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Azure die eierlegende wollmilchsau

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  1. Azure die eierlegende wollmilchsau

    Autor: nils0 21.10.16 - 00:02

    Da können noch so viele über das alte Microsoft (zu Recht) herziehen, aber was sie mit Azure geschaffen haben ist der Wahnsinn. In unserem Unternehmen (4stellige Mitarbeiterzahl) haben wir uns dank Azure echt ne Menge Ärger erspart bzw eherlicher gesagt: ausgelagert an MS.

  2. Re: Azure die eierlegende wollmilchsau

    Autor: Heldbock 21.10.16 - 08:37

    Und genau da liegt doch das Problem. Anstelle, dass ich jetzt selbst supporten kann innerhalb von kurzer Zeit, bin ich auf Microsoft angewiesen und warte Wochen auf eine Lösung zu manchen Problemen...

  3. Re: Azure die eierlegende wollmilchsau

    Autor: ikso 21.10.16 - 09:29

    Heldbock schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und genau da liegt doch das Problem. Anstelle, dass ich jetzt selbst
    > supporten kann innerhalb von kurzer Zeit, bin ich auf Microsoft angewiesen
    > und warte Wochen auf eine Lösung zu manchen Problemen...

    Und da liegt genau dein Problem, das du alles selber machen willst und damit nur Kosten verursachst.

  4. Re: Azure die eierlegende wollmilchsau

    Autor: CopyUndPaste 21.10.16 - 09:49

    Und da liegt genau dein Problem, das du Kontrolle abgibst und dich weiter in die Abhängigkeit zu begeben und damit nur Zeit verschwendest.

  5. Re: Azure die eierlegende wollmilchsau

    Autor: DerVorhangZuUndAlleFragenOffen 21.10.16 - 09:56

    Heldbock schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und genau da liegt doch das Problem. Anstelle, dass ich jetzt selbst
    > supporten kann innerhalb von kurzer Zeit, bin ich auf Microsoft angewiesen
    > und warte Wochen auf eine Lösung zu manchen Problemen...

    Genau das ist es ja. Bei Azure hast du eben nicht deine IT Hanseln rumlaufen sondern Profis die quasi jedes Problem schon gesehen haben weil sie so viele Kunden betreuen. Als Resultat kommen 80% der Probleme die du mit lokaler IT hast gar nicht mehr vor. Für den Support wird eine Verfügbarkeitsvereinbarung geschlossen. Je nachdem wie schnell du Support haben willst kostet das dann halt mehr. Die Realität ist, das es Riesen-IT-Abeilungen wie es sie in den 90ern gab quasi fast nicht mehr braucht sobald man in die Cloud migriert ist. Es ist davon auszugehen, dass in nächsten Schritt (~6-10 Jahre ab jetzt) die lokal installierten Rechner ebenfalls wegfallen. Stattdessen hat man dann nur noch Zero-Configuration-Terminals die direkt an eine VM in Azure angebunden ist. Die lokale IT ist dann nur noch dafür verantwortlich das alles sauber verkabelt ist. Ggf. müssen Router und Switches noch konfiguriert werden. Aber das war es dann.

    "Entwickeln Sie ein positives Verhältnis zu Daten und freuen sie sich wenn wir mehr wissen!" ~Angela Merkel (12.06.2015)

  6. Re: Azure die eierlegende wollmilchsau

    Autor: nekronomekron 21.10.16 - 10:01

    Ah, da sind sie wieder :D.. die alterwürdige Garde der Administratoren, die im Keller bei schumrigem Licht alle ihre Skripte noch selber schreiben, keinen auf ihre Terminals lassen und den Schlüssel zum Serverraum hüten wie einen heiligen Gral ;)..

    Dafür strafen sie alle Nutzer (aka. zahlender Kunde) mit Verachtung, ignorieren Fehlermeldungen weil sie zu banal und schnöde sind und sind nach 16:00 Uhr nicht mehr erreichbar, selbst wenn die Hütte brennt ;)..

  7. Re: Azure die eierlegende wollmilchsau

    Autor: neocron 21.10.16 - 10:46

    CopyUndPaste schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > dich weiter in die Abhängigkeit zu begeben und damit nur Zeit verschwendest.
    Auf solch eine willkuerliche Schlussfolgerung muss man erstmal kommen ...

