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Wieder Falsch im Text

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  1. Wieder Falsch im Text

    Autor: Moe479 11.06.11 - 05:08

    Zitat: "Auf der deutschsprachigen Video-on-Demand-Plattform [kino.to] wurden Kinofilme, Serien und Dokumentationen ohne Einverständnis der Rechteinhaber gezeigt."

    "Auf der deutschsprachigen Video-on-Demand-Plattform [kino.to] wurden Kinofilme, Serien und Dokumentationen ohne Einverständnis der Rechteinhaber gezeigt."

    Nein ebend nicht, diese Kinofilme, Serien und Dokumentationen wurden von Megavideo und Co gezeigt (gestreamt), wenn ich z.B. ein Megavideo Film länger als 74 min bestaunen möchte bekomme ich einen klaren hinweis, dass dieser Service nur Kostenpflichtig möglich sein soll, nach dem das Abspielen gestoppt wurde ... okay z.B. Megavido hostet den neusten Kinofilm und möchte um diesen in voller länge zu sehen von mir einen Obolus ... nur das, und nichts weiter, sehe ich als Konsument, mir als Konsument ist es schlichtweg unmöglich festzustellen ob der Streaminganbieter die Rechte zur Verbreitung dieses Filmes in dieser Form besitzt oder nicht ... ich klicke nur auf den Play-Button und los gehts ... 'freue' mich, dass das video nach 74min stoppt und wechsle meine IP, dann rufe ich die Seite erneut auf , 'spule' vor und freue mich über weitere 74min Film ... ob es nur das Home-Video von meiner EX ist, oder der Kasseschlager von morgen kann ich erst beurteilen nachdem ich dem Fillm bis zum Ende angeschaut habe, alles andere währe reine Spekulation.

    Für mich ist klar nur der schuld, der sein _von ihm direkt aus_ ermöglichtes Angebot nicht kontrolliert, ob z.B. Urheberechtsveerletzungen vorliegen, alle anderen können nur darauf vertrauen, dass dieses Angebot legal ist!

    Haften Gläubiger hier, oder wurden sie nicht auch betrogen?

  2. Scheinheiliger Heuchler

    Autor: feierabend 11.06.11 - 05:32

    Solche Sätze wie:
    "mir als Konsument ist es schlichtweg unmöglich festzustellen ob der Streaminganbieter die Rechte zur Verbreitung dieses Filmes in dieser Form besitzt oder nicht ... ich klicke nur auf den Play-Button und los gehts ... "

    gehen mir bei solchen Tehmen ziemlich auf den Keks.

    Zu diesem Fall, welcher normal gebildete Jugendliche/Erwachsene würde denn wirklich glauben, dass es legal eine vielzahl an aktuellen Kinofilmen als kostenlosen stream gibt?

    Wer da behauptet, "Ich konnte es doch nicht ahnen, dass das nicht ganz legal ist", ist entweder geistig nicht ganz auf der höhe oder (und das ist wahrscheinlicher) ein selbstherrlicher Heuchler. Der solche Frasen nur benutzt um sich sein Gewissen rein zu reden!

    "Nein, die guten Jungs haben doch nur verlinkt. Sie sind ja Quasi selber opfer!"
    "Ich besitze doch XY original DVDs, also habe ich doch fast das Recht mir illegal Filme zu besorgen!"
    "Die Filmimdustrie ist ja selber schuld, wenn sie 7,99¤ für eine DVD verlangen. Es ist zudem eine frechheit, dass aktuelle Kinofilme nicht zeitgleich als Stream und auf Datenträger zu erwerben sind!"
    usw. blah blub...

    Alles Ausreden von erbärmlichen Dieben und Geizhälsen, die sich Ihr handeln schön reden!

  3. Re: Scheinheiliger Heuchler

    Autor: Moe479 11.06.11 - 13:36

    Ich überlese jetzt einfach deine persönlichen Anfeindungen mal, wenn du den Witz an manchen Sachen nicht sehen möchtest ist das dein Problem.

    Ich denke ich zeige ziemlich genau in die richtige Richtung, wer die wirklich Kriminellen bei Stream-Möglichkeiten von urheberrechtlich geschütztem Material sind, und _auch_ dafür "Premium-Abbos" anbieten und anscheinend gut daran verdienen, im endeffeckt an Content der ihnen gar nicht gehört bzw. dafür lizensiert wurde.

    Privat Personen haben in der Regel noch keine Möglichkeit über den Ihnen zu Verfügung stehend Anschluss Video-Streams gleichzeitig und in der ausreichenden Geschwindigkeit an tausende andere zu senden, sie Nutzen deshalb dafür die Angebote der Wirtschaft.

    Die Download- und Streaming-Anbieter (Wirtschaft) sind nicht verpflichtet die hoch geladenen Inhalte vor Stream- oder Downloadfreigabe zu begutachten, die sagen wie ich, dass es ihnen unmöglich ist alles zu kennen und prüfen (jetzt begriffen?), manche werben darüber hinaus sogar mit Zusicherung von voller Anonymität!

    Dabei die schlechte Moral der Nutzer anzuprangern ist schon etwas bigott, erst vor der eigen Türe kehren, dann die Nachbarn anzählen!

