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Haben Verschwörungstheoretiker doch recht ?
Autor: MotzenAusLeidenschaft 28.10.20 - 10:34
Im prinzip stehe ich sehr kritisch gegen verschwörungstheorien.
Jedoch, lese ich ständig, wie unfassbar stark die grossen IT firmen von der pandemie profitiert haben. Egal ob google, facebook, amazon, apple und microsoft. alle haben unfassbare umsatzsteigerungen.
man liest und hört, wieviele youtube kanäle, facebook posts etc. einfach so gelöscht wurden seitens den IT firmen.
zusammenfassend: die pandemie hilft diesen firmen unfassbar stark zu profitieren, den pharma konzernen sowieso.
jetzt stelle ich mir vor, ich wäre Entscheider bei diesen firmen. ich denke, ich würde einen teufel tun, um diesen trend zu stoppen.
die schlussfolgerungen kann jeder selber ziehen.
schaden nimmt eigentlich nur der Mittelstand und die kleinen firmen. und die firmen, die weniger im Bereich high-tech unterwegs sind.
das gibt mir echt zu denken. abseits dem blödsinnigen geschwurbel über gates mit seinen angeblichen "chip-impfungen".
egal wie kritisch man denn gegenüber den ganzen verschwörungstheorien steht, einen gewissen faden beigeschmack hat das ganze schon.
hoffentlich wird der post jetzt nicht gelöscht...
2 mal bearbeitet, zuletzt am 28.10.20 10:37 durch MotzenAusLeidenschaft. -
Re: Haben Verschwörungstheoretiker doch recht ?
Autor: Trollversteher 28.10.20 - 11:35
Du machst den großen Fehler (den auch die VTler gerne - absichtlich oder nicht - begehen), einfach die Kausalkette umzudrehen. Nur weil jemand von einer Krise profitiert, heißt das noch lange nicht, dass er sie auch ausgelöst hat, oder sie künstlich verstärkt/verlängert.
Im Übrigen leiden kleine Betriebe wie auch große Konzerne in allen Wirtschaftsbereichen - zB die großen Fluggesellschaften und Flugzeughersteller, die gesamte Tourismusbranche, auch große Einzelhandelsketten und Markenhertseller etc. unter der Krise - Deine Behauptung es wären nur "die Kleinen betroffen" geht ziemlich daneben. Und auch im Pharmabereich gibt es sowohl Gewinner und Verlierer, wenn man sich die Aktienkurse mal anschaut, denn nur eine kleine handvoll Unternehmen arbeiten gerade an Corona Impfstoffen, alle anderen dürften ebenfalls Umsatzeinbrüche zu spüren bekommen, denn durch die Maßnahmen sind zB auch die Krankschreibungen deutlich zurück gegangen, und die Erkältungssaison fällt deutlich milder aus, weil die Leute eher zuhause bleiben und sich in der Öffentlichkeit vor potentiellen Ansteckungen besser schützen als sonst.
Die Welt ist eben nicht Schwarz und Weiß und das ist der große Fehler, den alle VTler gemein haben. -
Re: Haben Verschwörungstheoretiker doch recht ?
Autor: Oktavian 28.10.20 - 11:43
> Im prinzip stehe ich sehr kritisch gegen verschwörungstheorien.
Gut, dass Du das sagst. Ich hatte genau den gegenteiligen Eindruck.
> Jedoch, lese ich ständig, wie unfassbar stark die grossen IT firmen von der
> pandemie profitiert haben. Egal ob google, facebook, amazon, apple und
> microsoft. alle haben unfassbare umsatzsteigerungen.
Da ist diese Sache mit Ursache und Wirkung. Die Pandemie ist die Ursache, eine Gewinnsteigerung bei einigen Marktteilnehmern die Wirkung. Hieraus die Schlussfolgerung ziehen zu wollen, dass irgendjemand, der die positive Wirkung erzielt, die Ursache ja mitverursacht haben muss, ist beliebig falsch.
In jedem Krieg gibt es Kriesgewinnler, nur haben die in aller Regel den Krieg nicht verursacht.
> man liest und hört, wieviele youtube kanäle, facebook posts etc. einfach
> so gelöscht wurden seitens den IT firmen.
Ja, die Firmen stellen sich endlich mal zu einem gewissen Teil ihrer Verantwortung und löschen Falschinformationen, die nicht nur die Verbreiter einfach dämlich aussehen lassen, sondern naive Zeitgenossen wie Dich vielleicht ernsthaft gefährden könnten.
Es ist unklug, wenn solch einfache Gemüter Videos sehen, in denen ihnen geraten wird, Desinfektionsmittel und Bleiche zu trinken. Die machen das dann halt.
> jetzt stelle ich mir vor, ich wäre Entscheider bei diesen firmen. ich
> denke, ich würde einen teufel tun, um diesen trend zu stoppen.
Siehst Du, und deshalb bist Du auch nicht an so einer Position. In aller Regel haben diese Unternehmen gar nicht die Mittel, "diesen trend" (welchen auch immer Du damit meinst) zu stoppen. Die großen Tech-Unternehmen beschäftigen überschaubar viele Virologen, Epidemiologen, Pharmazeuten, Mikrobiologen oder auch nur Ärzte. Sie sind halt einfach Kriegsgewinnler, haben jetzt das richtige Produkt zur richtigen Zeit, haben einfach Glück gehabt. So wie vor ein paar Monaten die Hersteller von Klopapier, Mehl oder Hefe.
> die schlussfolgerungen kann jeder selber ziehen.
Oh, solch nebulöse Andeutung, das kommt immer gut.
> schaden nimmt eigentlich nur der Mittelstand und die kleinen firmen. und
> die firmen, die weniger im Bereich high-tech unterwegs sind.
Ja, also das Gros der Weltwirtschaft.
> das gibt mir echt zu denken. abseits dem blödsinnigen geschwurbel über
> gates mit seinen angeblichen "chip-impfungen".
Denken ist das richtige Stichwort, das ist immer eine gute Idee. Du weißt, Aufklärung, Kant und so. Hier hat sich Ockhams Rasiermesser als Grundmethodik immer bewährt.
> egal wie kritisch man denn gegenüber den ganzen verschwörungstheorien
> steht, einen gewissen faden beigeschmack hat das ganze schon.
Es ist das Wesen einer Verschwörungstheorie, dass sie erst einmal in sich logisch klingt. Sie trifft nur so wahnsinnig viele Vorannahmen, dass sie schon daran scheitert. Es gibt deutlich einfachere Erklärungen. Siehe Ockhams Rasiermesser.
> hoffentlich wird der post jetzt nicht gelöscht...
Ach, glaub ich nicht, dafür war er nicht blöd genug.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.10.20 11:46 durch Oktavian. -
Re: Haben Verschwörungstheoretiker doch recht ?
