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Ich habe keinen TV und kann bald auch nicht mehr Autoradio hören...

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  1. Ich habe keinen TV und kann bald auch nicht mehr Autoradio hören...

    Autor: Anonymer Nutzer 06.04.18 - 23:01

    Soll dafür aber trotzdem weiterhin 210 Euro jährlich blechen!? Wer ist für den Dreck (sorry!) eigentlich verantwortlich?

    Hoffentlich nimmt das dann ein Großteil der Bevölkerung zum Anstoß, um endlich gegen die Rundfunkgebühr (in der jetzigen Form und Höhe!) auf die Straße zu gehen!

  2. Re: Ich habe keinen TV und kann bald auch nicht mehr Autoradio hören...

    Autor: ptepic 06.04.18 - 23:09

    Aber wieso? Dafür haben die doch jetzt extra auf eine Haushaltssteu...ähm...gebühr umgestellt...
    Unabhängig von den Geräten und bei vollen Bezügen

  3. Spock: Bedürfnisse Vieler sind wichtiger, als die Bedürfnisse Weniger oder eines Einzigen

    Autor: No Nonsense 06.04.18 - 23:25

    https://www.youtube.com/watch?v=9tDQJApPppY


    > ein Großteil der Bevölkerung zum Anstoß, (...) auf die Straße zu gehen!
    Süß!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.04.18 23:26 durch No Nonsense.

  4. Re: Ich habe keinen TV und kann bald auch nicht mehr Autoradio hören...

    Autor: Anonymer Nutzer 07.04.18 - 08:50

    ptepic schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber wieso? Dafür haben die doch jetzt extra auf eine
    > Haushaltssteu...ähm...gebühr umgestellt...
    > Unabhängig von den Geräten und bei vollen Bezügen

    Ich hoffe, das war Sarkasmus ;) Ich verstehe einfach nicht, wieso niemand ernsthaft rebelliert! Ich hatte jetzt schon zwei mal den Zwangsvollstrecker in Haus, recht viel mehr als die Zahlungen soweit möglich hinauszuzögern kann ich als Einzelner nicht tun, wenn die Masse sich nicht bewegt :/

    Selbstverständlich hatte ich vor der Haushaltspauschale das Autoradio angemeldet und zu ca. 8 Euro/Monat (statt 18) auch bezahlt. Wenn dies nun aber auch noch wegfällt, weiß ich beim besten Willen nicht, was diesen kriminellen Verein noch rechtfertigt!

    Die können dich nicht allen Ernstes erwarten, dass jetzt jeder Autobesitzer auf DAB oder wie das heißt umrüstet. Also zusätzliche Einmal- und ggfs. laufende Kosten, um die "Zwangsberieselung" überhaupt in Anspruch nehmen zu können. Naja, so lange FM4 (die senden schließlich aus Österreich) weiterhin geht, soll es mir egal sein - höre ich hier im Südosten Bayerns eh zu 95%!

    Ich bin nicht prinzipiell gegen einen "öffentlich-rechtlichen" Rundfunk, noch nicht einmal zwingend gegen eine Haushaltsabgabe (gibt ja schließlich auch andere Dinge, bei denen Singles oder Nichtnutzer benachteiligt sind), aber dann sollte er:

    - Viel (um ca. Faktor 10!) günstiger sein (ja, das wären immer noch fast eine Milliarde Euro jährlich!!!)
    - Werbefrei (!) sein
    - Tatsächlich politisch unabhängig sein (Schluss mit der Besetzung von Gremien durch Berufspolitiker!)
    - Und vor allem sich auf seinen Grundversorgungsauftrag besinnen und beschränken, nämlich gute und unabhängige Berichterstattung, Dokumentationen und Talkshows (ausschließlich) über politisch und gesellschaftlich wichtigen Themen!

    Dafür reicht ein Sender, plus ein Kinder/Bildungskanal. Ende, aus. Nein, Fußball, Schlager, dümmliche Soaps oder Krimis haben auf den ÖR wirklich nichts verloren, genauso wenig wie ein immer stärkeres Um sich-Greifen im Internet. Das ist schlicht und ergreifend Verschwendung von (Zwangs-)Gebühren und geht in Deutschland letztendlich bei viel Wichtigerem ab. Außerdem ist es unzulässige Konkurrenz zu den privaten Sendern (und privaten Medien/Internetseiten), die ausschließlich auf Werbeeinnahmen angewiesen sind.

