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Erst die Elektronik-Bastelläden, dann das

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  1. Erst die Elektronik-Bastelläden, dann das

    Autor: Landvogt 13.04.22 - 10:00

    Damals gab es in meiner Stadt zwei, dann einen Laden, der noch einzelne Bauteile anbot. Zuletzt blieb in meiner Region nur noch Conrad übrig und nun wird man wirklich für jeden Widerstand und jeden Kondensator online bestellen müssen. "Schnell mal was reparieren" ist nicht mehr. Sehr schade.

  2. Re: Erst die Elektronik-Bastelläden, dann das

    Autor: forenuser 13.04.22 - 10:05

    Wobei ich mal vermute, dass regelmäßige Bastler oder DIY-Reparateure eh einen Vorrat an Verbrauchsmaterialien halten.

    --
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  3. Re: Erst die Elektronik-Bastelläden, dann das

    Autor: Its_Me 13.04.22 - 10:20

    Es gibt aber auch nicht mehr viel, was man überhaupt mit normalem Aufwand (Lötkolben) reparieren kann.
    Früher hat Unterhaltungselektronik ja oft noch 1 seitige Platinen mit Drahtbauständen und Drahtbrücken. Da konnte man schnell mal einen Widerstand oder Kondensator austauschen. Kann mich noch erinnern, dass wohl so in den 80ern der Musikschrank meiner Eltern nicht mehr funktionierte. Aufgemacht, an einem verkohlten Widerstand den Finger leicht verbrannt, schnell zum Elektronikhändler um die Ecke gelaufen und einen neuen Widerstand geholt. Nach einer Stunde lief das Teil wieder. Aber was will man heute noch so reparieren?
    Das geht doch höchstens noch mit den Elkos in Netzteilen. Aber davon kann wohl kein Händler leben.

  4. Re: Erst die Elektronik-Bastelläden, dann das

    Autor: ralfh 13.04.22 - 13:58

    Alles richtig, wobei man da aber auch anführen muss, dass es nur noch selten einen Grund gibt, der eine Reperatur überhaupt notwendig machen würde. Ich kann mich jedenfalls nicht daran erinnern, dass ich in diesem Jahrzehnt irgendwo mal ein Bauteil durchgebrannt wäre. Heutzutage ist doch alles in ICs und SOCs versteckt. Es gibt doch kaum noch freiliegende Elkos, Widerstände, oder gar Transistoren.

    Andererseits, wenn was kaputt geht, kann man eh nichts mehr machen heutzutage.

  5. Re: Erst die Elektronik-Bastelläden, dann das

    Autor: unbuntu 13.04.22 - 14:41

    Naja ICs und SOCs gehen aber auch nicht mal eben kaputt, die halten da schon länger. Zumindest in TVs und Monitoren kann man da aber noch genug austauschen, wenn man den Fehler findet. Oft ists da ja eben ein Elko, der seine Lebenszeit überschritten hat.

    Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe.
    - Albert Einstein

  6. Re: Erst die Elektronik-Bastelläden, dann das

    Autor: superdachs 13.04.22 - 14:52

    forenuser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wobei ich mal vermute, dass regelmäßige Bastler oder DIY-Reparateure eh
    > einen Vorrat an Verbrauchsmaterialien halten.


    Nach ein paar Jahren Bastelei ist Conrad tatsächlich nur noch sehr sehr selten nötig gewesen. Die drei spezialteile die man im Jahr so braucht kann man auch bestellen.

  7. Re: Erst die Elektronik-Bastelläden, dann das

    Autor: x2k 13.04.22 - 15:12

    Wobei man bei conrad in den letzten jahren auch nur noch modellbau und Unterhaltung gefunden hat. Die bauteile wurden schon lange stark zurück gefahren.
    Bleibt die Frage ob ich aus den buisness Filialen als normaler kunde raus komolementiert werde oder ob sie die paar bastler noch dulden?


    Wir hatten bis vor 2 jahren noch einen Bauteile laden, der musste leider schließen weil der Eigentümer aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr konnte.
    Der laden war echt klasse und es gab immer ein Schwätzchen oder hilfe und tips für das eigene Projekt. Der Herr war noch speziell ausgebildeter Reparatur elektroniker. Die ausbildung gibt es heute garnicht mehr weil die ihk die Ausbildung auf druck der Industrie gestrichen hat. Er durfte also selber keine ausbilden. War immer sehr interessant wenn man mal im laden war.

  8. Re: Erst die Elektronik-Bastelläden, dann das

    Autor: ralfh 13.04.22 - 15:13

    unbuntu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja ICs und SOCs gehen aber auch nicht mal eben kaputt, die halten da
    > schon länger.

    Genau das meine ich ja. Dieses ganze IC-Zeugs ist deutlich widerstandsfähiger als ein Transistorradio aus den 70ern. Wenns kaputt ist, ist das dann tatsächlich oft nur noch Elektroschrott, aber es ist nicht so, dass jeder heutzutage noch einen Lötkolben zu Hause braucht, weil jede 2. Woche irgendwo ein Kondensator abraucht.

  9. Re: Erst die Elektronik-Bastelläden, dann das

    Autor: ip_toux 13.04.22 - 16:58

    Its_Me schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt aber auch nicht mehr viel, was man überhaupt mit normalem Aufwand
    > (Lötkolben) reparieren kann.
    > Früher hat Unterhaltungselektronik ja oft noch 1 seitige Platinen mit
    > Drahtbauständen und Drahtbrücken. Da konnte man schnell mal einen
    > Widerstand oder Kondensator austauschen. Kann mich noch erinnern, dass wohl
    > so in den 80ern der Musikschrank meiner Eltern nicht mehr funktionierte.
    > Aufgemacht, an einem verkohlten Widerstand den Finger leicht verbrannt,
    > schnell zum Elektronikhändler um die Ecke gelaufen und einen neuen
    > Widerstand geholt. Nach einer Stunde lief das Teil wieder. Aber was will
    > man heute noch so reparieren?
    > Das geht doch höchstens noch mit den Elkos in Netzteilen. Aber davon kann
    > wohl kein Händler leben.

    Du kannst heute immer noch alles löten, nur eben im neuen Maßstab, man nennt dieses Thematik SMD. Einfach Mal nach "SMD löten" googlen, man kann ja auch mit Heißluftpistolen arbeiten ;-) zudem gibt es mittlerweile auch zuhauf SMD Lötkolben.

    Aber ja Grundsätzlich stimme ich dem zu dass es immer weniger solche Kleinteile Läden gibt und hier ein großes aussterben stattfindet. Evtl mag ja Saturn oder Mediamarkt die Sektion mit übernehmen, würde diesen neue potentielle Kunden bringen.

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