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sind die Konsumenten von Amazon doch selber Schuld

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  1. sind die Konsumenten von Amazon doch selber Schuld

    Autor: Vodka-Redbull 09.12.18 - 13:10

    wenn man die Preise sieht die Amazon an DHL zahlt wird einen direkt klar, dass die "normalen" DHL Kunden diese quersubventionieren! Bei Amazon kann man keine höheren Preise durchsetzen, also nimmt man es von den kleinen!

  2. Re: sind die Konsumenten von Amazon doch selber Schuld

    Autor: Snowi 09.12.18 - 13:40

    Naja, man muss hier bedenken dass auch die anderen Shops die Schuld tragen.
    Klar, viele bestellen aus Bequemlichkeit bei Amazon, weil alles aus einer Hand. Ich bestelle aber bei Amazon, weil es einer der letzten Shops ist, von denen man als Kunde nicht wie ein Haufen Sch... behandelt wird.
    Wer bei den meisten Shops, egal wie groß oder klein, auf seine Rechte hofft, wird oft enttäuscht. Ist mir vor kurzem wieder mit einem Notebook passiert. Bei Amazon hätte ich nach 2 Minuten im Chat ein Rücksende-Etikett bekommen, und ein neues Notebook oder Geld zurück. Da ich aber bei einem anderen (auch sehr großen) Shop bestellt habe, bleibe ich jetzt drauf sitzen, weil ich keine Zeit/Nerven und kein Geld für einen Anwalt habe, um meine Rechte durchzusetzen. Nächstes mal dann halt wieder Amazon, danke Deutsche Online-Shops für euren Kundendienst.

  3. Re: sind die Konsumenten von Amazon doch selber Schuld

    Autor: ul mi 09.12.18 - 15:20

    Vodka-Redbull schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wenn man die Preise sieht die Amazon an DHL zahlt wird einen direkt klar,
    > dass die "normalen" DHL Kunden diese quersubventionieren! Bei Amazon kann
    > man keine höheren Preise durchsetzen, also nimmt man es von den kleinen!

    Eh, naja, jein. Amazon liefert dafür auch komplette Anhänger mit vorerfasster vorsortierter mundgerechter Ware, und nicht wie Briefmarken Schulz einen handbeschrifteten Karton mit Paketschnur drumherum. Natürlich darf sich diese Zuarbeit auch preislich niederschlagen, und vermutlich sind die Preise dann halt auch auf mehrere Jahre vertraglich festgenagelt. (Vergleiche mal den Preis für Infopost mit dem eines Normalbriefes.)
    Es steht DHL ja frei, zum Ende der Vertragslaufzeiten "plumps" zu sagen, wenn ihnen die Preise nicht passen. Und dann schaut man mal, ob Amazons eigene Logistiksparte das auffangen kann. Klar ist, dass A nur so lange Hermes, DHL und alle anderen benutzen wird, wie es sich nicht rentiert, die eigene Logistik bis an die Haustür auszudehnen.

  4. Re: sind die Konsumenten von Amazon doch selber Schuld

    Autor: Vodka-Redbull 09.12.18 - 18:32

    ul mi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Eh, naja, jein. Amazon liefert dafür auch komplette Anhänger mit
    > vorerfasster vorsortierter mundgerechter Ware, und nicht wie Briefmarken
    > Schulz einen handbeschrifteten Karton mit Paketschnur drumherum. Natürlich
    > darf sich diese Zuarbeit auch preislich niederschlagen,

    Aber die persönliche Zustellung ist doch der teuerste Teil der Auslieferung. Und der ist bei allen gleich. Der Container soll 50% Rabatt rechtfertigen? Zumal heute kein anderer Händler und auch viele normale Kunden keine Handgeschriebenen Paketlabel haben. Also die Anbindung allein kann niemal ein Grund für diese Preise sein. Da entscheidet allein die Verhandlungsposition von Amazon. Vielleicht sogar Missbrauch einer Markt beherschenden Stellung?

  5. Re: sind die Konsumenten von Amazon doch selber Schuld

    Autor: Hotohori 09.12.18 - 18:50

    Eben, es hat einen Grund wieso so viele bei Amazon kaufen: wenn was mit dem Produkt ist, kostet Amazon am wenigsten Nerven. Wenn das andere Shops nicht bieten können, ist das deren Problem, dann müssen sie eben damit Leben, dass die Leute sogar lieber ein paar Euro mehr zahlen und bei Amazon kaufen, denn nicht jedes Produkt ist bei Amazon billiger zu kriegen, aber gerade diese negativ Erfahrungen bei anderen Shops lässt die Leute dann lieber mehr zahlen, dafür wissen sie aber wenn etwas mit dem Produkt ist, was man nicht selbst verschuldet hat, dass man bei Amazon eben am wenigsten Probleme hat ein Austausch oder Geld zurück zu kriegen.

