Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wirtschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Onlineshopping: Wenn ein Paket…
  6. Thema

Hermes kann "lustig" sein

  1. Thema
  1. 1
  2. 2
  3. 3

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Re: Hermes kann "lustig" sein

    Autor: AllDayPiano 22.03.19 - 13:46

    > aber würde der Nikeshop mir erklären er möchte meine 500¤
    > teure Uhr gern unversichert/unterversichert versenden drücke ich sicherlich
    > nicht auf "Passtschon" und weine danach

    Ne, ich weine danach auch nicht. Das Versandrisiko trägt bei Privatkundengeschäften *IMMER* der Versender. ER muss im Zweifel nachweisen, dass die Ware angekommen ist (was er nicht kann) und durch den Verzicht auf eine Versandversicherung trägt er den Schaden dann alleine.

  2. Re: Hermes kann "lustig" sein

    Autor: crazypsycho 22.03.19 - 15:49

    das_mav schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1.) Ach ja. Daher kann man in aller Regel auch auswählen wie versendet
    > werden soll und oftmals sogar von welchem Dienstleister. Keine Ahnung wo du
    > so bestellst, aber würde der Nikeshop mir erklären er möchte meine 500¤
    > teure Uhr gern unversichert/unterversichert versenden drücke ich sicherlich
    > nicht auf "Passtschon" und weine danach, dass es mir Niedergelegt wurde.

    Mir wäre das egal, denn es handelt sich um einen Händler und der haftet bei Verlust.
    Ist dann dessen Problem wenn es nicht ankommt. Selbst Schuld wenn man als Händler unversicherten Versand anbietet.

    > Als letztes bleibt noch die Option Briefkasten: Wenn es da rein passt dann
    > darf man auch dorthin Pakete zustellen.

    Nein, nicht bei einem Paket, außer es liegt eine Ablagegenehmigung vor.
    Alles was einer Unterschrift bedarf, darf nicht in den Briefkasten.

  3. Re: Hermes kann "lustig" sein

    Autor: das_mav 22.03.19 - 17:48

    crazypsycho schrieb:
    > Nein, nicht bei einem Paket, außer es liegt eine Ablagegenehmigung vor.
    > Alles was einer Unterschrift bedarf, darf nicht in den Briefkasten.

    Doch, auch bei einem Paket. Dort gibt es u.a. auch den Service "Persönliche Übergabe" oder eine Vorausverfügung die so eine Zustellung dann verbieten kann. Das ist bspw. bei Handysimkarten für Verträge der Fall, aber meist auch bei Paketen mit hohem Wert.
    Ebenso gilt das auch bei "gelben Briefen" wenn nicht ausgeschlossen.
    Persönliche Zustellung und Persönliche Übergabe sind verschiedene Dinge.
    Warum ich das behaupte: Wäre es nicht gestattet Pakete in den Briefkasten zuzustellen hätte der DHL Scanner diese Option auch nicht. Ebenso wie er keine Option der Zustellung an "Wunschort" besitzt wenn der Kunde keinen offiziellen angegeben hat. Die werden da schon sehr genau wissen was sie tun. Ein Briefkasten ist per se nur denen Zugänglich die dauerhaft in diesem Haushalt wohnen und mündig sind - ergo ist dies auch ein geeigneter Ablageort des Paketes. Sollte es dabei beschädigt werden haftet natürlich Zwangsläufig DHL oder am Ende sogar der Zusteller wenn es "rohe Gewalt" war dort zuzustellen. Dafür leistet man als Zusteller einen Eid.

    Dass das Dass mit das verwechselt wird, führt irgendwann dazu, dass das Dass das nicht mehr erträgt und dass das Dass das Das dann tötet.

  4. Re: Hermes kann "lustig" sein

    Autor: crazypsycho 22.03.19 - 19:20

    das_mav schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > crazypsycho schrieb:
    > > Nein, nicht bei einem Paket, außer es liegt eine Ablagegenehmigung vor.
    > > Alles was einer Unterschrift bedarf, darf nicht in den Briefkasten.
    >
    > Doch, auch bei einem Paket. Dort gibt es u.a. auch den Service "Persönliche
    > Übergabe" oder eine Vorausverfügung die so eine Zustellung dann verbieten
    > kann. Das ist bspw. bei Handysimkarten für Verträge der Fall, aber meist
    > auch bei Paketen mit hohem Wert.
    > Ebenso gilt das auch bei "gelben Briefen" wenn nicht ausgeschlossen.
    > Persönliche Zustellung und Persönliche Übergabe sind verschiedene Dinge.
    > Warum ich das behaupte: Wäre es nicht gestattet Pakete in den Briefkasten
    > zuzustellen hätte der DHL Scanner diese Option auch nicht. Ebenso wie er
    > keine Option der Zustellung an "Wunschort" besitzt wenn der Kunde keinen
    > offiziellen angegeben hat. Die werden da schon sehr genau wissen was sie
    > tun. Ein Briefkasten ist per se nur denen Zugänglich die dauerhaft in
    > diesem Haushalt wohnen und mündig sind - ergo ist dies auch ein geeigneter
    > Ablageort des Paketes. Sollte es dabei beschädigt werden haftet natürlich
    > Zwangsläufig DHL oder am Ende sogar der Zusteller wenn es "rohe Gewalt" war
    > dort zuzustellen. Dafür leistet man als Zusteller einen Eid.

