1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wirtschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Rechtsstreit mit Nokia: Lenovo darf…

Lenovo darf keine Hardware verkaufen, [...] mit einem Prozessor

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Lenovo darf keine Hardware verkaufen, [...] mit einem Prozessor

    Autor: My1 22.10.20 - 14:32

    Die Prozessoren macht doch aber nicht Lenovo sondern intel, bzw AMD sollten die Patente nicht schon dort erledigt worden sein?

    Asperger inside(tm)

  2. Re: Lenovo darf keine Hardware verkaufen, [...] mit einem Prozessor

    Autor: wurstdings 22.10.20 - 14:46

    So richtig kapiere ich das auch nicht. Und dann nur auf Deutschland beschränkt, alles ganz komisch.

    Außerdem gibts doch für h.264 nen Patentpool vom MPEG-Konsortium, wieso kann da Nokia hintenrum nochmal die Hand aufhalten?

  3. Re: Lenovo darf keine Hardware verkaufen, [...] mit einem Prozessor

    Autor: Dino13 22.10.20 - 14:47

    Nein Nokia hat sich deswegen schon geäußert und gesagt dass sie nicht gegen die Hersteller der Bauteile klagen möchte sondern gegen all jene Unternehmen welche die Handelswaren herstellen. Dadurch erhofft man sich mehr Geld bekommen zu können.

  4. Re: Lenovo darf keine Hardware verkaufen, [...] mit einem Prozessor

    Autor: schueppi 22.10.20 - 15:03

    Danke... Ich dachte schon ich sei zu doof.... :(

    Lenovo bezahlt den Prozessorhersteller ja mit Geld für die CPU. Damit ist doch der Handel abgeschlossen??? Die Lizenzkosten müssen doch in dem Teil stecken (und von dem bezahlt werden der diese implementiert)...? Also ich stehe auf dem Schlauch...

    Das hört sich für mich an als wenn ich ein Occasionhandel aufmache mit PCs am Ende alle Hersteller von Komponenten bei mir stehen und ihren Anteil noch einmal wollen. Das Konzept gibt es ja. Nennt sich Mehrwertsteuer... ^^

  5. Re: Lenovo darf keine Hardware verkaufen, [...] mit einem Prozessor

    Autor: bananensaft 22.10.20 - 15:25

    schueppi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Danke... Ich dachte schon ich sei zu doof.... :(
    >
    > Lenovo bezahlt den Prozessorhersteller ja mit Geld für die CPU. Damit ist
    > doch der Handel abgeschlossen??? Die Lizenzkosten müssen doch in dem Teil
    > stecken (und von dem bezahlt werden der diese implementiert)...? Also ich
    > stehe auf dem Schlauch...
    >
    Vielleicht weil AMD nicht weiß, wo der Prozessor verkauft wird und es evtl. am Zielland diese Patentregelung nicht gibt? Aber ist mehr geraten als gewußt.
    Wobei ich dann nicht weiß, was das im Endeffekt für all die kleinen PC Schrauber heißt, die PCs in kleinen Stückzahlen zusammenbauen. Oder für mich, wenn ich bei amazon einen Prozessor bestelle - muß ich da noch was an Nokia zahlen?

  6. Re: Lenovo darf keine Hardware verkaufen, [...] mit einem Prozessor

    Autor: caldeum 22.10.20 - 15:42

    My1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Prozessoren macht doch aber nicht Lenovo sondern intel, bzw AMD sollten
    > die Patente nicht schon dort erledigt worden sein?
    Ist nicht Intel oder AMD aber z.B. NXP drückt sich ein bisschen vor konkreten Aussagen aber sagt im Grunde dass der Hardware H.264 Support in ihren SoCs abgedeckt ist aber alles darüber hinaus nicht:

    "The HW codec is covered as part of the device. However, it would cover only the bare H.264 HW codec. If you use MPEG for example you would still need a license as it goes beyond the pure H.264 HW codec even tough it uses it along the way."

    Src: https://community.nxp.com/t5/i-MX-Processors/Royalty-for-H-264-compression/td-p/615420

    Was die jetzt unter "pure H.264" verstehen weiß ich nicht. Nur den Encoder? Auch den Decoder? Nur das H.264 Baseline Profil? Das Thema scheint komplizierter zu sein.