  8. Re: Azure die eierlegende wollmilchsau

    Autor: LalaDeviChan 21.10.16 - 10:57

    Beste Beschreibung :D

    nekronomekron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ah, da sind sie wieder :D.. die alterwürdige Garde der Administratoren, die
    > im Keller bei schumrigem Licht alle ihre Skripte noch selber schreiben,
    > keinen auf ihre Terminals lassen und den Schlüssel zum Serverraum hüten wie
    > einen heiligen Gral ;)..

  9. Re: Azure die eierlegende wollmilchsau

    Autor: franzel 21.10.16 - 12:24

    Die Realität ist, das es
    > Riesen-IT-Abeilungen wie es sie in den 90ern gab quasi fast nicht mehr
    > braucht sobald man in die Cloud migriert ist. Es ist davon auszugehen, dass
    > in nächsten Schritt (~6-10 Jahre ab jetzt) die lokal installierten Rechner
    > ebenfalls wegfallen. Stattdessen hat man dann nur noch
    > Zero-Configuration-Terminals die direkt an eine VM in Azure angebunden ist.
    > Die lokale IT ist dann nur noch dafür verantwortlich das alles sauber
    > verkabelt ist. Ggf. müssen Router und Switches noch konfiguriert werden.
    > Aber das war es dann.

    Hey, Super. Da hat aber einer die Marketingfolien gut durchgelesen. In der Realität schaut es bei "großen" Firmen ein bisschen anders aus. In einer heterogenen Umgebung, in der du weitere Hersteller und Eigenentwicklungen an die Cloud-Produkte anbinden musst, wirds schnell still bei den Cloud Consultants. Das neue Hypewort ist daher ja hybrid. Das sieht dann so aus, dass man die problemlosen Systeme, die sowieso wenig Arbeit machen, in die Cloud stellen kann. Die Systeme mit Anbindungen und Workflows bleiben On-Premise und hier steckt auch die Arbeitszeit drin. Zweitens: egal, ob du jetzt Infrastructure as a Service oder gleich Plattform aaS machst. Die Administration bleibt trotzdem großteils in den Firmen. Kein Supportler desingt deine Web Portale oder Workflows usw. Klar ,haben die jetzt damit große Gewinne, weil es von Null ein bisschen Fahrt aufgenommen hat, aber weiter muss man erst mal schauen....den Zero-Client seh ich aus meiner Erfahrung in großen Umgebungen mal noch lange nicht

  10. Re: Azure die eierlegende wollmilchsau

    Autor: gaym0r 21.10.16 - 12:24

    Heldbock schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und genau da liegt doch das Problem. Anstelle, dass ich jetzt selbst
    > supporten kann innerhalb von kurzer Zeit, bin ich auf Microsoft angewiesen
    > und warte Wochen auf eine Lösung zu manchen Problemen...

    Worauf muss man Wochen warten? Welche Probleme erwartest du? Probleme, die auf einem Windows-Server auftreten, kannst du weiterhin selbst lösen. Aber das Ganze dahinter (Storage, VM-Hosts, Anbindung etc.) ist so ausfallsicher und zuverlässig, da machst du dir irgendwann keine Gedanken mehr drum. Auch wenn du einzelne Dienste auslagerst, garantiere ich dir, du wirst es lieben. Das Aufsetzen von ganzen Sharepoint- oder Exchange-Farmen war noch nie so einfach und schnell.
    Azure bietet inzwischen soviel und Unterstützt auch viel aus der Unix/OpenSource-Welt. (Linux, Docker etc.)

    Und was machst du, wenn deine Entwicklungsabteilung innerhalb kürzester Zeit eine Testumgebung mit abgekapseltem Netzwerk, eigenem Storage und 500 Test-Clients will? :-)

  11. Re: Azure die eierlegende wollmilchsau

    Autor: smurfy 21.10.16 - 12:45

    > Probleme, die
    > auf einem Windows-Server auftreten, kannst du weiterhin selbst lösen. Aber
    > das Ganze dahinter (Storage, VM-Hosts, Anbindung etc.) ist so ausfallsicher
    > und zuverlässig, da machst du dir irgendwann keine Gedanken mehr drum.

    Dabei scheint Azure ja selbst noch nichtmal so Ausfallsicher zu sein. Da ich mich über diverse News über einen Ausfall erinnern kann, liste ich hier mal einige auf die schnelle gefundene News...