    Als Zusteller leistet man keinen Eid. Und egal was im Scanner steht, der Bote darf ein Paket nicht im Briefkasten zustellen. Der Kunde bezahlt nämlich explizit dafür, dass die Sendung mit Unterschrift ist. Auch in den AGBs ist nichts davon zu finden.
    Der Bote handelt somit nicht vertragsgemäß, wenn er in den Briefkasten zustellt.

    Persönliche Übergabe ist wieder was ganz anderes. Da darf der Bote nicht an Nachbarn abgeben.

  5. Re: Hermes kann "lustig" sein

    Autor: rubberduck09 24.03.19 - 11:26

    Mir hat Hermes mal ein Paket aufs Fensterbrett neben einer Nebeneingangstüre gelegt und es als 'Zugestellt' markiert.
    Ich habe wochenlang danach gesucht, Hermes ist auch der einzige Lieferdienst der von dieser Seite je ans Haus herangefahren ist um diese Nebentüre überhaupt zu _finden_.
    Eine Nachfrage in der Zentrale brachte nix.
    Und Hermes hat schon öfter was zu mir gebracht - nur der eine besonders kreative Zusteller rallts nicht.

    Mit DHL habe ich einen Ablagevertrag 'in der Garage'.
    Da habe ich die Pakete auch schon sonstwo gefunden aber noch nie in der Garage. Einmal in einem Durchgang direkt neben der Garage und Zweimal schon irgendwo in der Fahrzeughalle _NEBENAN_. Die Garage ist nicht abgeschlossen, da könnte so ein DHL Zusteller locker rein aber offenbar sind manche zu doof für einen einfachen (aussen befindlichen!!!) Riegel.

  6. Re: Hermes kann "lustig" sein

    Autor: quineloe 24.03.19 - 11:48

    Das sind dann lauter Pakete, die du nie erhalten hast...

  7. Re: Hermes kann "lustig" sein

    Autor: Urbautz 27.03.19 - 11:48

    Die frage ist, darf der Fahrer "geschlossene" Türen öffnen? Ich meine nämlich nein. Bei mir funzt das recht gut mit "auf der Terasse hinterm haus". Sie stellens sogar unter den Balkon, und nicht auf den freien bereich davor.

    Aber mit Hermes hatte ich auch schon öfters Spaß.

    Absolutes Highlight letzten Sommer:
    Samstag früh halb 8: "Ihr Paket wurde zugestellt"-Mail bekommen (bin grade aufgewacht), also schnell hose gesucht, wird ja gleich klingeln. Dann mal rausgeguckt, nix zu sehen von nem fremden auto. Also zähne geputzt, kaffee gemacht, nix. Nochmal links und rechts geguckt, Briefkasten gechecked. Ich stehe grade vor der Tür, als es wieder vibriert "Zustellversuch gescheitert". Ich kratze mich noch am Kopf, da fährt ein Auto mit Hermes-Aufkleber an mir vorbei, der Fahrer nickt mir zu.
    Ich schwing mich ins Auto und fahre ihm hinterher. Leider hab ich ihn nicht mehr erwischt.

    Zentrale angerufen. Viertel Stunde später kommt der Fahrer zurück, gibt mir das Paket und entschuldigt sich. Und merkt an, dass er jetzt arbeitslos ist.

    Irgendwie traurig, irgendwie auch gerechtfertigt und stellt die ganze Branche in ein schlechtes Licht.

  8. Re: Hermes kann "lustig" sein

    Autor: Sharra 27.03.19 - 12:36

    Der Mann hat sich einen Gefallen getan. Niemand sollte glücklicher über einen verlorenen Job sein, als ein Ex-Hermesfahrer.

