Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wirtschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Recruiting: Uni-Abschluss ist nicht…

dafür sind Unis auch nicht da

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. dafür sind Unis auch nicht da

    Autor: mnementh 23.09.16 - 14:43

    "Außerdem verändern sich die Anforderungen in den Unternehmen deutlich schneller, als die Hochschulen ihre Lehrpläne ändern können. Manche Themen entwickeln sich fachlich so rapide weiter, dass die neue Vorlesung schon im nächsten Semester überholt ist."
    Eine Universität soll allgemeingültiges Wissen und Fähigkeiten vermitteln, nicht welchen Handgriff man an der aktuellen Software vornimmt (oder so). Deshalb sind diese obenstehenden Zeilen daneben. Kein Studium erspart dem Arbeitgeber die Einarbeitungsphase für die neuen Mitarbeiter. Da wird das allgemeine Wissen dann auf die konkrete Situation in der Firma angewendet.

  2. Re: dafür sind Unis auch nicht da

    Autor: pk_erchner 23.09.16 - 15:42

    mnementh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Außerdem verändern sich die Anforderungen in den Unternehmen deutlich
    > schneller, als die Hochschulen ihre Lehrpläne ändern können. Manche Themen
    > entwickeln sich fachlich so rapide weiter, dass die neue Vorlesung schon im
    > nächsten Semester überholt ist."
    > Eine Universität soll allgemeingültiges Wissen und Fähigkeiten vermitteln,
    > nicht welchen Handgriff man an der aktuellen Software vornimmt (oder so).
    > Deshalb sind diese obenstehenden Zeilen daneben. Kein Studium erspart dem
    > Arbeitgeber die Einarbeitungsphase für die neuen Mitarbeiter. Da wird das
    > allgemeine Wissen dann auf die konkrete Situation in der Firma angewendet.


    warum sollte Deutschland auch eine moderne, effiziente Ausbildung haben ?

    ob Finnland oder Südkorea wirklich besser sind .. kann ich nur vermuten ;-)

    alles in Englisch zu lernen hat auf jeden Fall massive Vorteile

    in USA hat man wahrscheinlich nur mit sehr viel Geld eine wirklich gute Ausbildung

  3. Re: dafür sind Unis auch nicht da

    Autor: Astorek 24.09.16 - 10:27

    pk_erchner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > warum sollte Deutschland auch eine moderne, effiziente Ausbildung haben ?

    Soweit ich das mitbekommen habe, wird quasi von allen Seiten "unser" Duales Ausbildungssystem gelobt...

  4. Re: dafür sind Unis auch nicht da

    Autor: bstea 24.09.16 - 22:29

    Ein Universität vermittelt neben allgemeinen Wissen auch derzeitige Forschungen, wohin man sich spezialisieren kann. Genau dafür sind Praktika, Hauptseminare, Studienjahresarbeiten und Arbeit an Fachstühlen da. Bei den meisten Facharbeiten muss man ohnehin irgendwie seine Ergebnisse auch bestätigen bzw. präsentieren wozu programmieren äußert hilfreich sein kann.
    Was die Uni eben nicht vermittelt ist simples Programmieren von der Pike bis zum Profi wie auch Domänenwissen, gibt wenige Fachstühle mit direkten Kontakten zu Unternehmen.
    Was man hingegen mehr lernen müsste wäre viel mehr Refactoring von Projekten von irgendwelchen Azubis angestoßen, die es nicht besser wussten. Man sollte denen ein paar auf den Nüschel geben, wenn die wieder Logik in die Datenbank verlagern, weil's ja kompiliert ist.

    --
    Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!

  5. Re: dafür sind Unis auch nicht da

    Autor: PiranhA 26.09.16 - 10:01

    bstea schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was die Uni eben nicht vermittelt ist simples Programmieren von der Pike
    > bis zum Profi wie auch Domänenwissen, gibt wenige Fachstühle mit direkten
    > Kontakten zu Unternehmen.

    Was gelehrt wird sind halt nur die Grundkenntnisse. Ein bisschen Objektorientierung, ein paar Patterns, ein paar gut gemeinte Ratschläge, das wars. Quasi das Werkzeug, mit dem man dann im Beruf weiterarbeiten kann. Das Studium ist halt keine Berufsausbildung.

    > Was man hingegen mehr lernen müsste wäre viel mehr Refactoring von
    > Projekten von irgendwelchen Azubis angestoßen, die es nicht besser wussten.
    > Man sollte denen ein paar auf den Nüschel geben, wenn die wieder Logik in
    > die Datenbank verlagern, weil's ja kompiliert ist.

