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Verluste beim Wirkungsgrad durch Induktion?

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  1. Verluste beim Wirkungsgrad durch Induktion?

    Autor: Keridalspidialose 01.09.15 - 13:32

    Werden immer bewusst verschwiegen. Stattdessen viel Blabla um Eigenschaften die absolut nichts mit der Tatsache zu tun haben dass der Bus mit Strom betrieben wird.

    Für eine Verbesserung des Lebens in Innenstädten ist es wowieos unerheblich. Dreck und schlechte Luft sowie Lärm wird von den PKW in so großem Ausmaß verursacht dass es nun wirklich egal ist ob Busse da mitmachen oder nicht.

    Was wirklich helfen würde: Elektrisch betriebene PKW und oder weniger PKW (indem die Leute mehr ÖPNV nutzen, egal ob Diesel betrieben oder elektrisch).

    Abgase produziert der Bus so oder so. Zwar nicht in der Brennkammer eines Verbrennungsmotors, sondern eben im Kohlekraftwerk sonstwo. Und davon unnötig viel da Induktionsaufladung einen grottig schlechten Wirkungsgrad hat.

    ___________________________________________________________

  2. Re: Verluste beim Wirkungsgrad durch Induktion?

    Autor: yoyoyo 01.09.15 - 14:02

    Mimimimi. Irgendwo muss man mal anfangen. Wobei die Effizienz von dem Primove Ding schon mal interessant wäre, aber dazu gibt es ja die Tests.

  3. Re: Verluste beim Wirkungsgrad durch Induktion?

    Autor: as (Golem.de) 01.09.15 - 14:11

    Keridalspidialose schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Werden immer bewusst verschwiegen. Stattdessen viel Blabla um Eigenschaften
    > die absolut nichts mit der Tatsache zu tun haben dass der Bus mit Strom
    > betrieben wird.

    Verschwiegen? Das steht im Vorgängerartikel. 90+ in der Regel 95 Prozent.

    Also die Effizienz von Primove ist damit vergleichbar mit dem Induktionssystem der Konkurrenz.





    > schlechten Wirkungsgrad
    > hat.

    Also 90 + wie bei der Konkurrenz zu erreichen finde ich nicht schlecht.

    Diesel per Pipeline, Tanker und Laster zu bewegen passiert auch nur durch Energieaufwand. Zugegeben, auch die Solaranlage har jetzt keine perfekte Energiebikanz.

    gruß

    -Andy (Golem.de)

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  4. Re: Verluste beim Wirkungsgrad durch Induktion?

    Autor: Iomega 01.09.15 - 14:25

    Keridalspidialose schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Für eine Verbesserung des Lebens in Innenstädten ist es wowieos
    > unerheblich. Dreck und schlechte Luft sowie Lärm wird von den PKW in so
    > großem Ausmaß verursacht dass es nun wirklich egal ist ob Busse da
    > mitmachen oder nicht.
    >

    Mit so einer Einstellung würden wir noch mit Steinkeulen rumlaufen. Irgendwer muss mal den Anfang machen.

  5. Re: Verluste beim Wirkungsgrad durch Induktion?

    Autor: plutoniumsulfat 01.09.15 - 15:19

    In Kraftwerk hat man nur eine höhere Ausbeute als im PKW. Und so ein Bus verbraucht nicht gerade wenig.

  6. Re: Verluste beim Wirkungsgrad durch Induktion?

    Autor: Pwnie2012 01.09.15 - 16:29

    Diese 90-95% uverraevhen mich sehr. Ich dachte immer, es läge bei 70%

  7. Re: Verluste beim Wirkungsgrad durch Induktion?

    Autor: Anonymer Nutzer 01.09.15 - 17:27

    Die Werte kann man vergessen. Sind genauso glaubwürdig wie der angegebene Verbrauch bei PKWs.

  8. Re: Verluste beim Wirkungsgrad durch Induktion?

    Autor: as (Golem.de) 02.09.15 - 02:10

    Hallo,

    fluppsi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Werte kann man vergessen. Sind genauso glaubwürdig wie der angegebene
    > Verbrauch bei PKWs.

    das kann man schon prinzipbedingt nicht vergleichen. Der Verbrauch eines Diesel-/Benziner-PKW ist Lastabhängig. Selbiges gilt für die elektrische Leistungsaufnahme eines Fahrzeuges. Temperatur, Steigung, Wind, Stop-and-Go-Verhalten beeinflussen diese Werte.

