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soviel dazu, das der Apple-Deal für Intel nachteilig sei
Autor: Poison Nuke 26.10.18 - 10:34
klingt gerade ja komplett anders herum. Vielen meinten ja in Kommentaren anderer News, Apple hätte die Marge soweit runtergehandelt, dass es für Intel ein Verlustgeschäft werden könnte.
Aber vermutlich brauchen sie diese Gewinne auch, um die kommende 10nm Flaute zu überstehen bis die EUV Produktion läuft. -
Re: soviel dazu, das der Apple-Deal für Intel nachteilig sei
Autor: dabbes 26.10.18 - 10:36
900 Mio von 16 Milliarden. intel und alle anderen haben halt nichts zu verschenken, auch nicht an apple und von irgendwem muss apple schließlich auch kaufen.
Niemand verkauft apple was mit Vrlust, so dumm ist kein Mensch. -
Re: soviel dazu, das der Apple-Deal für Intel nachteilig sei
Autor: sofries 26.10.18 - 11:14
Das große Problem kommt erst, wenn Apple zum Intelkonkurrenten wird und Microsoft und Qualcomm mit Ihrer Plattform ernst machen. Intel spielt bei Smartphones so gut wie keine Rolle und wenn der Durchschnittsnutzer auch bei Laptops dann nur noch ARM Geräte nutzt, dann wird x86 abseits der Spielewelt ganz schnell zum reinen Nischenprodukt. Alle drei großen OS Entwickler (Microsoft, Google, Apple) wollen die ARM Architektur in allen Gerätekategorien durchsetzen und dann kann es schnell passieren, dass wichtige neue Programme für ARM entwickeln werden und x86 zur Sekundärplattform wird, wenn überhaupt. In 10 Jahren läuft das dann nur noch in der VM um Legacyanwendungen zu Supporten.
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Re: soviel dazu, das der Apple-Deal für Intel nachteilig sei
Autor: Seismoid 26.10.18 - 11:16
Poison Nuke schrieb:
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> klingt gerade ja komplett anders herum. Vielen meinten ja in Kommentaren
> anderer News, Apple hätte die Marge soweit runtergehandelt, dass es für
> Intel ein Verlustgeschäft werden könnte.
Naja, die Marge kann man bis auf 0 runterhandeln, den Umsatz hat man dann trotzdem noch; nur der Gewinn ist dann weg.
> Aber vermutlich brauchen sie diese Gewinne auch, um die kommende 10nm
> Flaute zu überstehen bis die EUV Produktion läuft.
Bisher wurden Gewinne bei Intel immer recht großzügig an die Aktionäre weitergereicht. Das war aber auch während der Bulldozer-Jahre von AMD.
Ich denke ja - da das Servergeschäft im Artikel auch erwähnt wird - man hat hier einfach nochmal bei vielen großen IT-Unternehmen Verträge verlängert und neue Belieferungen mit Server-Hardware vereinbart, damit man sich dort nicht vielleicht doch bald für AMD entscheidet. -
Re: soviel dazu, das der Apple-Deal für Intel nachteilig sei
Autor: John2k 26.10.18 - 11:24
sofries schrieb:
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> Intel spielt bei
> Smartphones so gut wie keine Rolle und wenn der Durchschnittsnutzer auch
> bei Laptops dann nur noch ARM Geräte nutzt, dann wird x86 abseits der
> Spielewelt ganz schnell zum reinen Nischenprodukt.
Wie wahrscheinlich soll dieses Szenario sein? Alleine ein etwas längeres(2-3Minuten) Video auf einem Handy zu schneiden überfordert den Prozessor völlig.
So ein ARM-Chip kommt doch schon an seine Leistungsgrenze wenn irgendwas abseits des festgelegten Befehlssatzes gemacht wird. Gerade da punktet X86. -
Re: soviel dazu, das der Apple-Deal für Intel nachteilig sei
Autor: subjord 26.10.18 - 12:18
Wobei man bedenken muss, dass ein Handyprozessor nur sehr wenige Watt an Leistung verbrauchen kann. Es ist natürlich die frage wie gut man die Performance hoch skalieren kann. Da gibt es ja oft Probleme. Intel war nicht in der Lage ihre Performance runter zu skalieren und ARM hat Probleme es gut hoch zu skalieren.
Aber dennoch denke ich, wird es zukünftig zwei Prozessorarchitekturen für den PC geben. Es bedeutet ja auch nicht das Ende von Intel. Nur dass sie wieder mehr Konkurrenz bekommen und ihr markt etwas schrumpft. Es könnte natürlich das Ende von AMD's x64 Prozessor Branche werden, da die viel weniger Finanziellen Spielraum haben und gerade mit günstigen Prozessoren Umsatz machen.
Eine große Frage wäre noch wie ARM Prozessoren mit Nvidia Grafikkarten zusammenarbeiten. -
Re: soviel dazu, das der Apple-Deal für Intel nachteilig sei
Autor: anonym 26.10.18 - 13:37
subjord schrieb:
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> Eine große Frage wäre noch wie ARM Prozessoren mit Nvidia Grafikkarten
> zusammenarbeiten.
Hat doch Nvidia selbst im Angebot: Nvidia Tegra



