Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wirtschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Paketdienste: Trump will Posttarife…

Trump ist machtlos

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Trump ist machtlos

    Autor: lordguck 19.05.18 - 18:22

    Bezos ist hier mächtiger als das Trumpeltier. Entweder er steigt auf einen anderen Dienstleister um oder wenn das sich nicht rechnet/verhindert wird, macht er einfach einen eigenen Lieferdienst auf und wird es so gestalten, daß er kostengünstiger ist, als die Konkurrenz. Versuche mit Drohnen etc. laufen schon. Vermutlich ist mittelfristig sowieso geplant, daß Amazon seine eigenen Lieferketten aufbaut und UPS/Fedex/Amerikanischen Postdienst die Kunden wegschnappt.
    Vielleicht kauft Bezos mal schnell Uber und läßt die Uber Sklaven bei den Fahrten noch schnell ein paar Pakete ausliefern.

    Allerdings: Bei der Rakete für Trump hätte ich mich freiwillig beteiligt :-) "Trump to the moon", hat was für sich.

  2. Re: Trump ist machtlos

    Autor: Seismoid 19.05.18 - 20:16

    lordguck schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bezos ist hier mächtiger als das Trumpeltier.
    Das ist eine gewagte These.
    Sollte man sich da nicht fast mehr sorgen darum machen, dass eine Privatperson mächtiger als der US-Präsident ist?

    > Entweder er steigt auf einen
    > anderen Dienstleister um oder wenn das sich nicht rechnet/verhindert wird,
    > macht er einfach einen eigenen Lieferdienst auf und wird es so gestalten,
    > daß er kostengünstiger ist, als die Konkurrenz.
    Dann führt Trump halt schnell einen Mindestlohn für Lieferfahrer ein.
    (Aber das ganze war von Amazon ja schon vor Trump geplant.)

    > Vielleicht kauft Bezos mal schnell Uber und läßt die Uber Sklaven bei den
    > Fahrten noch schnell ein paar Pakete ausliefern.
    Würde mich wirklich nicht wundern. Aber da sind wir in Deutschland den Amis ja dank Hermes&Co ausnahmsweise mal einen Schritt vorraus.

  3. Re: Trump ist machtlos

    Autor: exxo 20.05.18 - 10:27

    Inwiefern ist Trump den machtlos?

    Wenn Amazon den Dienstleister wechselt, liefert die US Post nicht mehr mit Verlust aus.

    Logisch oder?

    Oder verlangst du das Amazon grundsätzlich mehr für die Zustellung bezahlen soll, egal wer dies übernimmt?

  4. Re: Trump ist machtlos

    Autor: lordguck 20.05.18 - 10:36

    >Das ist eine gewagte These.
    Das ist schon länger so.
    Unternehmen, in diesem Fall vertreten durch Bezos, mischen kräftig in der Politik mit und haben schon bewirkt, daß ganze Regierungen (wohlgemerkt auch demokratische) gestürzt wurden, wenn diese dem Gewinn im Weg standen.
    Jetzt hat es nur ein Niveau erreicht, das auch den amerikanischen Präsidenten betrifft.
    Als Beispiel: Chiquita aka United Fruit Company
    https://www.stern.de/wirtschaft/news/bananen-imperium-krumme-geschaefte-3638966.html

    Man muß aber nicht in die Ferne schweifen.
    Amazon hat ein Mächtigkeit erlangt, so daß die eigentlich ziemlich starken deutschen Gewerkschaften nichts mehr ausrichten können. Streikt ein Betrieb, erfolgt die Lieferung einfach von einem nahen Land (z.B. Polen) aus . Ist alles schon eingepreist. Den Verbraucher kümmerts nicht.

    >Sollte man sich da nicht fast mehr sorgen darum machen, dass eine Privatperson mächtiger als >der US-Präsident ist?
    Auf jeden Fall

  5. Re: Trump ist machtlos

    Autor: KillerJiller 20.05.18 - 10:37

    Weils darum nicht geht. USPS ist seit Jahrzehnten defizitär, da ist Amazons Paketaufkommen noch das kleinste Problem.

    Trump geht es darum, dass er Bezos an den Karren fahren will. Und genau das kann er nicht.

  6. Re: Trump ist machtlos

    Autor: ChMu 20.05.18 - 12:56

    exxo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Inwiefern ist Trump den machtlos?

    Weil er nichts mit den
    Paketgebuehren der USPS zu tun hat. Ausserdem kann er eine Behoerde nicht anweisen, bestehende Vertraege zu brechen um sich dann ne Klage an den Hals zu holen. Das ganze ist doch typisch Trump, viel Gebell und nichts dahinter.
    >
    > Wenn Amazon den Dienstleister wechselt, liefert die US Post nicht mehr mit
    > Verlust aus.

