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AMD

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  1. AMD

    Autor: nuclear 24.01.20 - 07:10

    Tja hier sieht man, was leider AMD’s größtes Problem ist. Auch wenn du die bessere Ware lieferst, wenn du die nicht liefern kannst kaufen die Menschen wo anders.
    Wobei es wohl auch noch viel aus Altverträgen stammt. Aber generell ist es auch für AMD super. Langfristig werden mehr Leute wechseln und da ist ein größerer Markt besser.

    Aber auch das Intel so viel Geld machen kann trotz Lieferschwierigkeiten ist immer beeindruckend. Vor allem wie viel zu teuer das im Bereich Data Center Group ist ist einfach nur beeindruckend. Fast 50% Gewinn.

  2. Re: AMD

    Autor: slead 24.01.20 - 08:18

    nuclear schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Fast 50% Gewinn.

    7 von 20 sind 50%?
    Ich würde es 35% nennen, aber nun gut...was ist schon das ein oder andere Prozent unter Freunden :-)

  3. Re: AMD

    Autor: nightmar17 24.01.20 - 08:54

    slead schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nuclear schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Fast 50% Gewinn.
    >
    > 7 von 20 sind 50%?
    > Ich würde es 35% nennen, aber nun gut...was ist schon das ein oder andere
    > Prozent unter Freunden :-)

    Selbst bei einer Marge von 35%, warum hatet das keiner?
    Bei Apple wird wieder komplett alles gehatet. Dabei hatte apple eine Marge von knappen 21% im letzten Quartal.
    Aber hier gehts ja um das coole Intel :)

    Ich bin gespannt ob Intel 2020 weiterhin solch einen Starken Umsatz un Gewinn macht, wenn AMD jetzt auch stärker bei den Notebooks einsteigt.
    Bisher war das ja sehr Intel lasstig.

  4. Re: AMD

    Autor: Xim 24.01.20 - 09:10

    nuclear schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tja hier sieht man, was leider AMDs größtes Problem ist. Auch wenn
    > du die bessere Ware lieferst, wenn du die nicht liefern kannst kaufen die
    > Menschen wo anders.
    > Wobei es wohl auch noch viel aus Altverträgen stammt. Aber generell ist es
    > auch für AMD super. Langfristig werden mehr Leute wechseln und da ist ein
    > größerer Markt besser.

    Das ist falsch.
    Die Ware ist schon bessser, aber im Grunde nicht & unbegrenzt lieferbar. Genaugenommen sehr limitiert lieferbar.

    Es liegt nicht an den Altverträgen, sondern an den Fabriks-Kapazitäten.
    Würde AMD eine bessere Ware liefern, wie du es sagst, dann gäbe es heute keine Lieferengpässe.

    Deswegen war die Meldung über die Wafer-Kapazitäten so relevant,
    als es über den AMD-Order bei TSMC im 2H-2020 ging. Erst mit den 30.000 Wafer-pro-Monat,
    wird AMD Intel relevante Marktanteile wegnehmen könnten.

    Hätte AMD nur eigene Fabriken, wäre es für AMD auch nicht leichter gewesen.
    Denn dieses Lieferproblem hatte AMD auch zur Athlon 64 Zeit, als sie bessere Ware hatten, aber nicht liefern konnten. Und weil damals der K8 bzw. Athlon 64 so vielverprechend aussah, nahm AMD das große Risiko und baute mit der Fab 36 eine wesentlich größeren Fabrik (30.000 Wafer-per-Monat statt 20.000 [Fab 30]), um die 30%-Marktanteils-Marke zu knacken. Wie Risiko-Reich das war, sah man dann an Intels illegalen Marktmethoden, welcher dazu führte, dass AMD ihre neueste schweineteure und für hohe Marktanteile ausgelegte Fab 36 nur oder nichteinmal 1/2 ausgelastet war und AMD blöderweise die betriebsteure Fab 30 auch noch länger am laufen lassen musste.

    Intels größte Sträke ist momentan die Fabriks-Kapazitäten,
    welche noch massiv zu Problem werden können, wenn die neusten Fertigung weiter nur gleichgut wie TSMC ist. (Von schlechter wollen wird nicht reden, weil die aktuell14/10nm-Fertigung zum großteils schon hochgefahren & abbezahlt wurde, bevor AMD mit 14nm-&-Zen1 den PC-Markt betrat.

    Wie es um Intels Fabriken genau steht, sieht man erst, wenn Intel komplett auf die neuste Fertigung umsteigen muss, was sie mit dem 14nm und 10nm-Mix momentan nicht tun müssen.

    > Aber auch das Intel so viel Geld machen kann trotz Lieferschwierigkeiten
    > ist immer beeindruckend. Vor allem wie viel zu teuer das im Bereich Data
    > Center Group ist ist einfach nur beeindruckend. Fast 50% Gewinn.

    Klar, diese Altverträge wurden noch zu einer Zeit gemacht,
    als Intels AVX-512-FPU noch 4x größer war, als Intels Zen1-FPU, die übrigens auch nur die größe eines Bulldozer-Modul hatte. Wenn diese Verträge ablaufen, dann sieht es für Intel eben völlig anders als, wenn sie statt einen 4-fachen Vorsprung dann plötzlich keinen mehr haben, oder in Naher zukunft schon einen deutlichen Rückstand erleiden müssen, falls sich die +50%-FPU des Zen3 bestätigen sollten.

