschgel, Waschmittel und Co von DM schicken, ist jede Flasche separat in eine Plastiktüte eingepackt.
    Man sollte also auch bei den Produktverpackungen ansetzen.

  5. Re: Was soll das Herumreiten auf Frischeprodukten?

    Autor: mke2fs 14.04.21 - 22:46

    Mingfu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auf dem übernommenen Marktplatz real.de wurden auch keine Frischeprodukte
    > angeboten. Das war einfach nur eine weitere Handelsplattform.

    Kann schon sein, deswegen assoziert man mit Kaufland aber trotzdem eher Lebensmittel.
    Und es ist auch nicht so als gäbe es keinen Versand oder Onlineshops die Lebensmittel im Angebot hätten.
    Von daher reitet hier niemand auf nichts rum, es wird einfach nur gesagt das es nicht das ist was man erwarten könnte.

    >
    > Und wie im Artikel erwähnt: Kaufland hatte bereits einmal mit
    > Frischeprodukten experimentiert, sah aber keinen Weg das kostendeckend zu
    > betreiben. Daran hat sich inzwischen sicher nichts geändert.

    Keine Ahnung. Offensichtlich hat sich an ihrer Sicht nichts geändert, jedenfalls bieten sie es nicht an - andere halt schon.

    > Lebensmitteleinkäufe sind üblicherweise recht umfangreich, das bedeutet
    > hohe Kommissionierungskosten. Die Artikel sind meist aber sehr
    > niedrigpreisig (Cent- oder niedriger Eurobereich) und haben nur geringe
    > Gewinnspannen. Das kann nicht zusammengehen.

    Nicht?
    Komischerweise gibt es aber Läden die das anbieten.
    Zum Beispiel Rewe bietet den Versand (von haltbaren und nicht zerbrechlichen) Lebensmitteln an.
    Sie bieten offensichtlich auch an (keine Ahnung wo, aber es ist vorgesehen, bei uns nicht, aber wir leben hier auch auf dem Land) allen möglichen Lebensmitteln an durch ihren eigenen Lieferdienst an.
    Und sie bieten (und das schon seit vor der Pandemie, inzwischen bieten es aber deutlich mehr Filialen an) Abholservice an.
    Das heißt man zahlt 2 Euro drauf und bekommt seine Kisten fertig gepackt zum abholen (Gefrier- und Kühlsachen werden natürlich erst im Moment der Abholung aus Gefrierschränken in der Abholzentrale geholt).
    So hoch können die Kommissionierungskosten offensichtlich nicht sein, sonst würden sie es nicht anbieten können.

    > Zumal auch die Versandkosten
    > wegen der nötigen Kühlung und Lieferung binnen eines Tages entsprechend
    > höher ausfallen. Die Bereitschaft diese Mehrkosten zu tragen, ist bei
    > vielen Kunden nicht vorhanden. Damit trägt dieses Modell nicht und ist ein
    > Zuschussgeschäft, welches man sich aus Imagegründen leistet - oder eben
    > auch nicht.

    Ich nehme mal an das Rewe das nicht aus Image-Gründen tut, sondern um Kunden zu gewinnen.
    Uns hat Kaufland damit als Kunden verloren und Rewe gewonnen.
    Wir hatten uns schon mal vorher danach umgesehen ob es bei uns in der Region sowas gibt.
    Leider ist das nicht der Fall.
    Aber nach dem man überall Masken tragen muss und damit das Einkaufs"erlebnis" noch schlechter ist als vorher (war vorher schon eine nervende Pflichtaufgabe durch irgendwelche Gänge zu rennen die sich öfter mal verändern und Produkte aus Regalen zu klauben die da vorher erst jemand extra sorgfältig hingeräumt hat) war der Druck dann so hoch das wir noch mal Anstrengungen unternommen haben eine andere Möglichkeit zu finden.
    Und die haben wir gefunden, denn meine Frau kommt auf ihren Arbeitstouren (die sie etwas weiter weg führen) an Rewes vorbei die das unterstützen und da haben wir es dann kombiniert.
    Statt einmal in der Woche gemeinsam zum Laden zu fahren wird jetzt einfach online zusammengestellt und dann einfach in 5 Minuten vom Laden unterwegs im vorbeifahren abgeholt.
    Zeit gespart, das durch die Gänge latschen entfällt und die Einkaufsliste ist auch schneller zusammengestellt (Favoriten werden unterstützt und können mit einem Klick übernommen werden).
    Natürlich werden wir das beibehalten auch wenn Einkaufen irgendwann wieder normal möglich sein sollte, denn es hat schon vorher halt keinen Spaß gemacht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.04.21 22:47 durch mke2fs.

