1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wirtschaft-Forum
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Rechenzentrum: Microsoft…

Blöd gefragt: wozu?

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
  1. Thema

Neues Thema


  1. Blöd gefragt: wozu?

    Autor: AllDayPiano 28.07.20 - 12:49

    Also nicht, dass ich Grundlagenforschung schlecht finde, und das wissen nicht auch anderen zu gute kommt.

    Aber warum die Aggregate mit H2 betreiben? Diesel lagert über ein Jahr ohne Probleme, H2 nicht im Ansatz so lange. Die Kosten für die Vorhaltung sind enorm durch die Schwundrate von Wasserstoff. Anders als bei Diesel.

    Nachteilig ist sicher, dass die Aggregate ständig auf Betriebstemperatur gehalten werden müssen. Muss das die Brennstoffzelle aber nicht auch? Oder die Schwungradspeicher o.ä. die es braucht bei Diesel.

    Interessant wäre eine Gegenüberstellung.

    Alles, was oben steht, ist eine Meinung. Meine Meinung.

  2. Re: Blöd gefragt: wozu?

    Autor: schap23 28.07.20 - 14:02

    Also das mit der Schwundrate ist ein Gerücht, daß von Leuten, die Fake News lieben, gerne verbreitet wird. Während bei hohe Drücken und Temperaturen (Ammoniak-Synthese nach Haber-Bosch) die Diffusion des Wasserstoffs ein Problem darstellt, sind Drucktanks bei Verwendung geeigneter Materialien kein Problem (siehe z.B.:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Wasserstoffspeicherung).

    Das wozu ist übrigens im Artikel zu lesen: Brennstoffzellen sind umweltfreundlicher wie Dieselaggregate. Mit dem Umstieg von stabilen Energieformen wie Verbrennung fossiler Energieträger oder Atomenergie auf Wind und Sonne, werden in Zukunft Notstromaggregate auch häufiger angeworfen werden müssen.

  3. Re: Blöd gefragt: wozu?

    Autor: FreiGeistler 28.07.20 - 14:09

    schap23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mit dem Umstieg von stabilen
    > Energieformen wie Verbrennung fossiler Energieträger oder Atomenergie auf
    > Wind und Sonne, werden in Zukunft Notstromaggregate auch häufiger
    > angeworfen werden müssen.

    Das wiederum ist ein weiteres Gerücht.
    Könnte passieren, wenn die Netzplanung total versagt. Aber davon gehen wir ja nicht aus.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.07.20 14:10 durch FreiGeistler.

  4. Re: Blöd gefragt: wozu?

    Autor: mke2fs 28.07.20 - 14:13

    Ist das so?
    Also in dem Wikipedia-Artikel konnte ich nichts genaues finden wie es denn nun mit dem Verlust aussieht. Genau das wird auf der Diskussions-Seite übrigens auch krirtisiert.

    Hier ein Artikel von 2019 von golem.de über einen Großspeicher für Wasserstoff, laut Aussagen eines der Hersteller von Großtanks gehen ca. 2% pro Tag verloren:
    https://www.golem.de/news/energiespeicher-heisse-steine-sind-effizienter-als-brennstoffzellen-1906-142012-2.html

  5. Re: Blöd gefragt: wozu?

    Autor: mj 28.07.20 - 14:29

    naja für notstromaggregate gelten mittlerweile ähnliche vorschriften wie für pkw.
    also DPF etc.

    H2 wird wohl auch nicht so stinken. wenn so nen diesel angeht und ne stunde läuft duftet es schon ordentlich

    laut sind sie obendrein auch. wobei die frage ist ob eine brenstoffzelle da besser ist, genauso ist der kühlbedarf hoch.

  6. Re: Blöd gefragt: wozu?

    Autor: AllDayPiano 28.07.20 - 15:12

    Kennst du Trump's Law?

    In jeder Diskussion kommt irgendwann der Vergleich mit fake News. Ab diesem Zeitpunkt ist eine Diskussion nicht mehr möglich.

    Also anstatt hier laut herumzupoltern Pack doch zahlen und Quellen auf den Tisch.

    Die 2% sind ja bereits genannt worden inkl. Quellenangabe.

    Ob sie umweltfreundlicher sind, beantwortet sich, wenn alle Fakten auf dem Tisch liegen. Genau darum ging es mir.

    Alles, was oben steht, ist eine Meinung. Meine Meinung.

  7. Re: Blöd gefragt: wozu?

    Autor: Emanuele F. 28.07.20 - 16:13

    mke2fs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist das so?
    > Also in dem Wikipedia-Artikel konnte ich nichts genaues finden wie es denn
    > nun mit dem Verlust aussieht. Genau das wird auf der Diskussions-Seite
    > übrigens auch krirtisiert.
    >
    > Hier ein Artikel von 2019 von golem.de über einen Großspeicher für
    > Wasserstoff, laut Aussagen eines der Hersteller von Großtanks gehen ca. 2%
    > pro Tag verloren:
    > wwwgolem.de

    Den Artikel fand ich schon damals schlecht recherchiert. Ja, bei einem mangelhaft abgedichteten ehemaligen Salzstock können es auch 2% täglich sein ;) Bei Verwendung handelsüblicher Stahlflaschen und "nur" 300 bar Druck sind es wenige Prozent jährlich.

  1. Thema

Neues Thema


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Software Security Engineer (m/w/d)
    Garmin Würzburg GmbH, Würzburg
  2. Entwickler MS Dynamics Business Central (m/w/d)
    ORBIT Gesellschaft für Applikations- und Informationssysteme mbH, Bonn
  3. IT-Systemmanager (w/m/d)
    Dataport, Altenholz
  4. Sachbearbeiter Datenmanagement (m/w/d)
    ARGE Wirtschaftlichkeitsprüfung, Freiburg im Breisgau

Detailsuche


Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. Ryzen 7 5800X für 469€)
  2. 399,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Grand Theft Auto VI: Das bedeutet der GTA-Leak für Rockstar
Grand Theft Auto VI
Das bedeutet der GTA-Leak für Rockstar

Hacker haben Videos und Quellcode von GTA 6 gestohlen. Sein Entwickler befindet sich damit in einer Reihe von Angriffen auf Spieleunternehmen.
Eine Analyse von Daniel Ziegener


    Spieleentwicklung: Editorial trifft Engine bei Ubisoft
    Spieleentwicklung
    Editorial trifft Engine bei Ubisoft

    Newsletter Engines Der oberste Game Designer von Ubisoft hat mit Golem.de über Engines gesprochen. Und: aktuelle Engine-News.
    Von Peter Steinlechner


      Fairness am Arbeitsplatz: Das Gehalt ist ein klares Kriterium für Gerechtigkeit
      Fairness am Arbeitsplatz
      "Das Gehalt ist ein klares Kriterium für Gerechtigkeit"

      Faire Firmen finden und binden leichter IT-Fachkräfte als unfaire. Was aber ist fair?, haben wir eine Wirtschaftsexpertin gefragt.
      Ein Interview von Peter Ilg

      1. Impostor-Syndrom Hochstapler wider Willen
      2. 1 Milliarde US-Dollar Cisco startet Gehaltserhöhung für Beschäftigte
      3. Hybride Arbeit Das Schlechteste aus zwei Welten?