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Muss das wirklich sein?

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  1. Muss das wirklich sein?

    Autor: Oktavian 16.09.21 - 16:47

    Nur ein paar Artikel vorher fragt Golem: Was müssen wir tun, damit wir attraktiver sind.

    Eine ziemlich einhellige Antwort: Lasst Eure Meinung aus dem Artikel raus, konzentriert Euch auf die Fakten.

    Und Golem so: "Lieferando übervorteilt die Restaurants, oft kleine Familienbetriebe"

    Die Restaurantbesitzer sind schon groß, die wissen, was sie tun. Wenn ihnen 13% zu viel sind, können sie ja eine eigene Webseite mit eigenen Werbemaßnahmen aufziehen. Wenn ihnen 30% zu viel sind, können sie ja einen eigenen Lieferdienst mit eigenen Fahrern organisieren. Sie könnten sich sogar zusammentun und einen genossenschaftlich organisierten Lieferdienst zumindest stadtweit aufziehen und Lieferando am ausgestreckten Arm verhungern lassen.

    Lasst doch bitte diese ständige unterschwellige Wertung raus. Ich weiß, am liebsten sollte man alles vergemeinschaften, Privateigentum verbieten und so, aber das tut hier einfach nichts zur Sache.

    Ach ja, und natürlich mal wieder Berliner Stadtteilmagazin mit nahezu Null IT-Bezug.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 16.09.21 16:55 durch Oktavian.

  2. Re: Muss das wirklich sein?

    Autor: Tantalus 16.09.21 - 17:00

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nur ein paar Artikel vorher fragt Golem: Was müssen wir tun, damit wir
    > attraktiver sind.
    >
    > Eine ziemlich einhellige Antwort: Lasst Eure Meinung aus dem Artikel raus,
    > konzentriert Euch auf die Fakten.
    >
    > Und Golem so: "Lieferando übervorteilt die Restaurants, oft kleine
    > Familienbetriebe"

    Ja das ist mir auch negativ aufgefallen. Was genau ist daran verwerflich, wenn eine Dienstleistung (hier die Auslieferung der Bestellungen) gegen Bezahlung angeboten wird? Das Lieferpersonal möchte schließlich auch bezahlt werden, wird das Lieferando-Personal in Anspruch genommen ist natürlich der Beitrag höher.

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  3. Re: Muss das wirklich sein?

    Autor: katze_sonne 16.09.21 - 20:53

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und Golem so: "Lieferando übervorteilt die Restaurants, oft kleine
    > Familienbetriebe"

    Vor allem so ein typischer Copy-Paste-Absatz, der vermutlich aktuell bei jedem golem-Lieferando-Artikel reingepackt wird?

    Ich musste auch zweimal lesen, weil das den Lesefluss so dermaßen zerrissen hat? So häh? Was hat das nun mit dem Artikel zu tun?

    > Die Restaurantbesitzer sind schon groß, die wissen, was sie tun. Wenn ihnen
    > 13% zu viel sind, können sie ja eine eigene Webseite mit eigenen
    > Werbemaßnahmen aufziehen. Wenn ihnen 30% zu viel sind, können sie ja einen
    > eigenen Lieferdienst mit eigenen Fahrern organisieren.

    Eben! Verstehe ich auch nicht. Was glauben die Leute eigentlich alle? Frechheit, Lieferando liefert nicht kostenlos aus!? Aber der eingene Lieferfahrer wäre dagegen natürlich gratis ;) achnee? Deswegen nutzen die Restaurants ja trotz der 30% den Lieferando-Fahrer? Wow, wer hätte es gedacht :)

    > Lasst doch bitte diese ständige unterschwellige Wertung raus.

    Stimmt... ich hätte das ganz weggelassen, aber zusätzlich kann man ja noch die Wertung kritiseren, die ja tatsächlich vorgenommen wurde...

  4. Re: Muss das wirklich sein?

    Autor: Nasenbaer 16.09.21 - 21:03

    Denkt ihr beim Wort Monopol nur an einen alten Mann mit Zylinder und Monokel??

    Lieferando ist praktisch der einzig verbliebene Anbieter. Du kannst zwar deinen eigenen Shop aufbauen aber da vermutlich 95% der Hungrigen nur bei Lieferando nach einem Lieferdienst suchen, müsstest du sehr viel in Werbung investieren und das, je nach Klientel (bspw. Studenten), fortlaufend, weil die Fluktuation hoch ist.

    Mitarbeiter für die Auslieferung bekommt man sicher - hier in Rostock habe ich jedenfalls noch keine Lieferandokuriere gesehen. Das Bestellvolumen ist nach einiger Zeit sicher auch vorhersagbar.

    Aber die Sichtbarkeit des eigenen Shops wird immer ein Problem sein und Lieferando baut ja auch aufs Restaurant gebrandete Webseiten, die nicht nach Lieferando aussehen und ohne Zustimmung der Restaurants betrieben werden.
    Es geht ganz klar darum alle Alternativen aus dem Markt zu drängen und Monopolist zu sein - quasi der App Store für Lieferdienste. :/

  5. Re: Muss das wirklich sein?

    Autor: Oktavian 16.09.21 - 21:48

    > Lieferando ist praktisch der einzig verbliebene Anbieter. Du kannst zwar
    > deinen eigenen Shop aufbauen aber da vermutlich 95% der Hungrigen nur bei
    > Lieferando nach einem Lieferdienst suchen, müsstest du sehr viel in Werbung
    > investieren und das, je nach Klientel (bspw. Studenten), fortlaufend, weil
    > die Fluktuation hoch ist.

    Die Restaurants einer Stadt könnten leicht eine Genossenschaft zur Lieferung gründen und Lieferando am ausgestreckten Arm verhungern lassen. Sie könnten leicht das Monopol an sich reißen. Sie müssten es nur tun. Klar, man müsste mit der Konkurrenz reden.

  6. Re: Muss das wirklich sein?

    Autor: nuclear 16.09.21 - 23:56

    Quatsch. Zumindest in Berlin gibt es deutlich mehr Unternehmen.
    Wir haben hier Lieferando, Wolt, Food Panda und uber eats. Dazu viele Unternehmen die eigene Fahrer haben.

    Das ist definitiv kein Monopol und viele Restaurants liefern mit mehreren Diensten aus.

  7. Re: Muss das wirklich sein?

    Autor: Nasenbaer 25.09.21 - 01:19

    nuclear schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Quatsch. Zumindest in Berlin gibt es deutlich mehr Unternehmen.
    > Wir haben hier Lieferando, Wolt, Food Panda und uber eats. Dazu viele
    > Unternehmen die eigene Fahrer haben.
    >
    > Das ist definitiv kein Monopol und viele Restaurants liefern mit mehreren
    > Diensten aus.

    Aber Berlin ist nicht der Bundesdurchschnitt. Auf die schnelle hab ich gefunden, dass der Lieferando-Mutterkonzern in 2018 98% Marktanteil hat. Vielleicht sind es jetzt nur 90+% aber trotzdem quasi ein Monopol.
    Quelle: https://www.google.com/amp/s/www.businessinsider.de/tech/deliveroo-verlaesst-deutschland-was-bedeutet-das-fuer-uns-kunden-lieferando-2019-8/%3famp

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