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Umsatz ist egal, Gewinn zählt

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  1. Umsatz ist egal, Gewinn zählt

    Autor: DerVorhangZuUndAlleFragenOffen 23.10.15 - 05:46

    Den Umsatz kann man immer durch gezielte Rabattaktionen als Reaktion auf Konkurrenzangebote ankurbeln. Beim Gewinn wird Tacheles geredet.

    "Entwickeln Sie ein positives Verhältnis zu Daten und freuen sie sich wenn wir mehr wissen!" ~Angela Merkel (12.06.2015)

  2. Re: Umsatz ist egal, Gewinn zählt

    Autor: pythoneer 23.10.15 - 08:04

    Sehe das etwas differenzierter. Wenn ich als Firma nur dann in der Gewinnzone bleiben kann in dem ich meine Belegschaft verkleinere dann habe ich irgendwann ein Problem. In den ersten Jahren mag das gehen, weil die ehemalige Belegschaft langfristig Einnahmen generiert hat (ein Produkt was ich noch ein paar Jahre ohne Pflege weiter verkaufen kann), jedoch bleibt man gegenüber der Konkurrenz stehen. Man tauscht nur langfristigen gegen kurzfristigen Erfolg. Übertrieben gesagt könnte Microsoft seine gesamten Entwickler entlassen und nächstes Jahr mit Rekordgewinnen glänzen. Wie das Tacheles sein soll ist mir nicht ganz klar.

  3. Re: Umsatz ist egal, Gewinn zählt

    Autor: martl92 23.10.15 - 08:30

    pythoneer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich als Firma nur dann in der
    > Gewinnzone bleiben kann in dem ich meine Belegschaft verkleinere dann habe
    > ich irgendwann ein Problem.

    Das wäre wirklich ein Problem. Ist bei MS aber überhaupt nicht gegeben... Die Entlassungswelle kam nur von der Übernahme durch Nokia und den damit doppelt besetzten Stellen...
    Entlassungen gefällen natürlich niemanden, außer den Aktionären...

  4. Re: Umsatz ist egal, Gewinn zählt

    Autor: DerVorhangZuUndAlleFragenOffen 23.10.15 - 08:31

    pythoneer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sehe das etwas differenzierter. Wenn ich als Firma nur dann in der
    > Gewinnzone bleiben kann in dem ich meine Belegschaft verkleinere dann habe
    > ich irgendwann ein Problem. In den ersten Jahren mag das gehen, weil die
    > ehemalige Belegschaft langfristig Einnahmen generiert hat (ein Produkt was
    > ich noch ein paar Jahre ohne Pflege weiter verkaufen kann), jedoch bleibt
    > man gegenüber der Konkurrenz stehen. Man tauscht nur langfristigen gegen
    > kurzfristigen Erfolg. Übertrieben gesagt könnte Microsoft seine gesamten
    > Entwickler entlassen und nächstes Jahr mit Rekordgewinnen glänzen. Wie das
    > Tacheles sein soll ist mir nicht ganz klar.

    Achso... Da hätte ich vielleicht etwas präzisieren sollen was ich mit Tacheles meine. Ich bin MS-Aktionär. Soll heißen, aus dem Gewinn wird es hoffentlich Ausschüttungen zu meinen Gunsten geben. Also Zahlen die ich auf Papier kriege sind in meiner Wahrnehmung "Tacheles reden". Von einem "Wir machen zwar dieses Jahr mehr Verlust, aber dafür wird es nächstes Jahr viel viel besser", kann ich mir als langfristig orientierter Aktionär nichts kaufen. Denn der Normalfall ist das die erhoffte Besserung nicht eintritt und der Vorstand dann irgendwelche Entschuldigungen aus dem Hut zaubert. Nein Danke. Lieber Jahr für Jahr solide fette Gewinne bzw. Gewinnausschüttungen.

    Das Beispiel mit dem "Belegschaft rausschmeißen" stimmt zwar. Aber wenn du das machst geht der Kurs nach ersten Gewinnmitnahmen sofort in den Keller. Dann würde ich auch verkaufen. Aber stimmt schon. Es gibt ein paar Großunternehmen (auch Deutsche!) die sich seit Jahren nur noch von der Substanz leben. Da wird dann schrittweise eine Abteilung nach der anderen zu Geld gemacht. Am Ende bleibt dann halt eine Bank oder eine Holding übrig.

    "Entwickeln Sie ein positives Verhältnis zu Daten und freuen sie sich wenn wir mehr wissen!" ~Angela Merkel (12.06.2015)

  5. Re: Umsatz ist egal, Gewinn zählt

    Autor: pythoneer 23.10.15 - 08:36

    Präzisierung angenommen. Klingt nachvollziehbar.

  6. Re: Umsatz ist egal, Gewinn zählt

    Autor: TroyTrumm 23.10.15 - 09:26

    Dafür gibt es in der Bilanz das Betriebsergebnis oder auch operative Ergebnis.

    Da wird der Erfolg eines Unternehmens den es mit seinem Kerngeschäft getätigt hat ausgedrückt. Weil der Gewinn und der Umsatz eben leicht zu manipulieren ist (zB könnte eine Firma auch Immobilien verkaufen und würde damit Umsatz machen).

  7. Re: Umsatz ist egal, Gewinn zählt

    Autor: nicoledos 23.10.15 - 12:01

    Unternehmen Ticken zum Teil anders. Gewinne werden rechnerisch geschmälert, damit Finanzamt und Aktionäre nicht zu Gierig werden. Viele Unternehmen zahlen keine oder nur sehr geringe Dividenden, dafür sind die Kurse sehr volatil. Andere zahlen hohe Dividenden, dafür ist der Aktienkurs sehr stabil, oder man hält sich die Investoren trotz schlechter Daten bei Laune.

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