  6. Re: Was soll das Herumreiten auf Frischeprodukten?

    Autor: McWiesel 14.04.21 - 23:35

    norinofu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > McWiesel schrieb:

    > Ich kenne bei mir in der Gegend keinen Supermarkt der Schwarz Gruppe, bei
    > dem eine Parkraumüberwachung erfolgt. Zumal würde ich sagen, selbst schuld,
    > der Hinweis für ne Parkscheibe ist in der Regel gut sichtbar. Das Argument,
    > Parkplatz war doch leer zählt auf öffentlichen Parkplätzen auch nicht ;-).

    Und wenn dann sich jeder an die Parkscheibe gewöhnt hat, kommt die nächste Drangsalie, um den Kunden abzuzocken. Früher wurde alles getan, damit der Kunde gerne kommt und ihm wo immer möglich jegliche Aufgaben abgenommen, die ihm beim Einkaufserlebnis behindern oder ablenken würden. Das Zuparken und nutzen für P+R von Supermarktparkplätzen sehe ich ein - das könnte man aber genausogut regeln, in dem man Parksensoren montiert und Autos, die länger als bswps. 75 Minuten dort stehen, dann kostenpflichtig abschleppt. Aber eine vergessene Parkscheibe ist halt ein geiler Grund auch diese Kunden abzocken zu können, die dort nur 10 Minuten zum Einkaufen waren. So ein Kunde wird garantiert nicht mehr kommen - aber anscheinend ist die Konkurrenz nicht groß genug bzw. eine Krähe hackt der anderen halt kein Auge aus.

    > Das trifft wohl auf nahezu alle Supermärkte zu, wenn ich mir überleg, wie
    > verschachtelt "mein" Rewe nach dem Umbau geworden ist. hauptsache schickes
    > Holzimitat auf den Boden geklebt.

    Genau darum gehts - je länger ich mich im Laden aufhalte, weil ich irgendwelche Schwierigkeiten eingebaut bekomme wie regelmäßiges Umsortieren des Sortiments, enge Durchgänge oder störende Aufsteller, desto mehr könnte ich in die Versuchung kommen, noch irgendwas zusätzlich zum Einkaufszettel zu kaufen. Pure Manipulation. Wie erfrischend sind Märkte, die von jedem Artikel nicht 5 (meist unnötige) Versionen haben, dafür großzügig und übersichtlich sind. Oft sind das "Netto City", die mir genau deswegen am besten gefallen.

    > Meinst du der Onlinehandel betreibt hier keine "Verkaufsoptimierung". Der
    > hat es sogar noch leichter, da er deinen "Rundgang" speziell auf dich
    > optimieren kann.

    Aber das kommt mir letztendlich noch mehr zu Gute, wenn mir ein guter Onlineshop gleich passendes Zubehör o.ä. vorschlägt, als mit einem Kind mich an der Kasse entscheiden zu müssen, ob ich ihm ekelhaft bedruckte Tabak-Suchtmittel, Alkohol oder Süßigkeiten ins Blickfeld rücken will. Die paar Kassen, wo tatsächlich noch sinnvolle Mitnehm-Produkte wie Batterien aufgebaut sind und gleichzeitig Kinder nicht irgendwie beeinflussen, kann man echt suchen.

    > Für manche Dinge nutze ich inzwischen auch gerne einen Lieferdienst, für
    > frische Waren aber nicht. Hab mal den Abholservice von Rewe getestet, da
    > wurde das lumpigste Obst eingepackt, wahrscheinlich weil es die Kunden im
    > Laden haben liegen lassen.
    > Anderenseits wird verucht Plastik usw. immer mehr zu vermeiden, lässt man
    > sich aber Duschgel, Waschmittel und Co von DM schicken, ist jede Flasche
    > separat in eine Plastiktüte eingepackt.
    > Man sollte also auch bei den Produktverpackungen ansetzen.

    Wir nutzen viel HelloFresh und MarleySpoon. Da hatten wir noch nie irgendein faules oder auch nur angegammeltes Obst oder Gemüse, ganz selten war mal was durch den Transport leicht verdrückt. Während im Supermarkt davon ausgehen kannst, dass in einem Netz Mandarinen spätestens nach 2 Tagen welche faul und schimmlig sind (wenn nicht direkt beim Einkauf). Und wer unverpackte Ware zuvor alles im Supermarkt angefasst und unter die Nase gehalten hat, will ich erst gar nicht wissen.
    Gerade wegen dieser allgemeinen Befürchtung schlechtes Obst+Gemüse nicht aussortieren zu können, können Online-Lieferanten es sich nicht leisten schlechte Ware einzupacken.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 14.04.21 23:36 durch McWiesel.

