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wirkt etwas zusammengewürfelt

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  1. wirkt etwas zusammengewürfelt

    Autor: PM 09.11.09 - 21:32

    Das Tool hat zwar einen gigantischen Umfang, aber die Bedienung is recht heftig.
    Da wird man ja erschlagen.
    Dabei geht es nicht mal darum wieviele Elemente die in eine Ansicht packen, sondern eher, dass es so wild zusammengewürfelt wirkt.

    Wie seht ihr das?

  2. Re: wirkt etwas zusammengewürfelt

    Autor: DerEineDa 09.11.09 - 22:29

    Ganz ähnlich. Es wirkt auf mich auch sehr altmodisch und wenig intuitiv. Ich finde heutzutage kann man sowas mit AJAX und co sehr viel angenehmer gestalten. Ich kenne da auch einige Beispiele für.

  3. Re: wirkt etwas zusammengewürfelt

    Autor: Beispiele... 10.11.09 - 07:41

    > Ich kenne da auch einige Beispiele für.

    Aha. Und welche, bitte? Ich suche gerade eine ähnliche Software, möchte aber einen IT-Wildwuchs vermeiden...

    Gruß

  4. Re: wirkt etwas zusammengewürfelt

    Autor: Himmerlarschundzwirn 10.11.09 - 07:55

    Kann ich unterschreiben.

    Dachte beim Lesen des Artikels auch, dass das ziemlich interessant klingt, aber die Online-Demo hat mich irgendwie abgeschreckt.

    Gibt's bessere Alternativen?

  5. Re: wirkt etwas zusammengewürfelt

    Autor: Lars154 10.11.09 - 08:18

    PM schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Tool hat zwar einen gigantischen Umfang

    Und schon da scheitert es...

    CRM/ERP/ECM/WWS/CMS scheitern im Unternehmenseinsatz oft an der entscheidenden Stelle. Sie bringen alles mit. So braucht man wenn man es einsetzen möchte entweder viel Manpower oder teure Entwickler die einem das System einrichten. Kaum eins ist wirklich zuverlässig, konsequent und dennoch funktionell modular aufgebaut, so dass es schnell und flexibel zahlreichen Situationen angepasst werden kann.


    Daher setze ich für meinen Arbeitgeber schon lange auf eine Eigenentwicklung. Die konnte in neuen Filialen immer Ruck Zuck neu aufgesetzt und angepasst werden. Da der Mensch kurzsichtig ist muss der einfache Anwender den direkten Mehrwert erkennen und nicht erst den Schwung von Arbeit vor sich haben.

    > Wie seht ihr das?

    Sogar noch viel schlimmer, aber da nehmen sich die meisten Lösungen nichts. Oft sind diese Anwendungen von Entwicklern für Entwickler, kaum einer macht sich Gedanken um Usability und kürzere Klick-Ziel Wege. Und dabei ist dies gar nicht so schwer (wenn selbst ich das alleine in zwei Jahren Entwicklung nebenbei umgesetzt habe).

  6. Re: wirkt etwas zusammengewürfelt

    Autor: Himmerlarschundzwirn 10.11.09 - 08:25

    Mal dran gedacht, das Produkt zu verkaufen, wenn es so gut ist? ;-)

  7. Re: wirkt etwas zusammengewürfelt

    Autor: Zweifelnder 10.11.09 - 09:16

    Ich habe so meine Zweifel, ob sich das Produkt verkaufen ließe. Eigenentwicklung mit 2 Jahren Projektzeit klingt für mich sehr nach einem sehr spezifischen Produkt, dass wahrscheinlich so nur bei seinem Arbeitgeber einzusetzen ist. Um es für andere Kunden verwendbar zu machen, muss er wahrscheinlich an den unterschiedlichsten Stellen Änderungen vornehmen.

    Da er (für seinen Arbeitgeber) kurzfristigen Nutzen vorweisen wollte, wird nur wenig bis gar nichts modular aufgebaut sein. Alle Änderungen müssen also unmittelbar im Programm vorgenommen werden. Damit stehen sie dann auch allen anderen Kunden zur Verfügung. Nach den ersten erfolgreichen Verkäufen - und damit auch Anpassungen - verwildert damit die Software immer mehr. Zahlreiche Features sind nur einzelne Anwender interessant, der Rest hat sie aber trotzdem auf dem Schirm. Damit ist es vorbei, Usability mal 'nebenbei' zu machen.

    Ich habe in meinem Unternehmen leider mit genau so einem System zu kämpfen und so etwas ist grausam. Jede neue Version ist eine Herausforderung an die nerven unserer Anwender und an mich als Admin. Die große Frage ist immer: was funktioniert in dieser Version plötzlich wieder anders? Können wir damit leben odr behindert es uns im Geschäftsbetrieb?
    Dabei habe ich insbesondere die kleinen Änderungen zu fürchten gelernt. Sie fallen am Anfang erst einmal gar nicht auf, sind vielleicht sogar nicht einmal dokumentiert. Wenn man aber auf ihre Auswirkung stößt, ist das Kind schon in den (oftmals sehr tiefen) Brunnen gefallen.

    Schön, wenn ein Chef dann 150.000 bis 200.000 Euro Budget für eine Eigenentwicklung zur Verfügung stellen kann. Oder eben 50.000 bis 100.000 Euro für ein System, das allgemeingültig gehalten ist, dadurch nicht alles perfekt abbildet, aber sich leicht anpassen lässt.

