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Skylake hat ein Problem

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  1. Skylake hat ein Problem

    Autor: Der schwarze Ritter 14.10.15 - 11:17

    Und zwar dasselbe, das schon die Vorgänger hatten. Der Leistungszuwachs ist eher geringfügig gegenüber den Vorgängern und wer sich (wie ich) damals einen Sandybridge 2600K und dazu 16-32 GB RAM geholt hat, ist versorgt. Das war Anfang 2011 und wenn ich mir den Zuwachs zum 6600K anschaue, dann stelle ich wieder mal fest, dass sich Aufrüsten atm nicht lohnt. Zumindest nicht im Consumer-Segment. Mit entsprechend viel Geld kann man natürlich bei XEON-Chips entsprechend mehr Leistung haben, aber das brauche ich dann doch nicht so dringend.

    Mal schauen, was Cannonlake bringt...

  2. Re: Skylake hat ein Problem

    Autor: plutoniumsulfat 14.10.15 - 11:27

    Es gibt ja noch keine Skylake-Xeons.

  3. Re: Die Entwicklung ein Problem

    Autor: Bouncy 14.10.15 - 11:45

    Der schwarze Ritter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und zwar dasselbe, das schon die Vorgänger hatten. Der Leistungszuwachs ist
    > eher geringfügig gegenüber den Vorgängern und wer sich (wie ich) damals
    > einen Sandybridge 2600K und dazu 16-32 GB RAM geholt hat, ist versorgt.
    Jein, ich hab auch noch Sandybridge, mit genug RAM und potenter GPU ist man da immernoch top aufgestellt, aber imho liegt das Problem nichtmal an Skylake bzw. fehlendem Performancegewinn - der ist durchaus da und ziemlich beachtlich - sondern vielmehr daran, dass kaum etwas die Performance überhaupt braucht. Die Konsolen machen den Markt kaputt, könnte man hetzerisch sagen, wenn man sich auf Spiele konzentriert. Ansonsten passiert leider immernoch nicht viel, kein VR\AR, keine vereinfachten Tools etwa zur Videobearbeitung, keine KI, keine neuen Nutzungsmöglichkeiten für Computer, seit Jahren nichts revolionäres.
    Außerdem kam nach dem Megahertz-Wahn der Kern-Wahn und jetzt der aktuelle Stromspar-Wahn, immer wird sich auf nur einen Aspekt konzentriert und alles andere vernachlässigt. Und mit diesem öden Stromsparen ist halt mal keine dramatisch neue Leistungsklasse möglich...

  4. Re: Die Entwicklung ein Problem

    Autor: plutoniumsulfat 14.10.15 - 11:51

    Es gibt ja genug Leistungsklassen, nur halt wie schon gesagt kaum Anwendungen, die das ausreizen.

  5. Re: Die Entwicklung ein Problem

    Autor: Th3Br1x 14.10.15 - 12:10

    Skylake in a nutshell (im Vergleich zum Vorgänger):
    - Bessere Effizienz (Gleiches Tempo bei geringerem Stromverbrauch)
    - "Besseres Tempo" (Mehr Rechenoperationen pro Takt)
    - Besseres Übertakten durch leicht geänderten Hardwareaufbau (besonders die FIVRs, dadurch auch geringere CPU-Temperatur bei Last)
    - Unterstützung für DDR4-Ram
    - Bessere built-in GPU (u.A. DX12-Support)
    - Gleich viele Kerne
    - Etwa gleiche Taktrate
    - meist inkl. USB Typ C
    - mehr und schnellere (PCIe3 statt PCIe2) PCIe-Lanes möglich
    - volle Hardwareunterstützung von h.265
    etc.

    Und die Liste ist eigentlich nicht mal vollständig.
    Fazit: Warum einen Haswell/Broadwell kaufen, wenn man auch einen Skylake bekommen kann (gleicher Preis). Klar, man muss sich ein passendes Mainboard besorgen, aber sind meist auch nicht teurer.

  6. Re: Die Entwicklung ein Problem

    Autor: Bouncy 14.10.15 - 12:37

    Th3Br1x schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Skylake in a nutshell (im Vergleich zum Vorgänger):
    > - Gleich viele Kerne
    > - Etwa gleiche Taktrate
    Stimmt, bei diesen Killerfeatures ist man natürlich geneigt sofort upzugraden, diese geniale Liste hat mich jetzt wirklich überzeugt... ;)

  7. Re: Die Entwicklung ein Problem

    Autor: Der schwarze Ritter 14.10.15 - 13:02

    Th3Br1x schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > - Besseres Übertakten durch leicht geänderten Hardwareaufbau (besonders die
    > FIVRs, dadurch auch geringere CPU-Temperatur bei Last)
    > - Bessere built-in GPU (u.A. DX12-Support)
    > - Gleich viele Kerne
    > - Etwa gleiche Taktrate
    > - meist inkl. USB Typ C

    Die Dinger kannst von der Liste gleich wieder wegnehmen, da nicht weiter relevant. Übertakten tun die meisten Nicht-Spieler nicht, genau wie die Spieler auf die bessere GPU verzichten können. Kerne dürfen ruhig mehr sein, Taktrate ist wumpe. USB Typ-C ist nice, aber mangels weit verbreiteter Geräte noch relativ uninteressant. Das sieht mit Cannonlake vermutlich anders aus, momentan ist es aber noch so "geil" wie die ersten USB3 Platinen, die noch als Erweiterungen eingesteckt werden mussten.

  8. Re: Die Entwicklung ein Problem

    Autor: blackbirdone 14.10.15 - 13:29

    Der Hauptgrund ist nicht die Leistung sonder die Verfügbarkeit. Es faktisch nicht möglich Skylake zu kaufen. Logisch verkauft man weniger, wenns garkein Anfebot gibt.

  9. Re: Die Entwicklung ein Problem

    Autor: plutoniumsulfat 14.10.15 - 22:33

    Skylake ist noch teurer.

  10. Re: Skylake hat ein Problem

    Autor: My2Cents 15.10.15 - 11:12

    Der schwarze Ritter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und zwar dasselbe, das schon die Vorgänger hatten. Der Leistungszuwachs ist
    > eher geringfügig gegenüber den Vorgängern und wer sich (wie ich) damals
    > einen Sandybridge 2600K und dazu 16-32 GB RAM geholt hat, ist versorgt. [...]

    Selbes "Problem". 3770k von Mitte 2012, 16GB (damals 4*4 für <100¤).
    Austausch von Komponenten (7850 -> 970, SteamHD -> SSHD).
    Aber trotz Videokonvertierung keine Notwendigkeit zum Upgarde, da stehen Kosten / Nutzen in keinem Verhältnis.
    Wenn es im Consumerbereich endlich mal günstige und sparsame Achtkerner mit HT geben würde. Gerne mit einer reduzierten Taktrate, so dass die Single-Thread Performance "nur" der meiner aktuellen CPU entspricht. Für ~350¤ so eine CPU und ich würde eine Aufrüstung zumindest in Betracht ziehen.

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