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Dieses Jahr werden die Zahlen noch um einiges weiter sinken

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  1. Dieses Jahr werden die Zahlen noch um einiges weiter sinken

    Autor: tommihommi1 26.07.19 - 14:55

    Nach der Parität mit Zen 1 hat AMD jetzt massive Vorteile in Servern, insbesondere was die Energieeffizienz angeht.

    "Nobody ever got fired for buying xeon UNTIL NOW"

  2. Re: Dieses Jahr werden die Zahlen noch um einiges weiter sinken

    Autor: flopalistik 26.07.19 - 16:58

    Intel hat besonders im Servermark eingebüßt, allerdings meldeten diverse Cloud-Anbieter Gewinnzuwachs. Ergo, ein andere Anbieter hat hier einen Zuwachs.

  3. Re: Dieses Jahr werden die Zahlen noch um einiges weiter sinken

    Autor: Xim 26.07.19 - 16:58

    tommihommi1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nach der Parität mit Zen 1 hat AMD jetzt massive Vorteile in Servern,
    > insbesondere was die Energieeffizienz angeht.

    Ähnlich könnte es auch im Notebook-Markt werden.
    Denn es muss sich erst mal zeigen, ob Intel ihr neue 10nm-Fertigung überhaupt so effizient hinbekommen. Wenn man nach 5 Jahren Verspätung die langersehnte Technologie "zufällig" 2-3 Monate vor der Konkurrenz rausbringt, die sonst zum ernsthaften Problem werden würde, dann deutet das nicht immer nur was gutes an.

  4. Re: Dieses Jahr werden die Zahlen noch um einiges weiter sinken

    Autor: Xim 26.07.19 - 17:07

    flopalistik schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Intel hat besonders im Servermark eingebüßt, allerdings meldeten diverse
    > Cloud-Anbieter Gewinnzuwachs. Ergo, ein andere Anbieter hat hier einen
    > Zuwachs.
    Sowas wäre auch möglich, wenn Intel den Cloud-Anbietern satte Rabatte vergibt, damit diese nicht auf Epyc 2 warten müssen. Epyc 2 ist ja noch nicht mal am Markt. Üblich wird AMD dabei nicht überrannt. Bei Epyc 1 gab es erst nach 5 Monaten den ersten Server-Produkt zu kaufen. Erst 6-9 Monate später kam das Großaufgebot. Somit wäre es für AMD schon ein riesen Erfolg, wenn es im 1. Monat schon 1 Server-Produkt zu kaufen gäbe. Möglich wäre es ja, weil AMD den selben Socket nutzt.

  5. Re: Dieses Jahr werden die Zahlen noch um einiges weiter sinken

    Autor: platoxG 28.07.19 - 20:35

    flopalistik schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Intel hat besonders im Servermark eingebüßt, allerdings meldeten diverse
    > Cloud-Anbieter Gewinnzuwachs. Ergo, ein andere Anbieter hat hier einen
    > Zuwachs.

    Was ist das denn für eine schiefe Logik? Ein Gewinn von Cloud-Anbieter bietet keine direkte Rückschlussmöglichkeit auf Hardware-, konkret Serverplattformeinkäufe. Die Cloud-Anbieter erwirtschaften in erster Linie Gewinn durch ihre Dienstleistungen und weniger durch das schlichte Anbieten einer gewissen Menge Hardware. Für den vor Dir gezogenen Rückschluss müsste man schon sehr tief in eine konkrete Bilanz hineinschauen und Umsätze pro Segment mit den dort getätigten Hardwarezukäufen auf eine Korrelation prüfen.
    Darüber hinaus ist zudem unwahrscheinlich, dass AMD hier zu den Gewinner zählt, denn mit dem leicht verspäteten, aber recht konkret bevorstehenden Rome wird sich kaum noch einer Naples ans Bein binden.

    Abgesehen davon sind diese Gewinnspekulationen per se unsinnig, erst recht auf kurzfristiger Basis. AMD hat in 4Q18 38 Mio. US$ und in 1Q19 gerade mal 16 Mio. US$ Gewinn erwirtschaftet, während Intel in 1Q19 4,0 Mrd. US$ und in 2Q19 4,2 Mrd. US$ Gewinn erwirtschaftet hat und in den letzten beiden Jahren haben sie nach Abschluss vom Gewinn um die 5,5 Mrd. US$ Dividenden ausgezahlt, d. h. alleine jetzt bleiben schon min. 2,7 Mrd. US$ auf dem Tisch liegen und es stehen noch zwei Quartale aus ...

  6. Re: Dieses Jahr werden die Zahlen noch um einiges weiter sinken

    Autor: Smartcom5 30.07.19 - 01:52

    Xim schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > flopalistik schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Intel hat besonders im Servermark eingebüßt, allerdings meldeten diverse
    > > Cloud-Anbieter Gewinnzuwachs. Ergo, ein andere Anbieter hat hier einen
    > > Zuwachs.
    > Sowas wäre auch möglich, wenn Intel den Cloud-Anbietern satte Rabatte
    > vergibt, damit diese nicht auf Epyc 2 warten müssen. Epyc 2 ist ja noch
    > nicht mal am Markt. Üblich wird AMD dabei nicht überrannt. Bei Epyc 1 gab
    > es erst nach 5 Monaten den ersten Server-Produkt zu kaufen. Erst 6-9 Monate
    > später kam das Großaufgebot. Somit wäre es für AMD schon ein riesen Erfolg,
    > wenn es im 1. Monat schon 1 Server-Produkt zu kaufen gäbe. Möglich wäre es
    > ja, weil AMD den selben Socket nutzt.