  9. Re: Hermes kann "lustig" sein

    Autor: crazypsycho 27.03.19 - 18:58

    Urbautz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zentrale angerufen. Viertel Stunde später kommt der Fahrer zurück, gibt mir
    > das Paket und entschuldigt sich. Und merkt an, dass er jetzt arbeitslos
    > ist.

    Klingt für mich jetzt etwas unglaubwürdig. Die Stützpunktbetreiber haben so gut wie immer Botenmangel und können es sich nicht leisten wegen so Kleinkram jemanden rauszuwerfen.
    Und in 15min soll die Zentrale den Stützpunktbetreiber informieren und dieser den Boten angerufen haben + der Bote zu dir gefahren sein?

  1. Thema
  1. 1
  2. 2
  3. 3

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. ESG Mobility GmbH, München
  2. AWEK microdata GmbH, Bielefeld
  3. ORBIT Gesellschaft für Applikations- und Informationssysteme mbH, Bonn
  4. GK Software SE, Schöneck/Vogtland, Sankt Ingbert

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 3,99€
  2. (-12%) 52,99€
  3. 4,99€
  4. 39,99€ (Release am 3. Dezember)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Vision 5 und Epos 2 im Hands on: Tolinos neue E-Book-Reader-Oberklasse ist gelungen
Vision 5 und Epos 2 im Hands on
Tolinos neue E-Book-Reader-Oberklasse ist gelungen

Die Tolino-Allianz bringt zwei neue E-Book-Reader der Oberklasse auf den Markt. Der Vision 5 hat ein 7 Zoll großes Display, beim besonders dünnen Epos 2 ist es ein 8-Zoll-Display. Es gibt typische Oberklasse-Ausstattung - und noch etwas mehr.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

  1. Tolino Page 2 Günstiger E-Book-Reader erhält Displaybeleuchtung

Rohstoffe: Lithium aus dem heißen Untergrund
Rohstoffe
Lithium aus dem heißen Untergrund

Liefern Geothermiekraftwerke in Südwestdeutschland bald nicht nur Strom und Wärme, sondern auch einen wichtigen Rohstoff für die Akkus von Smartphones, Tablets und Elektroautos? Das Thermalwasser hat einen so hohen Gehalt an Lithium, dass sich ein Abbau lohnen könnte. Doch es gibt auch Gegner.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Wasserkraft Strom aus dem Strom
  2. Energie Wie Mikroben Methan mit Windstrom produzieren
  3. Erneuerbare Energien Die Energiewende braucht Wasserstoff

Alexa: Das allgegenwärtige Ohr Amazons
Alexa
Das allgegenwärtige Ohr Amazons

Die kürzlich angekündigten Echo-Produkte bringen Amazons Sprachassistentin Alexa auf die Straße und damit Datenschutzprobleme in die U-Bahn oder in bisher Alexa-freie Wohnzimmer. Mehrere Landesdatenschutzbeauftragte haben Golem.de erklärt, ob und wie die Geräte eingesetzt werden dürfen.
Von Moritz Tremmel

  1. Digitaler Assistent Amazon bringt neue Funktionen für Alexa
  2. Echo Frames und Echo Loop Amazon zeigt eine Brille und einen Ring mit Alexa
  3. Alexa Answers Nutzer smarter Lautsprecher sollen Alexa Wissen beibringen

  1. Videostreaming: Netflix klassifiziert Zuschauer nach drei Gruppen
    Videostreaming
    Netflix klassifiziert Zuschauer nach drei Gruppen

    Einschaltquoten oder etwas Vergleichbares gibt es bei keinem in Deutschland aktiven Streaminganbieter. Immerhin hat Netflix mitgeteilt, dass Zuschauer nach drei Kategorien sortiert würden - und zumindest Produzenten entsprechendes Zahlenmaterial erhielten.

  2. BDI: Industrie für schnelle 5G-Errichtung statt Vertrauensschwüre
    BDI
    Industrie für schnelle 5G-Errichtung statt Vertrauensschwüre

    Die deutsche Industrie will keine Vertrauenswürdigkeitserklärung von den 5G-Ausrüstern einholen müssen. Diese Erklärungen seien wirkungslos, gefragt sei dagegen Cyber-Resilienz.

  3. Watch Parties: Twitch ermöglicht Streamern Filmabende mit Followern
    Watch Parties
    Twitch ermöglicht Streamern Filmabende mit Followern

    Gemeinsam im kleinen oder großen Kreis einen Spiefilm oder eine TV-Serie per Streaming anschauen: Das können Influencer künftig auf Twitch - vorerst allerdings nur in den USA.


  1. 07:56

  2. 18:53

  3. 17:38

  4. 17:23

  5. 16:54

  6. 16:39

  7. 15:47

  8. 15:00