  7. Re: Was soll das Herumreiten auf Frischeprodukten?

    Autor: Mingfu 14.04.21 - 23:54

    mke2fs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So hoch können die Kommissionierungskosten offensichtlich nicht sein, sonst
    > würden sie es nicht anbieten können.

    Rewe hat gerade erst gesagt, dass das viel zu aufwendig ist und trotz des Online-Booms wegen Corona ein Minusgeschäft bleibt. Man will mittels dieses Alleinstellungsmerkmals Kunden halten, aber einen Weg, wie man das kostendeckend anbieten kann, sieht man trotz gestiegener Umsätze eben nicht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.04.21 23:55 durch Mingfu.

  8. Re: Was soll das Herumreiten auf Frischeprodukten?

    Autor: Benj 15.04.21 - 01:20

    Mingfu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mke2fs schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > So hoch können die Kommissionierungskosten offensichtlich nicht sein,
    > sonst
    > > würden sie es nicht anbieten können.
    >
    > Rewe hat gerade erst gesagt, dass das viel zu aufwendig ist und trotz des
    > Online-Booms wegen Corona ein Minusgeschäft bleibt. Man will mittels dieses
    > Alleinstellungsmerkmals Kunden halten, aber einen Weg, wie man das
    > kostendeckend anbieten kann, sieht man trotz gestiegener Umsätze eben
    > nicht.

    mke2fs hat sich allerdings auf Click&Collect bezogen, während der REWE-Chef eine Aussage über das defizitäre Versand(!)-Geschäft getroffen hat.

  9. Re: Was soll das Herumreiten auf Frischeprodukten?

    Autor: Squirrelchen 15.04.21 - 06:48

    Also ka, ich lasse mir alles liefern.
    Lebensmittel (Rewe). Wenns schnell gehen muss in unter 15 Minuten. (Gorillas oder Flink)

    Wenn ich keine Lust auf Kochen habe, darfs auch mal der Lieferdienst sein. (jaja der böse Lieferando)
    Küchenmachinen von ao und alles andere von Amazon weil mir meine Lebenszeit zu knapp ist um zwischen 1000 anderen Seiten mit teilweise absurden Lieferbedingungen zu unterscheiden.

    So what? Funzt in derGroßstadt. Geht auf dem Land nicht? Kann ich nicht ändern und ist nicht mein Problem.
    Zu behaupten, dass das System nicht gehen kann, ist Humbug.

    Wer jetzt mit der Moralkeule kommen will:

    Rewe liefert bei kleineren Bestellungen mit Lieferfahrrad aus. Die Blitzlieferdienste sowieso und DHL fährt mit Elektrowägelchen die letzen Meilen. Und auch die Einzelhändler müssen Ihren Schmarn in die Regale stellen sprich anliefern lassen.

    PS: Gemüse und Obst waren bisher IMMER Frisch bei Rewe. Teilweise frischer als in der Frischetheke. Ab und an, und dass kommt auf den Fahrer an, sind die Sachen ein bisschen komisch gepackt, aber meist in Ordnung. Da scheint Rewe hinterher zu sein, die Mitarbeiter zu schulen.

    ------------------
    Ich könnte Ausnussen vor Nussigkeit!

    Es grüßt,
    Dat Hörnchen



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.04.21 06:52 durch Squirrelchen.

  10. Re: Was soll das Herumreiten auf Frischeprodukten?

    Autor: scrumdideldu 15.04.21 - 06:55

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und der Kunde kauft dann gewiss nicht mehr in einem
    > Schwarz-Lebensmittelmarkt ein, wo er als Dank für das sowieso unangenehme
    > Einkaufserlebnis dann noch einer Schmarotzer-Firma 50¤ bezahlen darf, weil
    > er keine Parkscheibe auf einem gähnend leeren Parkplatz hinters Fenster
    > geklemmt hat.

    Hat der bei uns auch eingeführt. Boykotiere ich seither.

    Schreib doch auch noch an

    https://kundenservice.lidl.de/SelfServiceDE/s/contactsupport

    Da kommt zwar nur blablabla zurück dass dies notwendig ist usw. Aber wenn man dort merkt dass dies nicht nur bei einzelnen Kunden auf Widerstand stößt findet vielleicht auch mal wieder ein umdenken statt.

  11. Re: Was soll das Herumreiten auf Frischeprodukten?

    Autor: ul mi 15.04.21 - 07:10

    Benj schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > mke2fs hat sich allerdings auf Click&Collect bezogen, während der REWE-Chef
    > eine Aussage über das defizitäre Versand(!)-Geschäft getroffen hat.