  8. Re: wirkt etwas zusammengewürfelt

    Autor: boarder_udo 10.11.09 - 09:56

    Vielleicht sollte man hinzufügen, dass die Online Demo (wie ich finde leider) versucht den kompletten Funktionsumfang darzustellen. Bloss in keinem Unternehmen werden gleichzeitig Übersetzungsprojekte, Consultingprojekte, ITSM-Projekte & Co. gehandelt. Mit anderen Worten es wird keinen einzigen Server geben, der jemals produktiv so laufen wird, wie er dort gezeigt wird.
    Dass das System durchaus etwas mehr Ajax vertragen könnte kann ich nur unterschreiben. Wir (als Integrationspartner von project-open) führen diesbzgl. unsere Diskussionen mit den Kollegen in Barcelona, aber auch da wird steter Tropfen den Stein höhlen. :-)
    Sollte Interesse bestehen, das System mal in einer eigenen Sandbox zu testen (ohne die ganzen störenden Komponenten) bitte Kontakt über www.leinhaeuser-solutions.de

  9. Re: wirkt etwas zusammengewürfelt

    Autor: Lars154 10.11.09 - 11:35

    Himmerlarschundzwirn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mal dran gedacht, das Produkt zu verkaufen, wenn es so gut ist? ;-)

    Klar, aber Arbeitgeber möchte es lieber noch für sich halten, da es doch schon Vorteile gegenüber anderen verschafft. Da es aber laut Vertrag komplett mir gehört wird es so oder so irgendwann öffentlich.

  10. Re: wirkt etwas zusammengewürfelt

    Autor: Lars154 10.11.09 - 11:41

    Zweifelnder schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe so meine Zweifel, ob sich das Produkt verkaufen ließe.
    > Eigenentwicklung mit 2 Jahren Projektzeit klingt für mich sehr nach einem
    > sehr spezifischen Produkt, dass wahrscheinlich so nur bei seinem
    > Arbeitgeber einzusetzen ist.

    2 Jahre einer Person und nur neben dem Tagesgeschäft.

    > Um es für andere Kunden verwendbar zu machen,
    > muss er wahrscheinlich an den unterschiedlichsten Stellen Änderungen
    > vornehmen.

    Ja, wie bei jeder Lösung. Nur bei dieser Lösung ist es durch den modularen Aufbau und die komplett webbasierte Verwaltung für jeden schnell anpassbar. Gewisse Ecken und Kanten muss man immer dem Bedarf bzw der Branche anpassen.

    > Da er (für seinen Arbeitgeber) kurzfristigen Nutzen vorweisen wollte, wird
    > nur wenig bis gar nichts modular aufgebaut sein.

    Ich schrieb bereits, dass genau das Gegenteil der Fall ist. Es ist vollständig modular. Durch APIs können auch Funktionen oder Module gegen andere Lösungen ausgetauscht werden. Ein automatisiertes Revisionssystem sorgt dabei auch für einen lückenlosen Verlauf der Änderungen.


    Warum sollte ich die Fehler anderer nachmachen? Dann hätte ich auch eine Lösung der anderen nehmen können.

  11. Re: wirkt etwas zusammengewürfelt

    Autor: Kneivel 11.11.09 - 08:09

    > Eigenentwicklung

    Wer so etwas selber entwickelt ist doch völlig bescheuert. Für Einsteiger gibt's dotProject, das hat man in wenigen Minuten am laufen und in wenigen Tagen angepasst.

    Hat schon mal einer nachgedacht, warum die komerziellen Lösungen alle irgendwie gleich aussehen? Vielleicht wollen die Kunden (die mit dem Geld...) das so haben?

    Bei uns im Haus dürfen wir keine Open-Source Software installieren, aber im Vergleich zu unserm SAP wirkt Open Project schon fast freundlich...

    Kneivel

  12. Re: wirkt etwas zusammengewürfelt

    Autor: Jorgosch 11.11.09 - 15:59

    Man kann jede Sache von zwei Seiten sehen, was hier als zusammengewürfelt bezeichnet wird, könnte man auch positiv als erweiterungsfähig oder neutral als modular bezeichnen.

    Ich bin selber Admin einer PO-Installation in einer Firma mit 60 Mitarbeitern, und ich will gerne zugeben, daß das System eine gewisse Lernkurve hat. Ein IT-gewöhnter Anwender würde ich sagen kann die ersten Schritte nach einem Tag machen und nach 3 Tagen Schulung alle für seine Abteilung wichtigen Bedienelemente kennen.
    Als Admin habe ich aber deutlich länger gebraucht, um alle Zusammenhänge, Schräubchen und Hebelchen kennzulernen. Vom Niveau her würde ich sagen, wer z.B. MS Exchange oder einen Linux-Server verwalten kann, ist hier als Admin gut aufgehoben.

    Dafür bin ich aber oft überrascht worden, wie gut durchdacht Finanzen, Support und Projektmanagement ineinanderspielen. Man kann dieses System wirklich erst dann richtig schätzen, wenn man eine Zeitlang damit gearbeitet hat.

    Zugegeben, die Benutzeroberfläche ist nicht immer so hübsch, wie man das vielleicht in anderen Programmen mal gesehen hat. Dafür sind diese anderen Programme garantiert auch nicht so leistungsfähig und flexibel und müssen sich dafür mit Bugs herumschlagen, die allein aus dem hübschen GUI resultieren.

    Diese Software - und ich kriege kein Geld dafür, daß ich das sage - ist Enterprise-Quality, nix für den ab-und-zu Anwender. Wer sich ernsthaft mit der Demo beschäftigen will, muss sich zuerst einlesen, am Besten im gut gepflegten PO-Wiki. Wer zu Hause mit Projektmanagement spielen will, der kann ja mal mit Gantt-Project anfangen.

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