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Uni bildet ja auch Wissenschaftler aus

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  1. Re: Uni bildet ja auch Wissenschaftler aus

    Autor: tunnelblick 23.09.16 - 14:57

    mnementh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > pk_erchner schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > und nu ?
    > >
    > > gibt es eine gute, kurze Ausbildung für Software Entwickler ? auf
    > > akademischen Niveau ?
    > >
    > Für andere Berufszweige gibt es Berufsausbildungen. Aber die
    > Tech-Unternehmen sehen es eher als komplette Staatsaufgabe die Ausbildung
    > zu machen. Universitäten waren aber nie dafür vorgesehen.
    >
    > Davon abgesehen gibt es IHK-Ausbildungsberufe zum Softwareentwickler. Die
    > Unternehmen wollen aber Uni-Absolventen.

    "die unternehmen" schreiben meist uni-abschluss oder vergleichbare ausbildung/berufserfahrung...

  2. Re: Uni bildet ja auch Wissenschaftler aus

    Autor: mnementh 23.09.16 - 15:00

    Frotty schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > hungarische notation
    Also entweder komplett deutsch (ungarische Notation) oder komplett englisch (hungarian notation), aber dieses Gemisch ist seltsam. :-)

    > Oder haben keinen wirklichen Bezug zur Industrie (Lego-roboter programmierung)
    Oh, ich glaube bei den passenden Firmen wirst Du mit der Erfahrung der Lego-Roboter-Programmierung mit Handkuss genommen. Kommt halt darauf an was die Firma so macht.

    > Sachen wie Unit-tests, CI, VCS, DM, DI werden komplett außen vor gelassen
    > aber in so ziemlich jeder Firma benutzt.
    >
    > Am Anfang meines 6monatigen Praktikums als Softwareentwickler wurde mir
    > direkt gesagt, dass ich alles aus der Uni vergessen solle.
    Das ist bei mir ähnlich.

  3. Re: Uni bildet ja auch Wissenschaftler aus

    Autor: mnementh 23.09.16 - 15:09

    emuuu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Studium ist im Bezug auf der Bewertungssystem mittlerweile nur noch ein
    > Umgang mit dem System. Beste Beispiel das mich heute noch aufregt (nach 5
    > Jahren):
    > Klausur Entwicklung mechatronischer System.
    > Nennen Sie sechs Schwierigkeiten/Probleme im Entwicklungsprozess
    > mechatronischer Systeme (6pt.)
    > Habe 0/6 Punkten bekommen mit der Begründung (vom Dozenten in der
    > Einsicht!): "Ihre Antworten sind zwar richtig aber das sind nicht die aus
    > dem Skript"
    >
    > Klausur Vernetzte Produktionssysteme:
    > Erklären Sie den Bullwhip-Forrester-Effekt (4pt.)
    > 1/4 Punkten bekommen, mit der Begründung das sei ja der gleiche Satz wie
    > aus dem Skript.
    >
    > WTF..?
    >
    Hihi, kenne ich ähnlich aus meinem Informatik-Studium. Für den Kurs Softwarekonstruktion gab es parallel zu einer Klausur wo das theoretische Wissen abgefragt wurde die Aufgabe eine Software samt Doku zu schreiben. Ich habe die Klausur ohne Probleme geschafft, bin aber an der Software gescheitert. Ich habe gefragt was an der Software falsch war - nichts. Ich habe auf die Software volle Punktzahl bekommen, es stellte sich aber raus dass das weniger als ein Drittel der Gesamtpunkte war. Meine Doku war unzureichend, weil ich nicht ausreichend auf Inhalte des Kurses eingegangen bin (ich Dummerchen dachte dazu hatten wir die Klausur). Zudem enthielt das mir gezeigte Vergleichsdokument zu 80% die ausgedruckten Quelltexte.

    Bei der Wiederholung habe ich mit viel weniger Aufwand eine Eins geschafft: Passagenweise aus dem Buch der Professorin abgeschrieben, Quelltexte ausgedruckt und auf die Software keine Zeit verschwendet sondern es in ein paar Stunden mal schnell hingehackt.

    Das sollte sich ändern, nicht dass die Unis alle 10 Minuten ihre Lehrpläne den neuen Moden anpassen.