    Letztlich wären also auch die Privaten wieder rentabler, die Werbeplätze mehr wert, die Fußballlizenzen günstiger (wenn nicht durch scheinbar unendlich zur Verfügung stehende Zwangs-Beitragszahlungen künstlich in die Höhe getrieben!) und die Qualität der Sendungen würde automatisch steigen, wenn die ÖR sich endlich auf ihre eigentlichen Aufgaben konzentrieren würden!

  5. Re: Spock: Bedürfnisse Vieler sind wichtiger, als die Bedürfnisse Weniger oder eines Einzigen

    Autor: Anonymer Nutzer 07.04.18 - 08:54

    No Nonsense schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > www.youtube.com
    >

    Wer nichts zu Sagen hat, postet lieber irgendeinen Nonsens?

    > > ein Großteil der Bevölkerung zum Anstoß, (...) auf die Straße zu gehen!
    > Süß!

    "Süß", aha. Gehörst du zu dem Verein, zahlst du immer liebend gern, was auch immer man dir aufzwingt oder bist du schlichtweg der (sehr traurigen) Meinung, mit "den Deutschen" könne man es schließlich machen, weil sie sich grundsätzlich alles gefallen lassen?

  6. Re: Ich habe keinen TV und kann bald auch nicht mehr Autoradio hören...

    Autor: NaruHina 07.04.18 - 08:55

    Der öffentliche rundfunk hat verschiedene Aufgaben.
    Schau nochmal nach.
    Übrigens ich habe hier im Radio keine Werbung bei meinem bevorzugten Sender des öffentlichen Rundfunkrecht (das Ding, dlf)
    Auch habe ich keine Werbung wenn ich mir Sendungen des öffentlichen rundfunks in den Mediatheken anschaue.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.04.18 08:57 durch NaruHina.

  7. Re: Spock: Bedürfnisse Vieler sind wichtiger, als die Bedürfnisse Weniger oder eines Einzigen

    Autor: NaruHina 07.04.18 - 08:56

    Ich sehe den öffentlichen runfunk als wichtig an, ohne ihn gäbe es Nurnoch die dpa, als weltweite Nachrichtenagentur. Da sind mir die öffentlichen lieber....

  8. Re: Spock: Bedürfnisse Vieler sind wichtiger, als die Bedürfnisse Weniger oder eines Einzigen

    Autor: Anonymer Nutzer 07.04.18 - 09:52

    NaruHina schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich sehe den öffentlichen runfunk als wichtig an, ohne ihn gäbe es Nurnoch
    > die dpa, als weltweite Nachrichtenagentur. Da sind mir die öffentlichen
    > lieber....

    Wie bereits geschrieben bin ich grundsätzlich (!) auch für einen ÖR. Aber 8,3 Milliarden Euro jährlich!? Seriously? Wofür? Ich kann es dir sagen: zu 90% nicht dafür, wofür der ÖR eigentlich (!) stehen sollte.

    Davon abgesehen sollte man dann bitte auch nicht die Infrastruktur verscherbeln, wonach man dann quasi zu weiteren Ausgaben verpflichtet ist, um das Programm überhaupt nutzen zu können. Das widerspricht diametral eben dem Grundversorgungsauftrag, wonach jeder möglichst einfach auf das Programm zugreifen können sollte, wenn er schon zu dessen Zahlung verpflichtet wird.

    Dass auf irgendwelchen ebenfalls vom ÖR mitfinanzierten Nischen-Radiosendern keine Werbung sein mag, davon Sparschwein ich gar nicht. Auf ZDF und ARD läuft aber sehr wohl Werbung. Wieso!? Reichen 8,3 Milliarden Euro jährlich nicht? Nein, wir haben es hier mit einem waschechten Selbstbedienungsladen zu tun, der nicht einmal seiner Aufgabe gerecht wird. Zeit, dort was zu ändern!