    Manche glauben aber noch immer Amazon ist deswegen so erfolgreich, weil sie billig wären, ließt man ja auch hier in den Kommentaren. Nope, weil sie einen besseren Service bei Problemen mit dem Produkt bieten. Natürlich ist auch bei Amazon nicht alles Gold was glänzt und gäbe es noch viel Verbesserungspotential, aber in einigen Bereichen könnten sich andere Shops noch eine Scheibe abschneiden.

  6. Re: sind die Konsumenten von Amazon doch selber Schuld

    Autor: Silberfan 10.12.18 - 03:44

    Vodka-Redbull schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wenn man die Preise sieht die Amazon an DHL zahlt wird einen direkt klar,
    > dass die "normalen" DHL Kunden diese quersubventionieren! Bei Amazon kann
    > man keine höheren Preise durchsetzen, also nimmt man es von den kleinen!

    Das Letzte mal das ich was bei Amazon je gekauft habe das war in 2008 . Ich kaufe nichts bei Amazon und auch nur sehr sehr selten bei Shops in der EU . Allein der Versand von Deutschland nach Österreich/Wien ( Päckchen) kostet schon 6-8 Euro in die Schweiz z.B. nach Bern sogar 8-10 Euro . Das meiste was ich kaufe stammt aus China und da ist in den Preisen der Versand mit drin.
    Amazon ist für mich ein Rotes Tuch und kein Online Shop wie er eigentlich sein sollte. Eher nen Chaosladen.

  7. Re: sind die Konsumenten von Amazon doch selber Schuld

    Autor: Sybok 10.12.18 - 06:01

    Vodka-Redbull schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wenn man die Preise sieht die Amazon an DHL zahlt wird einen direkt klar,
    > dass die "normalen" DHL Kunden diese quersubventionieren! Bei Amazon kann
    > man keine höheren Preise durchsetzen, also nimmt man es von den kleinen!

    Ach, jetzt ist es also meine Schuld, wenn DHL sich von Amazon über den Tisch ziehen lässt und die DHL-Mitarbeiter das ausbaden dürfen? Nein, ganz sicher nicht. Würden alle Paketdienste sagen: "Soviel und nicht weniger!", dann müsste Amazon auch zahlen. Wenn die Paketdienste sich gegenseitig unterbieten ist das ihr Fehler.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.12.18 06:02 durch Sybok.

  8. Viel zu teuer

    Autor: AllDayPiano 10.12.18 - 08:03

    Das halte ich für totalen Käse. (Nicht böse gemeint :-)

    Ich habe damals einen neuen Lieferdienst für meinen alten Betrieb gesucht (2015). DHL war mit großem Abstand der teuerste von allen.

    Mit einem Paketvolumen von nur 1000 Paketen pro Jahr war UPS nicht einmal halb so teuer, wie DHL. Der größte Preisunterschied waren (in Ermangelung an Staffelpreise) bei Kleinstpaketen. Da lag DHL teilweise (je nach Gewicht und Größe) bei über 300% über der Konkurrenz.

    Zwar wäre Hermes etwa gleichteuer wie UPS gewesen, aber das hat mein Chef aus Prinzip abgelehnt, weil er diesen Wildwuchs nicht unterstützen wollte.

    Was ich damit sagen möchte: Der Preisdruck ist scheinbar nicht so hoch, als dass es sich DHL nicht leisten könnte, konkurrenzfähige Preise zu machen. UPS hat die gleiche Logistik zu zahlen und da kostet ein kleines Paket bis 5 kg 3,11 Euro. DHL ist da von den Endkundenpreisen nicht weit weg.

    Das was Endkunden bezahlen ... 7 Euro für ein normales 5kg Paket ist dreist!

  9. Re: sind die Konsumenten von Amazon doch selber Schuld

    Autor: Agina 10.12.18 - 08:26

    ul mi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vergleiche mal den Preis für Infopost mit dem eines Normalbriefes
    Schlechter Vergleich! Infopost kannst du nicht einzeln verschicken. Wenn du zur Post gehst und da direkt 100.000 Briefe verschicken willst bezahlst du auch deutlich weniger als den Endkundentarif.

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