    Februar 2013: Weltweiter Ausfall bei Azure. Wegen eines abgelaufenen Zertifikats!!
    https://www.heise.de/developer/artikel/Weltweiter-Ausfall-bei-Windows-Azure-1809377.html

    November 2014: Mehrstündiger Ausfall wegen eines fehlerhaften Updates seitens Microsoft
    http://www.zdnet.de/88211736/microsoft-begruendet-mehrstuendigen-azure-ausfall-mit-fehlerhaftem-update/?PageSpeed=noscript

    Januar 2015: Noch ein Ausfall von Azure
    http://www.borncity.com/blog/2015/01/13/schlechtes-karma-microsoft-azure-ausfall-in-europa/

    > Und was machst du, wenn deine Entwicklungsabteilung innerhalb kürzester
    > Zeit eine Testumgebung mit abgekapseltem Netzwerk, eigenem Storage und 500
    > Test-Clients will? :-)

    Was sich Microsoft oder auch andere Cloud-Anbieter sicherlich fürstlich bezahlen lassen werden weil es so viel in so kurzer Zeit ist.

  12. Re: Azure die eierlegende wollmilchsau

    Autor: nicoledos 21.10.16 - 13:37

    Vor allem hast du Marketing- und BWL-Hanseln, die sich morgen überlegen können den bisherigen Dienst mal eben neu auszurichten, neue (höhere) Preise festlegen oder gleich komplett einstellen. Solche Schritte sind so selten nicht.

    Aber erst mal braucht es hier vernünftige Internetzugänge, vorher ist jeder Gedanke daran sinnlos.

  13. Re: Azure die eierlegende wollmilchsau

    Autor: bernd71 21.10.16 - 17:24

    smurfy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Was sich Microsoft oder auch andere Cloud-Anbieter sicherlich fürstlich
    > bezahlen lassen werden weil es so viel in so kurzer Zeit ist.

    Es wird jedenfalls billiger als wenn du die Hardware selbst anschaffst und schneller auch. Die Preise pro Stunde sind konstant, egal ob du eine Instanz oder 500, eine Stunde oder Tage laufen läßt.
    Je nach benötigter Rechenleistung bezahlst du ein paar Cent oder Euro pro Stunde. Solche Konfigurationen laufen dann normalerweise nicht lange (zumindest bei uns).

  14. Re: Azure die eierlegende wollmilchsau

    Autor: DerVorhangZuUndAlleFragenOffen 22.10.16 - 18:40

    franzel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hey, Super. Da hat aber einer die Marketingfolien gut durchgelesen. In der
    > Realität schaut es bei "großen" Firmen ein bisschen anders aus. In einer
    > heterogenen Umgebung, in der du weitere Hersteller und Eigenentwicklungen
    > an die Cloud-Produkte anbinden musst, wirds schnell still bei den Cloud
    > Consultants. [...]

    Das Szenario das du beschreibst ist mir nicht unbekannt. Tatsächlich bin ich auch sehr überrascht das die ganz großen Firmen so in der Masse bereits auf den Cloud-Zug aufgesprungen sind. Denn die haben ja meist die Masse um eine IT Abteilung wirtschaftlich zu betreiben. Ich sehe die Cloud eher in den kleinen bis mittleren Unternehmen. Denken wir mal an einen Architekten mit 20-50 Mitarbeitern. Der könnte sein gesamtes Büro ohne Probleme in die Cloud verpflanzen. Da gibt es keine Spezialsoftware die solche Anforderungen wie von dir beschrieben hat. In der Cloud hat er dann alles inklusive Backup. Wenn er selber etwas IT versiert ist, reicht ihm eine studentische Hilfskraft auf Stundenbasis um seine IT am Laufen zu halten. Die Cloud ist definitiv eine interessante Lösung für die meisten Firmen unter 1000 Mitarbeiter (ohne Produktion).

    > [...] den Zero-Client seh ich aus meiner
    > Erfahrung in großen Umgebungen mal noch lange nicht

    Ich denke es kommt auf die Branche an.

    "Entwickeln Sie ein positives Verhältnis zu Daten und freuen sie sich wenn wir mehr wissen!" ~Angela Merkel (12.06.2015)

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