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DHL-Wahnsinn in Berlin/Kreuzberg

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  1. DHL-Wahnsinn in Berlin/Kreuzberg

    Autor: DieTatsaechlicheDimensionDesGanzen 09.12.18 - 12:13

    So sieht es bei uns aus:

    1) Die Fahrer
    Freiberuflich beschäftigte Fahrer werden schlecht bezahlt und sind ohne Qualifikation, für die ist der Job meist nur ein temporärer Notnagel oder sie kommen aufgrund ihres Profils sonst einfach nirgends unter. Zeit, Sorgfalt und Verantwortung wird auch gar nicht honoriert - lediglich mit Strafandrohung versucht DHL den Qualitätsanspruch zu kontrollieren.


    2) Paketshops
    DHL-Partner sind oftmals Kioske oder kleine Ladengeschäfte. Die bekommen eine Pauschale von 60 cent pro Paketausgabe und verdienen sich so bis zu 300 Euro im Monat nebenher dazu.

    Für die ist die Paketabwicklung ein willkommenes Zubrot, um die die Ladenmiete gegenzufinanzieren und trotz flauem (Haupt-)Geschäft überhaupt noch was zu verdienen.


    3) System-Eskalation:
    Fahrer klingeln bei mir und meinen Nachbarn gar nicht mehr, die geben die Pakete einfach gleich im Shop ab. Die Fahrer hinterlassen nicht mal mehr eine Info, wo das Paket abgegeben wurde. Im Sendeverlauf steht nur, das es als zugestellt markiert ist.

    Die Ware kann in einem der 12 umliegenden Paketshops liegen, noch im Wagen zwischengeparkt sein oder beim Nachbarn abgegeben. Mit Glück bekommt man nach 2 Tagen eine Postkarte mit dem Verbleib des Paketes per Briefpost (!) zugestellt. Nein, der Fahrer unserer Tour schreibt keine Infokarte - wie gesagt: der klingelt nicht mal mehr an der Haustür.

    Als Kunde darf man nun Detektiv spielen und alle möglichen Abgabestellen selber abklappern und muss sich mit dem Zweifel auseinandersetzen, ob die bezahlte Ware nicht eventuell von irgendjemanden einfach einbehalten wurde.

    DHL bedeutet hier einfach nur Stress!

    Es gibt innerhalb des Systems keinen Anreiz, das sich das verbessert. DHL spart an den niedrigen Lohn- und Geschäftskosten, die Fahrer und Paketshops kommen mit diesem System gut zurecht. Jeder arrangiert sich mit der Situation. Win-Win für alle, nur der Kunde verliert.


    ----- Treppenwitz:
    Der Kunde zahlt freiwillig hohe Portogebühren mit teurer Sendungsverfolgung, da er diesem kaputten System ja gar nicht mehr vertrauen kann.


    ----- Zum Artikel:
    Macht die Hauszustellung tatsächlich optional. Wir rennen hier sowieso schon alle zum Pakete-Dealer um die Ecke. Und mit dieser Vereinfachung des Prozesses und ohne diesen ganzen Pseudo-Service, der sowieso völlig für den Arsch ist, hört zumindest diese kundenseitige Verunsicherung auf, das Pakete für mehrere Tage oder sogar ganz vom Radar verschwinden.



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 09.12.18 12:21 durch DieTatsaechlicheDimensionDesGanzen.

  2. Re: DHL-Wahnsinn in Berlin/Kreuzberg

    Autor: Nahkampfschaf 09.12.18 - 12:24

    DieTatsaechlicheDimensionDesGanzen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 3) System-Eskalation:
    > Fahrer klingeln bei mir und meinen Nachbarn gar nicht mehr, die geben die
    > Pakete einfach gleich im Shop ab. Die Fahrer hinterlassen nicht mal mehr
    > eine Info, wo das Paket abgegeben wurde. Im Sendeverlauf steht nur, das es
    > als zugestellt markiert ist.
    >
    > Die Ware kann in einem der 12 umliegenden Paketshops liegen, noch im Wagen
    > zwischengeparkt sein oder beim Nachbarn abgegeben. Mit Glück bekommt man
    > nach 2 Tagen eine Postkarte mit dem Verbleib des Paketes per Briefpost (!)
    > zugestellt. Nein, der Fahrer unserer Tour schreibt keine Infokarte - wie
    > gesagt: der klingelt nicht mal mehr an der Haustür.
    >
    > Als Kunde darf man nun Detektiv spielen und alle möglichen Abgabestellen
    > selber abklappern und muss sich mit dem Zweifel auseinandersetzen, ob die
    > bezahlte Ware nicht eventuell von irgendjemanden einfach einbehalten
    > wurde.
    >
    > DHL bedeutet hier einfach nur Stress!