Autor: MotzenAusLeidenschaft 28.10.20 - 11:56
@Trollversteher
ok einige deiner argumente ergeben sinn. ich will hier auch keinen streit. ich will lediglich ein gedankenexperiment machen.
ist es denn von der hand abzuweisen, dass gerade die unternehmen und konzerne besonders profitieren, die eine starke lobby haben und/oder eine grosse reichweite haben?
und diese firmen sind profitorientiert. diese firmen müssen gute zahlen liefern. wenn sie das nicht tun, werden sie von ihren aktionären abgestraft.
ich frage dich jetzt mal, wenn du chef von einem dieser big player wärst und sehen würdest, dass du durch diese entwicklungen, unfassbare profitsteigerungen zu verzeichnen hast, würdest du versuchen diesen zustand nicht verlängern/verstärken wollen?
auch wenn du es persönlich vielleicht nicht tun würdest. diese manager und firmenlenker würden es tun, denn die sind genau aus diesem grund an dieser position, wo sie sind. profitmaximierung um jeden preis. ich glaube auch nicht das solche leute besonders auf ihr gewissen hören würden, denn würden sie es tun, würden sie ganz schnell ersetzt werden.
mir ist klar, dass alles nicht so simpel zu erklären ist und das schwarz-weiss denken niemals richtig sein kann. aber es gibt in der geschichte einfach viel zu viele skandale, korruption etc. als das man das von der hand weisen könnte.
ich denke einfach nicht, dass es im interesse dieser firmen ist, dass dieser zustand der pandemie schnell zu ende ist. denn dafür profitieren sie einfach viel zu stark.
ich wüsste auch nicht, wie man die interessen dieser firmen beschneiden könnte, um diesen interessenkonflikt zu stoppen.
falls du eine idee hast, wie man diesen interessenkonflikt auflösen könnte, würde es mich freuen, wenn du mir erklären könntest wie.
mir fällt einfach nichts dazu ein.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.10.20 12:00 durch MotzenAusLeidenschaft. -
Re: Haben Verschwörungstheoretiker doch recht ?
Autor: MotzenAusLeidenschaft 28.10.20 - 12:31
übrigens, zu dem Thema gibt es eine Prämierte Dokumentation bei Amazon Prime, welche ich sehr interessant finde. Komischweise genau mit den gleichen protagonisten von heute: Drosten, Wodarg und co.
https://www.amazon.de/TrustWHO-German-Lilian-Franck/dp/B088JDWZ22 -
Re: Haben Verschwörungstheoretiker doch recht ?
Autor: Trollversteher 28.10.20 - 12:41
>ist es denn von der hand abzuweisen, dass gerade die unternehmen und konzerne besonders profitieren, die eine starke lobby haben und/oder eine grosse reichweite haben?
Ja, ist es. Die größte Lobby haben hierzulande die Automobilkonzerne - und auch die haben gerade seit Beginn der Epedemie mit Umsatzrückgängen zu kämpfen. Weitere lobbystarken Branchen sind Fluggesellschaften, der Einzelhandel und die Landwirtschaft - leiden alle stark unter der Epidemie, hat ihnen der Lobbyismus also nicht geholfen.
Hast Du Dich nicht mal gefragt, warum *sämtliche* Interessen- und Lobbyverbände in Deutschland, und deren parlamentarische Vertreter, die FDP, damals lautstark darauf gedrängt haben, den Lockdown so schnell wie möglich beenden und wieder zum "normalen Leben" zurück zu kehren? Meine Güte, der deutsche Pharmamarkt umfasst ca 45 Mrd Euro, dem steht der Einzelhandel mit ca 120 Mrd Umsatz und eine wirtschaftliche Gesamtleistung von 3.4 Billionen gegenüber - meinst Du, die legen alle die Füße hoch und lassen sich von der vergleichsweise kleinen Pharmaindustrie in die Pleite jagen?
>und diese firmen sind profitorientiert. diese firmen müssen gute zahlen liefern. wenn sie das nicht tun, werden sie von ihren aktionären abgestraft.
Und was soll diese Aussage in diesem Zusammenhang bedeuten? Firmen sind generell profitorientiert, und sämtliche börsennotierte Konzerne müssen gute Zahlen liefern - das gilt auch für all die Hersteller, die aufgrund des Einbruchs im Einzelghandel jetzt gerade drastische Umsatzbußen erleiden.
>ich frage dich jetzt mal, wenn du chef von einem dieser big player wärst und sehen würdest, dass du durch diese entwicklungen, unfassbare profitsteigerungen zu verzeichnen hast, würdest du versuchen diesen zustand nicht verlängern/verstärken wollen?
Wenn ich das tun wollte, wäre ich wohl reif für eine psychatrische Behandlung und eine Gefahr für jedes Unternehmen das ich leite. Diese Vorstellung ist mehr als nur Größenwahnsinnig.
Du hast eine sehr naive Vorstellung von "Chefs von Big Playern", das gleicht der naiv-platten Vorstellung von den "Eliten", die in den VT Kreisen vorherrscht - das hier ist das reale Leben und keine Verschwörungsserie auf Netflix.
>auch wenn du es persönlich vielleicht nicht tun würdest. diese manager und firmenlenker würden es tun, denn die sind genau aus diesem grund an dieser position, wo sie sind.
Wieviele Manager und Firmenlenker kennst Du persönlich? Ich kann zumindest mit einem eghemaligen Vorstandsvorsitzenden eines DAX Konzerns in der engeren Verwandschaft dienen. Und nochmal: Deine Vorstellung von dem, was Manager und Konzernspitzen so tun und tun können, ist ziemlich naiv. Zudem hat Deine Theorie den gleichen Haken, den alle Verschwörungstheorien haben: Sie setzt vorraus, dass sich hier weltweit sämtliche Konzerne bestimmter Branchen gegen den Rest der Welt verschwören und ihre finsteren Pläne gegen Weltmächte, sämtliche Institutionen und Regierungen (und bis auf sich selbst die gesamte Wirtschaft) der Welt durchsetzen. Das ist vollkommen utopisch.
>profitmaximierung um jeden preis. ich glaube auch nicht das solche leute besonders auf ihr gewissen hören würden, denn würden sie es tun, würden sie ganz schnell ersetzt werden.
Hier geht es nicht mal um eine Gewissensentscheidung, sondern um einfache Logik und rationalen Verstand.
>mir ist klar, dass alles nicht so simpel zu erklären ist und das schwarz-weiss denken niemals richtig sein kann. aber es gibt in der geschichte einfach viel zu viele skandale, korruption etc. als das man das von der hand weisen könnte.
Dann enne mir bitte mal aus der Geschichte einen Skandal, der auch nur *ansatzweise* an das herankommt, was Du hier in Deiner Theorie aufstellst.
>ich denke einfach nicht, dass es im interesse dieser firmen ist, dass dieser zustand der pandemie schnell zu ende ist. denn dafür profitieren sie einfach viel zu stark.
Nein, tun sie nicht. Eine kleine Handvoll von Pillendrehern kann sich niemals mit der gesamten Weltwirtschaft anlegen und diese dominieren, schon gar nicht mit so einer Agenten-Bösewicht-Räuberpistole wie einem globalen Killervirus. Denn *niemand* profitiert auch nur annähernd "stark genug" um so etwas in die Wege leiten zu können.
>ich wüsste auch nicht, wie man die interessen dieser firmen beschneiden könnte, um diesen interessenkonflikt zu stoppen.
Warum sollte man denn? Willst Du Microsoft Strafen auferlegen, weil die Leute im homeoffice mehr Microsoft Produkte kaufen? Vielleicht auch noch die Toilettenpapierhersteller alle einbuchten, weil sie von der gestiegenen Panik-Nachfrage profitieren? Wie bereits gesagt: Du verdrehst hier die Kausalkette. Der Berufsfeuerwehrmann ist nicht an jedem Brand schuld, nur weil er sein Geld mit dem Löschen von Bränden verdient.
>falls du eine idee hast, wie man diesen interessenkonflikt auflösen könnte, würde es mich freuen, wenn du mir erklären könntest wie.
Ich sehe Deinen Konflikt nicht, daher weiß ich auch nicht wie man ihn lösen kann. Klar muss man verhindern, dass einzelnene Unternehmen unrechtmässig Profit aus der Krise schlagen - harte Zeiten locken immer auch Betrüger, Abzocker und Kriegsgewinnler an, und gegen die muss man sich wehren, bzw. sie im Blick beghalten, aber wie gesagt, das macht sie noch lange nicht zum *Auslöser* der Krise. -
Re: Haben Verschwörungstheoretiker doch recht ?