  7. Was wäre eigentlich wenn ...

    Autor: Akaruso 22.10.20 - 15:44

    Lenovo zumindest seine Desktop-Computer ohne CPU verkauft und letztere einfach getrennt mit einer Anleiung zum Einbau beilegt oder alternativ dann der Einzelhandel diesen als Service einbaut?

  8. Re: Lenovo darf keine Hardware verkaufen, [...] mit einem Prozessor

    Autor: leMatin 22.10.20 - 15:56

    My1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Prozessoren macht doch aber nicht Lenovo sondern intel, bzw AMD sollten
    > die Patente nicht schon dort erledigt worden sein?

    Lizenzbedingungen sind grundsätzlich Bestandteil eines frei verhandelbaren Vertrags. Über die Gründe kann man auf Basis des Artikels leider nur Spekulieren, aber aus der Praxis (ich arbeite seit ca. 8 Jahren aktiv im Patentwesen) tippe ich auf folgende Szenarien: Möglicherweise hat hier Nokia verhindert, dass AMD/Intel hier sog. Unterlizenzen (z.B. für den Vertrieb) für die Technologie an deren Kunden (wie Lenovo) ausgeben darf. Dann ist zu erwarten, dass es wohl noch mehr Hersteller erwischen wird. Oder man hat gemerkt, dass nur Lenovo nicht über eine entsprechende Lizenz verfügt, dann haben die Chip-Hersteller hier was verbockt (die Chip-Hersteller hätten dann ein entsprechendes Agreement mit Nokia treffen müssen. Da könnte dann natürlich Lenovo im Nachhinein Schadenersatz von den Halbleiterbuden fordern).
    Warum das jetzt nur in Deutschland ausgefochten wurde?
    Da sehe ich 2 mögliche Gründe:
    1) Lenovo hat - warum auch immer - keine Lizenz nur für DE erhalten.
    und/oder
    2) Das ist wie mit den Patentanmeldungen im europäsischen Raum: DE ist ein derart wichtiger Markt, dass es oft reicht, nur hier (ggf. noch flankierend FR, evtl. Italien, Spanien und UK) anzumelden, um effektiv eine Abdeckung für den europäischen Markt sicherzustellen. Übrigens auch der Grund, warum das geplante einheitliche Europäisches Patent (derzeit gibt es nur europäische Anmeldungen, die nach der Prüfung und Erteilung in nationale Patente "zerfallen") in der Praxis eher kritisch gesehen wird, da es wahrscheinlich keinen großen wettbewerbstechnischen Vorteil bieten wird und (sehr wahrscheinlich) teurer sein wird, als vereinzelte nationale Anmeldungen. Bei vielen Warengruppen ist nämlich oft nicht mehr sicherzustellen, dass diese nicht vom schutzfreien Land B nach Deutschland kommen würden. Dieses Risiko geht in der Regel kein Wettbewerber ein. Ähnlich könnte es sich daher mit dieser Klage verhalten. Der Europäische Markt ist damit stark betroffen. Lenovo muss nun - vereinfacht ausgedrückt - extrem aufpassen, dass kein Gerät nach Deutschland gelangt, was für bei den internationalen und weit verzweigten Vertriebsnetzen (insbesondere in der EU) extrem schwierig werden kann.

    Insgesamt kann ich mir durchaus vorstellen, dass Nokia das möglicherweise sogar geplant und als (schmutzige) strategische Maßnahme für kommende Lizenz(-nach-)verhandlungen mit anderen Lizenznehmern nutz: "Entweder ihr zahlt mehr oder euch geht's wie Lenovo damals." Ich find's auch nicht gut, aber wie sollte man das auch Verhindern? Vertragsfreiheit beschneiden? Und wenn, dann müsste das international geschehen, aber da besteht kein Interesse dran - vor allem in den USA nicht - ob man's glaubt oder nicht, das ist halt ein recht internationales Business mit vielen internationalen Übereinkünften.
    Selbst die Fachwelt ist sich ziemlich uneins, wie man mit "Trollen" (moralisch manchmal bis oft verwerflich, aber grundsätzlich absolut im Rahmen der Gesetze. Schließlich soll der Erfinder bzw. Anmelder auch das Recht haben, seine (Enwicklungs-)Kosten auch durch Veräußerung des Schutzrechts wieder reinzuholen) und kompliziertem Lizenzgeschacher (gerne auch Firmenintern zur Steuervermeidung) umgehen soll.