    Der Wahnsinn. Dachte ich wäre da die Ausnahme. Was bin ich den letzten Paketen hinterhergerannt. Online stand "wurde zugestellt!", nur war das Paket weder bei mir, noch bei den Nachbarn (nachgefragt!). Die Benachrichtigungskarte kam dann 5 (!) Tage später per Post. Seitdem geht das bei jedem Paket so. Zeitgleich verschwindet der komplette Sendungsverlauf auf der DHL Seite, sobald ein Paket zugestellt wurde ("wir erwarten ihre Sendungsdaten"), so daß ich auf gut Glück zum Kiosk und fragen darf, ob denn ein Paket für mich bereit liegt. Noch lustiger wird es, wenn keine Sendungsnummer vorliegt. Da darf man dann täglich hindackeln, aber bezahlen tut man natürlich voll.

    Auch hier. Der Fahrer spart sich die komplette Tour, da werden direkt alle Pakete vormittags beim Paketshop abgegeben. Mittags/Nachmittags kann man die dann schon dort abholen. Und die Infokarte kommt auch nicht elektronisch. Das ist die normale Karte, per Hand beschrieben mit "ihre paket liegt bei straße xyz hausnummer". Das wars.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 09.12.18 12:32 durch Nahkampfschaf.

  3. Re: DHL-Wahnsinn in Berlin/Kreuzberg

    Autor: matok 09.12.18 - 12:26

    Gibt's in Kreuzberg keine Packstationen? Ich würd's dahin liefern lassen. Dann weißt du, wo es ist, denn die Mitteilung kommt elektronisch, da muss nichts ausgefüllt werden. Und du kommst rund um die Uhr ran.

  4. Re: DHL-Wahnsinn in Berlin/Kreuzberg

    Autor: DieTatsaechlicheDimensionDesGanzen 09.12.18 - 12:44

    matok schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gibt's in Kreuzberg keine Packstationen? Ich würd's dahin liefern lassen.

    DHL bietet diese Option eben NICHT an.
    Als Wunschzustellung geht nur "Garage", "Nachbar" pder "Gartenschuppen".

    Kein Witz!

    Die Tradition der Hauszustellung ist offenbar gesuchtes "Herausstellungsmerkmal" und unverwechselbare "Service-Signatur" :-)



    PS: Ich will das Paket nicht bei Nachbarn abgegeben haben, da hier etwa 50 Mietparteien im Haus sind und ich die alle gar nicht kenne. Und ja: Berliner Großstadt ... die hälfte der Leute hier sind mehr oder weniger Assis oder temporäre Mieter auf Berlin-Durchreise.

    Mit anderen Worten: Ich will die bezahlten Waren nicht als "Nachbarschaftssponsoring" verstanden wissen :-)



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 09.12.18 12:54 durch DieTatsaechlicheDimensionDesGanzen.

  5. Re: DHL-Wahnsinn in Berlin/Kreuzberg

    Autor: quineloe 09.12.18 - 12:46

    DieTatsaechlicheDimensionDesGanzen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Freiberuflich beschäftigte Fahrer

    Deine Rechtschreibung lässt zu wünschen übrig.

    Das Wort fängt nicht mit F, an sondern mit I.

    Und dann geht es mit llegale Scheinselbstständige weiter.

  6. Re: DHL-Wahnsinn in Berlin/Kreuzberg

    Autor: DieTatsaechlicheDimensionDesGanzen 09.12.18 - 12:50

    quineloe schrieb:

    > > Scheinselbstständige

    Ja, das ist dann das Versagen der Finanzämter, die diese Form der Selbstständigkeit der Rentenkasse melden müssten ... Gesetze gibt es hierzu bereits....



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.12.18 12:52 durch DieTatsaechlicheDimensionDesGanzen.