Autor: Trollversteher 28.10.20 - 12:44
Auch dort geht es um *Profiteure* einer Krise, und *natürlich* gehört die WHO wieder auf öffentlich finanzierte Beine gestellt (dass sie das nicht mehr ist, haben wir übrigens in erster Linie den Amis zu verdanken) - aber nicht darum, dass Killerviren in die Welt gesetzt werden um dann im Nachinein zu profitieren.
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+1 (k.T.)
Autor: Trollversteher 28.10.20 - 12:44
ich sach doch kein Text....
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Re: Haben Verschwörungstheoretiker doch recht ?
Autor: MotzenAusLeidenschaft 28.10.20 - 13:33
Trollversteher schrieb:
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> >ist es denn von der hand abzuweisen, dass gerade die unternehmen und
> konzerne besonders profitieren, die eine starke lobby haben und/oder eine
> grosse reichweite haben?
>
> Ja, ist es. Die größte Lobby haben hierzulande die Automobilkonzerne - und
> auch die haben gerade seit Beginn der Epedemie mit Umsatzrückgängen zu
> kämpfen. Weitere lobbystarken Branchen sind Fluggesellschaften, der
> Einzelhandel und die Landwirtschaft - leiden alle stark unter der Epidemie,
> hat ihnen der Lobbyismus also nicht geholfen.
>
> Hast Du Dich nicht mal gefragt, warum *sämtliche* Interessen- und
> Lobbyverbände in Deutschland, und deren parlamentarische Vertreter, die
> FDP, damals lautstark darauf gedrängt haben, den Lockdown so schnell wie
> möglich beenden und wieder zum "normalen Leben" zurück zu kehren? Meine
> Güte, der deutsche Pharmamarkt umfasst ca 45 Mrd Euro, dem steht der
> Einzelhandel mit ca 120 Mrd Umsatz und eine wirtschaftliche Gesamtleistung
> von 3.4 Billionen gegenüber - meinst Du, die legen alle die Füße hoch und
> lassen sich von der vergleichsweise kleinen Pharmaindustrie in die Pleite
> jagen?
>
> >und diese firmen sind profitorientiert. diese firmen müssen gute zahlen
> liefern. wenn sie das nicht tun, werden sie von ihren aktionären
> abgestraft.
>
> Und was soll diese Aussage in diesem Zusammenhang bedeuten? Firmen sind
> generell profitorientiert, und sämtliche börsennotierte Konzerne müssen
> gute Zahlen liefern - das gilt auch für all die Hersteller, die aufgrund
> des Einbruchs im Einzelghandel jetzt gerade drastische Umsatzbußen
> erleiden.
>
> >ich frage dich jetzt mal, wenn du chef von einem dieser big player wärst
> und sehen würdest, dass du durch diese entwicklungen, unfassbare
> profitsteigerungen zu verzeichnen hast, würdest du versuchen diesen zustand
> nicht verlängern/verstärken wollen?
>
> Wenn ich das tun wollte, wäre ich wohl reif für eine psychatrische
> Behandlung und eine Gefahr für jedes Unternehmen das ich leite. Diese
> Vorstellung ist mehr als nur Größenwahnsinnig.
> Du hast eine sehr naive Vorstellung von "Chefs von Big Playern", das
> gleicht der naiv-platten Vorstellung von den "Eliten", die in den VT
> Kreisen vorherrscht - das hier ist das reale Leben und keine
> Verschwörungsserie auf Netflix.
>
> >auch wenn du es persönlich vielleicht nicht tun würdest. diese manager und
> firmenlenker würden es tun, denn die sind genau aus diesem grund an dieser
> position, wo sie sind.
>
> Wieviele Manager und Firmenlenker kennst Du persönlich? Ich kann zumindest
> mit einem eghemaligen Vorstandsvorsitzenden eines DAX Konzerns in der
> engeren Verwandschaft dienen. Und nochmal: Deine Vorstellung von dem, was
> Manager und Konzernspitzen so tun und tun können, ist ziemlich naiv. Zudem
> hat Deine Theorie den gleichen Haken, den alle Verschwörungstheorien haben:
> Sie setzt vorraus, dass sich hier weltweit sämtliche Konzerne bestimmter
> Branchen gegen den Rest der Welt verschwören und ihre finsteren Pläne gegen
> Weltmächte, sämtliche Institutionen und Regierungen (und bis auf sich
> selbst die gesamte Wirtschaft) der Welt durchsetzen. Das ist vollkommen
> utopisch.
>
> >profitmaximierung um jeden preis. ich glaube auch nicht das solche leute
> besonders auf ihr gewissen hören würden, denn würden sie es tun, würden sie
> ganz schnell ersetzt werden.
>
> Hier geht es nicht mal um eine Gewissensentscheidung, sondern um einfache
> Logik und rationalen Verstand.
>
> >mir ist klar, dass alles nicht so simpel zu erklären ist und das
> schwarz-weiss denken niemals richtig sein kann. aber es gibt in der
> geschichte einfach viel zu viele skandale, korruption etc. als das man das
> von der hand weisen könnte.
>
> Dann enne mir bitte mal aus der Geschichte einen Skandal, der auch nur
> *ansatzweise* an das herankommt, was Du hier in Deiner Theorie aufstellst.
>
> >ich denke einfach nicht, dass es im interesse dieser firmen ist, dass
> dieser zustand der pandemie schnell zu ende ist. denn dafür profitieren sie
> einfach viel zu stark.
>
> Nein, tun sie nicht. Eine kleine Handvoll von Pillendrehern kann sich
> niemals mit der gesamten Weltwirtschaft anlegen und diese dominieren, schon
> gar nicht mit so einer Agenten-Bösewicht-Räuberpistole wie einem globalen
> Killervirus. Denn *niemand* profitiert auch nur annähernd "stark genug" um
> so etwas in die Wege leiten zu können.
>
> >ich wüsste auch nicht, wie man die interessen dieser firmen beschneiden
> könnte, um diesen interessenkonflikt zu stoppen.
>
> Warum sollte man denn? Willst Du Microsoft Strafen auferlegen, weil die
> Leute im homeoffice mehr Microsoft Produkte kaufen? Vielleicht auch noch
> die Toilettenpapierhersteller alle einbuchten, weil sie von der gestiegenen
> Panik-Nachfrage profitieren? Wie bereits gesagt: Du verdrehst hier die
> Kausalkette. Der Berufsfeuerwehrmann ist nicht an jedem Brand schuld, nur
> weil er sein Geld mit dem Löschen von Bränden verdient.
>
> >falls du eine idee hast, wie man diesen interessenkonflikt auflösen
> könnte, würde es mich freuen, wenn du mir erklären könntest wie.
>
> Ich sehe Deinen Konflikt nicht, daher weiß ich auch nicht wie man ihn lösen
> kann. Klar muss man verhindern, dass einzelnene Unternehmen unrechtmässig
> Profit aus der Krise schlagen - harte Zeiten locken immer auch Betrüger,
> Abzocker und Kriegsgewinnler an, und gegen die muss man sich wehren, bzw.
