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Aber wieso hat er das dann nicht so in seinen Verkaufstext geschrieben?

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  1. Aber wieso hat er das dann nicht so in seinen Verkaufstext geschrieben?

    Autor: AllDayPiano 03.03.20 - 11:20

    Aber wieso hat er das dann nicht so in seinen Verkaufstext geschrieben? Das wäre doch weitaus einfacher gewesen, als mit jedem Partner zu verhandeln, um dann festzustellen, dass er nicht gebunden werden möchte?!

    Das ist wie ein Vodafone-Werbeanruf, bei dem man nur 19,99 Euro zahlt, aber das auch nur die ersten sechs Monate, und danach für 24 Monate für 50 Euro gebunden ist (Zahlen können abweichen - nur ein Beispiel!)

  2. Re: Aber wieso hat er das dann nicht so in seinen Verkaufstext geschrieben?

    Autor: chefin 03.03.20 - 11:31

    Du kannst nichts verkaufen ohne eine Betriebsanleitung. Da diese nicht vorliegt, bleibt nur er als Person über, der erklären kann wie es geht.

    Wenn alle wüssten wie man sowas programmiert, wieso sollte man das dann kaufen statt es selbst zu machen? Das Knowhow ist das Geld wert, nicht die URL oder der Server auf dem es gehostet wird.

    Und deine Vorstellung wie man sowas verkauft ist herrlich. Ich stell mir gerade vor, wie er einen Verkaufstext generiert indem alles drin steht und den an virtuelle Bäume nagelt im Internet. Also Facebook, Instagramm, Twitter, Ebay....was gibts noch? Und dann versucht potentielle Käufer in den ungefähr 1 Million Mails täglich zu finden.

    Man sollte dabei bedenken, das es ums Geld geht, um die Maximierung des Verkaufspreises. Wie er geschrieben hat und was sicherlich auch vorher klar war (sowas wird via Agenturen angeboten die auch entsprechend Beraten), ohne ihn wird der Wert massiv sinken. Aber für sowas gibts auch keine Erfahrungswerte, da noch keiner solch einen Datenhaufen verkaufen wollte.

  3. Re: Aber wieso hat er das dann nicht so in seinen Verkaufstext geschrieben?

    Autor: Sharra 03.03.20 - 13:58

    Er war ja bereit, dem neuen Eigentümer alles haarklein zu erzählen. Der letzte, übrig gebliebene Interessent hätte das ja genau so haben wollen.
    Aber alle anderen wollten ihn quasi als human-asset gleich mit kaufen, inklusive horrende Vertragsstrafen, wenn er vorher abtritt.

    Für mich sieht das eher so aus, als ob alle anderen Interessenten eigentlich gar nicht wussten, wofür sie sich da interessieren, und damit den Mann dahinter dringend brauchen, damit er das dann, unter neuer Flagge, einfach weiter macht.

  4. Re: Aber wieso hat er das dann nicht so in seinen Verkaufstext geschrieben?

    Autor: TW1920 03.03.20 - 14:57

    Die wussten durchaus alle wofür die sich interessieren, nur von der Materie haben die kaum bis keine Ahnung, vor allem wo nimmt man neue geleakte Passwörter her usw.

    Das Grundsystem ist jetzt keine Kunst. Die Kunst ist hier aktuelle und vor allem qualitative Daten zu erhalten bzw. aufzubereiten...
    Und die Sammlung die er für seinen Dienst nutzt ist halt in der Form schon einzigartig...

    Und jemand, der den Bestand auf gleichem Niveau pflegt und gleichzeitig den Dienst weiter entwickelt findet man halt nicht an jeder Straßenecke. klar, dass die ihn wollen - sein KnowHow ist hier wertvoller als der Dienst an sich...

    TW1920
    --------------------------------


    TWCportal -- WPvision

  5. Re: Aber wieso hat er das dann nicht so in seinen Verkaufstext geschrieben?

    Autor: jimbokork 04.03.20 - 12:02

    rly, wie man so etwas programmiert?

    du pumpst deine email to site sammlung in eine tabelle mit genau diesen beiden spalten dann zählst du die Treffer auf die vom nutzer angegebene emailadresse ... indexbildung nicht vergessen, ggf. mehere tabellen falls der btree für den emailadressen-site index nicht in den speicher passt.

    wer dann noch das ding für abfragen optimieren möchte kann die sites zu einer email schon vorab zählen, so dass jede email mit ihrer trefferanzahl nur einmal in der oder den tabellen auftaucht ... was die indexbildung vereinfacht.

    billiger geht es nicht, der rest ist lastverteilung falls die halbe welt auf einmal anfragt.

    zur *finanzierung* wirbst du für deine kostenpflichtige onepwdtogetpwned-lösung, die zwar nichts daran ändert, dass leute regelmäßig gleich schlechte passwörter immer wieder vergeben, aber ihnen zumindest ein gutes gefühl dabei vermittelt ... ';-)



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 04.03.20 12:16 durch jimbokork.

  6. Re: Aber wieso hat er das dann nicht so in seinen Verkaufstext geschrieben?

    Autor: Slartie 05.03.20 - 07:32

    Ich habe vor längerer Zeit auch mal einen Webdienst verkauft, es war ne Art Datenbankanwendung zu einem Computerspiel. Das Ding basierte stark auf Reverse Engineering der Spieldateien und war nur zu irgendwas nütze, so lange man den Datenbestand regelmäßig aktualisieren konnte an neue Versionen des Spiels.

    Klar war dieser Verkauf auch essenziell davon abhängig, dass ich persönlich zumindest ein Minimum an Pflegetätigkeit als Wartungsvertrag mit-verkaufe - so ist's dann letztlich auch geschehen (eine Vollzeitbeschäftigung von mir stand auch im Raum, aber das wollte ich wiederum nicht). Potenzielle Käufer von Webdiensten sind nicht blöd, und insbesondere nicht, je höher der fragliche Kaufpreis ist (für das, worum es damals bei mir ging, hätte man nicht KPMG als Vermittler einschalten können, allein das ist schon ein Hinweis darauf, dass wir hier in diesem Fall von signifikanten Summen reden). Wenn der Dienst davon lebt, einen aktuellen Datenbestand zu haben, und die Pflege dieses Datenbestands irgendwelches nicht simpel von jedermann erlernbares Spezialwissen oder - im Fall von HIBP - zusätzlich auch noch spezielle persönliche Connections in die IT-Security-Szene erfordert, dann sinkt der Wert dieses Dienstes natürlich massiv, außer man "verkauft" sich selbst und sein Wissen bzw. Connections gleich mit.

    Und es wäre ja auch der Öffentlichkeit nicht damit gedient gewesen, wenn irgendwer diesen Dienst zu welchem Preis auch immer übernimmt, nur um ihn dann auf dem Stand zum Zeitpunkt des Verkaufs vor sich hin verrotten zu lassen, während alle paar Wochen irgendwo ein neues Zugangsdaten-Paket aufpoppt.

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