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Palm? Waren das nicht mal die mit …

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  1. Palm? Waren das nicht mal die mit …

    Autor: Cassiel 05.08.09 - 14:58

    … den PDAs? Ach ja, hatte ja auch mal einen. Damals hat man Heise-Artikel noch in iSilo-Container umgewandelt um sie dann unterwegs auf dem Palm lesen zu können. Heute gibt's das iPhone und ich surfe mobil im Internet. Nicht das da jemand einen Trend verschlafen hätte…

    Also mal ein paar grundsätzliche Dinge:

    1. Universell in USB bedeutet nichts anderes, als das der Bus mit jeder Art von Gerät umgehen können soll. Funktioniert ja auch super: Externe Speicher, Digitalkameras, MP3-Player, Webcams, und vieles mehr. Tolle Sache.

    2. Die USB Vendor ID und weitere Eigenschaften (Seriennummer, Revision, Product ID, etc.), die beim Anschluss eines Geräts übermittelt werden gibt es ja nicht umsonst. Wie soll sonst das Betriebssystem feststellen welcher Treiber geladen werden soll. Kommt nun jemand auf die Idee diese zu fälschen ist das sicherlich keine gute Idee.

    3. USB definiert die hardwaretechnischen Eigenschaften und die USB-Treiberspezifischen Methoden zur Strom- und Datenübertragung bzw. Kommunikation zwischen Host und Client. Darüber hinaus werden Geräteklassen klassifiziert, etc. Nur wenn ein Gerät sich nicht in der ofiziellen Geräteklasse befindet bedarf es eines speziellen Treibers und die Kommunikation und Datenübertragung erfolgt nicht über den Treiber des USB-Host-Controllers.


    Nun zu Apple vs. Palm

    Das bei 3. beschriebene Verfahren nutzt Apple. Sie haben Treiber für Ihre mobilen Geräte und diese Treiber werden auch verwendet sobald die USB Vendor ID und Product ID übereinstimmen. Weder iPod noch iPhone sind über die offiziellen USB-Geräteklassen klassifiziert. Die Datenübertragung übernimmt ein Apple-eigenes Protokoll und somit der eigene Treiber.

    Nun kommt Palm daher, fälscht die Vendor und Product ID seiner Geräte und emuliert darüber hinaus noch die iPod_DB-Funktion um die per Apple-Protokoll erhaltenen Daten gemäß Erfahrung durch Reverse Engineering korrekt auf dem Gerät abzulegen.

    Apples Vorgehensweise ist ihr gutes Recht und hat nichts, aber absolut gar nichts mit der Umgehung von Standards zu tun. Viel mehr gehört Palm vor das Konsortium geschleppt (sind die überhaupt Mitglied?) und dafür verdonnert, dass Sie übertragene Daten im USB-Protokoll fälschen.

    Viel mehr könnte Apple Palm noch per DMCA 'ran kriegen. Ohne Reverse Engineering kommt man an die notwendigen Informationen zum Synchronisieren mit iTunes nicht heran. Es sei denn Palm hat sich ein wenig beim iPodLinux Projekt bedient. Dann aber müssten sie die Quellen offenlegen.

    Fazit: Viel Wind um nichts. Palm macht einen auf "Underdog" und will den bösen Riesen Apple bekämpfen. Blöd nur wenn Leute ohne Technische Ahnung auf solche unsinnigen Ideen kommen. Waren bestimmt Manager und/oder Wichtigtuer. Hoffentlich bekommt Palm eine Schelte im Konsortium.

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