> sie im Blick beghalten, aber wie gesagt, das macht sie noch lange nicht zum
> *Auslöser* der Krise.
ich glaube du verstehst mich falsch. ich stelle nicht in den raum, dass der virus, von diesen firmen verbreitet wurde. dran glaube ich nicht mal im ansatz.
ich rede davon, dass es nicht abwägig wäre, dass diese firmen wie google, facebook und co. evtl. aktiv dazu beitragen, dass diese situation verlängert oder lange aufrecht gehalten wird, indem sie z.b. ihre algorithmen so anpassen, dass meinungen oder tendenzen (z.b. berichterstattungen, medienpräsenzen, etc.) eher in die richtung gelenkt werden, angst zu schüren um den ausnahmezustand weiter zu verlängern. und weniger eine sachlichen beitrag zu der situation beizutragen.
ich kann es nämlich nicht mehr verstehen, wieso die fraktion, die stark angstmache betreibt, so sehr im vordergrund steht. und die fraktion, die sachlich und objektiv zahlen nennt, immer weniger stattfinden, bzw. schnell im focus stehen verschwörungstheoretiker zu sein.
in amerika werden youtube kanäle, facebook posts, etc. die eine alternativen standpunkt zu dem thema haben, extrem angegangen. es ist von massiven löschungen zu lesen. auch in deutschland sehe ich diese trend. ich weiss nicht ob dieser trend gut für eine demokratie ist.
ich finde einfach die verhältnismässigkeit ist schon längst nicht mehr gegeben. ich lese die zahlen vom RKI, und schaue sie mir fast täglich an. und ich kann die massnahmen bei bestem willen einfach nicht mehr verstehen.
ich werde auch den eindruck einfach nicht los, dass das alles nicht mehr verhältnismässig ist.
beispiel: ich meinem kreiss wo ich leben wohnen: 250.000 menschen. seit ausbruch der pandemie sind 8 menschen gestorben (offizielle zahlen vom RKI). davon 7 personen über 75 Jahre alt. die krankenhäuser sind leer. ich bin sogar selber in drei krankenhäusern gewesen. die gänge waren leer. eine krankenschwester die ich kenne, hat kurzarbeit seit 6 monaten.
in der gleichen zeit sind im gleichen kreis, sind in der gleichen zeit ein zigfachen an personen an anderen dingen gestorben.
und diese 8 toten rechtfertigen jetzt, dass 250.000 menschen seit 8 monaten mit mundschutz und massiven einschränkungen zu leben haben ? mich ärgert es masslos, dass meine kinder jetzt im untericht mit masken sitzen müssen und zwar den ganzen unterricht lang. ich weiss langsam nicht mehr wie ich das meinen kindern erklären soll.
was ich auch nicht mehr verstehe ist, wieso ständig auf die infektionszahlen geschaut wird, und nicht darauf wie stark die krankenhäuser belegt sind, oder wieviele tote es gibt. was interessiert die infektionszahl, wenn die leute gar keine oder nur geringe symptome haben.
es wäre doch viel sinnvoller zu schauen, wie stark sind die krankenhäuser belegt und nach dieser masszahl, die beschränkungen zu steuern. das sagen auch viele ärtze. der ärzteverband der 200.000 mitglieder hat, hat gestern ein positionspapier angekündigt, die genau das zur sprache bringen. und komischerweise wird diese meldung nur sehr schlecht bei google news gelistet, obwohl es eigentlich so eine wichtige meldung ist. dieser ärzteverband ist soweit ich weiss der grösste oder der 2. grösste in deutschland. ich finde diese meldung nur sehr schwer bei google news. stattdessen finde ich überproportional panikzahlen von infizierten, die überhaupt keine aussage machen, wie gefährlich die situation nun wirklich ist.
hier die meldung:
https://www.oldenburger-onlinezeitung.de/nachrichten/aerzteverbaende-kritisieren-corona-kurs-der-bundesregierung-52052.html
egal wie sehr ich versuche eine erklärung zu finden, wieso die situation so ist. aber mir erschliesst sich langsam nicht mehr was hier eigentlich los ist. und wieso diese ständige panikmache so prominent ist. egal ob bei google, facebook, oder den medien.
wenn die panikmache nur virtuell wäre, wäre es mir egal. ich würde es nicht lesen und fertig. aber es beeinflusst massiv mein persönliches und familiäres leben. und dass ohne dass ich es nachvollziehen kann.
mir wird von der regierung auch nicht stichhaltig erklärt wieso die massnahmen so sind wie sie sind. auch wenn Ärzteverbände und die Zahlen eine ganz andere sprache sprechen.
in solch einer situation stellt sich natürlich die frage, ob gewisse interessen über die interessen der bevölkerung gestellt werden, und ob die bundesregierung da wirklich zu unserem wohle entscheidet. wenn, ja erwarte ich eine stichhaltige und nachvollziebare erklärung der regierung.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.10.20 13:39 durch MotzenAusLeidenschaft. -
Re: Haben Verschwörungstheoretiker doch recht ?
Autor: Trollversteher 28.10.20 - 14:24
>ich glaube du verstehst mich falsch. ich stelle nicht in den raum, dass der virus, von diesen firmen verbreitet wurde. dran glaube ich nicht mal im ansatz.
Daher schrieb ich ja auch meistens "und/oder künstlich verlängert/verstärkt" weil auch das unrealistisch ist. Zudem kommt man irgendwann an einen Punkt, bei dem man das nicht mehr trennen kann - um zB die aktuelle Lage (Wieder Lockdowns nach längerer Lockerungsphase) künstlich herzustellen, müsste man ja weltweit für einen Anstieg der Infektionszahlen sorgen, dafür sorgen dass Krankenhäuser und Notaufnahmen überlastet sind, gegen die gesamte restliche Wirtschaft (die um ein paar Billionen Dollar schwerer ist) lobbyieren und sämtliche Regierungen der Welt auf seine Seite ziehen (und dazu überreden, die eigene Wirtschaft gegen die Wand zu fahren) - und das alles, um durch Gaming und homeoffice in einem Quartal 10% mehr Gewinn herauszuwirtschaften? Sorry, die Vorstellung bleibt nach wie vor vollkommen utopisch.
Dass jetzt für mehr homeoffice (auch für nach der Krise) lobbyiert wird, und die Regierungen möglicherweise über Lobbyismus dazu "motiviert" werden, dies auch in Gesetze und Arbeitsrecht einfliessen zu lassen ist realistisch - eine weltweite Pandemie aufrecht zu erhalten hingegen nicht, das gehört vielleicht in die Welt der alten James Bond Filme, aber hat wenig mit der Realität zu tun.
>ich rede davon, dass es nicht abwägig wäre, dass diese firmen wie google, facebook und co. evtl. aktiv dazu beitragen, dass diese situation verlängert oder lange aufrecht gehalten wird, indem sie z.b. ihre algorithmen so anpassen, dass meinungen oder tendenzen (z.b. berichterstattungen, medienpräsenzen, etc.) eher in die richtung gelenkt werden, angst zu schüren um den ausnahmezustand weiter zu verlängern. und weniger eine sachlichen beitrag zu der situation beizutragen.
Stimmt doch gar nicht - die "Angst schürer" und "Panikmacher" sitzen ja eher in dem anderen Boot. Was ist so unrealistisch an der Annahme, dass hier die sozialen Netzwerke die Gefahr für Demokratie, Wissenschaft und liberale Gesellschaft erkannt haben, und sich nicht gerne zum Handlanger für antidemokratische Polit-Propagandisten machen wollen?
>ich kann es nämlich nicht mehr verstehen, wieso die fraktion, die stark angstmache betreibt, so sehr im vordergrund steht. und die fraktion, die sachlich und objektiv zahlen nennt, immer weniger stattfinden, bzw. schnell im focus stehen verschwörungstheoretiker zu sein.
Dafür, dass Du eigentlich kein Anhänger von VT bist, steckst Du aber schon ganz schön tief in deren Gehirnwäsche drin - es sind doch gerade die Panikmacher und subjektiven Faktenverdreher, die durch die Sperren und Löschungen etwas gedämpft werden, *niemand* der wirklich einfach nur "sachlich und objekltiv Zahlen" nennt wird als "Verschwörungstheoretiker" gebrandmarkt. In der Regel werden vor allem Verschwörungstheoretiker als solche bezeichnet.
