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Unternehmens-Corona-Soli

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  1. Unternehmens-Corona-Soli

    Autor: AllDayPiano 03.02.21 - 08:22

    Meine Idee als studierter Kommunist: Ein Unternehmens-Corona-Soli.

    Unternehmen, die in der Krise mehr Gewinn erwirtschaftet haben, als die durchschnittliche Marktentwicklung war, sollten einen Teil der Einnahmen abgeben müssen, um damit Unternehmen zu finanzieren, die auf Grund der Einschränkungen nicht wirtschaften konnten.

    Das wäre nur fair, denn ohne die Einschränkungen hätten die Unternehmen den Zuwachs nicht erwirtschaften können.

    Alles, was oben steht, ist eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich eine absolute Aussage treffe, dann ist das ebenfalls eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich etwas mit Quellen belege, ist es entsprechend gekennzeichnet und damit keine Meinung, sondern eine Schlussfolgerung oder Tatsachendarstellung. Gut, dass wir das jetzt abschließend geklärt haben. Springen wird Golem.de trotzdem weiterhin.

  2. Re: Unternehmens-Corona-Soli

    Autor: TabOOn 03.02.21 - 08:47

    Tja das wäre eine Gute Idee, wenn man vorher die Steuergestaltungsmöglichkeiten von Firmen wie Amazon/Google und Co eingrenzt. Sonst schieben die ihre "Gewinne" wieder durch zehn Subfirmen und sind auf einmal wieder "arm".
    Aber ja es wäre schon gut wenn die Last der Lookdowns auf die mit verteilt wird, die davon profitieren.

  3. Re: Unternehmens-Corona-Soli

    Autor: 486dx4-160 03.02.21 - 09:42

    Man kann auch marktwirtschaftlich bzw. liberal argumentieren, und kommt auf das selbe Ergebnis:
    Wenn ein Unternehmen einen Markt dominiert, dann hat der Markt versagt.
    Der Staat muss eingreifen und den starken Unternehmen solange Knüppel zwischen die Beine werfen und die Marktbedingungen so ändern bis wieder fleißig viele gleich starke Unternehmen gegeneinander um die Gunst des Kunden konkurrieren.

    Sollte das nicht möglich sein ist dieser Markt kein Markt sondern ein natürliches Monopol. Dann muss der Statt entweder dort tätige Unternehmen streng regulieren oder den Bereich eben dem Markt entziehen.

  4. Re: Unternehmens-Corona-Soli

    Autor: Pantsu 03.02.21 - 11:05

    Den zweiten Lockdown darf das Corona-Regime bezahlen, und zwar vollumfänglich mit dem persönlichen Vermögen natürlich, nicht nur mit dem ohnehin von uns erarbeiteten Steuergeldern.
    Ob das reicht, keine Ahnung. Notfalls noch alle, die im Parlament "dafür" waren, nachdem das Regime beschlossen hatte. Dann die ganzen Masken- und Desinfektions-Wucherer, die hier am Anfang schön abzocken wollten. Alle nach Borkum abschieben.
    In dieses grottige Schullandheim. Das wäre mal fair.
    Leider wird dieses "Reckoning" (finde das amerikanische Wort hier schöner) niemals stattfinden.
    Abrechnung ist sicher schon doppelplusungute Hassrede.

    Amazon hat mir diesen Ärger jedenfalls nicht gemacht. Und wenn die keine Steuern zahlen, scheint sie wohl jemand nicht einzutreiben. Womit wir wieder bei Borkum wären.
    Wer von seiner Arbeit nicht leben kann, zahlt eventuell zuviele Steuern.
    Borkum ruft!



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 03.02.21 11:12 durch Pantsu.

  5. Re: Unternehmens-Corona-Soli

    Autor: mke2fs 03.02.21 - 15:39

    Also ein Unternehmen soll dafür zahlen das eine Regierung Maßnahmen erlassen hat die ein anderes Unternehmen geschädigt haben.
    Hinzu kommt das dann geprüft werden müsste ob das geschädigte Unternehmen alle Möglichkeiten der Schadensverminderung ausgeschöpft hat - zum Beispiel ob es einen Online-Shop eröffnet hat und ihn in ausreichendem Maße beworben hat, ob es entsprechende Zustellverträge die eine schnelle Zustellung garantieren würden abgeschlossen hat und ob es Konditionen (ggf. kostenlose Rücksendung) angeboten hat.

    Problematisch ist hier auch das du im Nachhinein die Spielregeln ändern willst.
    Eigentlich definiert man die Regeln im Vorhinein, damit alle Beteiligten auch wissen ob sie mit den Regeln einverstanden sind und sich ggf. entscheiden können nicht zu spielen.
    Du willst aber hingegen jetzt im Nachhinein Amazon die zusätzlichen Gewinne (vielleicht auch noch etwas mehr) wegnehmen, um den Unternehmen denen Gewinne entgangen sind durch Maßnahmen die nicht Amazon erlassen hat Gewinne im normalen Umfang zu ermöglichen.
    Erscheint mir irgendwie nicht fair was du da vor hast.
    Hinzu kommt das Amazon hier ggf. einen Aufwand getrieben hat um diese Gewinne zu ermöglichen, den sie nicht getrieben hätten wenn sie die Regeln vorher gekannt hätten.

    Du magst zwar ein Kommunist sein, aber mit Rechtsstaat hast du es nicht so am Hut.

  6. Re: Unternehmens-Corona-Soli

    Autor: AllDayPiano 04.02.21 - 11:40

    > Also ein Unternehmen soll dafür zahlen das eine Regierung Maßnahmen erlassen hat die ein
    > anderes Unternehmen geschädigt haben.

    Also Unternehmen müssen darunter leiden, weil Beschlüsse der Regierung ihr Geschäft ruinieren? Aber nicht alle gleichermaßen, was dem Gleichbehandlungsgrundsatz entsprechen würde, sondern willkürlich, weil sie die falsche Branche haben?

    Ich möchte jetzt nicht detailliert auf Deine Ausführungen eingehen, weil im Grunde der Denkansatz schon falsch ist.

    Und dass Friseure ihren Haarschnitt mit DHL versenden können, wäre mir auch neu. Ganz abgesehen davon, dass in dieser kurzen Zeit weder Infrastruktur, noch Personal dafür auf die Reihe gebracht werden kann.

    Alles, was oben steht, ist eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich eine absolute Aussage treffe, dann ist das ebenfalls eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich etwas mit Quellen belege, ist es entsprechend gekennzeichnet und damit keine Meinung, sondern eine Schlussfolgerung oder Tatsachendarstellung. Gut, dass wir das jetzt abschließend geklärt haben. Springen wird Golem.de trotzdem weiterhin.

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