    Dementsprechend ist die Verbrauchsangabe eigentlich _immer_ falsch, weil es eine Annäherung ist. Sie sollten idealerweise aber untereinander vergleichbar sein. Einen echten Verbrauchswert für den Anwender im voraus zu berechnen würde ich als Unmöglichkeit einschätzen.

    Das Laden ist hingegen ein vergleichsweise konstanter Vorgang mit wenigen nicht berechenbaren Einflüssen, genauso wie das Betanken. Ja, es gibt wetterbedingte Unterschiede beim Betanken von Flüssigkeit und sicher auch beim Laden per Induktion. Aber die Schwankungen sollten nicht so extrem sein. Sprich, wenn ich 1 Liter Benzin tanke, dann dürfte auch annähernd 1 Liter im Tank landen. Wenn ich eine kWh in einen Akku schicke, dann sollten 0,9 kWh auch rauskommen (Akkuineffizienz). Und weil das nicht die beste Art der Energiespeicherung ist, nimmt man noch Kondensatoren. Das hat der Primove-Bus soweit ich weiß aber nicht.

    Es wäre jedenfalls sehr ungewöhnlich im Projektgeschäft mit falschen Angaben zu arbeiten, die Betreiber, Forschungseinrichtung und Hersteller diverser Komponenten ziemlich einfach überprüfen können - spätestens über die Stromrechnung.

    Verluste gibt es überall: innerhalb des Busses, wir reden hier schließlich von Akkutechnik. Und außerhalb sowieso, Hochspannungsleitungen gibt es aus einem guten Grund, um Verluste möglichst gering zu halten.

    Was ich nicht ganz verstehe, wo die Kritik an der angeblich miserablen Induktionseffizienz herkommt. Das ist keine elektrische Zahnbürste oder ein Game Boy. Vor allem: wenn sowohl auf dem Weg zur Induktionsanlage als auch im Inneren eines jeden Fahrzeuges ebenfalls enorme Verluste entstehen, warum werden diese nicht kritisiert sondern sich auf die Induktion versteift? Man muss eigentlich korrekterweise die Stromübertragung an sich in Frage stellen. Da liegt das Problem.

    Vielleicht liegt es dran, dass sich jeder dran gewöhnt hat, dass es im Haushalt Verluste gibt? Meist gibt es dort extrem ineffziente Geräte.

    Das Interessante sind die die totalen Kosten und Aufwände. Wieviel Energie und Geld wird gespart, weil die Technik weniger Wartung benötigt. Lohnt sich das? Wie sieht die Gesamtenergiebilanz aus? Vor allem im Bezug auf Rohstoffe. Busse haben ohnehin das Problem, dass sie vergleichsweise häufig ausgetauscht werden müssen. Züge halten deutlich länger. Ich vermute, dass man mit Spurbussen da etwas machen kann. Aber die Kosten sind zu hoch.

    An vielen Stellen werden diese Induktionsbusse enorme Nachteile haben und auch enorme Vorteile. Die Frage ist: auf welcher Seite landet das Gesamtsystem? Die beste Übertragungstechnik nützt nichts, wenn der Akku alle 2 Wochen ausgetauscht werden muss. Da disqualifiziert sich so ein Bus sofort. Damals mit den Wasserstoffbussen gab es erhebliche Probleme, da wurden Motoren ausgebaut, um sie zum Hersteller zu schicken. Mittlerweile ist Wasserstoff wieder im Gespräch, allerdings ganz anders als noch vor einem Jahrzehnt.

    Und die Induktion wird sich nicht überall finden. Andere Städte laden ihre E-Busse mit Dachstromabnehmern auf. Auch Dachstromabnehmer haben Verluste, allerdings deutlich weniger als Induktion. Dafür muss viel Kupfer vorhanden sein. Die Leitungen halten dafür aber ewig (Unfälle/Wetter ausgenommen).