    Nein, Liefergeschäft. (Versand, also Kiste Dosen via DHL, gibt's bei REWE auch.) Und tja, wenn man keine Chance für "wir haben den leckeren Käse, den der Discounter nicht hat" sieht, hat man halt keine Luft für Alleinstellungsmerkmale. Dass es anders geht, sieht man in UK. Klar, liegt auch an der Kundeneinstellung. Und die dunkle Seite hab ich da auch mal sehen dürfen: da schlurft dann nämlich die Oma, wo die Rente nicht reicht, für Mindestlohn mit der großen Rollpalette durch die Gänge und sucht deine Bestellung zusammen. Ist halt "einfache" Arbeit, in vielerlei Hinsicht.

    FWIW, meine Erfahrung ist: bei Rewe gibt's nie Liefertermine, weil in meiner Viertelmillionenstadt nur eine Filiale es anbietet und man nur zwei Wochen im Voraus buchen kann. Und das lieferbare Sortiment ist abgespeckt, Waren mit geringen Margen gibt's nicht per Lieferung. (ZB große Teile des Handelsmarken-Sortiments. Klar kannst du Mineralwasser geliefert bekommen, aber halt "hella" für 80ct und nicht "ja" für 20ct)

    Bei Edeka kann man frühmorgens einen Termin in vier Wochen ergattern. Dort bekommt man dann Eier Größe S (hab ich noch _nie_ in einem Verkaufsraum gesehen) und O+G wird stückweise bestellt, da wiegen 3 Zwiebeln "Stück ca. 150g" dann auch mal zusammen nur 120g. Aber für alles, wo der Markt nur Kisten schieben muss, geht's, also unregelmäßig mal den Flaschenkeller und das Dosenregal auffüllen.

  12. Re: Was soll das Herumreiten auf Frischeprodukten?

    Autor: robinx999 15.04.21 - 07:13

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genau, das wird wieder solang als Minusgeschäft betrieben, weil man in
    > Strukturen von vor 50 Jahren denkt, bis dann Amazon oder Ali Baba sich der
    > Sache mal annimmt, das richtig digitalisiert und automatisiert und dem
    > Endkunden dann ein komfortablen und fair bepreisten Lieferservice anbietet.
    >
    Bis jetzt schafft Amazon dies in Deutschland eigentlich nicht. Amazon Fresh ist auf wenige Liefergebiete beschränkt, die Preise erscheinen mir recht hoch. Sowohl bei den Lebensmittel Preisen und auch natürlich 6,99¤ / Lieferung + zwingend nötige Prime Mitgliedschaft. In Deutschland ist der Lebensmittelmarkt hart umkämpft und es gibt immer wieder Angebote so gibt es genügend Produkte wo ich noch nie den "regulären" Preis gezahlt habe da diese immer alle 3-4 Wochen irgendwo im Angebot sind und man genug davon kaufen kann und anderen dürfte es ähnlich gehen.
    > Und der Kunde kauft dann gewiss nicht mehr in einem
    > Schwarz-Lebensmittelmarkt ein, wo er als Dank für das sowieso unangenehme
    > Einkaufserlebnis dann noch einer Schmarotzer-Firma 50¤ bezahlen darf, weil
    > er keine Parkscheibe auf einem gähnend leeren Parkplatz hinters Fenster
    > geklemmt hat.
    >
    Bedank dich bei den Leuten die den Parkplatz als Dauerparkplatz nutzen. Die Parkscheibe ist halt fast die einzige Lösung. Irgendwelchen Sensoren wird man falls es Streit gibt vermutlich nicht trauen, komplette automatisierte Videoüberwachung dürfte aus Datenschutzgründen unpraktikabel sein. Die Parkscheibe sollte eh jeder im Auto haben und die Schilder sind eigentlich gut zu erkennen. Nebenbei empfehle ich eine elektronische Parkscheibe, so eine Parklite kostet 20¤ ist zugelassen und vergessen kann man dort nichts.
    > Dann geht man wieder bei der Politik jammern oder startet lächerliche
    > Heulkampagnen für den lokalen Einzelhandel, weil der böse Onlinehandel mal
    > wieder gezeigt hat, wie man Kunden heutzutage gewinnen kann, während man
    > selbst bei kundenfreundlichen Innovationen (Onlineshop, Lieferservice,
    > digitales Einkaufserlebnis, Fokus auf gesunde und nachhaltige Produkte...)
    > jahrzehntelang pennt, jedoch bei jeder neuen Idee die Kunden noch mehr
    > abzuzocken und zu manipulieren aufgeschlossen "hier" schreit, z.B.
    > - Gänge noch enger macht, damit die Verweildauer angehoben wird
    > - Produkte unübersichtlich aufbaut, damit man Zeugs kauft, das man gar
    > nicht will
    > - überzuckerte Quengelprodukte an der Kasse dürfen auch nicht fehlen
    > - an jeder unpassenden Ecke noch mal paar mehr Weinflaschen aufdringlich
    > hinstellt, damit die Zielgruppe ja nicht trocken läuft,
    > - besagte Beauftragung von Parkplatz-Parasiten
    >
    > Schlussendlich: Ich freue mich auf ein bundesweiten Lieferservice,
    > hochgezogen von einem innovativen, ausländischem Investor.

