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Er ist aber nicht verpflichtet, das bestellte Produkt noch einmal zu liefern

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  1. Er ist aber nicht verpflichtet, das bestellte Produkt noch einmal zu liefern

    Autor: Avarion 21.03.19 - 19:38

    "Dieser ist dafür verantwortlich, dass sie auch ihre Ware erhalten. Unterschlägt der (unbekannte) Nachbar die Sendung, ist der Händler verpflichtet, Ihnen den Kaufpreis zu erstatten. Er ist aber nicht verpflichtet, das bestellte Produkt noch einmal zu liefern"

    Nicht? Ich dachte dafür hat man einen Kaufvertrag?

  2. Re: Er ist aber nicht verpflichtet, das bestellte Produkt noch einmal zu liefern

    Autor: superdachs 21.03.19 - 20:13

    Und wie soll das funktionieren? Soll der Händler eine Zeitmaschine bauen und eine neue Originale Ming Vase organisieren?
    Kann der Händler einen Kaufvertrag nicht erfüllen gibt es die Kohle wieder. Also alles völlig in Ordnung.

  3. Re: Er ist aber nicht verpflichtet, das bestellte Produkt noch einmal zu liefern

    Autor: elcaron 21.03.19 - 20:54

    In 99% der Fälle wird ein Onlinehändler den Vertrag aber erfüllen KÖNNEN und ich dachte auch, dass er es dann - ggf. je nach AGB - muss.

  4. Re: Er ist aber nicht verpflichtet, das bestellte Produkt noch einmal zu liefern

    Autor: notnagel 21.03.19 - 21:22

    elcaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In 99% der Fälle wird ein Onlinehändler den Vertrag aber erfüllen KÖNNEN
    > und ich dachte auch, dass er es dann - ggf. je nach AGB - muss.

    Nein, überhaupt nicht, solange er seinerseits nachweislich das Produkt auch wirklich verschickt hat,
    stimmt das schon wie gesagt wurde.
    Er kann es sich aussuchen, bei der Mingvase von Superdachs wird wohl kein Ersatz geliefert,
    bei einem USB-Adapter aus "Kulanz" und Kundenbindung eher.

  5. Re: Er ist aber nicht verpflichtet, das bestellte Produkt noch einmal zu liefern

    Autor: as112 21.03.19 - 22:10

    notnagel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > elcaron schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > In 99% der Fälle wird ein Onlinehändler den Vertrag aber erfüllen KÖNNEN
    > > und ich dachte auch, dass er es dann - ggf. je nach AGB - muss.
    >
    > Nein, überhaupt nicht, solange er seinerseits nachweislich das Produkt auch
    > wirklich verschickt hat,
    > stimmt das schon wie gesagt wurde.

    Nein, stimmt nicht. Versand ist bei Verbraucherverträgen mittlerweile Bringschuld. Mit anderen Worten, wenn die Ware nicht beim Verbraucher ankommt, dann hat er nicht erfüllt und muss erneut liefern (sofern es sich um vertretbare Sachen handelt).



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.03.19 22:16 durch as112.

  6. Re: Er ist aber nicht verpflichtet, das bestellte Produkt noch einmal zu liefern

    Autor: 6502 22.03.19 - 00:39

    Der Händler muß das Produkt nochmal liefern, sofern es sich um eine Gattungsscgukd handelt:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Gattungsschuld

    ... und keine (wirtschaftliche) Unmöglichkeit vorliegt.

    Gattungsschuld ist immer anzunehmen bei noch in Serie hergestellten Produkten.

    Bei diesen Big Figuren ist es die Frage, ob sie noch anderswo (gebraucht) zu beschaffen sind. Vermutlich ja.

    Aber: waren sie nicht individuell angemalt? Insofern liegt m.E. dann KEINE Gattungsschuld vor - und damit auch kein Anspruch auf erneute Lieferung.

  7. Re: Er ist aber nicht verpflichtet, das bestellte Produkt noch einmal zu liefern

    Autor: crazypsycho 22.03.19 - 10:03

    Avarion schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Dieser ist dafür verantwortlich, dass sie auch ihre Ware erhalten.
    > Unterschlägt der (unbekannte) Nachbar die Sendung, ist der Händler
    > verpflichtet, Ihnen den Kaufpreis zu erstatten. Er ist aber nicht
    > verpflichtet, das bestellte Produkt noch einmal zu liefern"
    >
    > Nicht? Ich dachte dafür hat man einen Kaufvertrag?

    Das dachte ich auch zuerst. Aber die Aussage war wohl Fall bezogen.
    Hier ging es ja um Einzelstücke, was bedeutet, dass eine erneute Lieferung unmöglich ist.
    Bei einem Händler und Massenware sieht es anders aus. Da ist eine erneute Lieferung problemlos möglich, darum muss der Händler dies auch tun um den Kaufvertrag einzuhalten.

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