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Ergänzungen zur Diskussion

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  1. Ergänzungen zur Diskussion

    Autor: Niels TESOBE 14.06.10 - 16:59

    Hallo zusammen,
    zuerst einmal vielen Dank für die interessanten Beiträge im Zusammenhang mit dem Open Bank Project.

    Beim Open Bank Project geht es *nicht nur* darum die Transparenz im Bankwesen zu erhöhen. Das OBP hat auch nicht den Anspruch alle Transaktionen und Konten offen zu legen. Die API soll vielmehr die Möglichkeit bieten Konten der Öffentlichkeit oder auch nur einem bestimmten Personenkreis zugänglich zu machen. Diese Funktion kann beispielsweise für Konten mit öffentlichen Geldern genutzt werden. Ein privater Kontoinhaber kann somit immer selbst über die Privatsphäre seines Kontos entscheiden.

    Die Grundlage für die API des Open Bank Projects ist nicht ausschliesslich der HBCI-Standard. Diese im überwiegend deutschsprachigen Raum genutzte Standard wird, wie auch weitere proprietäre und standardisierte Protokolle, innerhalb der API gekapselt. Die Einbettung bereits vorhandener Schnittstellen ermöglicht eine schnellere Adaption durch die Banken.

    Eine einheitliche Schnittstelle für den Zugriff auf Kontodaten bietet Softwareherstellern die Chance Software zu entwickeln, welche mit allen teilnehmenden Banken kommunizieren kann.

    Das Ziel des OBP ist es Finanztransaktionen per gesicherter und zuverlässiger API zu ermöglichen. Ein offeneres und transparenteres Finanzsystem bietet dem Verbraucher mehr Auswahlmöglichkeiten und Qualität. Die Qualität und Sicherheit der API selbst wird durch eine transparente Entwicklung im Rahmen der Open-Source Community sichergestellt.

    Weitere Fragen beantworte ich gerne.

    Grüße,
    Niels

  2. Re: Ergänzungen zur Diskussion

    Autor: debian wird eingefroren 15.06.10 - 12:39

    Flaggen und Taggen wird von OverCheckern hier im Forum schon seit Jahren gefordert.

    Das macht man im onlinebanking.
    Damit teilt man seine Überweisung dem Finanzamt mit. Damit kann man 99,999% seiner Belege OHNE Kopie gleich mit dem Finanzamt mitteilen.
    Die Konten sind bekannt.
    Umsatzsteuer macht man damit auch.
    Man darf dazu natürlich nur auf Konten überweisen, die passend mit "USTEUER/GEWERBEKONTO" getagged sind. Der Empfänger wird natürlich gleich verpetzt an sein Finanzamt und kriegt am 10. (USTeuer-Abzugsdatum) jeden Monats oder Quartals automatisch diesen USTeuer-Betrag schon mal abgezogen... . Wenn ich Finanzminsiter wäre, würde ich das gleich per Verordnung erlauben. Dann braucht man nicht mal ein Gesetz.

    Sowas ist trivialistisch. Wenn man am richtigen Hebel (BoniBankerBosse+Finanzminister) ansetzt.

    Aber wenn man als Prof nur Projektgelder kassieren will, ist das Volk natürlich egal.
    Danach arbeitet man eh für gesundheitskarte oder tollcollect oder herkules oder führt religionszugehörigkeit und fremdkontakte in die HELENA-ArbeiterÜberwachungsSoftware ein... Denn Moral ist egal.
    Die wenigsten bei heise und golem verkündeten IT-Projekte haben jemals etwas abgeworfen und z.b. ihren Sourcen offengelegt, obwohl die DFG-Statuten das eigentlich (nach einer Ermahnenden Klarstellung durch den DFG-Zentralrat oder wer dort Boss ist) erzwingen müssten.

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