>in amerika werden youtube kanäle, facebook posts, etc. die eine alternativen standpunkt zu dem thema haben, extrem angegangen. es ist von massiven löschungen zu lesen. auch in deutschland sehe ich diese trend. ich weiss nicht ob dieser trend gut für eine demokratie ist.
Da hätte ich gerne mal ein paar Beispiele für. Ich hoffe nicht, dass Du diese gefährliche Politpropaganda-Sockenpuppen-Sekte "Q Anon" zu den "seriösen sachlichen Nennern von Zahlen" zählst.
>ich finde einfach die verhältnismässigkeit ist schon längst nicht mehr gegeben. ich lese die zahlen vom RKI, und schaue sie mir fast täglich an. und ich kann die massnahmen bei bestem willen einfach nicht mehr verstehen.
Warum kannst Du sie nicht verstehen? Und meinst Du nicht, das könnte auch an Dir liegen, dass Du sie nicht verstehst?
>ich werde auch den eindruck einfach nicht los, dass das alles nicht mehr verhältnismässig ist.
Dies ist für alle (Politiker und Manager eingeschlossen) eine völlig neue, in dieser Form noch noch nie dagewesene Situation, in der auch der ein oder andere Politiker mal Kopf- oder Planlos reagiert oder aus Profilierungssucht über die Strenge schlägt - das sollte man auch beobachten und muss man auch kritisieren dürfen. Das sind jedoch alles ganz normal mit der Natur des Menschen erklärbare Dinge, dafür muss man wirklich keine weltweite Verschwörung zur Erklärung herbei reden.
>beispiel: ich meinem kreiss wo ich leben wohnen: 250.000 menschen. seit ausbruch der pandemie sind 8 menschen gestorben (offizielle zahlen vom RKI). davon 7 personen über 75 Jahre alt. die krankenhäuser sind leer. ich bin sogar selber in drei krankenhäusern gewesen. die gänge waren leer. eine krankenschwester die ich kenne, hat kurzarbeit seit 6 monaten.
Ja, immer diese Beobachtungen im persönlichen Umfeld, die dann auf die ganze Welt veralgemeinert werden. Ich kenne ebenfalls Mitarbeiter aus dem medizinischen Umfeld, die stöhnen seit Monaten unter Überstunden und fordern verzweifelt von der Politik und ihrer Geschäftsführung, dass mangelndes Personal schnellstens aufgestockt wird. Ich weiß ja nicht, was Deine Krankenschwester genau macht, aber sicher ist sie keine Intensivpflegerin in einem Hotspot-Gebiet.
>in der gleichen zeit sind im gleichen kreis, sind in der gleichen zeit ein zigfachen an personen an anderen dingen gestorben.
Na sowas, neben der Pandemie geht die Welt weiter, und Leiute sterben weiterhin auch an anderen Ursachen - wer hätte das gedacht?
>und diese 8 toten rechtfertigen jetzt, dass 250.000 menschen seit 8 monaten mit mundschutz und massiven einschränkungen zu leben haben ? mich ärgert es masslos, dass meine kinder jetzt im untericht mit masken sitzen müssen und zwar den ganzen unterricht lang. ich weiss langsam nicht mehr wie ich das meinen kindern erklären soll.
Ich weiß nicht wie es konkret in Deinem Kreis aussieht und kann nicht beurteilen, ob die Maßnahmen dort gerechtfertigt sind oder nicht - wie gesagt, auch Politiker sind fehlbar und reagieren in einer für sie ungewohnten Situation auch nicht immer richtig. Aber möglicherweise dienen diese Einschränkungen dazu, dass aus den 8 Toten nicht 800 oder 8000 werden? Mal drüber nachgedacht?
>was ich auch nicht mehr verstehe ist, wieso ständig auf die infektionszahlen geschaut wird, und nicht darauf wie stark die krankenhäuser belegt sind, oder wieviele tote es gibt. was interessiert die infektionszahl, wenn die leute gar keine oder nur geringe symptome haben.
Ganz einfach: Weil die Infektionszahlen von heute die Auslastung der Krankenhäuser von morgen bestimmen. Wenn ich erst reagiere, wenn sämtliche Intensivstationen des Landes überfüllt sind und die Toten sich in den Straßen sammeln, dann ist es zu spät um etwas dagegen zu unternehmen. Prävention ist das Zauberwort.
>es wäre doch viel sinnvoller zu schauen, wie stark sind die krankenhäuser belegt und nach dieser masszahl, die beschränkungen zu steuern. das sagen auch viele ärtze. der ärzteverband der 200.000 mitglieder hat, hat gestern ein positionspapier angekündigt, die genau das zur sprache bringen. und komischerweise wird diese meldung nur sehr schlecht bei google news gelistet, obwohl es eigentlich so eine wichtige meldung ist. dieser ärzteverband ist soweit ich weiss der grösste oder der 2. grösste in deutschland. ich finde diese meldung nur sehr schwer bei google news. stattdessen finde ich überproportional panikzahlen von infizierten, die überhaupt keine aussage machen, wie gefährlich die situation nun wirklich ist.
>hier die meldung:
>https://www.oldenburger-onlinezeitung.de/nachrichten/aerzteverbaende-kritisieren-corona-kurs-der-bundesregierung-52052.html
Mal abgesehen davon, dass ich das gerne erst mal aus einer etwas zuverlässigeren Quelle (zB das angesprochene Dokument der Ärzte im Original) lesen würde, statt als Meldung einer Mini-Presseagentur aus Halle. die ein Springer-Blatt zitiert, wird selbst in der Meldung vor allem das Wirrwar das derzeit zwischen Bund und Ländern herrscht, und die Fokussierung auf die Neuinfektionen als alleinger Maßstab für den Erfolg der Maßnahmen kritisiert - in dem Blatt wird weder die Pandemie verharmlost oder sämtliche Maßnahmen als überflüssig bezeichnet (im Gegenteil, die Bundesärztekammer als Dachverband aller Ärzteverbände hat neulich erst die Sinnhaftigkeit der Maskenpflicht nochmal bestärkt), und schon gar nicht gibt es dort irgendwelche Andeutungen dass die Pandemie künstlich als Schreckgespenst am Leben erhalten würde.
>egal wie sehr ich versuche eine erklärung zu finden, wieso die situation so ist. aber mir erschliesst sich langsam nicht mehr was hier eigentlich los ist. und wieso diese ständige panikmache so prominent ist. egal ob bei google, facebook, oder den medien.
Von welcher "Panikmache" sprichst Du da eigentlich ständig? Ja, wie immer bei aktuell präsenten wichtigen Themen sind sämtliche Nachrichtenkanäle derzeit mit Corona-News überflutet, aber "Angst und Panik" sehe ich eigentlich nur bei den notorischen Coronal Leugnern...
>wenn die panikmache nur virtuell wäre, wäre es mir egal. ich würde es nicht lesen und fertig. aber es beeinflusst massiv mein persönliches und familiäres leben. und dass ohne dass ich es nachvollziehen kann.
Naja, das mag vielleicht auch daran liegen, dass die Krise tatsächlich ganz real ist, auch wenn wir hier in Deutschland bisher, im Gegensatz zu anderen Ländern, noch immer mit einem blauen Auge davon gekommen sind?
>mir wird von der regierung auch nicht stichhaltig erklärt wieso die massnahmen so sind wie sie sind. auch wenn Ärzteverbände und die Zahlen eine ganz andere sprache sprechen.