  9. Re: Lenovo darf keine Hardware verkaufen, [...] mit einem Prozessor

    Autor: Trockenobst 22.10.20 - 15:56

    Dino13 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein Nokia hat sich deswegen schon geäußert und gesagt dass sie nicht gegen
    > die Hersteller der Bauteile klagen möchte

    Das können sie gar nicht. Denn die wollen ihnen ja Lizenzen zahlen für die Baugruppe (einen Chip). Die wollen aber nicht die 0.001¤ dafür, die wollen die 2¤ für einen Laptop und 20¤ pro Auto.

    Die Frage, ob FRAND bedeutet jedem verkaufen zu müssen wird erst der EGH, aber vielleicht auch nur die EU in einem neuen Gesetz klären können. Verkaufsverbote beim Endkunden sind ein Unding und gehören sofort abgeschafft, wenn das Patent weniger als 1% der Funktionen des Geräts ausmacht.

  10. Re: Was wäre eigentlich wenn ...

    Autor: wurstdings 22.10.20 - 16:07

    Akaruso schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lenovo zumindest seine Desktop-Computer ohne CPU verkauft und letztere
    > einfach getrennt mit einer Anleiung zum Einbau beilegt oder alternativ dann
    > der Einzelhandel diesen als Service einbaut?
    Das hätte vor 5 Jahren zuletzt geklappt, jetzt ist alles fest verlötet und verklebt.

  11. Re: Lenovo darf keine Hardware verkaufen, [...] mit einem Prozessor

    Autor: gadthrawn 22.10.20 - 16:22

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dino13 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Nein Nokia hat sich deswegen schon geäußert und gesagt dass sie nicht
    > gegen
    > > die Hersteller der Bauteile klagen möchte
    >
    > Das können sie gar nicht. Denn die wollen ihnen ja Lizenzen zahlen für die
    > Baugruppe (einen Chip). Die wollen aber nicht die 0.001¤ dafür, die wollen
    > die 2¤ für einen Laptop und 20¤ pro Auto.
    >
    > Die Frage, ob FRAND bedeutet jedem verkaufen zu müssen wird erst der EGH,
    > aber vielleicht auch nur die EU in einem neuen Gesetz klären können.
    > Verkaufsverbote beim Endkunden sind ein Unding und gehören sofort
    > abgeschafft, wenn das Patent weniger als 1% der Funktionen des Geräts
    > ausmacht.

    Nö, dann gäbe es open end Patentverletzungen von Schmarotzerfirmen.

  12. Re: Lenovo darf keine Hardware verkaufen, [...] mit einem Prozessor

    Autor: gadthrawn 22.10.20 - 16:28

    schueppi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Danke... Ich dachte schon ich sei zu doof.... :(
    >
    > Lenovo bezahlt den Prozessorhersteller ja mit Geld für die CPU. Damit ist
    > doch der Handel abgeschlossen??? Die Lizenzkosten müssen doch in dem Teil
    > stecken (und von dem bezahlt werden der diese implementiert)...? Also ich
    > stehe auf dem Schlauch...

    Ist ganz einfach: Die Lizenzkosten betreffen den Inverkehrbringer der Ware, da die Chips auch in Länder verkauft werden in denen unterschiedliche Lizenzmodelle gelten.
    Entscheidend ist daher das Land, in dem die Ware an den Endkunden geht.

    Die Chiphersteller machen das bisher nicht, da sie sagen: Wir wissen nicht in welchem Land es an einen Endkunden geht, das reichen wir als Posten weiter.

    Theoretisch müsste ein Versender auf aliexpress der nach Deutschland versendet daher unterschiedlich viel Lizenzgebühr an Nokia zahlen.

    Es gibt ein paar Ausnahmeregelungen: Bei MS sind in Windows mehrere Softwaredekoder , z.b. auch für h.265. Der ist standardmäßig deaktiviert, solange der deaktiviert bleibt, zahlt der Softwarehersteller nichts an Nokia, Bei Aktivierung (die ja mittlerweile was kostet) zahlt MS dann die Lizenz an Nokia.

    Bei den Lenovos ist aber die Hardware aktiv. Bei Mercedes auch. Daher müssen die die Lizenz zahlen. Die Funktion deaktivieren möchten sie nämlich auch nicht...