    Tun sie ja nicht? Wie kommst Du da drauf? Duerfen sie gar nicht. Die Tarife werden ueberprueft, mit Verlusst ist verboten. Andererseits, wenn sie einen Grosskunden wie Amazon verlieren, saehe es duester aus fuer den USPS.
    >
    > Logisch oder?

    Ne, eben nicht.
    >
    > Oder verlangst du das Amazon grundsätzlich mehr für die Zustellung bezahlen
    > soll, egal wer dies übernimmt?

    Der Markt bestimmt den Preis, geht der zu hoch, machts Amazon selber (machen sie schon in Anfaengen), dann verlieren alle.

  7. Re: Trump ist machtlos

    Autor: Gamma Ray Burst 20.05.18 - 13:19

    KillerJiller schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weils darum nicht geht. USPS ist seit Jahrzehnten defizitär, da ist Amazons
    > Paketaufkommen noch das kleinste Problem.
    >
    > Trump geht es darum, dass er Bezos an den Karren fahren will. Und genau das
    > kann er nicht.

    Genau ... kann er nicht ... streng genommen hilft Amazon USPS ... weil das Briefgeschäft seit Jahren rückläufig ist, im Gegensatz zum Paketgeschäft.

    Amazon wird da recht schnell eine Lösung finden, Trump hat keinen Plan wie eCommerce läuft, er sieht nur das seine Kumpel kein Geld mehr mit Malls machen können und das Bezos persönlich WaPo gekauft hat.

  8. Re: Trump ist machtlos

    Autor: ArcherV 20.05.18 - 15:16

    Gamma Ray Burst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Trump hat keinen Plan wie
    > eCommerce läuft


    gewagte These.

    rationale Grüße,
    ArcherV

  9. Re: Trump ist machtlos

    Autor: PaBa 21.05.18 - 14:45

    exxo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Inwiefern ist Trump den machtlos?
    >
    > Wenn Amazon den Dienstleister wechselt, liefert die US Post nicht mehr mit
    > Verlust aus.
    >
    > Logisch oder?
    Naja, so einfach ist das nicht. Die US-Post muss, wie auch die Deutsche Post jedes Kaff anfahren und überall Briefe und Pakete hinbringen. Dadurch macht man viele Wege, die wirtschaftlich sinnlos sind. Wenn dann Zusatzeinnahmen aus dem Versand bzw. der Zustellung der Pakete von AZ und CO wegfallen, dann nimmt man noch weniger ein (bei gleichen, oder ähnlichen Kosten).

    Klar, in Ballungszentren kann man paar Paketbooten entlassen, und den Rest auf die anderen umlegen, aber auf dem Land geht das nicht so leicht.

    Das ist der Sozialismus, vor dem die Amerikaner so viel Angst haben. Auch der letzte Hinterwälder bekommt seinen Brief zum gleichen Preis.

  10. Re: Trump ist machtlos

    Autor: berritorre 21.05.18 - 16:14

    > Wenn Amazon den Dienstleister wechselt, liefert die US Post nicht mehr mit Verlust aus.

    Du hast den Artikel nicht gelesen oder nicht verstanden.

    Die Post sagt, sie macht mit dem Ausliefern der Pakete von Amazon keine Verluste. Das wird unabhängig überprüft, weil die US Post keine Verluste mit dem Ausliefern von Briefen und Paketen machen darf.

    Sie macht aber Verluste wegen der Rückstellungen von Pensionen. Jetzt könnte man sagen: Gut, wenn wir die Preise für die Zustellung erhöhen, dann machen wir insgesamt mehr Geld und können eventuell die Pensionen auch bezahlen. Hört sich erstmal gut an. Damit das aber klappt, muss man aber davon ausgehen, dass Amazon diese erhöhten Tarife auch akzeptiert. Zum einen gibt es offensichtlich Verträge, die können nicht einfach gebrochen werden, bevor sie auslaufen. Zum anderen hat man bei Amazon ja schon des öfteren gesehen, dass die mittlerweile so gross sind, dass sie sich auch gerne mal an Infrastruktur-Geschichten wagen (Amazon Cloud, etc.). Mittlerweile machen die dann sogar Geld damit. Das kann bei sowas auch gut passieren. Da wird man dann halt seinen eigenen Lieferdienst aufbauen, den dann andere Firmen auch nutzen können, also eine Art parallele Post. Da kann es dann ganz schnell passieren, dass die US Post auch Verluste aus dem operativen Geschäft einfährt, wenn die Paketauslieferung wegfällt. Das müsste man sich im Detail ansehen.

