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In Deutschland sicher nicht anders...

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  1. In Deutschland sicher nicht anders...

    Autor: pinger030 15.01.14 - 01:34

    Habe in meiner Familie und im Freundeskreis einige Arbeitgeber. Wenn sie die Wahl haben zwischen einem deutschen bzw. weißen Mitarbeiter und einem "Ausländer", würden sie definitiv den Deutschen nehmen (selbst wenn beide die gleichen Qualifikationen haben). Und nein, ich lebe nicht in Dunkel-Deutschland.

    Auch mit meinem ehemaliger Prof kamen wir in BWL darauf zus sprechen. Dieser meinte auch, dass es "Ausländer" extrem schwer haben in höhere Positionen zu kommen.

    Ich befürworte das auf keinen Fall, aber das sind meine Erfahrungen. Ich denke das Problem wird einfach tot geschwiegen und irgendwelche anderen Gründe vorgeschoben.Ich glaube aber im Ausland hätten "wir" es auch nicht viel leichter.

    Zum Thema: Abgesehen von der ethnischen Herkunft ist es nicht ganz natürlich, dass ein "Neuer", der das Unternehmen noch nicht kennt und nicht eingearbeitet ist usw., nicht das gleiche verdient, wie ein langjähriger Mitarbeiter, der das Unternehmen kennt und dahinter steht.

    Der Chef macht doch nur das Jobangebot. Ob man es zu der Vergütung annimmt oder nicht ist doch jedem freie Entscheidung.

    Natürlich ist der Grund dafür unter aller Kanone, aber ich finde es echt vorbildlich, wie sich der Mitarbeiter dort eingesetzt hat. Hut ab, wüsste nicht ob ich das drauf hätte.

    Würde gerne mal wissen, ob es zu einer Verhandlung kommt oder ob es im verdrehten Amerika als Patriotismus gilt. Denen traue ich alles zu.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 15.01.14 01:47 durch pinger030.

  2. Re: In Deutschland sicher nicht anders...

    Autor: gadthrawn 15.01.14 - 07:42

    pinger030 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auch mit meinem ehemaliger Prof kamen wir in BWL darauf zus sprechen.
    > Dieser meinte auch, dass es "Ausländer" extrem schwer haben in höhere
    > Positionen zu kommen.

    Nur sind Profs meist nicht in der Wirtschaft und haben von dieser wenig Ahnung.

    Bei einigen Unternehmen ist es nicht unüblich durch einen höheren Ausländeranteil in Führungsetagen "internationaler" sein zu wollen.

    Leute wie Löscher oder Kaeser kamen nur über ihre Auslandsarbeit bei Siemens Deutschland an die Spitze. Dr. Singh als Leiter verschiedener Bereiche war sicher nicht "typisch deutsch" - nach 10 Jahren in D konnte er wohl immer noch kein Wort deutsch. Unternehmenssprache ist "natürlich" englisch.

    So etwas hat man in HighTech Unternehmen oft.

  3. Re: In Deutschland sicher nicht anders...

    Autor: genussge 15.01.14 - 07:58

    Siehe Howard Stringer
    http://de.wikipedia.org/wiki/Howard_Stringer

  4. Re: In Deutschland sicher nicht anders...

    Autor: deefens 15.01.14 - 09:19

    Ich denke das kann man nicht verallgemeinern. Es kommt darauf an: spricht der Bewerber fliessend deutsch, oder erfordert seine Anwesenheit dass sämtliche Meetings auf Englisch abgehalten werden müssen? Dann würde ich auch eher zu einem deutschen Bewerber tendieren. Sind aber sowohl Qualifikation als auch Sprachkenntnisse vergleichbar, darf es natürlich keine Benachteiligung aufgrund der Herkunft oder Religion geben.

  5. Re: In Deutschland sicher nicht anders...

    Autor: Uschi12 15.01.14 - 09:30

    Wenn du selbst schon der "Vernünftige" in deiner Familie und im Freundeskreis sein möchtest, aber etwas von "Dunkel-Deutschland" schreibst, dann wünsche ich niemandem eine Beschäftigung in den dir bekannten Unternehmen.

  6. Re: In Deutschland sicher nicht anders...

    Autor: matok 15.01.14 - 18:18

    Ja, das ist in Deutschland nicht anders. Hier wurde doch auch die Gehaltsuntergrenze für die Bluecard in besonders nachgefragten Branchen wie der IT gesenkt. Sogar von Mutter Staat.

  7. Re: In Deutschland sicher nicht anders...

    Autor: Yes-Man 17.01.14 - 16:09

    +!

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