  13. Re: Lenovo darf keine Hardware verkaufen, [...] mit einem Prozessor

    Autor: Teeklee 22.10.20 - 16:31

    schueppi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lenovo bezahlt den Prozessorhersteller ja mit Geld für die CPU. Damit ist
    > doch der Handel abgeschlossen??? Die Lizenzkosten müssen doch in dem Teil
    > stecken (und von dem bezahlt werden der diese implementiert)...? Also ich
    > stehe auf dem Schlauch...

    Naja nicht zwingend. Insbesondere bei B2B kommt das öfters vor, dass z.B. der Prozessorhersteller beim Verkauf sagt, dass eine eigene Lizenz beschafft werden muss. Für gewisse Technologien.

    Ist bei mancher Software auch so, dass die Kunden der Software z.B.: Lizenzen für eine benötigte Datenbank selbst beschaffen müssen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.10.20 16:31 durch Teeklee.

  14. Re: Was wäre eigentlich wenn ...

    Autor: Akaruso 22.10.20 - 16:39

    wurstdings schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das hätte vor 5 Jahren zuletzt geklappt, jetzt ist alles fest verlötet und
    > verklebt.

    Ich habe extra von "Desktop"-Computern geschrieben. Hier ist das ja noch möglich, bzw. könnte leicht wieder möglich gemacht werden.

  15. Re: Lenovo darf keine Hardware verkaufen, [...] mit einem Prozessor

    Autor: Trockenobst 22.10.20 - 16:41

    gadthrawn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nö, dann gäbe es open end Patentverletzungen von Schmarotzerfirmen.

    Das EUGH wird festlegen, dass jeder in der Kette volle Lizenzen haben muss und damit ist das Thema durch. Die wollen zahlen, nur Nokia will sich den teuersten Lizenznehmer aussuchen.
    Das ist nicht Schmarotzertum, sondern so wie das seit Jahrzehnten funktioniert hat. Es geht nicht um die Weigerung, es geht um wer zahlen muss.

  16. Re: Lenovo darf keine Hardware verkaufen, [...] mit einem Prozessor

    Autor: Fex 22.10.20 - 16:44

    Es soll aber auch andere Länder treffen:

    https://t3n.de/news/nokia-verkaufsstopp-lenovo-1329990/

    (Usa, Indien,...)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.10.20 16:45 durch Fex.

  17. Re: Lenovo darf keine Hardware verkaufen, [...] mit einem Prozessor

    Autor: Akaruso 22.10.20 - 17:43

    Danke für die etwas ausführlicheren Informationen

  18. Re: Lenovo darf keine Hardware verkaufen, [...] mit einem Prozessor

    Autor: Trockenobst 22.10.20 - 18:58

    leMatin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Patentwesen) tippe ich auf folgende Szenarien: Möglicherweise hat hier
    > Nokia verhindert, dass AMD/Intel hier sog. Unterlizenzen (z.B. für den
    > Vertrieb) für die Technologie an deren Kunden (wie Lenovo) ausgeben darf.

    Kann man alles bei FOSSPatents nachlesen, das diese Problematik schon länger existiert.
    Die hat letztendlich auch Apple vs. Qualcomm getroffen, die "einseitig" befunden haben das Apple keine andere Wahl hat als neben den Lizenzen auch noch ein "hübsche Technik" Bonus zu zahlen.

    Das Unding an der Entscheidung ist der Verkaufstop von 1000enden von Geräten, während Nokia nur 4 Millionen an Schutzleistung hinterlegen muss. Das ist ein juristischer Witz.

    Das freie "Aussuchen" des Lizenznehmers ist eine gewisse Lücke in den FRAND Regularien.
    Wie das EUGH entscheiden würde ist etwas unklar, weil es wohl Leute in den EU Regierungen gibt die diese Art der Denke (Maximierung von IP) sehr gut finden. Man würde wohl etwas die aggressiven Verkaufstop wie in diesem Falle verhindern, aber die Denke von Nokia irgendwie salomonisch umsetzen, etwa durch höhere FRAND Zahlungen bei allem was Größer als ein Mobilgerät ist.

    Das ist absolut Dreckig und deswegen sollte man endgültig aufhören sich an diese Standardbodies zu wenden. Apple wird zugeworfen mit LTE Patentklagen die eigentlich alle im Tech-Pool sein sollten, es "komischerweise" aber nicht sind.