  11. Re: Trump ist machtlos

    Autor: KaJaScha 21.05.18 - 18:15

    Ich sag nur “Black Rock”

  12. Re: Trump ist machtlos

    Autor: berritorre 21.05.18 - 19:13

    Was ist mit Black Rock?

  13. Re: Trump ist machtlos

    Autor: KaJaScha 21.05.18 - 21:34

    http://m.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/blackrock-die-angst-vor-dem-schwarzen-riesen-a-1052320.html

  14. Re: Trump ist machtlos

    Autor: Komischer_Phreak 22.05.18 - 04:42

    KaJaScha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > m.spiegel.de

    Der Artikel beantwortet nicht im geringsten die Frage, was BlackRock mit der Idee Trumps zu schaffen hat, die Postgebühren für Amazon zu übernehmen.

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, Stuttgart, Esslingen
  2. eco Verband der Internetwirtschaft e.V., Köln
  3. OHB System AG, Bremen, Oberpfaffenhofen
  4. KÖNIGSTEINER AGENTUR GmbH, Stuttgart

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 32,99€ (erscheint am 15.02.)
  2. 12,49€
  3. (-46%) 24,99€
  4. 23,49€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


CES 2019: Die Messe der unnützen Gaming-Hardware
CES 2019
Die Messe der unnützen Gaming-Hardware

CES 2019 Wer wollte schon immer dauerhaft auf einem kleinen 17-Zoll-Bildschirm spielen oder ein mehrere Kilogramm schweres Tablet mit sich herumtragen? Niemand! Das ficht die Hersteller aber nicht an - im Gegenteil, sie denken sich immer mehr Obskuritäten aus.
Ein IMHO von Oliver Nickel

  1. Mobilität Das Auto der Zukunft ist modular und wandelbar
  2. Slighter im Hands on Wenn das Feuerzeug smarter als der Raucher ist
  3. Sonos Keine Parallelnutzung von Alexa und Google Assistant geplant

IT-Sicherheit: 12 Lehren aus dem Politiker-Hack
IT-Sicherheit
12 Lehren aus dem Politiker-Hack

Ein polizeibekanntes Skriptkiddie hat offenbar jahrelang unbemerkt Politiker und Prominente ausspähen können und deren Daten veröffentlicht. Welche Konsequenzen sollten für die Sicherheit von Daten aus dem Datenleak gezogen werden?
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Datenleak Ermittler nehmen Verdächtigen fest
  2. Datenleak Politiker fordern Pflicht für Zwei-Faktor-Authentifizierung
  3. Politiker-Hack Wohnung in Heilbronn durchsucht

Padrone angesehen: Eine Mausalternative, die funktioniert
Padrone angesehen
Eine Mausalternative, die funktioniert

CES 2019 Ein Ring soll die Computermaus ersetzen: Am Zeigefinger getragen macht Padrone jede Oberfläche zum Touchpad. Der Prototyp fühlt sich bei der Bedienung überraschend gut an.
Von Tobias Költzsch

  1. Videostreaming Plex will Filme und Serien kostenlos und im Abo anbieten
  2. People Mover Rollende Kisten ohne Fahrer
  3. Solar Cow angesehen Elektrische Kuh gibt Strom statt Milch

  1. Smartphones: Samsung stellt kleinen Kamerasensor mit 20 Megapixeln vor
    Smartphones
    Samsung stellt kleinen Kamerasensor mit 20 Megapixeln vor

    Samsungs Isocell-Serie an Kamerasensoren für Smartphones soll möglichst viel Auflösung auf kleinem Raum mit hoher Lichtausbeute bringen. Das neue Modell ist der kleinste Sensor am Markt und bringt eine Auflösung von 20 Megapixeln.

  2. Slightly Mad: Eingabegerät der Mad Box präsentiert
    Slightly Mad
    Eingabegerät der Mad Box präsentiert

    Narrt da ein gelangweilter Firmenchef mit schnell gerenderten Bildern die Community - oder veröffentlicht er tatsächlich Konzeptgrafiken von einem ernstzunehmenden Produkt? Ian Bell vom Entwicklerstudio Slightly Mad stellt das Eingabegerät der Konsole Mad Box vor.

  3. VAAPI: Fedora und Ubuntu bauen Videobeschleunigung für Chromium
    VAAPI
    Fedora und Ubuntu bauen Videobeschleunigung für Chromium

    Google möchte die Hardwarebeschleunigung für Videos in Chrome unter Linux nicht unterstützen. Die Linux-Distributionen Fedora und Ubuntu pflegen die Patches nun einfach selbst und liefern Chromium-Builds damit aus.


  1. 10:52

  2. 10:35

  3. 10:20

  4. 09:58

  5. 09:39

  6. 09:21

  7. 08:30

  8. 07:35