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Weitere Sicht eines „Logistikers“

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  1. Weitere Sicht eines „Logistikers“

    Autor: Snowi 22.03.19 - 14:15

    Gab ja schon einen Beitrag eines ehemaligen DHL Mitarbeiters: https://forum.golem.de/kommentare/wirtschaft/onlineshopping-wenn-ein-paket-verloren-geht/mal-aus-sicht-von-jemanden-der-kurz-in-einem-paketzentrum-gejobbt-hat./124957,5328496,5328496,read.html#msg-5328496

    Hier aber mal mein Senf dazu. Vorweg, ich arbeite nicht in der „normalen“ Branche, sondern im Express-Bereich, also eher UPS/TNT/FedEx/DHL Express.

    Zuerst einmal sollte sich jeder darüber im klaren sein, wo was für Leute angestellt werden, und wie die bezahlt werden.
    DHL/Post, UPS und TNT/FedEx zahlen recht faire Gehälter, und haben gewisse „Qualitätsansprüche“ an die Fahrer. Die sind nicht sonderlich hoch, aber vorhanden.
    Hermes und DPD stellen gefühlt jeden ein den sie kriegen können, das sind oft Menschen die nicht der Deutschen Sprache mächtig sind und auch schlecht bis sehr schlecht bezahlt werden. Scheinselbstständigkeit ist hier das Stichwort, endet dann gerne mal bei 3-4¤ Stundenlohn.
    Wer halt mit diesen Diensten verschickt, darf sich nicht wundern, wenn irgendwas schief geht. Klar sollten die ihren Job ordentlich machen, aber die sollten auch fair behandelt werden. Werden sie aber nicht, also tun die das auch mit den Paketen nicht. Auf die Mitarbeiter hat man als Privatverbraucher keinen Einfluss, auf den Händler bei dem man kauft aber schon.

    Ich bestelle zB nur bei Shops, die via DHL oder UPS versenden. Kommt bei einem neuen Shop was via Hermes oder DPD, war es meine letzte Bestellung, und es gibt eine E-Mail in der ich das auch klar schildere (An den Shop). Dafür darf man aber auch nicht rumgeizen - Versand kostet halt Geld, und da sind am Ende trotz Automatisierung noch viele Menschen nötig, um das Zeug von A nach B zu bringen.
    Bei Amazon kann man übrigens nach mehreren fehlgeschlagenen Zustellungen über einen bestimmten Dienstleister den Support anschreiben, und diesen Dienstleister für die Zukunft für sich selbst sperren lassen.

    Dann was die Verpackungen angeht... weiß nicht was ich dazu sagen soll. Mir fehlen jeden Tag erneut die Worte, wenn ich sehe, was und vor allem wie die Leute verschicken.
    Amazon wird da gefühlt gerne kritisiert, aber im Vergleich sind deren Verpackungen ein Traum.
    Wenn da also mal ein Paket später ankommt weil es beschädigt wurde: Es KANN natürlich ein Unfall gewesen sein (ungünstig eingeladen usw), aber in der Regel ist es die Schuld des Absenders. Wer Kartons benutzt die schon 10x um die ganze Welt gewandert sind, darf sich nicht wundern, wenn die unterwegs auseinanderfallen.
    Handschriftliche Etiketten sind generell Ok, nur sollte man auch leserlich schreiben können.

    Was auch wichtig ist für Absender: Klebt eure Etiketten ordentlich fest! Genau so Rechnungen oder andere Papiere die außen am Paket befestigt sein müssen. Legt ggf. besser noch ein Etikett mit ins Paket bevor ihr es zuklebt.
    Es ist einfach nur Absurd wieviel Papiermüll bei uns anfällt, weil ständig irgendwo Papiere rausfallen. Da hat keiner Zeit für. Aufheben, durchlesen und das Paket suchen, während man schon 10 weitere Pakete hätte bearbeiten sollen, geht halt einfach nicht.

  2. Re: Weitere Sicht eines „Logistikers“

    Autor: simonheinrich 22.03.19 - 14:55

    Sehr richtig, guter Kommentar.

    Noch zwei Tipps von mir:

    -Druckt Versandetiketten mit einem Laserdrucker und nicht mit dem Tintenpisser: Besonders bei der Abgabe in kleineren Paketshops stehen die Pakete lange auf einem Wagen rum, werden ggf. mit feuchten Paketen bestapelt und dann je nach Lage dann ohne Regenschutz in einen Wagen gebracht.
    - Überklebt das alte Versandetikett bei gebrauchten Kartons. Besonders beim Versand mit dem gleichen Dienstleister wie zuvor darf kein Barcode mehr sichtbar sein.

  3. Re: Weitere Sicht eines „Logistikers“

    Autor: Handle 23.03.19 - 01:33

    simonheinrich schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > -Druckt Versandetiketten mit einem Laserdrucker und nicht mit dem
    > Tintenpisser [...]

    Wenn man Pigmenttinte verwendet, dann geht's auch mit dem Tintenstrahldrucker.

  4. Re: Weitere Sicht eines „Logistikers“

    Autor: pinki 26.03.19 - 12:00

    Oder man überklebt das komplette Label nochmal mit Paketklebeband.
    Dann ist's einigermaßen sicher vor Wasser und es klebt garantiert fest genug.

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