    Sowas ist halt nicht Aufgabe der Unis. Das wird in Praktika und spätestens im Berufsleben vermittelt. Da ist es Aufgabe der Betriebe die Neulinge entsprechend unter die Fittiche zu nehmen und nicht wild und unkontrolliert auf eine Aufgabe loszulassen. Dazu muss man halt erfahrene Mitarbeiter von anderen Aufgaben befreien. Kostet somit Zeit die an anderer Stelle fehlt, ist aber eben notwendig.

  6. Re: dafür sind Unis auch nicht da

    Autor: a user 26.09.16 - 16:17

    An den Unis wird Informatik gelehrt und nicht Programmieren oder IT oder ähnliches.
    Informatik = Die Wissenschaft der Informationsverarbeitung
    ist eine Unterbreich der Mathematik.

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. CCV Deutschland GmbH, Au i.d. Hallertau
  2. Dataport, verschiedene Standorte
  3. BWI GmbH, Strausberg
  4. Dataport, mehrere Standorte

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-80%) 11,99€
  2. 3,99€
  3. 4,99€
  4. 36,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


e.Go Life: Ein Auto, das lächelt
e.Go Life
Ein Auto, das lächelt

Das Auto ist zwar klein, bringt aber sogar gestandene Rennfahrer ins Schwärmen: Das Aachener Unternehmen e.Go Mobile hat seine ersten Elektroautos ausgeliefert. In einer Probefahrt erweist sich der Kleinwagen als sehr dynamisch.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. EZ-Pod Renault-Miniauto soll Stadtverkehr in Kolonne fahren
  2. Elektromobilität EnBW will weitere 2.000 Schnellladepunkte errichten
  3. Elektromobilität Verkehrsminister will Elektroautos länger und mehr fördern

LTE-V2X vs. WLAN 802.11p: Wer hat Recht im Streit ums Auto-WLAN?
LTE-V2X vs. WLAN 802.11p
Wer hat Recht im Streit ums Auto-WLAN?

Trotz langjähriger Verhandlungen haben die EU-Mitgliedstaaten die Pläne für ein vernetztes Fahren auf EU-Ebene vorläufig gestoppt. Golem.de hat nachgefragt, ob LTE-V2X bei direkter Kommunikation wirklich besser und billiger als WLAN sei.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Vernetztes Fahren Lobbyschlacht um WLAN und 5G in Europa
  2. Gefahrenwarnungen EU setzt bei vernetztem Fahren weiter auf WLAN

IT-Headhunter: ReactJS- und PHP-Experten verzweifelt gesucht
IT-Headhunter
ReactJS- und PHP-Experten verzweifelt gesucht

Marco Nadol vermittelt für Hays selbstständige Informatiker, Programmierer und Ingenieure in Unternehmen. Aus langjähriger Erfahrung als IT-Headhunter weiß er mittlerweile sehr gut, was ihre Chancen auf dem Markt erhöht und was sie verschlechtert.
Von Maja Hoock

  1. Jobporträt Wenn die Software für den Anwalt kurzen Prozess macht
  2. Struktrurwandel IT soll jetzt die Kohle nach Cottbus bringen
  3. IT-Jobporträt Spieleprogrammierer "Ich habe mehr Code gelöscht als geschrieben"

  1. Telefónica Deutschland: Größter LTE-Ausbau der Unternehmensgeschichte
    Telefónica Deutschland
    Größter LTE-Ausbau der Unternehmensgeschichte

    Um die Versorgungsauflagen aus dem Jahr 2015 zu erfüllen, hat die Telefónica ihr bisher größtes Ausbauprogramm gestartet. Im April sei es weiter vorangegangen.

  2. Gamification: Amazon verpackt öde Arbeit als Spiel
    Gamification
    Amazon verpackt öde Arbeit als Spiel

    Wettrennen mit Drachen oder Burgen bauen - statt Turnschuhe, Bücher oder Computerkabel in Kisten einzusortieren: Amazon probiert laut einem Medienbericht in einigen seiner Versandzentren aus, ob die Arbeit mit Spielinhalten weniger langweilig gestaltet werden kann.

  3. Handy-Betriebssystem: KaiOS sichert sich 50 Millionen US-Dollar
    Handy-Betriebssystem
    KaiOS sichert sich 50 Millionen US-Dollar

    Das Betriebssystem für Featurephones KaiOS wächst weiter: Das gleichnamige Unternehmen konnte sich weitere 50 Millionen US-Dollar an Finanzierungsgeldern sichern. Mittlerweile sollen weltweit 100 Millionen Handys mit KaiOS laufen.


  1. 18:46

  2. 18:07

  3. 17:50

  4. 17:35

  5. 17:20

  6. 16:56

  7. 16:43

  8. 16:31