Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wirtschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Recruiting: Uni-Abschluss ist nicht…

kann man das nach unten skalieren?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. kann man das nach unten skalieren?

    Autor: ( Alternativ: kostenlos registrieren) 23.09.16 - 12:25

    als jemand mit uni abschluss in informatik fühle ich mich jetzt natürlich auf den schlips getreten.

    also hochschulbildung ist angeblich nicht mehr wichtig. hm. mittlere reife? auch nicht? hauptschule? grundschule? lesen und schreiben?

    IMHO nur ein weiteres argument um gehälter nach unten zu nivellieren. jemandem ohne hochschulausbildung zahlt man natürlich weniger, auch wenn er "spezialist" ist...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.09.16 12:29 durch ( Alternativ: kostenlos registrieren).

  2. Re: kann man das nach unten skalieren?

    Autor: Friedhelm 23.09.16 - 13:15

    Ich bin auch Informatiker... und trotzdem interessiert mich die Gehaltsdebatten nicht. Ich mache den Job nicht wegen Geld (habe schon für 1300¤ gearbeitet, weil mir der Job Spass machte), sondern weil es... ich weiss nicht warum, aber mir auferlegt wurde, dass ich nicht gleich das große Kotzen bekomme wenn ich mal ein paar Tage 8 Stunden lang tausende von Codezeilen schreibe. Das könnten andere nicht. Die würden mir den Vogel zeigen. Doch dafür kann niemand etwas. Das sind Interessen. Und darum geht es hier.

    Hast Du große Lust auf ein Thema, großes Interesse an etwas... doch schlechte Noten wegen irgendwelchen Umständen... bist du raus.

    Ich kenne Leute die sind als Informatiker eigentlich Asse, doch haben mit Mathematik nichts am Hut... haben das Studium deshalb aufgeben müssen. Und sowas geht nicht.

  3. Re: kann man das nach unten skalieren?

    Autor: a user 23.09.16 - 16:57

    Friedhelm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ich kenne Leute die sind als Informatiker eigentlich Asse, doch haben mit
    > Mathematik nichts am Hut...
    DAS ist ein Widerspruch insich! Informatik ist ein Teilgebiet der Mathematik.
    Und Informatiker sind Wissenschaftler der Informatik. Programmieren, Software, Framework etc. hat alles nichts mit Informatik zu tun. Das ist Informationstechnologie!
    Informatik ist die Leere über die Verarbeitung von Informationen / Daten (im mathematischen Sinne).

    Die Informatikm verhält sich zur IT so, wie die Physik zur Mechatronik oder Maschinenbau.

    Wovon du redest sind Absolventen eines Informatik-Studiums oder ähnlichem, die sämtlichen theoretischen Teilen möglichst ausgewichen sind, oder Absolventen eines gleichnahmigen FH-Studiengangs.

    > haben das Studium deshalb aufgeben müssen. Und
    > sowas geht nicht.
    Die habe das falsche studiert.

  4. Re: kann man das nach unten skalieren?

    Autor: sic 23.09.16 - 19:55

    > DAS ist ein Widerspruch insich!

    Wie war nochmal dieser Werbespruch vor einigen Jahren für einen Monitor?

    "Wir wollen keine Pixel sehen, daher können wir gar nicht genug von ihnen bekommen"?

    So manches Paradoxon ist gar keines. :D

  5. Re: kann man das nach unten skalieren?

    Autor: NeoXolver 24.09.16 - 01:41

    sic schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > DAS ist ein Widerspruch insich!
    >
    > Wie war nochmal dieser Werbespruch vor einigen Jahren für einen Monitor?
    >
    > "Wir wollen keine Pixel sehen, daher können wir gar nicht genug von ihnen
    > bekommen"?
    >
    > So manches Paradoxon ist gar keines. :D

    Hier aber doch sehr wohl... ohne Mathematik keine Informatik.
    Aber auch in der Informationstechnik ist man ohne Mathematik aufgeschmissen.
    Was hier wohl gemeint ist, sind Programmierer. Nur ohne Mathematik können die nur einfachste Sachen machen oder auf Anweisung implementieren. Was Programmierer angeht gibt es übrigens genügend Konkurenz. Wenn man es nicht scheut sogar an genügend Niedrigkostenstandorten.