    Ich glaube nicht dran, dass dies einer schafft zu vernünftigen Preisen, da wie bereits geschrieben der Lebensmittelmarkt in Deutschland extrem hart umkämpft ist und die Preise recht niedrig sind.

  13. Re: Was soll das Herumreiten auf Frischeprodukten?

    Autor: Squirrelchen 15.04.21 - 07:46

    ul mi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > FWIW, meine Erfahrung ist: bei Rewe gibt's nie Liefertermine, weil in
    > meiner Viertelmillionenstadt nur eine Filiale es anbietet und man nur zwei
    > Wochen im Voraus buchen kann.

    Ja ab und an ist es auch hier eng mit den Terminen, aber meist bekommt man einen.

    > Und das lieferbare Sortiment ist abgespeckt,
    > Waren mit geringen Margen gibt's nicht per Lieferung. (ZB große Teile des
    > Handelsmarken-Sortiments. Klar kannst du Mineralwasser geliefert bekommen,
    > aber halt "hella" für 80ct und nicht "ja" für 20ct)

    Ja, ist es. O-Ton der Hotline: Dies ist so gewollt. Kritisiere ich auch jedesmal, aber man arrangiert sich halt. Da ich nicht in einer prekären Lage lebe, wird dann halt auch mal das etwas teurere Produkt genommen.

    > Bei Edeka kann man frühmorgens einen Termin in vier Wochen ergattern.

    Edeka habe ich noch nicht getestet, die meisten liefern mit DHL, da habe ich keine Lust drauf. Wie ist das bei Edeka?

    ------------------
    Ich könnte Ausnussen vor Nussigkeit!

    Es grüßt,
    Dat Hörnchen

  14. Re: Was soll das Herumreiten auf Frischeprodukten?

    Autor: McWiesel 15.04.21 - 08:35

    robinx999 schrieb:

    >Ich glaube nicht dran, dass dies einer schafft zu vernünftigen Preisen, da wie bereits geschrieben der Lebensmittelmarkt in Deutschland extrem hart umkämpft ist und die Preise recht niedrig sind.

    Das ist halt die Frage, welche Kundschaft man erreichen will. Es gibt schon einen großen Anteil an Kunden, die bewusst hochwertige, gesunde Produkte zu teureren Preisen einkaufen. Und das ist nicht nur das Bio-Produkt im Supermarkt. Wer natürlich in 3 verschiedene Läden nacheinander geht, weil er damit dann 2,79¤ gespart hat, weil die Marmelade mal 9 Cent billiger war, der wird nie die Zielgruppe für ein Onlinehandel mit hochwertigen Produkten sein.

    Ich habe mich zur Corona-Zeit mal intensiver mit dem Thema gesunder Ernährung befasst und seitdem wurde mir eigentlich klar, dass zu 95% in typischen Supermärkten nur für ein Müll rumsteht: hochverarbeitetes Industrie-Essen, Zusatzstoffe, Zuckerbomben, Palmölprodukte, Alkohol, Billigware unbekannter Herkunft, Qualfleisch, etc.. Wenn was einigermaßen Gesundes willst, bleibt der Einkaufswagen entsetzlich leer und man muss tatsächlich in zig Geschäfte (Metzgerei, Gemüsehändler, Biohof, ...) um sich zu versorgen. Und das könnte durchaus ein Markt sein, den man online bedienen könnte, da so ein Einkaufen für den normalen Kunden zeitlich kaum noch hinzukriegen ist.

    Und das ganze Thema nachhaltige & gesunde Ernährung interessiert immer mehr Leute, gleichzeitig kennt gerade Kaufland nur "billig, billig, billig" .. und hier muss die Konkurrenz ansetzen, das Preisdumping muss irgendwann mal ein Ende haben.

  15. Re: Was soll das Herumreiten auf Frischeprodukten?

    Autor: olma 15.04.21 - 09:08

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > (...) bis dann Amazon oder Ali Baba sich der
    > Sache mal annimmt, das richtig digitalisiert und automatisiert und dem
    > Endkunden dann ein komfortablen und fair bepreisten Lieferservice anbietet. (...)