  9. Re: Spock: Bedürfnisse Vieler sind wichtiger, als die Bedürfnisse Weniger oder eines Einzigen

    Autor: NaruHina 07.04.18 - 10:30

    Die infrstaktur hat noch nie dem Öffentlich Rechtlichen Rundfunk gehört, diese hat bislang der deutschen post (ddr) telekom (brd) anschließend der Media Broadcast (ging aus der t-system media&braodcast gmbH hervor) wurde 2008 von der Telekom verkauft, gehörte dann der TDF gruppe, wurde 2015 aus der TDF gruppe herausgelöst. die freenet AG hat das ganze dann 2016 gekauft.
    Der Verkauf der UKW sparte, war abzusehn, als die firma 2016 die Preise aufgrund des einschreitens der Bundesnetzagentur nicht erhöhen durfte, daraufhin hat die geschäftsleitung wohl das interessse am vermarkten der UKW anlagen verloren, und letztlich die ganze sparte verkauft, das dilemma daraus sehen wir jetzt, nun dürfen sich sendeanalsten mit mehereren betreiberfirmen über die preise einigen, die natürlich die investieren rund 9mrd. ¤ baldmöglichst wieder reinhaben wollen.

    leider hat die regierung versäumt dab für alle neuen radio geräte verpflchtuend zu machen- bei einer solchen vorgehnsweise hätten wir das problemjetzt nichmehr dass fast kein gerät dab kann...

  10. Re: Spock: Bedürfnisse Vieler sind wichtiger, als die Bedürfnisse Weniger oder eines Einzigen

    Autor: Anonymer Nutzer 07.04.18 - 11:52

    NaruHina schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die infrstaktur hat noch nie dem Öffentlich Rechtlichen Rundfunk gehört,
    > diese hat bislang der deutschen post (ddr) telekom (brd) anschließend der
    > Media Broadcast (ging aus der t-system media&braodcast gmbH hervor) wurde
    > 2008 von der Telekom verkauft, gehörte dann der TDF gruppe, wurde 2015 aus
    > der TDF gruppe herausgelöst. die freenet AG hat das ganze dann 2016
    > gekauft.
    > Der Verkauf der UKW sparte, war abzusehn, als die firma 2016 die Preise
    > aufgrund des einschreitens der Bundesnetzagentur nicht erhöhen durfte,
    > daraufhin hat die geschäftsleitung wohl das interessse am vermarkten der
    > UKW anlagen verloren, und letztlich die ganze sparte verkauft, das dilemma
    > daraus sehen wir jetzt, nun dürfen sich sendeanalsten mit mehereren
    > betreiberfirmen über die preise einigen, die natürlich die investieren rund
    > 9mrd. ¤ baldmöglichst wieder reinhaben wollen.
    >
    > leider hat die regierung versäumt dab für alle neuen radio geräte
    > verpflchtuend zu machen- bei einer solchen vorgehnsweise hätten wir das
    > problemjetzt nichmehr dass fast kein gerät dab kann...

    Ja, das verstehe ich auch.

    Ändert aber wenig an meiner grundsätzlichen Kritik am ÖR. Mit den Zwangseinnahmen aus 2 Jahren Rundfunkgebühr könnte man beispielsweise die gesamte in Deutschland installierte Windkraftleistung verdoppeln oder 10 Jahre lang Flüchtlinge aufnehmen ;)

  11. Re: Ich habe keinen TV und kann bald auch nicht mehr Autoradio hören...

    Autor: Spaghetticode 07.04.18 - 11:59

    osolemio84 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die können dich nicht allen Ernstes erwarten, dass jetzt jeder Autobesitzer
    > auf DAB [...] umrüstet. Also zusätzliche [...] laufende Kosten

    Nein, mit DAB+ gibt's keine laufenden Kosten. Den Rundfunkbeitrag muss man ohnehin zahlen, unabhängig von der Empfangsmethode.


    > (gibt ja schließlich auch andere Dinge, bei denen
    > Singles oder Nichtnutzer benachteiligt sind),

    Es ist schon ungerecht, wenn ich als Single genauso viel zahlen muss wie eine Groß-WG und ich als Normalverdiener genauso viel zahlen muss wie ein DAX-Vorstand. Gerade als Single bin ich kostenmäßig ohnehin schon benachteiligt (verhältnismäßig hohe Miete, Stromkosten, Versicherungskosten, Beschaffungskosten der Haushaltseinrichtung).

    Ich wäre eher dafür, den Rundfunkbeitrag prozentual zum Einkommen über die Gehaltsabrechnung einzuziehen. Das wäre gerechter für Singles, ohne kinderreiche Familien übermäßig zu belasten. Bei der Krankenkasse klappt's doch auch.

