1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wirtschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Opposition: Die neue GEZ-Gebühr ist…

... die schlechteste aller Lösungen

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. ... die schlechteste aller Lösungen

    Autor: crath 01.10.10 - 21:08

    Die Reform wäre eine Chance das technisch überholte Modell (die Nichtausschließbarkeit von Rundfunkempfängern ist Geschichte) der GEZ-Gebühren durch ein (gerechtes) nutzungsabhängiges Gebührenmodell oder eine (nicht ganz so gerechte) Steuer zu ersetzen und damit den enormen Verwaltungsaufwand der GEZ einzusparen. Was jetzt geplant ist, ist letztendlich eine Steuer mit Beibehalt des alten Verwaltungsapparates. Von Beidem das Schlechteste. Hat in diesem Land denn wirklich niemand das Rückgrat für mutige Entscheidungen und echte Veränderungen?

  2. Re: ... die schlechteste aller Lösungen

    Autor: Enttäuschter 10.01.11 - 15:50

    Es ist Richtig, dass die bestehende Rundfunkgebühr abgeschafft wird, denn sie benachteiligt die Besitzer von herkömmlich Empfangsgeräten. Aber bitte nicht so!

    Um Ihre Vorstellungen und Interessen durchzusetzen und wohl auch damit man dem Volk weiß machen kann, es hätte alles seine Richtigkeit, haben ARD, ZDF und D Radio ein Gutachten in Auftrag gegeben und auch bezahlt. Es ist das sogenannte Kirchhofgutachten. Ein Gegengutachten wurde nicht in Auftrag gegeben und auch Alternativen wurden nicht wirklich geprüft, geschweige denn das Volk gefragt. Erstaunlich, mit welcher Selbstherrlichkeit in Deutschland Politik zum Wohle der Bürger gemacht wird.

    Wir leisten uns den teuersten öffentlichen Rundfunk der Welt, einen Rundfunk der den Zahlern keine Rechenschaft schuldig ist.
    Mit der neuen Haushaltsabgabe wird dem Bürger nunmehr noch die letzte Möglichkeit genommen durch Verzicht auf Fernsehgeräte ein fragwürdiges Programmangebot mitzufinanzieren. Ab 2013 werden alle gezwungen jeden Blödsinn zu finanzieren. Manche dürfen dafür sogar doppelt und dreifach bezahlen. Damit für ARD und ZDF die Kasse ganz sicher stimmt, wird der Bürger auch noch mittels Datenbank förmlich ausspioniert und die GEZ darf behaupten was sie will, der Bürger muss künftig beweisen, dass die GEZ mit ihren Forderungen im Unrecht ist. Für den öffentlichen Rundfunk opfern die Landesherren auch noch bereitwillig Bürgerrechte und Rechtsstaatlichkeit. Klasse! Aber ARD und ZDF haben das so gewollt, und die Politiker haben es ihnen gegeben.

    Doch dieses unausgewogene Gesetz benötigt noch der Zustimmung aller Länderparlamente damit es Kraft treten kann, und von diesen werden 7 in diesem Jahr neu gewählt.

    Niemand ist gezwungen die Politiker zu wählen, die uns diese Suppe eingebrockt haben. Allen voran waren das CDU, CSU und SPD. Wenn sie genügen Stimmen verlieren, werden sie sich vielleicht daran erinnern, dass sie für das Volk da sind und nicht das Volk für sie. Übrigens: Die Wahl von Kleinstparteien fährt allen etablierten Parteien in die Knochen und schmälert die Erstattung ihrer Wahlkampfkosten, welche schlussendlich auch der Bürger bezahlt. Das ist wirkungsvoller als jede Demo und man braucht dabei auch keine Angst um seine Gesundheit haben.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Mediaopt GmbH, Berlin
  2. ekom21 - KGRZ Hessen, Darmstadt, Kassel, Gießen
  3. Universität zu Köln, Köln
  4. ORBIT Gesellschaft für Applikations- und Informationssysteme mbH, Bonn

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 9,99€
  2. (u. a. Elite Dangerous für 5,99€, Struggling für 7,25€, Planet Zoo für 21,99€, Planet...
  3. 31,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Google vs. Oracle: Das wichtigste Urteil der IT seit Jahrzehnten
Google vs. Oracle
Das wichtigste Urteil der IT seit Jahrzehnten

Der Prozess Google gegen Oracle wird in diesem Jahr enden. Egal welche Seite gewinnt, die Entscheidung wird die IT-Landschaft langfristig prägen.
Eine Analyse von Sebastian Grüner


    Whatsapp: Überfällige Datenschutzabstimmung mit den Füßen
    Whatsapp
    Überfällige Datenschutzabstimmung mit den Füßen

    Es gibt zwar keinen wirklichen Anlass, um plötzlich von Whatsapp zu Signal oder Threema zu wechseln. Doch der Denkzettel für Facebook ist wichtig.
    Ein IMHO von Friedhelm Greis

    1. Facebook Whatsapp verschiebt Einführung der neuen Datenschutzregeln
    2. Facebook Whatsapp stellt Nutzern ein Ultimatum
    3. Watchchat Whatsapp mit der Apple Watch bedienen

    Laschet, Merz, Röttgen: Mit digitalem Bullshit-Bingo zum CDU-Vorsitz
    Laschet, Merz, Röttgen
    Mit digitalem Bullshit-Bingo zum CDU-Vorsitz

    Die CDU wählt am Wochenende einen neuen Vorsitzenden. Merz, Laschet und Röttgens Chefstrategin Demuth haben bei Netzpolitik noch einiges aufzuholen.
    Ein IMHO von Friedhelm Greis

    1. Digitale Abstimmung Armin Laschet ist neuer CDU-Vorsitzender
    2. Netzpolitik Rechte Community-Webseite Voat macht Schluss