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Intels Schulden steigen - Von 6,9 Mrd. $ Gewinn kaufte Intel 3,5 Mrd. $ eigene Intel-Aktien

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  1. Intels Schulden steigen - Von 6,9 Mrd. $ Gewinn kaufte Intel 3,5 Mrd. $ eigene Intel-Aktien

    Autor: Xim 24.01.20 - 10:51

    Damit stiegen die Schulden von 28,9 auf 29,0 Mrd. $ (Short & Long Depts).
    Das ist nicht viel, aber bei Rekord-Gewinnen hätte wohl jeder was anderes gedacht.

    https://s21.q4cdn.com/600692695/files/doc_financials/2019/Q3/Q3-2019-Earnings-Deck.pdf
    https://s21.q4cdn.com/600692695/files/doc_financials/2019/Q4/Q419-Earnings-Deck.pdf

    Intel kaufte 63 Mio. Aktien zu 3,5 Mrd. $, was 55,5 $ pro Aktie bedeutet.
    Dagegen schüttet Intel 1,4 Mrd. $ pro Quartal an Dividenen aus.

    Also, so rosig ist das nicht,
    wenn die Flut an 7nm-AMD-CPUs wegen der 30.000 7nm-Wafer-Bestellung dann im 2H-2020 beginnt und Intel bis dahin keine Geld-Reserven sondern Schulden aufbaut. Erst recht, wenn der Zen3 und somit Epyc 3 dann auch noch um +50% in der FPU-Performance zulegen sollte, wie es die Gerüchte meinen.

  2. Re: Intels Schulden steigen - Von 6,9 Mrd. $ Gewinn kaufte Intel 3,5 Mrd. $ eigene Intel-Aktien

    Autor: Sharra 24.01.20 - 11:01

    Das erklärt aber auch den guten Aktienkurs. Wenn die wie bescheuert eigene Anteile zurückkaufen, halten sie damit den Kurs stabil, selbst wenn einige Anleger Panikverkäufe tätigen. Intel nutzt das scheinbar sogar aus, um günstig an Pakete zu kommen. Bei jeder neuen Horrormeldung über CPU-Lücken etc. rennt irgend ein Anleger panisch zu seinem Broker und brüllt "VERKAUFEN! VERKAUFEN! VERKAUFEN!", und Intel kauft.

  3. Re: Intels Schulden steigen - Von 6,9 Mrd. $ Gewinn kaufte Intel 3,5 Mrd. $ eigene Intel-Aktien

    Autor: Xim 24.01.20 - 12:31

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das erklärt aber auch den guten Aktienkurs. Wenn die wie bescheuert eigene
    > Anteile zurückkaufen, halten sie damit den Kurs stabil, selbst wenn einige
    > Anleger Panikverkäufe tätigen. Intel nutzt das scheinbar sogar aus, um
    > günstig an Pakete zu kommen. Bei jeder neuen Horrormeldung über CPU-Lücken
    > etc. rennt irgend ein Anleger panisch zu seinem Broker und brüllt
    > "VERKAUFEN! VERKAUFEN! VERKAUFEN!", und Intel kauft.

    Wirklich günstig
    wenn Intel fast 20 Mrd. $ ausgibt, damit sie in August 2019 den selben Aktien-Wert wie Oktober 2019 haben. In dieser Zeit, was es rausgeworfenes Geld, weil es z.b ein Vielfaches der Dividende war.

    Seitdem sind zwar ihre Schulden praktisch gleichgeblieben, aber die Schulden waren zwischendurch schon etwas niedriger. Aber das ist ja das Fatale, weil die genau in dieser Zeit stetig Rekord-Gewinne machten.

    Intels Problem sind nicht die Horror-Meldungen über CPU-Lücken, sondern AMDs massive Produktion-Kapazitätens-Steigerung, welches sie einerseits mit dem nur 75mm²-Chiplets und 150 mm²-APUs machen, und andererseits die deutlich gesteigerten Wafer-Kapazitäten mit z.b. 30.000 7nm-Wafer im 2H-2020. Diese 30.000 Wafer könnte AMD im schlimmsten Fall auch mit niedrigesten Preisen loswerden.

    Und wirklich toll wirtschaftet Intel wirklich nicht.
    EInerseits kauften sie um 15 Mrd $ Mobileye, wo sie dann Tesla verloren haben,
    während sie McAffee und anscheinend alle ASML-Anteile um 10 Mrd. $ verkauften, damit die Schuldne wieder wage um 25-28 Mrd. $ blieb. Gerade in Zeiten der Intel-Sicherheitsproblemen bei CPUs finde ich den McAffe-Verkauf besonders witzig, sowie ist ASML die Grundlage der Transitoren-Fertigung. Mal sehen, ob TSMC die Anteile ASML behalten hat.

  4. Re: Intels Schulden steigen - Von 6,9 Mrd. $ Gewinn kaufte Intel 3,5 Mrd. $ eigene Intel-Aktien

    Autor: Sharra 24.01.20 - 12:43

    Was haben Hardware-Sicherheitsprobleme mit einer x-klassigen (x im Bereich von mehreren tausend) "Sicherheitssoftware" mit dem Namensaufdruck eines geistig Verwirrten Gründers zu tun?

  5. Re: Intels Schulden steigen - Von 6,9 Mrd. $ Gewinn kaufte Intel 3,5 Mrd. $ eigene Intel-Aktien

    Autor: Xim 24.01.20 - 13:03

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was haben Hardware-Sicherheitsprobleme mit einer x-klassigen (x im Bereich
    > von mehreren tausend) "Sicherheitssoftware" mit dem Namensaufdruck eines
    > geistig Verwirrten Gründers zu tun?

    Ich find es halt witzig.
    Sie veraufen eine Software-Firma und paar Quartale später werden massive Sicherheitslücken in der Hardware gefunden, welche AFAIK zum großteils bisher nur über die Software gefixt wurden.

    Intel kaufte damals McAffe nicht wegen den Namesaufdruck eines geistig verwirrten Gründes, sondern weil Intel die ganzen Intel-Plattformen mit McAffee mittels einer tieferen Software-Einbidungen mit zugehörigen zu entwickelden Hardware-Komponenten sicherer machen wollte. So quasi ein Centrino mit McAffe statt mit Intels-W-Lan & Intels-Lan-Voraussetzungen.

    Ich fand damals diese Idee markt-User-technich ziemlich gut und beängstigend für AMD, die eben auf die schnelle nicht eine Firma kaufen konnte, oder äquivalentes selber entwickeln konnte.

  6. Re: Intels Schulden steigen - Von 6,9 Mrd. $ Gewinn kaufte Intel 3,5 Mrd. $ eigene Intel-Aktien

    Autor: Sharra 24.01.20 - 17:42

    Ich fürchte, du hast da ein Verständnisproblem, was diese Hardwarelücken angeht. Ja, die sind per "Software" einigermaßen gestopft worden. Aber das ist keine Software, die auf dem System läuft, sondern Firmware, die direkt IN der Hardware läuft.
    Ja, es gibt noch ein paar Patches für die Betriebssysteme, aber die waren dazu da, um es Angreifern möglichst schwer zu machen, indem Prozesse anders gehandhabt werden. Die beheben in Sinne der Architekturfehler gar nichts.

    Und abschließend kann man diese Fehler auch nur durch eine Änderung der Hardwarestrukturen fixen.

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