    Fair. Amazon. Klar.
    lol

  16. Re: Was soll das Herumreiten auf Frischeprodukten?

    Autor: norinofu 15.04.21 - 12:07

    McWiesel schrieb:

    > Und wenn dann sich jeder an die Parkscheibe gewöhnt hat, kommt die nächste
    > Drangsalie, um den Kunden abzuzocken. Früher wurde alles getan, damit der
    > Kunde gerne kommt und ihm wo immer möglich jegliche Aufgaben abgenommen,
    > die ihm beim Einkaufserlebnis behindern oder ablenken würden.
    > und nutzen für P+R von Supermarktparkplätzen sehe ich ein - das könnte man
    > aber genausogut regeln, in dem man Parksensoren montiert und Autos, die
    > länger als bswps. 75 Minuten dort stehen, dann kostenpflichtig abschleppt.

    Egal wo ich in Deutschland unterwegs bin, auf vielen Supermarktparkplätzen, egal welcher Kette, gibt es den Hinweis mit der Parkscheibe. Reinlegen und gut ist. Tut nicht weh. Kann man natürlich auch technisch lösen, aber jeden Supermarktparkplatz mit Sensoren ausstatten ist wohl übers Ziel hinausgeschossen. kauf die ne entsprechende Parkscheibe. Ich kenne die Parkraumüberwachung nur von Parkplätzen, bei denen das Fremdparken überhand genommen hat und die eigenen Kunden keine Parkplätze mehr gefunden haben. Ein Kaufland bei mir in der Gegend, das sehr Innenstadt nah ist, hat Schranken montiert - 2 Stunden sind gratis. Zahlautomat direkt im Ausgang des Marktes, also nicht mal ein Umweg. Gleiches bei einem Lidl und einem geteilten Parkplatz von Rossmann, Penny, div. Einzelhändlern und versch. Restaurants. Für mich völlig ok und keine Drangsalierung.

    Abschleppen ist so ne Sache. Erstmal zahlt der Auftraggeber und der kann sich das Geld dann beim Abgeschleppten wieder holen versuchen. Dazu das risiko dem Abgeschleppten gewisse Kosten (Lohnausfall, ...) was auch immer erstatten zu müssen. Auf Privatgrundstücken läst Polizei / ordnungsamt nur in ganz wenig Fällen, z.B. Blockierung von Rettungswegen) abschleppen.



    > Aber eine vergessene Parkscheibe ist halt ein geiler Grund auch diese
    > Kunden abzocken zu können, die dort nur 10 Minuten zum Einkaufen waren. So
    > ein Kunde wird garantiert nicht mehr kommen - aber anscheinend ist die
    > Konkurrenz nicht groß genug bzw. eine Krähe hackt der anderen halt kein
    > Auge aus.
    Ist das Gleiche im öffentlichen Verkehrsraum, Parkscheibe oder -schein vergessen, erhöht das Risiko auf ein Ticket. Da ist man aber selbst dran schuld und nicht jemand anders ;-)

    > Genau darum gehts - je länger ich mich im Laden aufhalte, weil ich
    > irgendwelche Schwierigkeiten eingebaut bekomme wie regelmäßiges Umsortieren
    > des Sortiments, enge Durchgänge oder störende Aufsteller, desto mehr könnte
    > ich in die Versuchung kommen, noch irgendwas zusätzlich zum Einkaufszettel
    > zu kaufen. Pure Manipulation. Wie erfrischend sind Märkte, die von jedem
    > Artikel nicht 5 (meist unnötige) Versionen haben, dafür großzügig und
    > übersichtlich sind. Oft sind das "Netto City", die mir genau deswegen am
    > besten gefallen.

    Keine Ahnung wo du wohnst, aber ständig umgeräumtes Sortiment kenn ich nicht. Gänge sind dann vollgestellt, wenn gerade neue Ware kommt. Die wird eben während der Öffnungszeit eingeräumt. Das positive an Lidl finde ich, bei uns ist jeder markt in der gegend gleich aufgebaut, nur manchmal spiegelverkehrt. Keine zusätzlichen Aufsteller in den Gängen oder so. dagegen ist jeder Rewe, Edeka oder Penny anders aufgebaut. Netto (auch City) sind die lumpigsten Märkte bei mir. Sobald was im Angebot ist, haben sie es nicht im Sortiment. Sortiment eher eingeschränkt, z.B. Frischkäse von 5 Marken aber jeweils nur die zwei gleichen Sorten.

