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90K für ein Handlangerjob?

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. 90K für ein Handlangerjob?

    Autor: JTR 18.01.22 - 09:00

    Für was brauche ich für so etwas ein ausgebildeten Informatiker? Selbst privat schreibt man sich oder lässt schreiben, so ein einfaches Skript.

  2. Re: 90K für ein Handlangerjob?

    Autor: Oktavian 18.01.22 - 09:02

    > Für was brauche ich für so etwas ein ausgebildeten Informatiker?

    Woraus schließt Du, er sei Informatiker?

  3. Re: 90K für ein Handlangerjob?

    Autor: Dino13 18.01.22 - 09:13

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Für was brauche ich für so etwas ein ausgebildeten Informatiker?
    >
    > Woraus schließt Du, er sei Informatiker?

    Aus der Tatsache das er für seine Arbeit ein Skript schreiben konnte welches seine Arbeit erledigt. Das machst du nicht als Newbie.

  4. Re: 90K für ein Handlangerjob?

    Autor: Test_The_Rest 18.01.22 - 09:16

    Ich bin kein Informatiker und erleichtere mir immer wiederkehrende Tätigkeiten, indem ich Skripte schreibe.

    Und jetzt?

  5. Re: 90K für ein Handlangerjob?

    Autor: Oktavian 18.01.22 - 09:20

    > Aus der Tatsache das er für seine Arbeit ein Skript schreiben konnte
    > welches seine Arbeit erledigt. Das machst du nicht als Newbie.

    Aber sicher macht man das, das tun da draußen in den Fachbereichen jeden Tag Leute. In quasi jeder Firma da draußen existieren teils tausende IDVen, in den Fachbereichen selbstgeschriebene Scripte und Anwendungen, die die Arbeit erleichtern und automatisieren.

    Ob diese Scripte nun in VBA oder Python geschrieben werden, ist kein Unterschied. Sich privat ein klein wenig mit einer Scriptsprache auseinandersetzen, nur so zum Spaß, und sich dann was zu basteln, das ist wirklich völlig normal in der ganz realen Arbeitswelt.

  6. Re: 90K für ein Handlangerjob?

    Autor: Conqi 18.01.22 - 09:26

    JTR schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für was brauche ich für so etwas ein ausgebildeten Informatiker?

    Weil für die meisten Leute "Hashsummen von Dateien nach der Übertragung in die Cloud abgleichen" enorm komplex und nach IT klingt. Zumal er am Anfang ja vermutlich auch generell erstmal die Einrichtung des ganzen Systems betreut/durchgeführt hat.

  7. Re: 90K für ein Handlangerjob?

    Autor: Oktavian 18.01.22 - 09:32

    > Zumal er am Anfang
    > ja vermutlich auch generell erstmal die Einrichtung des ganzen Systems
    > betreut/durchgeführt hat.

    Woraus schließt Du das? Da steht "das digitale Beweismittelverwaltungssystem in der Cloud zu pflegen und für die Integrität der Dokumente zu sorgen".

    > Weil für die meisten Leute "Hashsummen von Dateien nach der Übertragung in
    > die Cloud abgleichen" enorm komplex und nach IT klingt.

    Für mich ließt sich die Aufgabe eher so:
    - Wenn eine neue Datei (digitales Beweismittel) in einem Verzeichnis ankommt, erstelle einen Hash-Wert (gibt es ein Programm für)
    - Lade die Datei in das Cloud-Beweismittelsystem hoch
    - Lasse da auch den Hash-Wert berechnen
    - Vergleiche die Werte, damit sichergestellt ist, dass die Datei richtig abgelegt wurde.

    Und ja, das kann man automatisieren.

  8. Re: 90K für ein Handlangerjob?

    Autor: farmerjunge 18.01.22 - 09:37

    Wir haben hier auch so einen Kollegen, sein ganzer Job ist liegengebliebene Dateien herumzuschieben, Acknowledgefiles nochmals versenden.... etc...
    Wir haben fast seinen gesamten Arbeitsbereich automatisiert.

  9. Re: 90K für ein Handlangerjob?

    Autor: theFiend 18.01.22 - 09:44

    JTR schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Re: 90K für ein Handlangerjob?

    Wir reden hier von den USA, wo du halt ordentlich für Krankenversicherung und Rente blechst, und die Gehälter erstmal höher erscheinen.

    Ich find es eher erstaunlich das für so einen Job wirklich ein Mensch eingestellt wird. Aber sei dem guten Mann gegönnt...