    Ja, aber genau das haben sie doch gemacht?

    Ironie des Schicksals
    Krampfhaft die Kunden reihenweise mit Rabatten auf AMD‘schen Niveau geködert. Hochgradig ironisch ist in diesem Zusammenhang natürlich, daß man ohnehin gar nicht liefern kann. Irgendwie ein Treppenwitz par excellence …

    Der Punkt ist ja, daß sie in ihrem mit weitem Abstand lukrativsten Markt nicht nur teils signifikante Umsatzeinbußen von ↓10% YoY haben, sondern darüber hinaus auch oder gerade beim Gewinn heftig Federn lassen mußten.

    Vom großen Wahn und kleinen Geistern
    Hatte Intel in diesem Segment und eigentlich generell immer eine Netto-Gewinnspanne von +50%–65%, ist ihre Marge bereits im letzten Quartal stark unter Druck geraten und belief sich nur mehr auf 49%, um dieses vergangene Quartal auf nur noch 36% abzustürzen – das sind demnach also ein Gewinneinbruch von satten ↓34% YoY, selbst von den 49% des vorangegangenen Quartals. Zu den vorherigen Quartalen als Epyc in Gestalt von Naples erstmals zu den Kunden kam, sind‘s gar um ↓62%, bitteschön!

    Sechsunddreißig Prozent! Selbst AMD war damals schon beim Ur-RYZEN dabei, sich dieser Marke von +30% Gewinnspanne zu nähern (wenn sie diese nicht bereits damals schon überschritten).

    Zum Vergleich die Entwicklung bei AMD;
    Im ersten Quartal '19 hatte AMD eine Marge von 41%, und dies, obwohl sie einen zum Vorjahresquartal um ↓23% verringerten Umsatz auszuweisen hatten – womit das 1. Quartal '19 für AMD das achte (!) Quartal in Folge ist, indem sie ihre Gewinnspanne erhöhen konnten. Zugegeben, bei den Zahlen handelt es sich hier um die Margen der Intel'schen Server-Sparte und im Vergleich (konnte auf die Schnelle nichts anderes finden) dazu bei AMD um die gesamte Gewinnspanne über das ganze Portfolio.

    Während also bei Intel ausgerechnet in ihrem traditionell margenträchtigsten Bereich des HPC- und Enterprise-Markts die Gewinne einbrachen, erhöhten sich in gleichem Maße selbige bei AMD.

    Rabattcode¹ "EPYC"
    Omnipräsenter Grund? Intel hielt es augenscheinlich für eine brillante Idée, sich mit AMD nach dem Desktop-Markt (war eine ziemlich dumme Idée…) auch in der HPC- und Enterprise-Sparte einen Preiskampf zu liefern (Tip: War eine noch bescheuertere Idée und ist für Intel tatsächlich brandgefährlich). Dazu kommt, daß Jeder Hinz und Kunz von allen Intel-Verkäufern saftige Rabatte auf seine XEON-Rechnungen bekommt, sobald er nur beginnt, irgendwas in Verbindung mit diesem folgenschwerem Drei-Buchstaben Akronym mit dem Anfangsbuchstaben 'A' zu erwähnen. … und Diejenigen, die so unverschämt sind, gleich direkt nach AMD‘s Server-Offerten zu fragen, für die geht Intel bei Nachweis eines entsprechend günstigeren EPYC-Angebots auf den selben Preis von AMD runter, nur um die Kunden zu halten.

    Also versucht Intel hier mit einer Tiefpreis-Garantie zu locken, ganz getreu dem Motto „Finden Sie die Ware anderswo billiger, erstatten wir die Differenz.“. Für Intel mit ihren riesigen und wahnsinnig teuer herzustellenden monolithischen Dies ein finanzielles Todesurteil.
    ¹ Pro-Tip: Das war exakt das, worauf es würde hinaus laufen …
    Aber hey! Wer hätte denn damals™ bei Intel schon 1 und 1 zusammenzählen können?!

    Achso, habe ich erwähnt, daß ROME noch nicht einmal am Markt ist?! xD

    Bekannte Grautöne
    Ein weiteres Indiz dafür, daß Intel so langsam aber sicher in ernsthafte existenzielle Schwierigkeiten trudelt, ist der Fakt, daß sie bereits jetzt schon (offiziell) beginnen, im großen Stil ihre eigenen Aktien zurück zu kaufen – und damit, unmittelbar nach Verkündung der doch ernüchternden Quartalsergebnisse den eigenen Kurssturz dazu benutzen, um ihre vergünstigten Aktienanteile selbst wieder einzukaufen. … und ja, das ist wenn nicht zumindest fraglich, de facto schon Kursmanipluation – und damit per se illegal.

    Im aktuellen Quartalsbericht weisen sie selber einen Rückkauf von 117 Millionen eigenen Intel-Aktien aus, was bei einem Kurs um $50 USD ein Volumen von sage und schreibe 5,85 Milliarden USD entspricht.

    Damit dürfte wohl einwandfrei bewiesen sein, daß Intel einen Preiskampf gegen AMD schlechterdings nicht gewinnen kann – aber Wer bitte hätte das zuvor ahnen können! … oh, warte mal!


    In diesem Sinne

    Smartcom

    "Ich weiß nicht ob es besser wird, wenn es sich ändert. Aber ich weiß das es sich ändern muß, wenn es besser werden soll."
    Georg Christoph Lichtenberg *1742, †1799, deutscher Schriftsteller

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