  12. Re: Spock: Bedürfnisse Vieler sind wichtiger, als die Bedürfnisse Weniger oder eines Einzigen

    Autor: Spaghetticode 07.04.18 - 12:13

    NaruHina schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die infrstaktur hat noch nie dem Öffentlich Rechtlichen Rundfunk gehört

    Im Westen gehören die vor 1961 (1. Rundfunkurteil) gebauten Sendeanlagen in der Regel tatsächlich dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

  13. Re: Ich habe keinen TV und kann bald auch nicht mehr Autoradio hören...

    Autor: Anonymer Nutzer 07.04.18 - 13:56

    Spaghetticode schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > osolemio84 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die können dich nicht allen Ernstes erwarten, dass jetzt jeder
    > Autobesitzer
    > > auf DAB [...] umrüstet. Also zusätzliche [...] laufende Kosten
    >
    > Nein, mit DAB+ gibt's keine laufenden Kosten. Den Rundfunkbeitrag muss man
    > ohnehin zahlen, unabhängig von der Empfangsmethode.
    >

    Deswegen schrieb ich ggfs., was du rauszitiert hast. Bei DAB+irgendwas vielleicht nicht, sehr wohl am bei Kabel-TV, um nur ein Beispiel zu nennen. Schließlich war vom ÖR generell die Rede. Zudem schaffe ich mir ganz bestimmt nicht ein neues Autoradio an, das in meinem Auto auch scheisse aussehen würde. Klar, man könnte sagen: wenn ich eh schon 210 Euro jährlich blechen muss, dann kommt es auf ein neues Autoradio (oder einen Fernseher) auch nicht mehr drauf an :/

    > > (gibt ja schließlich auch andere Dinge, bei denen
    > > Singles oder Nichtnutzer benachteiligt sind),
    >
    > Es ist schon ungerecht, wenn ich als Single genauso viel zahlen muss wie
    > eine Groß-WG und ich als Normalverdiener genauso viel zahlen muss wie ein
    > DAX-Vorstand. Gerade als Single bin ich kostenmäßig ohnehin schon
    > benachteiligt (verhältnismäßig hohe Miete, Stromkosten,
    > Versicherungskosten, Beschaffungskosten der Haushaltseinrichtung).

    Glaubst du, ich bin nicht Single!? Vor allem aber habe ich keinen Fernseher und muss trotzdem die (volle, ohnehin um Größenordnung zu teure) Gebühr zahlen. Dass Singles benachteiligt werden, ist halt so. Das fängt ja bei der Besteuerung des Gehalts schon an ;) Ich würde das jetzt mal ein Teil der Familienförderung sehen, an der dem Staat ja schließlich gelegen ist, generell, nicht betreffend den "Rundfunkbeitrag".

    > Ich wäre eher dafür, den Rundfunkbeitrag prozentual zum Einkommen über die
    > Gehaltsabrechnung einzuziehen. Das wäre gerechter für Singles, ohne
    > kinderreiche Familien übermäßig zu belasten. Bei der Krankenkasse klappt's
    > doch auch.

    Das Problem des Rundfunkbeitrages sehe ich viel mehr in dessen Höhe, die müsste um mindestens 90% runter, dann würde ein Schuh draus (und das klappt auch locker flockig, wenn sich der Selbstbedienungsladen zukünftig ein wenig weniger selbst bedient und vor allem auch die Finger von Sachen lässt, die ihn schlichtweg nichts angehen, Fußballübertragungen eben!), nicht in erster Linie in der Art der Erhebung (obwohl ich es ungerecht finde, dass ich dank trickreicher Haushaltsabgabe überhaupt zahlen muss bzw. nicht wie früher die reduzierte Radiogebühr!)...

    Würden aber nun 1,80 Euro monatlich statt stolze 18 Euro erhoben, wäre ich viel eher bereit, das trotzdem zu schlucken...