Zum einen sprechen die mit noichten "eine ganz andere Sprache" sondern kritisieren nur einzelne Maßnahmen, was ja auch in einer Demokratie völlig richtig ist. Aber keiner dieser Verbände unterstellt ernsthaft, hier sei eine Verschwörung im Gange um einzelnen vergleichsweise kleinen Wirtschaftsverbänden auf Kosten der gesamten Weltwirtschaft ein paar gute Quartalszahlen zu verschaffen.
>in solch einer situation stellt sich natürlich die frage, ob gewisse interessen über die interessen der bevölkerung gestellt werden, und ob die bundesregierung da wirklich zu unserem wohle entscheidet. wenn, ja erwarte ich eine stichhaltige und nachvollziebare erklärung der regierung.
Nochmal kurz mit ein bisschen Abstand zusammengefasst: Glaubst Du wirklich ernsthaft, dass Google Microsoft & Co gerade die gesamte Welt (inklusive Russland und China) mit Fake-News über die Pandemie in Geiselhaft halten, um ihren Aktionären 10% mehr Umsatz präsentieren zu können? Glaubst Du das ernsthaft? -
Re: Haben Verschwörungstheoretiker doch recht ?
Autor: gelöscht 28.10.20 - 15:57
Oktavian schrieb:
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> > Im prinzip stehe ich sehr kritisch gegen verschwörungstheorien.
>
> Gut, dass Du das sagst. Ich hatte genau den gegenteiligen Eindruck.
Kann ich aus dem kurzen Text jetzt nicht direkt Schlussfolgern.
>
> > Jedoch, lese ich ständig, wie unfassbar stark die grossen IT firmen von
> der
> > pandemie profitiert haben. Egal ob google, facebook, amazon, apple und
> > microsoft. alle haben unfassbare umsatzsteigerungen.
>
> Da ist diese Sache mit Ursache und Wirkung. Die Pandemie ist die Ursache,
> eine Gewinnsteigerung bei einigen Marktteilnehmern die Wirkung. Hieraus die
> Schlussfolgerung ziehen zu wollen, dass irgendjemand, der die positive
> Wirkung erzielt, die Ursache ja mitverursacht haben muss, ist beliebig
> falsch.
>
> In jedem Krieg gibt es Kriesgewinnler, nur haben die in aller Regel den
> Krieg nicht verursacht.
Darauß zu folgern, dass Sie es aber nicht sind, ist genau so falsch. Hier besteht lediglich ein Motiv.
Und bei Kriegen gibt es immer einen Verursacher, dieser ist meist oder möchte meist ein Kriegsgewinnler werden. Wofür würde man sonst die Kriege führen?
Das nicht jeder Kriegsgewinnler auch direkt den Krieg verursacht hat sollte aber auch klar sein.
>
> > man liest und hört, wieviele youtube kanäle, facebook posts etc.
> einfach
> > so gelöscht wurden seitens den IT firmen.
>
> Ja, die Firmen stellen sich endlich mal zu einem gewissen Teil ihrer
> Verantwortung und löschen Falschinformationen, die nicht nur die Verbreiter
> einfach dämlich aussehen lassen, sondern naive Zeitgenossen wie Dich
> vielleicht ernsthaft gefährden könnten.
>
> Es ist unklug, wenn solch einfache Gemüter Videos sehen, in denen ihnen
> geraten wird, Desinfektionsmittel und Bleiche zu trinken. Die machen das
> dann halt.
Dies ist Zensur und gehört weder zu der Verwantwortung von Firmen noch Staaten. Wenn sollte das Ziel eine objektive Aufklärung sein, vor allem in einer Demokratie, die sich damit brüstet.
>
> > jetzt stelle ich mir vor, ich wäre Entscheider bei diesen firmen. ich
> > denke, ich würde einen teufel tun, um diesen trend zu stoppen.
>
> Siehst Du, und deshalb bist Du auch nicht an so einer Position. In aller
> Regel haben diese Unternehmen gar nicht die Mittel, "diesen trend" (welchen
> auch immer Du damit meinst) zu stoppen. Die großen Tech-Unternehmen
> beschäftigen überschaubar viele Virologen, Epidemiologen, Pharmazeuten,
> Mikrobiologen oder auch nur Ärzte. Sie sind halt einfach Kriegsgewinnler,
> haben jetzt das richtige Produkt zur richtigen Zeit, haben einfach Glück
> gehabt. So wie vor ein paar Monaten die Hersteller von Klopapier, Mehl oder
> Hefe.
Sehr waghalsige Aussage. Heißt das jetzt, dass Firmen keinen Einfluss auf Politiker haben, weil Sie keine Poltiker direkt beschäftigen? Oder gibt es da etwa so etwas wie Lobbyismus?
Es gibt da unterschiede zwischen aktiver und passiver Einflussnahme.
>
> > die schlussfolgerungen kann jeder selber ziehen.
>
> Oh, solch nebulöse Andeutung, das kommt immer gut.
Solch Plattitüden auch.
>
> > schaden nimmt eigentlich nur der Mittelstand und die kleinen firmen. und
> > die firmen, die weniger im Bereich high-tech unterwegs sind.
>
> Ja, also das Gros der Weltwirtschaft.
Ja, aber trotzdem nicht alle.
>
> > das gibt mir echt zu denken. abseits dem blödsinnigen geschwurbel über
> > gates mit seinen angeblichen "chip-impfungen".
>
> Denken ist das richtige Stichwort, das ist immer eine gute Idee. Du weißt,
> Aufklärung, Kant und so. Hier hat sich Ockhams Rasiermesser als
> Grundmethodik immer bewährt.
Ockhams Rasiermesser hat sich nicht immer bewährt, nur wenn die Tiefe der Theorien auf dem selben Nievou sind. Ansonsten würden wir immer noch glauben das Gott wütend ist, wenn mal wieder ein Vulkan ausbricht. Ist ja die einfachste Erklärung für alles.
Oder wir würden die Quantenmechanik und die Relativitättheorie ignorieren, weil die klassische Mechanik doch einfacher ist, auch wenn sie nicht so viele Erklärungen liefert.
>
> > egal wie kritisch man denn gegenüber den ganzen verschwörungstheorien
> > steht, einen gewissen faden beigeschmack hat das ganze schon.
>
> Es ist das Wesen einer Verschwörungstheorie, dass sie erst einmal in sich
> logisch klingt. Sie trifft nur so wahnsinnig viele Vorannahmen, dass sie
> schon daran scheitert. Es gibt deutlich einfachere Erklärungen. Siehe
> Ockhams Rasiermesser.
>
Nein, das Wesen einer Verschwörungstheorie ist, dass sich mehrere Leute einem gemeinsamen Ziel verschwohren haben, dies aber nicht Bewiesen werden kann und somit eine Theorie ist.
> > hoffentlich wird der post jetzt nicht gelöscht...
>
> Ach, glaub ich nicht, dafür war er nicht blöd genug. -
Re: Haben Verschwörungstheoretiker doch recht ?
Autor: Ykandor 28.10.20 - 18:26
Achtung: Geheim! Wenn Du es weiter erzählst dann muß ich Dich ...
Ich habe mir Corona ausgedacht und entwickelt, weil ich einfach Spaß daran habe, solche Diskussionen zu lesen.
Ist echt so einfach!
(und ich habe nicht mal Aktien von MS, da ich die Weltbank kontrolliere!) -
Re: Haben Verschwörungstheoretiker doch recht ?
Autor: gelöscht 28.10.20 - 21:34
Ykandor schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Achtung: Geheim! Wenn Du es weiter erzählst dann muß ich Dich ...
>
> Ich habe mir Corona ausgedacht und entwickelt, weil ich einfach Spaß daran
> habe, solche Diskussionen zu lesen.