    Denn die eventuelle +50%-FPU-IPC des Zen3 könnten eben der Grund sein, warum AMD den 600 Mio. $ schweren 1,5+ Exo-Flop-Supercomputer-Auftrag gewannen, welche sie nicht umsonst erst im 2H-2020, also "zufällig" kurz nach Eypc3 (Zen3) beliefern.

  5. Re: AMD

    Autor: nuclear 24.01.20 - 09:20

    Aus dem Artikel für die Data Center Group:

    " Der Umsatz stieg von 6,069 auf 7,213 Milliarden US-Dollar und der Gewinn von 3,055 auf 3,471 Milliarden US-Dollar."

    3,471 / 7,213 = 51,8%

    Ich finde das einfach beeindruckend.

  6. Re: AMD

    Autor: nuclear 24.01.20 - 09:21

    AMD kann wohl einfach nicht genug Chips liefern. Haben schon mehre Hersteller gesagt, dass die deswegen nicht mehr Notebooks mit AMD CPUs bauen.

    Von daher werden wir es mal sehen.

  7. Re: AMD

    Autor: Diabolarius 24.01.20 - 09:37

    Zeigt, dass das Sales Department einfach nur exzellent arbeitet.
    Die Kunden lieben Intel so sehr im DataCenter Space, dass sie gerne den einen oder anderen Dollar mehr ausgeben.
    Bei AWS sind die T3 z.B. auch per Standard teurer und mit Xeons bestückt und die Leute wählen die aus Gewohnheit oder Glaube, das bessere Produkt zu haben.
    Kaum einer wählt die günstigere und gleich gute T3a Instanz.

    Ich für meinen Teil sehe nur, dass die meisten "Profi" Entscheider im Enterprise Bereich sich vom KeyAccountler schön um den Finger wickeln lassen.

  8. Re: AMD

    Autor: elknipso 24.01.20 - 09:54

    nightmar17 schrieb:
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    > slead schrieb:
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    > > nuclear schrieb:
    > >
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    >
    > > -----
    > >
    > > > Fast 50% Gewinn.
    > >
    > > 7 von 20 sind 50%?
    > > Ich würde es 35% nennen, aber nun gut...was ist schon das ein oder
    > andere
    > > Prozent unter Freunden :-)
    >
    > Selbst bei einer Marge von 35%, warum hatet das keiner?
    > Bei Apple wird wieder komplett alles gehatet. Dabei hatte apple eine Marge
    > von knappen 21% im letzten Quartal.
    > Aber hier gehts ja um das coole Intel :)
    >
    > Ich bin gespannt ob Intel 2020 weiterhin solch einen Starken Umsatz un
    > Gewinn macht, wenn AMD jetzt auch stärker bei den Notebooks einsteigt.
    > Bisher war das ja sehr Intel lasstig.

    Wo hast Du eine Marge von 21% bei Apple Produkten her? Die halte ich für sehr gering, sollte im Schnitt deutlich höher sein.

  9. Re: AMD

    Autor: Sharra 24.01.20 - 11:07

    Ist das ein Wunder? Die alten Leute in dem Bereich haben Jahrelang gelernt, dass Intel gut ist, und AMD gerade mal im Home-Bereich akzeptabel wäre. Und leider war das auch sehr lange richtig.
    Und jetzt hat AMD das Problem, dass diese alten Leute einen Lernprozess von mehreren Jahren haben, und folglich ihre Doktrin noch auf Jahre hinaus durchziehen, weil "haben wir immer so gemacht".

  10. Re: AMD

    Autor: Xim 24.01.20 - 13:10

    elknipso schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wo hast Du eine Marge von 21% bei Apple Produkten her? Die halte ich für
    > sehr gering, sollte im Schnitt deutlich höher sein.

    Er redet von Umsatz-Marge,
    während der Golem-Beitrag von Produktions-Marge spricht,
    welches in der Regel als Marge genannt wird.

    Apple hatte 2018 so 55 Mrd $ Gewinn bei 260 Mrd. $ Umsatz. ~21%-Umsatz-Marge
    Intel im 4Q-2019 eben so 7 Mrd. Gewinn bei 20 Mrd. Umsatz ala 35% Umsatz-Marge

    Aber Apple hatte auch keine Lieferengpässe,
    wo sie nur die Stückzaheln erhöhen mussten, und trotzdem mit sinkenden Produktions-Margen eben steigende Umsatz-Margen erreicht. Eben logisch, weil die die Umsatz-Margen bei steigenden Umsatz eben sich zum Produktion-Marge konvergieren/annähern.

  11. Re: AMD

    Autor: Xeo81 24.01.20 - 14:33

    Privatanwender bekommst Du sehr schnell über den günstigeren Preis.
    Firmenkunden wollen auch Sparen, aber die Mitarbeitereffizienz darf darunter nicht leiden.
    Einheitliche Wartung der baugleichen Computer...
    Erfahrung, Vertrauen, Mut zum Risiko.
    Junge Leute (Weniger Erfahrung, Mut zum Risiko) vs Alte Leute (Viel Erfahrung, Eventuell veraltete Erfahrungen, weniger Mut zum Risiko).

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