  14. Re: Spock: Bedürfnisse Vieler sind wichtiger, als die Bedürfnisse Weniger oder eines Einzigen

    Autor: Anonymer Nutzer 07.04.18 - 14:01

    Spaghetticode schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > NaruHina schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die infrstaktur hat noch nie dem Öffentlich Rechtlichen Rundfunk gehört
    >
    > Im Westen gehören die vor 1961 (1. Rundfunkurteil) gebauten Sendeanlagen in
    > der Regel tatsächlich dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

    Manchmal war eben doch "früher alles besser". Organisationen die keinerlei (Kosten-)Kontrolle unterliegen und sogar die Höhe der Zwangsabgaben selbst festlegen dürfen, tendieren nunmal dazu, im Laufe der Zeit Geld zu verbrennen... der ÖR weitet sein Programm immer mehr weit über das hinaus aus, was eigentlich seine Aufgabe ist, kostet immer mehr, schaltet im Gegensatz zu früher Werbung, ist nicht mehr wirklich politisch unabhängig und liefert immer schlechtere Qualität ab... für - man kann es gar nicht oft genug wiederholen - stolze 8,3 Milliarden (!!!) Euro jährlich. Man vergleiche das bitte mal mit anderen, viel wichtigeren Haushaltsausgaben des Staates oder mit Investitionen von großen Unternehmen oder gar Städten.

    Der deutsche ÖR gehört grundlegend saniert. Das deutsche Gesundheitssystem mit seinen vielen schwarzen Löchern übrigens auch.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.04.18 14:02 durch osolemio84.

  15. Re: Ich habe keinen TV und kann bald auch nicht mehr Autoradio hören...

    Autor: Spaghetticode 07.04.18 - 18:34

    osolemio84 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich würde das jetzt mal ein Teil
    > der Familienförderung sehen, an der dem Staat ja schließlich gelegen ist,
    > generell, nicht betreffend den "Rundfunkbeitrag".

    Für den Zweck der „Familienförderung“ ist eine Regel „1x pro Haushalt“ ungeeignet, da damit nicht nur Familien mit minderjährigen Kindern, sondern auch WGs, kinderlose Paare und Vollverdiener, die bei ihren Eltern leben, „gefördert“ werden.

    Der Einzug über die Gehaltsabrechnung hätte folgende Vorteile:
    - Man zahlt genauso viel als Single wie als WG-Bewohner oder jemand, der bei den Eltern lebt
    - Geringverdiener zahlen weniger als Vielverdiener, zudem könnte man ein „Sockeleinkommen“ beitragsfrei stellen und Beiträge nur auf das darüber hinausgehende Gehalt berechnen
    - Wie bisher kein Extrabeitrag für kleine Kinder: sie haben kein Einkommen, also zahlen sie auch keinen Beitrag
    - Die Zweitwohnung erzeugt keine zusätzliche Beitragspflicht
    - Man müsste nicht verwalten, wer wo mit wem lebt
    - Man müsste keine Leute, die die Anmeldung „vergessen“ haben, ausfindig machen und anschreiben
    - Man müsste weniger Befreiungen (wegen Hartz IV, BAföG etc.) verwalten, da die meisten Befreiungen „automatisch“ erfolgen
    - Es gibt keine „Zahlungsverweigerer“ mehr

    Fazit: Es wäre gerechter und der „Wasserkopf“ im Beitragsservice könnte reduziert werden.

    Als nächstes würde ich den ÖR umstrukturieren:
    1. TV, ausschließlich über den Beitrag finanziert
    a) Sender für Nachrichten, aktuelles Weltgeschehen
    b) Sender für Reportagen, Wissenssendungen
    c) Kindersender
    d) Jugendsender
    e) Kultursender
    2. TV, ausschließlich über Werbung finanziert
    a) Sportsender
    b) Unterhaltungssender
    3. Radio, ausschließlich über den Beitrag finanziert
    a) Sender für Nachrichten, aktuelles Weltgeschehen
    b) Sender für Reportagen, Wissenssendungen
    c) Kindersender
    d) Kultursender
    e) Klassiksender
    4. Radio, ausschließlich über Werbung finanziert
    a) Hitdudler
    b) Schlagersender
    c) Sportsender


    Das sind 7 TV-Sender. Hierbei würde ich vorsehen, dass einer dieser Sender jeweils regionalisiert werden kann, beispielsweise:
    - täglich 19:30 - 20:00: Regionalnachrichten
    - Wochenende nachmittags: Regionalsport
    - donnerstags 20:15 Uhr: Regionalreportage
    - dienstags 20:15 Uhr: Regionalkultursendung

    Auch bei den Radiosendern würde ich Regionalfenster vorsehen.

    Der Rundfunkbeitrag wäre anschließend wesentlich niedriger.