> Ist echt so einfach!
> (und ich habe nicht mal Aktien von MS, da ich die Weltbank kontrolliere!)
Was für überzeugende Argumente, die die Diskussion definitiv nicht ins lächerliche zieht. -
Re: Haben Verschwörungstheoretiker doch recht ?
Autor: MotzenAusLeidenschaft 29.10.20 - 03:52
Trollversteher schrieb:
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> >ich glaube du verstehst mich falsch. ich stelle nicht in den raum, dass
> der virus, von diesen firmen verbreitet wurde. dran glaube ich nicht mal im
> ansatz.
>
> Daher schrieb ich ja auch meistens "und/oder künstlich
> verlängert/verstärkt" weil auch das unrealistisch ist. Zudem kommt man
> irgendwann an einen Punkt, bei dem man das nicht mehr trennen kann - um zB
> die aktuelle Lage (Wieder Lockdowns nach längerer Lockerungsphase)
> künstlich herzustellen, müsste man ja weltweit für einen Anstieg der
> Infektionszahlen sorgen, dafür sorgen dass Krankenhäuser und Notaufnahmen
> überlastet sind, gegen die gesamte restliche Wirtschaft (die um ein paar
> Billionen Dollar schwerer ist) lobbyieren und sämtliche Regierungen der
> Welt auf seine Seite ziehen (und dazu überreden, die eigene Wirtschaft
> gegen die Wand zu fahren) - und das alles, um durch Gaming und homeoffice
> in einem Quartal 10% mehr Gewinn herauszuwirtschaften? Sorry, die
> Vorstellung bleibt nach wie vor vollkommen utopisch.
>
> Dass jetzt für mehr homeoffice (auch für nach der Krise) lobbyiert wird,
> und die Regierungen möglicherweise über Lobbyismus dazu "motiviert" werden,
> dies auch in Gesetze und Arbeitsrecht einfliessen zu lassen ist realistisch
> - eine weltweite Pandemie aufrecht zu erhalten hingegen nicht, das gehört
> vielleicht in die Welt der alten James Bond Filme, aber hat wenig mit der
> Realität zu tun.
>
> >ich rede davon, dass es nicht abwägig wäre, dass diese firmen wie google,
> facebook und co. evtl. aktiv dazu beitragen, dass diese situation
> verlängert oder lange aufrecht gehalten wird, indem sie z.b. ihre
> algorithmen so anpassen, dass meinungen oder tendenzen (z.b.
> berichterstattungen, medienpräsenzen, etc.) eher in die richtung gelenkt
> werden, angst zu schüren um den ausnahmezustand weiter zu verlängern. und
> weniger eine sachlichen beitrag zu der situation beizutragen.
>
> Stimmt doch gar nicht - die "Angst schürer" und "Panikmacher" sitzen ja
> eher in dem anderen Boot. Was ist so unrealistisch an der Annahme, dass
> hier die sozialen Netzwerke die Gefahr für Demokratie, Wissenschaft und
> liberale Gesellschaft erkannt haben, und sich nicht gerne zum Handlanger
> für antidemokratische Polit-Propagandisten machen wollen?
>
> >ich kann es nämlich nicht mehr verstehen, wieso die fraktion, die stark
> angstmache betreibt, so sehr im vordergrund steht. und die fraktion, die
> sachlich und objektiv zahlen nennt, immer weniger stattfinden, bzw. schnell
> im focus stehen verschwörungstheoretiker zu sein.
>
> Dafür, dass Du eigentlich kein Anhänger von VT bist, steckst Du aber schon
> ganz schön tief in deren Gehirnwäsche drin - es sind doch gerade die
> Panikmacher und subjektiven Faktenverdreher, die durch die Sperren und
> Löschungen etwas gedämpft werden, *niemand* der wirklich einfach nur
> "sachlich und objekltiv Zahlen" nennt wird als "Verschwörungstheoretiker"
> gebrandmarkt. In der Regel werden vor allem Verschwörungstheoretiker als
> solche bezeichnet.
>
> >in amerika werden youtube kanäle, facebook posts, etc. die eine
> alternativen standpunkt zu dem thema haben, extrem angegangen. es ist von
> massiven löschungen zu lesen. auch in deutschland sehe ich diese trend. ich
> weiss nicht ob dieser trend gut für eine demokratie ist.
>
> Da hätte ich gerne mal ein paar Beispiele für. Ich hoffe nicht, dass Du
> diese gefährliche Politpropaganda-Sockenpuppen-Sekte "Q Anon" zu den
> "seriösen sachlichen Nennern von Zahlen" zählst.
>
> >ich finde einfach die verhältnismässigkeit ist schon längst nicht mehr
> gegeben. ich lese die zahlen vom RKI, und schaue sie mir fast täglich an.
> und ich kann die massnahmen bei bestem willen einfach nicht mehr
> verstehen.
>
> Warum kannst Du sie nicht verstehen? Und meinst Du nicht, das könnte auch
> an Dir liegen, dass Du sie nicht verstehst?
>
> >ich werde auch den eindruck einfach nicht los, dass das alles nicht mehr
> verhältnismässig ist.
>
> Dies ist für alle (Politiker und Manager eingeschlossen) eine völlig neue,
> in dieser Form noch noch nie dagewesene Situation, in der auch der ein oder
> andere Politiker mal Kopf- oder Planlos reagiert oder aus
> Profilierungssucht über die Strenge schlägt - das sollte man auch
> beobachten und muss man auch kritisieren dürfen. Das sind jedoch alles ganz
> normal mit der Natur des Menschen erklärbare Dinge, dafür muss man wirklich
> keine weltweite Verschwörung zur Erklärung herbei reden.
>
> >beispiel: ich meinem kreiss wo ich leben wohnen: 250.000 menschen. seit
> ausbruch der pandemie sind 8 menschen gestorben (offizielle zahlen vom
> RKI). davon 7 personen über 75 Jahre alt. die krankenhäuser sind leer. ich
> bin sogar selber in drei krankenhäusern gewesen. die gänge waren leer. eine
> krankenschwester die ich kenne, hat kurzarbeit seit 6 monaten.
>
> Ja, immer diese Beobachtungen im persönlichen Umfeld, die dann auf die
> ganze Welt veralgemeinert werden. Ich kenne ebenfalls Mitarbeiter aus dem
> medizinischen Umfeld, die stöhnen seit Monaten unter Überstunden und
> fordern verzweifelt von der Politik und ihrer Geschäftsführung, dass
> mangelndes Personal schnellstens aufgestockt wird. Ich weiß ja nicht, was
> Deine Krankenschwester genau macht, aber sicher ist sie keine
> Intensivpflegerin in einem Hotspot-Gebiet.
>
> >in der gleichen zeit sind im gleichen kreis, sind in der gleichen zeit ein
> zigfachen an personen an anderen dingen gestorben.
>
> Na sowas, neben der Pandemie geht die Welt weiter, und Leiute sterben
> weiterhin auch an anderen Ursachen - wer hätte das gedacht?
>
> >und diese 8 toten rechtfertigen jetzt, dass 250.000 menschen seit 8
> monaten mit mundschutz und massiven einschränkungen zu leben haben ? mich
> ärgert es masslos, dass meine kinder jetzt im untericht mit masken sitzen
> müssen und zwar den ganzen unterricht lang. ich weiss langsam nicht mehr
> wie ich das meinen kindern erklären soll.