  19. Re: Lenovo darf keine Hardware verkaufen, [...] mit einem Prozessor

    Autor: gadthrawn 22.10.20 - 21:34

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > gadthrawn schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Nö, dann gäbe es open end Patentverletzungen von Schmarotzerfirmen.
    >
    > Das EUGH wird festlegen, dass jeder in der Kette volle Lizenzen haben muss
    > und damit ist das Thema durch. Die wollen zahlen, nur Nokia will sich den
    > teuersten Lizenznehmer aussuchen.
    > Das ist nicht Schmarotzertum, sondern so wie das seit Jahrzehnten
    > funktioniert hat. Es geht nicht um die Weigerung, es geht um wer zahlen
    > muss.

    Nach Patentrecht hat sich der Inverkehrbringer darum zu kümmern - also Lenovo. Macht auch Sinn, da die Lizenzen pro Land unterschiedlich geregelt und unterschiedlich teuer sind.

    Intel liefert massenweise CPUs an z.B. Lenovo. Wo die die dann hin schicken weiß Intel nicht. Die haben einen Volumenpreis. Daher gibt auch Intel das gerne weiter - ist für einen KOmponentenhersteller oder normalen Produzenten auch meist egal. Müßte Intel die Lizenz zahlen - dann würde die die entweder 1:1 oder mit Aufschlag an Lenovo weitergeben. Und müßte von Lenovo eine Liste erhalten in welches Land der Prozessor exportiert werden muss - also nochmal Zusatzkosten.

  20. Re: Was wäre eigentlich wenn ...

    Autor: gadthrawn 22.10.20 - 21:35

    Akaruso schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lenovo zumindest seine Desktop-Computer ohne CPU verkauft und letztere
    > einfach getrennt mit einer Anleiung zum Einbau beilegt oder alternativ dann
    > der Einzelhandel diesen als Service einbaut?

    Na, dann wäre Lenovo der Inverkehrbringer der CPU in Deutschland und müßte zahlen.

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Vitakraft pet care GmbH & Co. KG, Bremen
  2. SONAX GmbH, Neuburg a.d. Donau
  3. Bildungszentrum für informationsverarbeitende Berufe e. V., Paderborn
  4. Qualitus GmbH, Köln

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. 57,99€ (Bestpreis!)
  2. (u. a. HP Pavilion Gaming-Notebook 17,3 Zoll FHD IPS 144Hz i5-10300H 16GB für 895,83€, Xiaomi Mi...
  3. (u. a. Crucial MX500 SATA-SSD 2TB für 156,99€)
  4. (u. a. Samsung 860 Evo Basic SATA-SSD 1TB für 86,76€, Sandisk Ultra 3D 138,89€ (mit...


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Next-Gen: Tolle Indiegames für PS5 und Xbox Series X/S
Next-Gen
Tolle Indiegames für PS5 und Xbox Series X/S

Kaum ein unabhängiger Entwickler hat Dev-Kits für PS5 und Xbox Series X/S - aber The Pathinder und Falconeer sind tolle Next-Gen-Indiegames!
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Raumschiffknacker im Orbit
  2. Rollenspiel Fans übersetzen Disco Elysium ins Deutsche
  3. Indiegames-Rundschau Einmal durchspielen in 400 Tagen

Futuristische Schwebebahn im Testbetrieb: Verkehrsmittel der Zukunft für die dritte Dimension
Futuristische Schwebebahn im Testbetrieb
Verkehrsmittel der Zukunft für die dritte Dimension

Eine Schwebebahn für die Stadt, die jeden Passagier zum Wunschziel bringt - bequem, grün, ohne Stau und vielleicht sogar kostenlos. Ist das realistisch?
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. ÖPNV Infraserv Höchst baut Wasserstofftankstelle für Züge

Weiterbildung: Was IT-Führungskräfte können sollten
Weiterbildung
Was IT-Führungskräfte können sollten

Wenn IT-Spezialisten zu Führungskräften aufsteigen, müssen sie Fachwissen in fremden Gebieten aufbauen - um Probleme im neuen Job zu vermeiden.
Ein Bericht von Manuel Heckel

  1. IT-Profis und Visualisierung Sag's in Bildern
  2. IT-Jobs Die schwierige Suche nach dem richtigen Arbeitgeber
  3. Digitalisierung in Firmen Warum IT-Teams oft übergangen werden