    Ein weiteres Problem ist, wenn wir als Nutzer/Konsument haftbar gemacht werden können für die Verlinkung von Material das unter der Kontrolle anderer steht, oder das alleinige daraufklicken, haben wir schnell ein Flut von Abmahnungen und auch sogn. 'Geschäftsmodelle' die ganz schnell daraufhin entwickelt werden in dem dann rechtlich möglichen rahmen Nutzer in solche 'Angebote' zu locken sowie unter Androhung von Klage schnelle Entschädigungszahlungen zu erwirken die dem Nutzer/Konsument günstiger scheinen als die gerichtliche Auseinandersetzung.

    Die Content Industrie hat leider aber wirklich das Internet verschlafen, noch immer setzt sie auf empfindliche portable Datenträger mit Verpackungen von recht hohem Volumen , DVDs und Blue-Rays sind einfach unpraktisch, darüberhinaus werden mit jeder Generation dieser blöden Scheiben neue im vergleich zu schon vorhanden Festplatten teure Abspielgeräte notwendig ...

    Das derzeitige legale Streaming-Angebot ist bescheiden, die Auswahl an Filmen ist gering, aktuelle Kinofilme stehen nicht zur Verfügung, die Preise für das rare Angebot sind dabei sogar moderat bis günstig.
    Die stabiltät der Plattformen lassen aber zeitweise zuwünschen übrig, die Nutzungbedingungen sind erwartungsgemäß eingeschränkter.
    Die Qualität des Videomaterial und der Sound ist erwartet hoch, aber für ältere Rechner oft zu hoch.

    Warum es nicht von der Contentindustrie ähnlich aufgebaut wird wie zb. Megavideo also das Hosten und damit der Endvertrieb im ähnlichen ausmaßen organisiert wird wie der derzeitige Grauzonenmarkt ist mir schleierhaft, vermutlich wird alles von senilen älteren Herren kontrolliert und wir müssen warten bis diese dahinscheiden damit sich was tut!

    Volkswirtschaftlich könnte man von einem Mangel an rechtlich abgesicherten Angeboten sprechen bei enorm hoher und weiterhin steigender Nachfrage die bisher vor allem von einem Grauzonen-Markt bedient wird.

    Der Aufbau einer solchen Vertriebsstruktur hat erst einmal hohe Initial-Kosten, hinzu kommt, dass es ein langwieriger Prozess sein wird das Vertrauen und die Bereitschaft der Nutzer des derzeitigen Grauzonen-Marktes die legalen parallel entstehenden Angebote zu nutzen.

    Qualität und Stabilität des Service(QOS) und Qualität des Bereit gestellten Materials(Bild und Sound) sowie die Auswahl und vorallem Aktualität des Angebotes und der Gestaltungsfreiraum bei der Nutzung des Materials werden eine entscheidende Rolle dabei Spielen die über Jahre verloren gegangenen Konsumenten wieder zu gewinnen.

    Die Preispolitik muss über Jahre bis Jahrzehnte hinweg auf Tiefstpreise ausgelegt sein, es darf dem Nutzer nicht finanziell wirklich belasten auf das Angebot einzugehen und sich daran zu gewöhnen, denn jeden Film und jedes Musikstück, das er günstig legal besser und schneller von der Content-Industrie bereit gestellt bekommt, nutzt er nicht aus dem Grauzonen-Markt!

    Das Abmahnen von Anbietern und Nutzer des Grauzonen-Marktes ist keine werbewirksame Maßnahme. Ein streben nach gesetzlichen Vorteilen gegenüber dem Nutzern zur Eindämmung des Grauzonen-Marktes ist schädigend fürs Image, da den meisten Nutzern die Grundideen von Demokratie und Freiheit vertraut sind. das Internet ist zudem voll von Freidenkern, die die Anonymität nutzen um bei dem kleinstem Verdacht von Ungleichbehandlung Alarm schlagen werden.

    Das währe das Lehrgeld was die Content-Industrie zahlen müsste, für über den Daumen gerechnet knapp 20 Jahre Innovationslosigkeit, denn seit der CD hat sich nichts wirklich bewegt, alle wirkliche neuen Ideen gingen vom Grauenzonen-Markt aus, wurden aber nur halbherzig adaptiert, stattdessen wurden die Gesetzgeber umworben und bekniet einen zu beschützen, vergeblich.

    Je schneller diese Ansicht aktzeptiert wird, um so schneller wird die Kriese überwunden sein! Da hilft nichts weiter als mal wieder wirklich zu arbeiten!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.06.11 13:45 durch Moe479.

  4. Re: Scheinheiliger Heuchler

    Autor: kleinc83 11.06.11 - 18:45

    Kurz und knapp auf den Punkt gebracht, Danke.

  5. Re: Scheinheiliger Heuchler

    Autor: m4xi 12.06.11 - 19:02

    das erste was man bei einem jus/jura studium lernt ist:

    unwissenheit schützt vor strafe nicht!

    ich hoffe das beantwortet deine frage... ^^

  6. Re: Scheinheiliger Heuchler

    Autor: Loolig 13.06.11 - 21:41

    und das erste was man beim BWL Studium lernt ist, das die Märkte sich selber regulieren..

    nicht nur blind konsumieren sondern hinterfragen unterscheidet den Mensch vom Tier..

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