  16. Re: Ich habe keinen TV und kann bald auch nicht mehr Autoradio hören...

    Autor: Anonymer Nutzer 07.04.18 - 19:48

    Spaghetticode schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > osolemio84 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich würde das jetzt mal ein Teil
    > > der Familienförderung sehen, an der dem Staat ja schließlich gelegen
    > ist,
    > > generell, nicht betreffend den "Rundfunkbeitrag".
    >
    > Für den Zweck der „Familienförderung“ ist eine Regel „1x
    > pro Haushalt“ ungeeignet, da damit nicht nur Familien mit
    > minderjährigen Kindern, sondern auch WGs, kinderlose Paare und
    > Vollverdiener, die bei ihren Eltern leben, „gefördert“ werden.
    >
    > Der Einzug über die Gehaltsabrechnung hätte folgende Vorteile:
    > - Man zahlt genauso viel als Single wie als WG-Bewohner oder jemand, der
    > bei den Eltern lebt
    > - Geringverdiener zahlen weniger als Vielverdiener, zudem könnte man ein
    > „Sockeleinkommen“ beitragsfrei stellen und Beiträge nur auf das
    > darüber hinausgehende Gehalt berechnen
    > - Wie bisher kein Extrabeitrag für kleine Kinder: sie haben kein Einkommen,
    > also zahlen sie auch keinen Beitrag
    > - Die Zweitwohnung erzeugt keine zusätzliche Beitragspflicht
    > - Man müsste nicht verwalten, wer wo mit wem lebt
    > - Man müsste keine Leute, die die Anmeldung „vergessen“ haben,
    > ausfindig machen und anschreiben
    > - Man müsste weniger Befreiungen (wegen Hartz IV, BAföG etc.) verwalten, da
    > die meisten Befreiungen „automatisch“ erfolgen
    > - Es gibt keine „Zahlungsverweigerer“ mehr
    >
    > Fazit: Es wäre gerechter und der „Wasserkopf“ im
    > Beitragsservice könnte reduziert werden.
    >
    > Als nächstes würde ich den ÖR umstrukturieren:
    > 1. TV, ausschließlich über den Beitrag finanziert
    > a) Sender für Nachrichten, aktuelles Weltgeschehen
    > b) Sender für Reportagen, Wissenssendungen
    > c) Kindersender
    > d) Jugendsender
    > e) Kultursender
    > 2. TV, ausschließlich über Werbung finanziert
    > a) Sportsender
    > b) Unterhaltungssender
    > 3. Radio, ausschließlich über den Beitrag finanziert
    > a) Sender für Nachrichten, aktuelles Weltgeschehen
    > b) Sender für Reportagen, Wissenssendungen
    > c) Kindersender
    > d) Kultursender
    > e) Klassiksender
    > 4. Radio, ausschließlich über Werbung finanziert
    > a) Hitdudler
    > b) Schlagersender
    > c) Sportsender
    >
    > Das sind 7 TV-Sender. Hierbei würde ich vorsehen, dass einer dieser Sender
    > jeweils regionalisiert werden kann, beispielsweise:
    > - täglich 19:30 - 20:00: Regionalnachrichten
    > - Wochenende nachmittags: Regionalsport
    > - donnerstags 20:15 Uhr: Regionalreportage
    > - dienstags 20:15 Uhr: Regionalkultursendung
    >
    > Auch bei den Radiosendern würde ich Regionalfenster vorsehen.
    >
    > Der Rundfunkbeitrag wäre anschließend wesentlich niedriger.

    Gut, dann siehst also auch du, dass der Rundfunkbeitrag in der aktuellen Form und Höhe viel zu teuer ist. Für Sport und Unterhaltung brauche ich den ÖR jedoch nicht, das können doch gleich die Privaten machen.

    Wegen Abgabe in Form einer Steuer: habe ich nichts dagegen, eine Art Steuer ist es mit der Haushaltsabgabe ja ohnehin schon. Wenn ich dann als Single besser fahre, wieso nicht. Dabei darf aber NICHT vergessen werden, auch die Höhe der Abgaben insgesamt deutlich zu reduzieren!

  17. Re: Spock: Bedürfnisse Vieler sind wichtiger, als die Bedürfnisse Weniger oder eines Einzigen

    Autor: DrFeinbiber 07.04.18 - 21:27

    Ich gebe osolemio absolut Recht! Aber: Was würde denn dazu führen, dass die Gebühren reduziert oder gar abgeschafft würden? Was müsste im Land passieren? Nur meckern hilft hier nicht. Was sind denn konkrete Lösungsansätze? Petitionen? Demos?