  10. Re: 90K für ein Handlangerjob?

    Autor: john4344 18.01.22 - 09:58

    In den USA verdient man bei den großen Tech Unternehmen auf der untersten Stufe als Programmierer oft schon 150k-200k. Dann bist du mit Rücklagen, Steuern, Krankenversicherung und co. eher um die 100k, wovon meistens mindestens 20%-30% als Anteile o.ä. ausgeschüttet werden. Somit kommen wir auch gut in der Spanne 60k-80k an, die man als halbwegs guter Entwickler, DevOps Engineer etc. in Deutschland bekommen sollte.

  11. Re: 90K für ein Handlangerjob?

    Autor: .02 Cents 18.01.22 - 09:59

    Ich weiss nicht, wie du "Informatiker" definierst ...

    Wenn das auf die Definition "macht manchmal ein was mit Computers und dem Interweb" hinausläuft - dann ist er sicher Informatiker ...

    Eine formale "Informatik" Ausbildung ist weder notwendig, noch hinreichend, um irgendwelchen Programm Code zu "entwickeln". Insbesondere wenn es sich um eine Universitäre Ausbildung handelt, korreliert ein "Informatik" Abschluss meiner Erfahrung nach eher negativ mit den für einen guten Entwickler notwendigen Kompetenzen. Da ist der Informatik Abschluss vermutlich nicht ursächlich - die meisten Informatiker mit Uni Abschluss, die ich kenne, haben einfach kein Interesse an Entwickler Rollen ...

  12. Re: 90K für ein Handlangerjob?

    Autor: Conqi 18.01.22 - 10:02

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Woraus schließt Du das? Da steht "das digitale
    > Beweismittelverwaltungssystem in der Cloud zu pflegen und für die
    > Integrität der Dokumente zu sorgen".

    Im Post auf Reddit wird zumindest erwähnt, dass er in die Firma kam als das Cloud-System noch nicht in Betrieb war.
    "The law-firm was in the process of changing their evidence managing system to Cloud based and wanted me to to be the only person with admin access to the Cloud"

    > Für mich ließt sich die Aufgabe eher so:
    > - Wenn eine neue Datei (digitales Beweismittel) in einem Verzeichnis
    > ankommt, erstelle einen Hash-Wert (gibt es ein Programm für)
    > - Lade die Datei in das Cloud-Beweismittelsystem hoch
    > - Lasse da auch den Hash-Wert berechnen
    > - Vergleiche die Werte, damit sichergestellt ist, dass die Datei richtig
    > abgelegt wurde.
    >
    > Und ja, das kann man automatisieren.

    Ja, das ist die Aufgabe. Wenn man keine Ahnung hat, ist der Punkt "Hashwert berechnen" aber schon mal ein Punkt in den man sich erstmal einlesen muss, was ohne IT-Vorwissen langwierig ist. Zumal es hier ja um rechtliche Absicherung geht. Das heißt, man muss auch sichergehen, dass man das richtig verstanden hat und nicht einfach blind der Ausgabe eines Programms vertraut, das man auf Chip.de gefunden hat.

    Ich sage nicht, dass man das auch als Laie nicht könnte, aber ich kann verstehen, dass jemand denkt, das könnte ein Job für eine volle IT-Stelle sein. Es müssen schließlich viele Dateien verglichen werden und vielen kommt nicht in den Sinn, dass die Anzahl an Dateien den Aufwand kaum erhöht.

  13. Re: 90K für ein Handlangerjob?

    Autor: Michael H. 18.01.22 - 10:25

    john4344 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In den USA verdient man bei den großen Tech Unternehmen auf der untersten
    > Stufe als Programmierer oft schon 150k-200k. Dann bist du mit Rücklagen,
    > Steuern, Krankenversicherung und co. eher um die 100k, wovon meistens
    > mindestens 20%-30% als Anteile o.ä. ausgeschüttet werden. Somit kommen wir
    > auch gut in der Spanne 60k-80k an, die man als halbwegs guter Entwickler,
    > DevOps Engineer etc. in Deutschland bekommen sollte.

