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Niedriges Niveau

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  1. Niedriges Niveau

    Autor: gorsch 20.07.21 - 23:30

    Was mich an allen Streaming-Diensten stört, ist das generell niedrige Niveau der Filmauswahl. Ich erwarte ja keine Riesenauswahl an obskuren ArtHouse Streifen, aber man findet ja selbst von kommerziell halbwegs erfolgreichen Regisseuren wie Stanley Kubrick oft nur ein oder zwei Filme. Für die 17,99¤ kann man sich auch drei bis vier Klassiker leihen. Mehr würde ich mir im Monat ohnehin nicht ansehen.

    Und bevor jemand mit "Du bist halt nicht die Zielgruppe!" kommt: Netflix produziert für teuer Geld Sachen wie "Pretend it's a City" (durchaus empfehlenswert), was ja sicherlich auch nicht dem Massengeschmack entspricht. Erfolg ergibt sich daraus, die Summe der Nischen zu bedienen, nicht den Durchschnitt.

  2. Re: Warum auch Perlen vor die Säue werfen

    Autor: stoney0815 21.07.21 - 00:13

    Die Zielgruppe die Netflix im Moment bedienen will würde eine Auswahl an Kubrik Filmen oder anderen bekannten und qualitativ hochwertigen Streifen ja garnicht zu schätzen wissen. Die Zeiten von House of Cards und ähnlichen mutigen und erfolgreichen Serien oder Filmen bei Netflix ist wohl vorbei. Wird eine neue Produktion oder die Weiterführung einer Serie zu teuer, dann schreckt Netflix davor zurück wie der Teufel vor Weihwasser. Stattdessen serviert man den Publikum billigeren Scheiß. Hauptsache jeden Monat viel neues. Eben das Schrot (oder Schrott?!) Prinzip: feuert man nur genug ab, wird schon jeder Schuß was treffen.

    Und Amazon Prime Video? Naja, deren Filmauswahl war schon lange grenzwertig, auch weil es lange etwas stiefmütterlich behandelt wurde. Jetzt steckt man zwar richtig Asche in den Dienst, kauft die kümmerlichen Studio-Rechte-Reste zusammen (MGM u. Universal) aber ob das am Ende so viel bringen wird, ist auch fraglich. Ist glaube ich garnicht sicher, dass sie zB die Bond-Rechte erhalten. Oder man kauft für 200 Mio so einen kruden Scheiß wie The Tomorrow War ein, mit abstand einer dümmsten und miesesten Streifen die ich seit langen gesehen habe. Fazit: für Amazon war Qualität schon immer zweit-, oder besser dritt- oder viert-rangig. Und ja: die Außnahme (The Expanse) bestätigt die Regel.

    Zudem gibt es ja auch oft das Problem, dass die wirklichen guten Regisseure teilweise Sonderrechte an ihren Werken halten, wodurch eine Vermarktung über Deals mit den Studios für die Streamer problematisch ist.

    Und zu guter letzt: Die Zielgruppe, die Qualität zu schätzen weiss, hat oft auch die finanziellen Mittel, sich die Filme direkt zu kaufen und sind nicht auf ein Abo angewiesen.

  3. Re: Warum auch Perlen vor die Säue werfen

    Autor: John2k 21.07.21 - 06:46

    stoney0815 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Zeiten von House of Cards und ähnlichen
    > mutigen und erfolgreichen Serien oder Filmen bei Netflix ist wohl vorbei.
    > Wird eine neue Produktion oder die Weiterführung einer Serie zu teuer, dann
    > schreckt Netflix davor zurück wie der Teufel vor Weihwasser. Stattdessen
    > serviert man den Publikum billigeren Scheiß. Hauptsache jeden Monat viel
    > neues. Eben das Schrot (oder Schrott?!) Prinzip: feuert man nur genug ab,
    > wird schon jeder Schuß was treffen.

    Vermutlich fällt nicht jede Woche irgendwem ein Meisterwerk ein, was er zu Papier bringt. Damit eine Serie entsteht, musst jemand erst sich eine ausdenken.
    Kannst du ja gerne ausprobieren und eine erfolgreiche Serie schreiben. Dann verfilmt Netflix es bestimmt gerne.
    Solange gibt es halt nur schmale Kost von Schreiberlingen, die nach Kochbuch arbeiten.

  4. Re: Warum auch Perlen vor die Säue werfen

    Autor: LH 21.07.21 - 07:19

    John2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vermutlich fällt nicht jede Woche irgendwem ein Meisterwerk ein, was er zu
    > Papier bringt. Damit eine Serie entsteht, musst jemand erst sich eine
    > ausdenken.

    Das ist nicht das Problem bei Netflix im Moment. Es gibt dort viele interessante und gute Serien, aber Netflix stoppt viele dieser Serien mitten in der Handlung, und startet stattdessen neuen Serien von schlechterer Qualität, selbst wenn diese Teurer sind.
    Sicherlich liegt dahinter ein tieferer Sinn, den ihnen ihre Datenbasis verraten hat, aber als Zuschauer ist es sehr frustrierend, und inzwischen schaue ich kaum noch Netflix Serien. Warum sollte ich auch eine Sendung anfangen, wenn diese nicht sauber beendet wird?

  5. Re: Niedriges Niveau

    Autor: mnementh 21.07.21 - 18:46

    gorsch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für die 17,99¤ kann man sich auch drei bis vier Klassiker leihen. Mehr
    > würde ich mir im Monat ohnehin nicht ansehen.
    >
    Netflix hat momentan die ganzen Studio Ghibli-Filme. Wenn Du vier Filme pro Monat siehst, dann bist Du für Monate durchaus lohnend beschäftigt.

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