>
> Ich weiß nicht wie es konkret in Deinem Kreis aussieht und kann nicht
> beurteilen, ob die Maßnahmen dort gerechtfertigt sind oder nicht - wie
> gesagt, auch Politiker sind fehlbar und reagieren in einer für sie
> ungewohnten Situation auch nicht immer richtig. Aber möglicherweise dienen
> diese Einschränkungen dazu, dass aus den 8 Toten nicht 800 oder 8000
> werden? Mal drüber nachgedacht?
man merkt, dass du dich mit dem thema nicht besonders beschäftigt hast. der höhepunkt der pandemie war im märz, da gab es noch nicht mal maskenpflicht. die maskenpflicht und der lockdown kamen erst nachdem das infektionsgeschehen deutlich am rückgang war. die masken haben dazu praktisch nichts beigtragen. wieso schaust du dir eigentlich nicht die zahlen vom RKI an?
hast du dich wirklich mal infektionsgeschehen beschäftigt ? je länger ein virus auf dem "markt" ist, desto ungefährlicher wird er, weil das menschliche immunsystem sich daran anpasst (es gibt ausnahmen, wie z.b. HIV, aber das coroan virus gehört auf jedenfall zu denen, die der regel entsprechen, schon zig fach von proffesoren und immunologen erläutert).
deswegen haben die schweden auch auf die herdenimmunität gesetzt mit grossem erfolg. in schweden gibt es z.b. weniger tote und schwere verläufe als z.b. in der schweiz, die extreme massnamen getroffen haben.
ich empfehle dir mal dich mit den informationen von professor Dr. John Ioannidis zu beschäftigen.
Er ist Professor für Medizin und Professor für Epidemiologie und Bevölkerungsgesundheit an der Stanford University School of Medicineprof. Und weltweit der meistzitierte experte zum thema virologie, pandemien und epidemologien. er ist absolut unumstritten die grösste Koryphäe in diesem Bereich.
Und er sagt folgendes schon im märz, zitat wikipedia:
"Im März 2020 kritisierte Ioannidis in einem Editorial auf der Website STAT den Mangel an empirischen Belegen bei der politischen Entscheidungsfindung in der globalen Reaktion auf die COVID-19-Pandemie und nannte sie ein „Evidenz-Fiasko, wie es in einem Jahrhundert nur einmal vorkommt“.[11] In einem Interview bezeichnete Ioannidis die Szenarien von 40 Millionen Todesfällen weltweit und über zwei Millionen Todesfällen in den Vereinigten Staaten im Falle eines Nichtstuns für „augenscheinlich Science-Fiction“. Die Schäden der Massenquarantäne könnten laut Ioannidis „viel schlimmer sein als alles, was das Corona-Virus anrichten kann“. So sei es zum Beispiel allgemein bekannt, dass die Selbstmordrate mit jedem einprozentigen Anstieg der Arbeitslosigkeit um 1 % steigt. Kindesmissbrauch und häusliche Gewalt nähmen zu. Es gebe bereits Hinweise darauf, dass diese Probleme eskalierten."
https://de.wikipedia.org/wiki/John_Ioannidis
https://profiles.stanford.edu/john-ioannidis
Und vor kurzem hat er bei der WHO empirisch belegt, nach auswertung von 61 (die grösste auswertung weltweit) studien zum thema covid 19, dass die sterberate bei 0,23% liegt und somit exakt gleich wie bei normalen influenza viren. er hat damit bewiesen, dass es keinen nennenswerten unterschied zum normalen Influenza virus gibt.
Hier seine neueste publikation bei der WHO, die das auswerten und belegen (die ersten 2 absätze als zusammenfassung):
https://www.who.int/bulletin/online_first/BLT.20.265892.pdf
deine aussage: "Aber möglicherweise dienen
diese Einschränkungen dazu, dass aus den 8 Toten nicht 800 oder 8000
werden? Mal drüber nachgedacht?"
es ist unmöglich das es solche steigerungen geben kann. das widerspricht sämtlichen daten, die seit bestehen der WHO gesammelt werden. im gegenteil, es wird sogar weniger werden, das bestätigen auch die RKI zahlen. virenausbreitung ist praktisch jedes jahr gleich. es gibt die ersten wochen eine explosionsartigen anstieg, dass geht dann 2-4 wochen so, und dann sinkt das infektionsgeschehen gegen ende des frühlings. das ist immer so (auch bei covid).
seit der sog. zweiten welle, kein nennenwerter anstieg der todeszahlen zu verzeichnen.
nochmal meine empfehlung: RKI daten oder daten des statistischen bundesamtes anschauen.
https://www.destatis.de/DE/Themen/Querschnitt/Corona/Gesellschaft/bevoelkerung-sterbefaelle.html
die rote kurve sind die covid 19 daten.
und bevor wieder der einwand kommt, ja das ist doch, weil eben die maskenpflicht eingeführt wurde. genau das ist falsch!!
die zahlen sind schon wochen vor dem lockdown und der einführung der maskenpflicht deutlich am sinken gewesen. die massnamen hatten eine sehr geringe bis gar keinen einfluss auf den rückgang.
kann eigentlich nicht so schwer sein. die sterbefälle dümpeln seit ca. 7 monaten nahe des NULL bereichs. bzw. sind so wenig, dass man damit diese massnamen niemals rechtfertigen kann. und dieser trend hält weiterhin an.
sprich, die infektionen steigen, aber die todeszahlen sind auf einem sehr niedrigen niveau. weit weit weg von einem sog. KILLERVIRUS, als der er uns ständig in den medien verkauft wird.
infektionszahlen bringen absolut gar nichts, weil sie nicht aufzeigen wer wirklich krank ist. infiziert sein heisst nicht krank sein. genaus das kritisieren doch die ärzteverbände. dass die bundesregierung auf basis sinnloser daten, entscheidungen trifft.
> Ganz einfach: Weil die Infektionszahlen von heute die Auslastung der
> Krankenhäuser von morgen bestimmen.
ABSOLUT FALSCH !! kann dir jeder virologe und epidemiloge erklären.
infektionszahlen bringen absolut gar nichts, weil sie nicht aufzeigen wer wirklich krank ist. infiziert sein heisst nicht krank sein. genaus das kritisieren doch die ärzteverbände. dass die bundesregierung auf basis sinnloser daten, entscheidungen trifft.
https://www.youtube.com/watch?v=qM1NoBzBKpA&t
interview mit Prof. Dr. Dr. Martin Haditsch (Facharzt für Mikrobiologie, Virologie, Infektionsepidemiologie und Tropenmedizin)
auf den rest deines textes will ich nicht mehr eingehen, weil sämtliche andeutungen die du machst, mit genau den von mir gebrachten nachweisen und links entkräftet werden.
Bitte informiere dich nicht nur oberflächlich, sondern tiefergreifender. schau dir interviews mit virologen und Ärzten an, die auf diesem gebiet experten sind (z.b. prof. streek, prof. john ioanidis, Prof. Dr. Dr. Martin Haditsch, prof. bakhdi und viele viele weitere. es gibt mittlerweile sehr sehr viele die das erläutern, und den kopf schütteln, was die bundenregierung da eigentlich macht)
Dann können wir gerne weiterdiskutieren. bis dahin bin ich erst mal raus aus der Diskussion.
3 mal bearbeitet, zuletzt am 29.10.20 04:06 durch MotzenAusLeidenschaft. -
Re: Haben Verschwörungstheoretiker doch recht ?
Autor: Profi_in_allem 29.10.20 - 06:14
Es ist DAS Virus. Ein Virus ist weder männlich noch weiblich.
-
Re: Haben Verschwörungstheoretiker doch recht ?
Autor: Trollversteher 29.10.20 - 06:59
>Was für überzeugende Argumente, die die Diskussion definitiv nicht ins lächerliche zieht.
Naja, also nicht "überzogen" zu argumentieren, kann man dem TE auch nicht gerade vorwefen ;-)