  4. Re: Uni bildet ja auch Wissenschaftler aus

    Autor: QDOS 23.09.16 - 15:42

    tunnelblick schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > spannend wird es, wenn man interdisziplinär entwickeln muss - dann bringt
    > dir all die spezialisierung nichts, wenn du bspw. keine ahnung hast, wie
    > die anwendung und die theorie dieser funktioniert.
    Stimmt, nur bereitet dich darauf ein Informatikstudium auch nicht unbedingt vor - zB wenn die andere Disziplin eine Geisteswissenschaft, oder einfach komplett unlogisch (zB Jus) ist...

  5. Re: Uni bildet ja auch Wissenschaftler aus

    Autor: a user 23.09.16 - 16:41

    dumme lehrkräfte gibt es überall. und unsere beamten sind fleißig dabei unsere unis und fh's zu ruinieren.

    im golem text wurde es bereits angedeutet: es ist heute leichter gute noten zu bekommen als früher. das liegt daran, dass gesätzlich auf umweg die professoren an den unis dazu genötigt werden alles einfacher zu machen und besser zu benoten.

    ich weiß wo von ich da redet, da ich jahre lang wärend meiner asssitenzzeit im prüfungsausschuß einer universität war.

    früher mal vermittelte die uni den aktuellen stand der wissenschaft. wenn du das verstehen konntest hast du deinen abschluß gemacht, wenn nicht, dann nicht.
    heute wird der gelehrte stoff an dem niveau der studenten angepasst damit die quote stimmt.

    und noch schlimmer: unis sind verpflichtet FH-absolventen für Master anzunehmen allein aufgrund der tatsäche, dass die Studiengänge ähnlich genug heißen. Beides nennt sich Informatik? Na dann los zur Uni nach der FH.

    Das die beiden studiengänge so gut wie NICHTS mit einander zu tun haben interessiert dabei nichts. Manche Unis behälften sich mit Auflagen, Kurse nachholen etc. Das deckt aber nicht einmal das nötigste ab. Durchfallen lassen darf man sie dann auch nicht, wegen der quote.

    Erschreckend, wie sich Deutschland zu Grunde richtet.

  6. Re: Uni bildet ja auch Wissenschaftler aus

    Autor: a user 23.09.16 - 16:49

    chewbacca0815 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > tunnelblick schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > man hat damit einen nachweis erbracht (über die gesamte studienzeit),
    > dass man in der lage ist zu abstrahieren, komplexe probleme strukturiert
    > anzugehen und zu lösen ...
    >
    > Brech es doch einfach runter: Am Ende hast Du gezeigt, dass Du die Theorie
    > der reinen Lehre beherrscht.
    >
    > Das sagt allerdings NULL aus über die Fähigkeiten, die im Alltagsbetrieb in
    > einem Job benötigt werden.
    Das ist so schlichtweg falsch. Es sagt ähnlich viel aus über deine Arbeitsfähigkeit, wie jede andere Art der Ausbildung auch. Die bei der Arbeitbenötigten Fähigkeiten hat man in ähnlichen Umfang überall gefordert.

    Du verwechselst es offenbar mit konkretem Wissen über Dinge/Frameworks oder Prozesse. Diese Dinge lernt man bei der Arbeit.
    > Komischerweise zeigen immer wieder die
    > Theoretiker mit dem Finger aus andere.
    Das höre ich sehr sehr oft. Gesehen habe ich das aber noch nie. Aber diese Behauptung ist eigentlich ein permanenter Fingerzeig in umgekehrter richtung.
    Ich komme selbst aus dem Theoriebereich und arbeite in einem Ingeneurbereich. Jeder zweite hier hat schon mit dem Finger auf unser kleines Theoretiker-Team gezeigt.

    Diese Behauptung geistert schon ewig und jeder wiederholt das ohne es je selbst erlebt zu haben. Erlebt habe ich genau das Gegenteil, so wie auch die meisten meiner Kollegen (inklusive nicht Theoretiker).
    >
    > Ein Informatiker von der Uni kan perfekt geeigent sein, ein neues Szenario
    > zu erdenken.
    > Ob er allerdings in einem Kundenprojekt oder als Presales weit
    > kommt, wage ich schwer zu bezweifeln.
    Und einer der das nicht kann soll potentiell besser dazu geeignet sein?
    Alles irgendwie sehr unlogisch und klingt wie die klassischen Ausreden und Vorurteile: Theorie, verstehe ich nicht, wer braucht das überhaupt und die Theoretiker sind doch eh alle arogant... die haben doch eh von nix ne Ahnung... oh schau der frische Uniabsolvent kennt das Framework XY nciht einmal.

    Irgendwie traurig.

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