    > Aber das kommt mir letztendlich noch mehr zu Gute, wenn mir ein guter
    > Onlineshop gleich passendes Zubehör o.ä. vorschlägt,
    Interessant, plötzlich ist optimierte Warenplatzierung ein Vorteil. genau das ist die Absicht, dir Dinge anzubieten, die du eigentlich gar nicht wolltest ;-) nur eben digital.

    > mich an der Kasse entscheiden zu müssen, ob ich ihm ekelhaft bedruckte
    > Tabak-Suchtmittel, Alkohol oder Süßigkeiten ins Blickfeld rücken will. Die
    > paar Kassen, wo tatsächlich noch sinnvolle Mitnehm-Produkte wie Batterien
    > aufgebaut sind und gleichzeitig Kinder nicht irgendwie beeinflussen, kann
    > man echt suchen.

    Bei dir scheinen die Supermärkte komplett anders zu sein als bei mir. Bsp. Tabak, in vielen Märkten sind die Waren in Blechkisten am Kassenband versteckt, man nuss nen Knopf drücken und dann fällt vorne an der Kasse die Ware aufs Band. Lidl hat die Ware hinter einem Rollo, das auf Verlangen geöffnet wird. Ein Edeka hat Tabakwaren an einer Kasse gebündelt ein anderer hat nur Kärtchen hängen, die dann an einem Automat eingetauscht werden. Gilt auch z.B. für Gutscheinkarten. Gut, bei uns sind überwiegend Süßwaren im Kassenbereich, aber meine beiden Kinder sind dagegen immun. Die wissen von klein auf, dass es da für sie nix gibt.

    > Wir nutzen viel HelloFresh und MarleySpoon. Da hatten wir noch nie
    > irgendein faules oder auch nur angegammeltes Obst oder Gemüse, ganz selten
    > war mal was durch den Transport leicht verdrückt

    HelloFresh haben wir auch schon genutzt, find ich aber zu Normalpreisen zu teuer. Auch hatten wir letztes Jahr massive probleme mit der lieferung, wenn Fleich dabei war. Die Kühlpads waren zwar noch gefroren und die Ware kam sofort nach Lieferung in den Kühlschrank, aber speziell Geflügel, konnte abends schon in die Tonne weil es schlecht war. Dieses jahr dann schon öfer, sorry, haben ein anderes Gemüse eingepackt als om Rezept steht. Das geht gar nicht, v.a, wenn man dann ein Gericht gar nicht genommen hat.

    Wir haben eben total unterschiedliche Einkaufsverhalten.
    Ich geh mir lieber mein Zeug frisch vor Ort holen, Obsthof, Metzger und was man dort nicht bekommt eben im Supermarkt. Frische Waren in kleinen Verpackungseinheiten zu versenden ist auch nicht so sinnvoll, man braucht sich nur mal den Müll bei HelloFresh anschauen. Auch der Aufwand, die Kühlkette einzuhalten ist nicht zu verachten.
    Bei Nonfood kann ich mir eher vorstellen, dass man sich das liefern lässt.

  17. Re: Was soll das Herumreiten auf Frischeprodukten?

    Autor: Dino13 15.04.21 - 13:15

    Mingfu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auf dem übernommenen Marktplatz real.de wurden auch keine Frischeprodukte
    > angeboten. Das war einfach nur eine weitere Handelsplattform.
    >
    > Und wie im Artikel erwähnt: Kaufland hatte bereits einmal mit
    > Frischeprodukten experimentiert, sah aber keinen Weg das kostendeckend zu
    > betreiben. Daran hat sich inzwischen sicher nichts geändert.
    > Lebensmitteleinkäufe sind üblicherweise recht umfangreich, das bedeutet
    > hohe Kommissionierungskosten. Die Artikel sind meist aber sehr
    > niedrigpreisig (Cent- oder niedriger Eurobereich) und haben nur geringe
    > Gewinnspannen. Das kann nicht zusammengehen. Zumal auch die Versandkosten
    > wegen der nötigen Kühlung und Lieferung binnen eines Tages entsprechend
    > höher ausfallen. Die Bereitschaft diese Mehrkosten zu tragen, ist bei
    > vielen Kunden nicht vorhanden. Damit trägt dieses Modell nicht und ist ein
    > Zuschussgeschäft, welches man sich aus Imagegründen leistet - oder eben
    > auch nicht.

    Ich finde das echt spannend, dass es in Deutschland so schiefgeht, hier in Österreich kannst du dir alles nach Hause liefern lassen, was es auch im Supermarkt gibt (Mitarbeiter machen genau das, was du sonst machst, laufen durch den Laden und sammeln alles ein).
    Und das Angebot wächst immer weiter. Ein neuer Anbieter bietet jetzt sogar die Lieferung am selben Tag in 3h sogar an.
    Lieferkosten sind 5¤, beim Spar sogar kostenlos, wenn du über 100¤ bestellst.
    Kannst sogar angeben ob du eine Ersatzlieferung wünschst, wenn es dein Produkt nicht gibt.