  18. Re: Spock: Bedürfnisse Vieler sind wichtiger, als die Bedürfnisse Weniger oder eines Einzigen

    Autor: Anonymer Nutzer 07.04.18 - 22:33

    DrFeinbiber schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lösungsansätze? Petitionen? Demos?

    Absolut - und nicht zahlen! Leider scheine ich einer der ganz wenigen zu sein, sonst würde das Wirkung zeigen! Und spätestens beim Zwangsvollstrecker ist bei mir nunmal jedes Mal aufs Neue Schluss, ins Gefängnis gehe ich dafür nicht und mein Haus oder Auto lasse ich mir deswegen als "solitärer Depp" auch nicht pfänden.

    Es wird auch bereits gegen die Rundfunkgebühr geklagt und zwar mit Ansätzen. So lange aber kein politischer Druck da ist, ohne Aussicht auf Erfolg. Ja, auch das oberste deutsche Verfassungsgericht urteilt sehr wohl auch unter politischen Gesichtspunkten.

  19. Re: Spock: Bedürfnisse Vieler sind wichtiger, als die Bedürfnisse Weniger oder eines Einzigen

    Autor: p4m 09.04.18 - 01:27

    osolemio84 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DrFeinbiber schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Lösungsansätze? Petitionen? Demos?
    >
    > Absolut - und nicht zahlen!

    Bis auf Probleme bringt das gar nichts. Klag', wenn Du die Rechtslage noch einmal bestätigt haben magst. Schreib' eine Petition.

    Durch das Nichtzahlen rechtlich korrekter Forderungen (kannst ja auch unter Vorbehalt zahlen) erreicht man, außer - wie die hier ja schon beschriebenen Besuche vom Gerichtsvollzieher -, nichts.

    Aus einem Pachtvertrag über 10 Jahre kommst Du auch durch konsequentes Nichtzahlen nicht früher raus. Der Verpächter holt sich turnusgemäß per Klo-Pfändung sein Geld und gut ist.

    Wenn Du wirklich was ändern willst, dann geh' raus und bewegt etwas. Im stillen zu Hause nichts zu machen (wörtlich sowie bildlich) hat noch nie etwas bewegt.

  20. Re: Spock: Bedürfnisse Vieler sind wichtiger, als die Bedürfnisse Weniger oder eines Einzigen

    Autor: Anonymer Nutzer 09.04.18 - 07:28

    p4m schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > osolemio84 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > DrFeinbiber schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Lösungsansätze? Petitionen? Demos?
    > >
    > > Absolut - und nicht zahlen!
    >
    > Bis auf Probleme bringt das gar nichts. Klag', wenn Du die Rechtslage noch
    > einmal bestätigt haben magst. Schreib' eine Petition.
    >
    > Durch das Nichtzahlen rechtlich korrekter Forderungen (kannst ja auch unter
    > Vorbehalt zahlen) erreicht man, außer - wie die hier ja schon beschriebenen
    > Besuche vom Gerichtsvollzieher -, nichts.
    >
    > Aus einem Pachtvertrag über 10 Jahre kommst Du auch durch konsequentes
    > Nichtzahlen nicht früher raus. Der Verpächter holt sich turnusgemäß per
    > Klo-Pfändung sein Geld und gut ist.
    >
    > Wenn Du wirklich was ändern willst, dann geh' raus und bewegt etwas. Im
    > stillen zu Hause nichts zu machen (wörtlich sowie bildlich) hat noch nie
    > etwas bewegt.

    Da muss ich dir heftigst widersprechen. Ich tue an so ziemlich jeder Front alles was ich nur irgendwie kann, gegen die Rundfunkgebühr. Ja, ich gehe auf Demos, unterschreibe Petitionen usw. - und ich zögere die Zahlungen soweit hinaus, wie es nur geht und zahle dann immer nur unter Vorbehalt. Ich weiß zwar, dass das nichts bringt, wenn nur ich und vielleicht noch 100 oder 1000 Hanseln in Deutschland das tun, ich weiß aber auch, dass es ganz massiv etwas bewirken wird, wenn es viele tun.