  7. Re: DHL-Wahnsinn in Berlin/Kreuzberg

    Autor: quineloe 09.12.18 - 12:55

    DieTatsaechlicheDimensionDesGanzen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > quineloe schrieb:
    >
    > > > Scheinselbstständige
    >
    > Ja, das ist dann das Versagen der Finanzämter, die diese Form der
    > Selbstständigkeit der Rentenkasse melden müssten ... Gesetze gibt es hierzu
    > bereits....

    Zuständig ist hier der Zoll, Finanzkontrolle Schwarzarbeit. und es wäre so einfach. Einfach mal was bei Amazon bestellen, und dann bei Lieferung den Fahrer überprüfen. Home Office für Zollbeamte, das wär doch mal was.

    Es wird ihnen jedoch politisch untersagt.

    Die Finanzämter sind hier nicht gefragt, da diese nicht nachprüfen können, ob eine Scheinselbstständigkeit vorliegt.

  8. Re: DHL-Wahnsinn in Berlin/Kreuzberg

    Autor: DieTatsaechlicheDimensionDesGanzen 09.12.18 - 13:08

    quineloe schrieb:
    >
    > Die Finanzämter sind hier nicht gefragt, da diese nicht nachprüfen können,
    > ob eine Scheinselbstständigkeit vorliegt.

    Doch, das sind sie ... und sie können auch als einzige Instanz die sog. Selbstständigen ständig überprüfen - schliesslich melden dort ja auch die Fahrer ihre Steuern an, müssen Rechnungen belegen, etc. Das da über Monate nur ein einziger Kunde bei denen auftaucht, nämlich DHL, ist Beleg für die Scheinselbstständigkeit genug.

    Finanzämter sind auch verpflichtet diese Sachverhalte zu überprüfen.
    Was meinst Du was ich für ein Theater mit denen hatte, um mich als freiberuflicher/selbstständiger Webentwickler gegen etwaige Vorwürfe abzusichern.

    Recht hast Du, das hier die Intiative auch von Zoll etc ausgehen kann.
    Die müssten sich dann aber an DHL als Unternehmen wenden und nicht an den einzelnen Fahrer.

    > Es wird ihnen jedoch politisch untersagt.

    Ich glaube eher, das es hier auch einfach am Personalmangel und innerbehördlichen Kommunikationsbarrieren liegt.
    Nicht immer ist es "politische Verschwörung" ... meist scheitern Prozesse auch bloß an der mangelhaften Organisation.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 09.12.18 13:14 durch DieTatsaechlicheDimensionDesGanzen.

  9. Re: DHL-Wahnsinn in Berlin/Kreuzberg

    Autor: sofries 09.12.18 - 13:23

    Also bei uns kommen die DHL Stammfahrer immer pünktlich, die Pakete werden von den Nachbarn problemlos angenommen und selbst die Amazon logistics Leute liefern schnell und ohne Probleme. Und ich bin 10 Minuten westlich von Kreuzberg entfernt, aber in einer guten Wohngegend, in der die Mieten dementsprechend teurer sind.
    So unterschiedlich können die Erfahrungen also sein.

  10. Re: DHL-Wahnsinn in Berlin/Kreuzberg

    Autor: masterx244 09.12.18 - 13:24

    DieTatsaechlicheDimensionDesGanzen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > matok schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Gibt's in Kreuzberg keine Packstationen? Ich würd's dahin liefern
    > lassen.
    >
    > DHL bietet diese Option eben NICHT an.
    > Als Wunschzustellung geht nur "Garage", "Nachbar" pder "Gartenschuppen".
    >
    > Kein Witz!
    >
    > Die Tradition der Hauszustellung ist offenbar gesuchtes
    > "Herausstellungsmerkmal" und unverwechselbare "Service-Signatur" :-)
    >
    > PS: Ich will das Paket nicht bei Nachbarn abgegeben haben, da hier etwa 50
    > Mietparteien im Haus sind und ich die alle gar nicht kenne. Und ja:
    > Berliner Großstadt ... die hälfte der Leute hier sind mehr oder weniger
    > Assis oder temporäre Mieter auf Berlin-Durchreise.
    >
    > Mit anderen Worten: Ich will die bezahlten Waren nicht als
    > "Nachbarschaftssponsoring" verstanden wissen :-)

    Packstations-Lieferung muss man schon direkt beim Versand im Shop "auswählen" mit der richtigen Adresse. Braucht aber initial eine Anmeldung bei DHL

  11. Re: DHL-Wahnsinn in Berlin/Kreuzberg

    Autor: DieTatsaechlicheDimensionDesGanzen 09.12.18 - 13:34

    masterx244 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Packstations-Lieferung muss man schon direkt beim Versand im Shop
    > "auswählen" mit der richtigen Adresse. Braucht aber initial eine Anmeldung
    > bei DHL

    Ich sprach nicht von Paketschliessfächern, die sind hier selten und meistens vollgepisst, sondern von den DHL-Pakete-Shops. Die sind offizieller Partner von DHL und in Berlin gibts die an jeder Ecke zu finden.