    Und da wird es auch weitergehen mit Experimenten. Wie man das Problem rein elektrischer Doppeldecker vernünftig löst ist nämlich noch völlig unklar. Da fängt man gerade erst an.

    gruß

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  9. Re: Verluste beim Wirkungsgrad durch Induktion?

    Autor: M.P. 02.09.15 - 10:47

    as (Golem.de) schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hallo,
    >
    > fluppsi schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > Das Laden ist hingegen ein vergleichsweise konstanter Vorgang mit wenigen
    > nicht berechenbaren Einflüssen, genauso wie das Betanken.

    Hmm,
    wenn der Busfahrer manuell den "Hot-Spot" zum Laden anfährt würde ich schon mit einer deutlichen Streuung der Position von Sende- und Empfangs-Hardware zueinander ausgehen. Wenn der Busfahrer dann einmal sehr schlecht gezielt hat, sollte der Wirkungsgrad schon merklich absinken.

    Oder gibt es technische Vorsorge, für die genaue Passung des Paares? (Autopilot, Führungsschienen, bewegliche Einheiten)

  10. Re: Verluste beim Wirkungsgrad durch Induktion?

    Autor: M.P. 02.09.15 - 10:53

    Fragen wird man nach solchen Sachen schon dürfen.
    Manche Sachen, die irgendwann einmal als der neueste technische Schrei galten, sind danach Sang-Und-Klanglos wieder in der Versenkung verschwunden.

    - Elektrische Nachtspeicherheizungen
    - Asbestzementdächer
    - Busse mit Schwungrad-Energiespeicher

  11. Re: Verluste beim Wirkungsgrad durch Induktion?

    Autor: as (Golem.de) 02.09.15 - 11:38

    Hallo,

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > as (Golem.de) schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Hallo,
    > >
    > > fluppsi schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > wenn der Busfahrer manuell den "Hot-Spot" zum Laden anfährt würde ich schon
    > mit einer deutlichen Streuung der Position von Sende- und Empfangs-Hardware
    > zueinander ausgehen. Wenn der Busfahrer dann einmal sehr schlecht gezielt
    > hat, sollte der Wirkungsgrad schon merklich absinken.

    Werde ich mal nachfragen bei Gelegenheit. Eigentlich ist die Ladefläche größer als die des Stromabnehmers.

    > Oder gibt es technische Vorsorge, für die genaue Passung des Paares?
    > (Autopilot, Führungsschienen, bewegliche Einheiten)

    Ich glaube das ist viel Können, wobei der Bus dem Fahrer schon sagt, wenn er drüber sitzt. In BErlin ist's einfacher, wegend er festen Ladeendpunkte. In Mannheim gibt es die Unterwegsladung, da läuft das etwas spontaner. Busfahrer neigen selbst bei Tempo 80 dazu im Überlandbereich nur 10 bis 15 Zentimenter von der Straßenkante entfernt zu fahren. Eine Bushaltestelle wird gerne mit einem Abstand von weniger als 5 Zentimeter angefahren. Berufsfahrer können sowas. ;) Und sie müssen es auch, weil sonst die Einstiegsproblematik besteht.

    Falschparker-Situationen ausgenommen, dann ist der Bus auch mal 2 Meter weit weg von der Haltestelle.

    gruß

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  12. Re: Verluste beim Wirkungsgrad durch Induktion?

    Autor: as (Golem.de) 02.09.15 - 11:41

    Hallo,

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Fragen wird man nach solchen Sachen schon dürfen.

    Die ursprüngliche Frage unterstellte aber, dass wir den Wirkungsgrad verschweigen, um diesen zu vertuschen. Ich hab's nur nicht noch mal genannt, weil's zuvor schon genannt wurde und ich bei Recherchen feststellte: Induktionsladung im Busbereich ist schon seit einem Jahrzehnt im Bereich von 90 Prozent.

    > Manche Sachen, die irgendwann einmal als der neueste technische Schrei
    > galten, sind danach Sang-Und-Klanglos wieder in der Versenkung
    > verschwunden.

    Oder sie kommen wieder:

    > - Busse mit Schwungrad-Energiespeicher

    Zumindest im Motorsport werden die eingesetzt. Finde ich extrem spannend, wenn man bedenkt, wie alt die Technik ist.

    gruß

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