    Deswegen tue ich es aus Prinzip und ruhe mich nicht darauf aus, dass es andere eh nicht tun würden. Denn die "rechtliche Korrektheit" der Haushaltsabgabe (der ich übrigens nicht zugestimmt habe und ich habe noch von keinen Pachtverträgen gehört, die einem einfach untergeschoben werden) steht ganz schnell auf der Kippe, wenn endlich viele genug dagegen protestieren würden. Und du willst wirklich allen Deutschen einen Zwangsvollstrecker nachhause schicken, der ihnen unter Umständen das Auto und damit die Lebensgrundlage nimmt, wegen Rundfunkgebühren? Wäre der politische Druck hoch genug, dann blieben irgendwann auch die Zwangsvollstrecker Zuhause!

    Hier würden ausreichend Nichtzahler viel mehr Druck erzeugen, als eine Klage, welche natürlich ergänzend trotzdem stattfände/stattfindet! So lange es aber nicht genug Leute interessiert, windet sich das Bundesverfassungsgericht in seiner Rechtsauslegung. So sehr ich eigentlich von ihm halte, manche der Urteile sind politische Gefälligkeitsurteile - warum glaubst du, dass sich bei jeder Neubesetzung eines der Richter politisch so stark gezankt wird!?

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LTE-V2X vs. WLAN 802.11p
Wer hat Recht im Streit ums Auto-WLAN?

Trotz langjähriger Verhandlungen haben die EU-Mitgliedstaaten die Pläne für ein vernetztes Fahren auf EU-Ebene vorläufig gestoppt. Golem.de hat nachgefragt, ob LTE-V2X bei direkter Kommunikation wirklich besser und billiger als WLAN sei.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Vernetztes Fahren Lobbyschlacht um WLAN und 5G in Europa
  2. Gefahrenwarnungen EU setzt bei vernetztem Fahren weiter auf WLAN

Mobile-Games-Auslese: Games-Kunstwerke für die Hosentasche
Mobile-Games-Auslese
Games-Kunstwerke für die Hosentasche

Cultist Simulator, Photographs, Dungeon Warfare 2 und mehr: Diesen Monat lockt eine besonders hochkarätige Auswahl an kniffligen, gruseligen und komplexen Games an die mobilen Spielgeräte.
Von Rainer Sigl

  1. Spielebranche Auch buntes Spieleblut ist in China künftig verboten
  2. Remake Agent XIII kämpft wieder um seine Identität
  3. Workers & Resources im Test Vorwärts immer, rückwärts nimmer

Homeoffice: Wenn der Arbeitsplatz so anonym ist wie das Internet selbst
Homeoffice
Wenn der Arbeitsplatz so anonym ist wie das Internet selbst

Homeoffice verspricht Freiheit und Flexibilität für die Mitarbeiter und Effizienzsteigerung fürs Unternehmen - und die IT-Branche ist dafür bestens geeignet. Doch der reine Online-Kontakt bringt auch Probleme mit sich.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  1. Bundesagentur für Arbeit Informatikjobs bleiben 132 Tage unbesetzt
  2. IT-Berufe Bin ich Freiberufler oder Gewerbetreibender?
  3. Milla Bund sagt Pläne für KI-gesteuerte Weiterbildungsplattform ab

  1. Suunto 5: Sportuhr mit schlauem Akku vorgestellt
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    Sportuhr mit schlauem Akku vorgestellt

    Es gibt neue Konkurrenz für die Sportuhren von Garmin und Polar: Nun stattet auch Suunto sein neues Mittelklassemodell mit einem GPS-Chip von Sony aus, der besonders wenig Energie benötigt. Für immer ausreichende Akkuleistung hat sich der Hersteller einen weiteren Kniff überlegt.

  2. Ceconomy: Media Markt/Saturn will Amazon-Preise unterbieten
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    Media Markt/Saturn will Amazon-Preise unterbieten

    Media Markt/Saturn erhält ein neues zentrales Preissystem. Durch Analyse der Konkurrenz und KI will die Handelskette den Wettbewerbern stets einen Schritt voraus sein.

  3. Computergeschichte: Unix hinter dem Eisernen Vorhang
    Computergeschichte
    Unix hinter dem Eisernen Vorhang

    Während sich Unix in den 1970er Jahren an westlichen Universitäten verbreitete, war die DDR durch Embargos von der Entwicklung abgeschnitten - offiziell zumindest. Als es das Betriebssystem hinter den Eisernen Vorhang schaffte, traf es schnell auf Begeisterte.


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