  6. Der Wert von Abschlüssen und Sinn von Universitäten

    Autor: SchreibenderLeser 24.09.16 - 07:30

    ( Alternativ: kostenlos registrieren) schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > als jemand mit uni abschluss in informatik fühle ich mich jetzt natürlich
    > auf den schlips getreten.

    Es ist gut, dass man die Motivation für das Posting direkt so offen zugibt.

    > also hochschulbildung ist angeblich nicht mehr wichtig. hm. mittlere reife?
    > auch nicht? hauptschule? grundschule? lesen und schreiben?

    Keine Angst, wenn ich den Artikel richtig verstehe, dann bedeutet der Abschluss immer noch etwas.

    > IMHO nur ein weiteres argument um gehälter nach unten zu nivellieren.
    > jemandem ohne hochschulausbildung zahlt man natürlich weniger, auch wenn er
    > "spezialist" ist...

    Um etwas weiter auszuholen: Die entscheidende Frage lautet doch, ob die Wirtschaft in konkreten Fällen unbedingt einen studierten Informatiker braucht oder ob es ein Fachinformatiker oder ähnliches nicht auch tut.
    Brillen stellt eben auch der Optiker her und nicht der Augenarzt, Autos repariert nicht der Ingeneur usw.usf.

    Der Sinn der Universitäten ist ja nicht, der Wirtschaft Fachkräfte zur Verfügung zu stellen, sondern den Leuten wissenschaftliches Arbeiten zu ermöglichen und beizubringen.

  7. Re: kann man das nach unten skalieren?

    Autor: SchreibenderLeser 24.09.16 - 07:32

    Friedhelm schrieb:
    > Ich kenne Leute die sind als Informatiker eigentlich Asse, doch haben mit
    > Mathematik nichts am Hut... haben das Studium deshalb aufgeben müssen. Und
    > sowas geht nicht.

    Dafür gibt es Fachinformatiker. Dort können die Leute ihr Talent sinnvoll für die Gesellschaft einsetzen.
    Der Informatiker an und für sich dagegen soll ja _wissenschaftlich_ arbeiten lernen, da gehört (leider) auch Mathematik zu.

  8. Re: kann man das nach unten skalieren?

    Autor: Moe479 26.09.16 - 05:05

    der artikel als auch du reduzieren leider bildung auf den zweck der wirtschaftlichen dienlichkeit, das ist imho ähnlich begrenzt wie die ebene der sozialien integration vom monetärem/materiellem verdienst in direkter abhängigkeit zu sehen. ab einem grad an an grundbedürfniserfüllung ist dies für mich keine gültige betrachtungsweise.

    auch und im besonderem hochschulbildung der höheren semsester ist für mich ausdruck des überschreitens der grundlegend benötigten fertigkeiten, und des festhalten der neuen/bestätigten errungenbschaften für die nachwelt. höhere bildung hat für mich keinen anspruch einem selbst oder dritten direkt dienlich zu sein.

  9. Re: Der Wert von Abschlüssen und Sinn von Universitäten

    Autor: a user 26.09.16 - 16:20

    SchreibenderLeser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Um etwas weiter auszuholen: Die entscheidende Frage lautet doch, ob die
    > Wirtschaft in konkreten Fällen unbedingt einen studierten Informatiker
    > braucht oder ob es ein Fachinformatiker oder ähnliches nicht auch tut.
    > Brillen stellt eben auch der Optiker her und nicht der Augenarzt, Autos
    > repariert nicht der Ingeneur usw.usf.
    Die Frage ist doch längst beantwortet: Ja reicht auch. Nach denen wird doch massenhaft gesucht. Es gibt weit mehr Jobs für solche als für Universitätsinformatiker.

  10. Re: kann man das nach unten skalieren?

    Autor: lottikarotti 26.09.16 - 18:25

    > also hochschulbildung ist angeblich nicht mehr wichtig. hm. mittlere reife?
    > auch nicht? hauptschule? grundschule? lesen und schreiben?
    Wenn du das kannst was jemand gerade haben will, dann interessieren nur noch deine Skills und deine Persönlichkeit. Nicht dein Abschluss.