  18. Re: Was soll das Herumreiten auf Frischeprodukten?

    Autor: robinx999 15.04.21 - 17:36

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > robinx999 schrieb:
    >
    > >Ich glaube nicht dran, dass dies einer schafft zu vernünftigen Preisen, da
    > wie bereits geschrieben der Lebensmittelmarkt in Deutschland extrem hart
    > umkämpft ist und die Preise recht niedrig sind.
    >
    > Das ist halt die Frage, welche Kundschaft man erreichen will. Es gibt schon
    > einen großen Anteil an Kunden, die bewusst hochwertige, gesunde Produkte zu
    > teureren Preisen einkaufen. Und das ist nicht nur das Bio-Produkt im
    > Supermarkt. Wer natürlich in 3 verschiedene Läden nacheinander geht, weil
    > er damit dann 2,79¤ gespart hat, weil die Marmelade mal 9 Cent billiger
    > war, der wird nie die Zielgruppe für ein Onlinehandel mit hochwertigen
    > Produkten sein.
    >
    das können ja auch die Marken Produkte im Angebot sein. Auch die Bio Kartoffeln sind mal im Angebot

    Persönlich mache ich es sogar meistens so die Angebotszettel kommen ja ein mal pro Woche und ich kaufe dort ein wo es gerade am effektivsten ist und halt nicht nur billigen Schrott, aber am Ende spart man trotzdem Geld ich bin nicht auf einen Laden festgelegt.

    Und nachhaltige Ernährung gibt es auch im Supermarkt wenn man es will. Ist ja nicht mehr nur Reformhaus, wobei ich da bei Amazon Fresh jetzt auch nicht besonderes gesehen habe.
    Der klassische Wochenmarkt oder die Bauernläden bieten für so etwas hier mehr. Aber da gibt es dann zumindest hier zwar frische Kartoffeln aber keine Bio wenn man es denn will

  1. Thema

Neues Thema


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Teamleitung »Support und Bereitstellung« (m/w/d)
    ekom21 - KGRZ Hessen, Darmstadt, Gießen, Kassel, Fulda
  2. IT-Innovation-Manager*in (w/m/d)
    Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Berlin, Potsdam, Bonn
  3. Sachgebietsleiter (m/w/d) Business Development & Evaluation
    Mainova AG, Frankfurt am Main
  4. IT System Engineer (m/w/d)
    Hannover Rück SE, Hannover

Detailsuche


Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. 79,99€ (Vergleichspreis 106,89€)
  2. 499€ (Vergleichspreis 715,14€)
  3. u. a. Fractal Design Ion+ 2 Platinum 660 W für 99,90€ + 6,99€ Versand statt 161,05€ im...


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


PS5 Access Controller ausprobiert: Playstation-5-Spielspaß für alle Gamer
PS5 Access Controller ausprobiert
Playstation-5-Spielspaß für alle Gamer

Maximal konfigurierbar: Der PS5 Access Controller ist für Spieler mit Einschränkungen gedacht. Golem.de hat das Gamepad ausprobiert.
Von Peter Steinlechner

  1. Sony 50 Millionen Playstation 5 verkauft
  2. Sony Playstation 5 Slim in Deutschland verfügbar
  3. Sammelklage Playstation Store könnte Sony 7,2 Milliarden Euro kosten

Zbox Pico PI430AJ: Flotter Mini-PC mit Solid-State-Kühlung
Zbox Pico PI430AJ
Flotter Mini-PC mit Solid-State-Kühlung

Die fast lautlosen Kühler von Frore Systems funktionieren gut. Mehr Leistung auf so kleinem Raum ist kaum möglich. Eine ARM-CPU wäre aber spannend.
Ein Test von Martin Böckmann


    Science-Fiction: Zehn Sci-Fi-Highlights aus den 70er Jahren
    Science-Fiction
    Zehn Sci-Fi-Highlights aus den 70er Jahren

    Mit Star Wars verändert sich die Science-Fiction im Kino stark. Welche anderen Filme aus den 70ern sollte man unbedingt gesehen haben?
    Von Peter Osteried

    1. Doctor Who Die Geburt des Doctorverse
    2. Sci-Fi-Film T.I.M. Wenn der Hausroboter ein Faible für die Hausherrin hat
    3. Alex Garlands neuer Film Civil War Die USA im Bürgerkrieg