    Die DHL-Webseite bietet eine "Wunsch-Zustellung" an diese Partner nicht an.

    Warum nicht?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.12.18 13:35 durch DieTatsaechlicheDimensionDesGanzen.

  12. Re: DHL-Wahnsinn in Berlin/Kreuzberg

    Autor: DieTatsaechlicheDimensionDesGanzen 09.12.18 - 13:49

    sofries schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also bei uns kommen die DHL Stammfahrer immer pünktlich, die Pakete werden
    > von den Nachbarn problemlos angenommen und selbst die Amazon logistics
    > Leute liefern schnell und ohne Probleme.

    Gut für Dich.

    > Und ich bin 10 Minuten westlich
    > von Kreuzberg entfernt, aber in einer guten Wohngegend, in der die Mieten
    > dementsprechend teurer sind.

    Und Du meinst, am Paul-Linke-Ufer, Wiener Straße, etc sind die Mieten günstig?
    Sind meine 6,99 Euro Porto + Tracking weniger wert als Deine?

    Soll ich wegen DHL nun umziehen, weil es am Ende doch meine Schuld als DHL-Kunde ist, dass es hier nicht funktioniert?



    > So unterschiedlich können die Erfahrungen also sein.

    Mir ging es um das System "DHL".
    Das sollte eigentlich sicher stellen, das solche gravierenden Unterschiede gar nicht erst möglich sind, zB was die ungewisse Paketzustellung ohne Unterschrift angeht - Fahrer können die Pakete auch selber aus dem System buchen.

    Auch sollte DHL das Umleiten von Paketen an deren offiziellen Shops ermöglichen - tun sie aber nicht (siehe oben)...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.12.18 13:53 durch DieTatsaechlicheDimensionDesGanzen.

  13. Re: DHL-Wahnsinn in Berlin/Kreuzberg

    Autor: quineloe 09.12.18 - 13:51

    DieTatsaechlicheDimensionDesGanzen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    >
    > Finanzämter sind auch verpflichtet diese Sachverhalte zu überprüfen.
    > Was meinst Du was ich für ein Theater mit denen hatte, um mich als
    > freiberuflicher/selbstständiger Webentwickler gegen etwaige Vorwürfe
    > abzusichern.

    Du hast auch Summen gemeldet, die interessant sind. Die Paketfahrer verdienen so wenig, dass sich das für das FA gar nicht lohnt.

    >
    > Recht hast Du, das hier die Intiative auch von Zoll etc ausgehen kann.
    > Die müssten sich dann aber an DHL als Unternehmen wenden und nicht an den
    > einzelnen Fahrer.

    Wenn der Zoll eine Baustelle stürmt und alle Bauarbeiter kontrolliert, ist das genau das gleiche wie wenn der Zoll die Fahrer auf der Straße kontrollieren würde. Er muss sich hier keineswegs ans Unternehmen wenden.

    >
    > > Es wird ihnen jedoch politisch untersagt.
    >
    > Ich glaube eher, das es hier auch einfach am Personalmangel und
    > innerbehördlichen Kommunikationsbarrieren liegt.
    > Nicht immer ist es "politische Verschwörung" ... meist scheitern Prozesse
    > auch bloß an der mangelhaften Organisation.

    Man kann auch durch gezielte Unterbesetzung des Zolls den Laden handlungsunfähig machen.

  14. Re: DHL-Wahnsinn in Berlin/Kreuzberg

    Autor: DieTatsaechlicheDimensionDesGanzen 09.12.18 - 13:58

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man kann auch durch gezielte Unterbesetzung des Zolls den Laden
    > handlungsunfähig machen.

    Können wir bitte beim Thema "DHL" bleiben?

    Deine verschwurbelungstheoretischen Revolutionsfantasien helfen hier auch nicht weiter :)

    Ob Personalmangel bei Zoll und Finanzämtern "gezielte Sabotage" ist oder einfach vom klammen Haushalt abhängt, kannst Du doch ausserdem gar nicht sicher beurteilen.