    R.I.P. Fisch :-(

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. SCALTEL AG, Waltenhofen Raum Kempten
  2. LexCom Informationssysteme GmbH, München
  3. d.velop Life Sciences GmbH, Gescher
  4. Scheidt & Bachmann GmbH, Mönchengladbach

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Metal Gear Solid V: The Definitive Experience für 8,99€ und Train Simulator 2019 für 12...
  2. (u. a. Seasonic Focus Gold 450 W für 46,99€ statt über 60€ im Vergleich)
  3. 92,60€
  4. 999€ (Vergleichspreis 1.111€)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Mobile-Games-Auslese: Magischer Dieb trifft mogelnden Doktor
Mobile-Games-Auslese
Magischer Dieb trifft mogelnden Doktor

Ein Dieb mit Dolch in Daggerhood, dazu ein (historisch verbürgter) Arzt in Astrologaster sowie wunderschön aufbereitetes Free-to-Play-Mittelalter in Marginalia Hero: Golem.de stellt die spannendsten neuen Mobile Games vor.
Von Rainer Sigl

  1. Hyper Casual Games 30 Sekunden spielen, 30 Sekunden Werbung
  2. Mobile-Games-Auslese Rollenspiel-Frühling mit leichten Schusswechseln
  3. Gaming Apple Arcade wird Spiele-Flatrate für iOS und MacOS

Projektmanagement: An der falschen Stelle automatisiert
Projektmanagement
An der falschen Stelle automatisiert

Kommunikationstools und künstliche Intelligenz sollen dabei helfen, dass IT-Projekte besser und schneller fertig werden. Demnächst sollen sie sogar Posten wie den des Projektmanagers überflüssig machen. Doch das wird voraussichtlich nicht passieren.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel


    5G-Auktion: Warum der Preis der 5G-Frequenzen so hoch war
    5G-Auktion
    Warum der Preis der 5G-Frequenzen so hoch war

    Dass die Frequenzen für den 5G-Mobilfunk teuer wurden, lasten Telekom, Vodafone und Telefónica dem Newcomer United Internet an. Doch dies ist laut dem Netzplaner Kai Seim nicht so gewesen.
    Eine Analyse von Achim Sawall

    1. Funklöcher Hohe Bußgelder gegen säumige Mobilfunknetzbetreiber
    2. Bundesnetzagentur 5G-Frequenzauktion erreicht 6,5 Milliarden Euro
    3. 5G-Auktion Etablierte wollen Preis für 1&1 Drillisch hochtreiben

    1. Graue Flecken: Kabelnetzbetreiber fürchten Überbauen durch gefördertes Glas
      Graue Flecken
      Kabelnetzbetreiber fürchten Überbauen durch gefördertes Glas

      Die Förderung des Ausbaus in grauen Flecken, wo schon ein Netzbetreiber Anschlüsse mit mindestens 30 MBit/s anbietet, alarmiert die Kabelnetzbetreiber. Sie fürchten einen Überbau mit Glasfaser, obwohl Koaxialkabel Gigabitdatenraten liefern kann.

    2. Störung: Google Kalender war weltweit ausgefallen
      Störung
      Google Kalender war weltweit ausgefallen

      Google hatte ein größeres Problem mit seinem Kalender: Nutzer berichteten, dass die Funktion weltweit ausgefallen war. Die Webseite und die Synchronisation zu mobilen Apps waren ausgefallen, mittlerweile scheint aber wieder alles zu funktionieren.

    3. Netzbau: United Internet vor finalen Gesprächen mit 5G-Ausrüstern
      Netzbau
      United Internet vor finalen Gesprächen mit 5G-Ausrüstern

      United Internet sucht sich gegenwärtig einen 5G-Netzausrüster, die finalen Gespräche haben noch nicht begonnen. Doch ab wann kann das neu versteigerte Spektrum eigentlich genutzt werden?


    1. 18:14

    2. 17:13

    3. 17:01

    4. 16:39

    5. 16:24

    6. 15:55

    7. 14:52

    8. 13:50