    Der Staat hat da einfach nix von, wenn die Sozial- und Rentenkassen leer bleiben.
    Schon deswegen halte ich Deine Argumente für ziemlich sinnfrei.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 09.12.18 14:02 durch DieTatsaechlicheDimensionDesGanzen.

  15. Re: DHL-Wahnsinn in Berlin/Kreuzberg

    Autor: quineloe 09.12.18 - 14:01

    Es ist keine Verschwörungstheorie, dass keiner der Paketdienstleister in den letzten 5 Jahren eine größere Straf/Nachzahlung wegen Scheinselbstständigkeit leisten musste.

    Das bleibt beim subsubsubunternehmer hängen, der dann halt einfach insolvent geht.

  16. Re: DHL-Wahnsinn in Berlin/Kreuzberg

    Autor: DieTatsaechlicheDimensionDesGanzen 09.12.18 - 14:04

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist keine Verschwörungstheorie, dass keiner der Paketdienstleister in
    > den letzten 5 Jahren eine größere Straf/Nachzahlung wegen
    > Scheinselbstständigkeit leisten musste.
    >
    > Das bleibt beim subsubsubunternehmer hängen, der dann halt einfach
    > insolvent geht.

    Und wenn der Subunternehmer sich dann mit einer erheblichen Steuerschuld ins Hartz-IV-System verabschiedet, zusätzllich auch nicht ins Sozialsystem gezahlt hat, dann hat der Staat mit seiner angeblichen Zollsabotage genau was erreicht?

    Ist das unterm Strich etwa billiger?

    Denk nochmal drüber nach :)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.12.18 14:06 durch DieTatsaechlicheDimensionDesGanzen.

  17. Re: DHL-Wahnsinn in Berlin/Kreuzberg

    Autor: quineloe 09.12.18 - 14:07

    Diese Subunternehmen sind GmbH. Das bleibt nicht an den Geschäftsführern kleben. Die Firma geht ein, und die Forderungen kann das Finanzamt abschreiben.

  18. Re: DHL-Wahnsinn in Berlin/Kreuzberg

    Autor: DieTatsaechlicheDimensionDesGanzen 09.12.18 - 14:13

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Diese Subunternehmen sind GmbH. Das bleibt nicht an den Geschäftsführern
    > kleben. Die Firma geht ein, und die Forderungen kann das Finanzamt
    > abschreiben.

    Ich habe Dich gefragt, welches Interesse der Staat an den fehlenden Einnahmen durch pleite gegangene Scheinselbstständige im Hartz-IV-System hat.

    Da Du dem Staat Absicht und gezielte Unterdrückung bei der Aufklärung von Scheinselbstständigkeit unterstellst, müsstest Du das doch eigentlich erklären können.

    Wenn Du aber weder Antwort noch Ahnung hast, dann lass die Diskussion doch bitte ganz sein.

  19. Re: DHL-Wahnsinn in Berlin/Kreuzberg

    Autor: quineloe 09.12.18 - 14:35

    Du denkst unter der Prämisse, dass die Regierenden beim Staat das Wohl des Staates an erste Stelle setzen.
    Viele Entscheidungen werden gefällt, weil's dann nach der Politik, wenn man durch diese Entscheidungen politisch verbrannt ist, für einen Frühstücksdirektorposten bei einem Konzern reicht.

    Siehe z.B. was Rösler, Niebel und der Rest der FDP von 09-13 heute machen.

  20. Re: DHL-Wahnsinn in Berlin/Kreuzberg

    Autor: Neuro-Chef 09.12.18 - 15:04

    DieTatsaechlicheDimensionDesGanzen schrieb:
    > matok schrieb:
    > > Gibt's in Kreuzberg keine Packstationen? Ich würd's dahin liefern lassen.
    > DHL bietet diese Option eben NICHT an.
    > Als Wunschzustellung geht nur "Garage", "Nachbar" pder "Gartenschuppen".
    Da musst du dich schon selbst für anmelden und die Pakete dann an die Packstation bestellen:
    https://www.dhl.de/de/privatkunden/pakete-empfangen/an-einem-abholort-empfangen/packstation-empfang.html
    > Kein Witz!
    ..

    -> Heul' doch! ¯\_(ツ)_/¯

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