    Und je nach Region kann die Miete schon viel vom Gehalt schlucken.
    Ich hab jetzt leider nur Referenzwerte aus New Jersey von einer Freundin. Die zahlt für ein 1-Bedroom Apartment, also wirklich absolut nichts ausgefallenes, knappe 500$...
    Bei denen wird die Miete aber wöchentlich fällig.
    Heisst 2000$ vom Gehalt, also 24k pro Jahr, gehen alleine für die Miete Netto drauf wenn du in ner Einzimmerbruchbude wohnst. Die hat da als Lagerleitung in ihrer Firma Netto vor ein paar Jahren fast das doppelte von dem gemacht was ich Anfangs bekam. Ich bin Anfangs mit 1,7k Netto raus gegangen, während sie 3,2 auf die Hand bekam (800$/week). Bei ihr war nach Miete, Strom, Sprit, Internet etc pro Monat nicht mehr ganz so viel über. Als ich ihr erzählt hab, dass sie hier in Südbayern, wo es im vergleich eh schon recht teuer ist im Münchner Einzugsgebiet, für 2000¤ teils Luxuslofts oder gar kleinere Häuser (Doppelhaushälften kennen die ja nicht :D) zu mieten gibt, ist ihr erstmal die Kinnlade runtergefallen.
    Musste ihr nämlich erst erklären dass so ein 1-2 Zimmerwohnung hier anhand der Zimmer und nicht der Schlafzimmer berechnet werden und dann, dass die 800¤, was sie teuer fand, monatlich gelten für so eine Wohnung... worauf hin sie gemerkt hat, dass ich hier einen höheren Lebensstandard hab, da bei ihr bei dem Gehalt noch nicht mal die Krankenversicherung dabei ist. Mit der könnte Sie sich nämlich dann nix mehr zu essen leisten trotz des Gehalts.

    Daher wäre ich immer recht vorsichtig mit Angaben von US Gehältern. Jemand der dort 150k pro Jahr macht, hat vermutlich einen ähnlich hohen Lebensstandard (wenn überhaupt) wie jemand der hier gerade mal die Hälfte oder ein drittel verdient (je nach Region).
    Heisst bei den 90k gehen schon mal zwischen 20-25% im Schnitt für Gross income Tax und social security services weg... bleiben also noch 67,5k net income. Sind also knapp 5,6k pro Monat oder rund 1400$ die Woche. Wenn man also in LA wohnt wäre die Durchschnittsmiete für ein 1-Bedroom Apartment bei 2060$/Monat und in New York bei 3076$/Monat... und wir reden hier wie gesagt von 1-Bedroom Apartments... also nix für Familien... da bleibt nicht mehr viel über ehrlich gesagt, wenn man bedenkt, dass man für alles mögliche Extra zahlen muss.
    Sportverein Fußball biste schnell auch bei 2-300$ pro Monat dabei...

  14. Re: 90K für ein Handlangerjob?

    Autor: Lufegrt 18.01.22 - 10:57

    In 2000
    Heute nicht mehr. Heute lernst auf jeden zweiten Gymnasium Java und co mit Optimierungsproblemen umzugehen und co.




    Dino13 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oktavian schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > > Für was brauche ich für so etwas ein ausgebildeten Informatiker?
    > >
    > > Woraus schließt Du, er sei Informatiker?
    >
    > Aus der Tatsache das er für seine Arbeit ein Skript schreiben konnte
    > welches seine Arbeit erledigt. Das machst du nicht als Newbie.

  15. Re: 90K für ein Handlangerjob?

    Autor: Sharra 18.01.22 - 11:32

    Nein. 90k für einen Job, der für den Betrieb dieser Kanzlei essentiell wichtig ist, und sie evtl. Millionen kostet, wenn ihnen das Ding um die Ohren fliegt.

    Da zahlt man auch mal fürstliche Gehälter für eigentlich schwachsinnig anmutende Tätigkeiten. Nicht weil die Arbeit so anspruchsvoll, oder weil es so viel zu tun wäre. Sondern weil man jemanden da sitzen haben will, der a) kompetent genug ist das zu tun, und b) im Fall des Versagens den Kopf hinhalten kann.

    Die Kompetenz des Angestellten steht jetzt übrigens komplett ausser Frage. Er hat keine. Er hat nicht einmal kapiert, warum ER das machen soll, und nicht sein Script.

  16. Re: 90K für ein Handlangerjob?

    Autor: .02 Cents 18.01.22 - 11:35

    Da behauptet jemand auf Reddit ... nichts daran ist wirklich glaubhaft oder sollte in irgendeiner Form als "Wahrheit, ganze Wahrheit, nichts als die Wahrheit" akzeptiert werden. Einen Click Bait Artikel kann man daraus machen - wer aber solches Zeug als Tatsachen hinnimmt, ist kaum mehr als einen Schritt von irgendwelchen Aluminium Folien Hut Weltsichten entfernt ...

    Die Tätigkeit so wie beschrieben wird niemand für 90k USD im Jahr neu besetzen. Es gibt Konstellationen, bei denen jemand in sowas reinrutscht. Ich kenne Beispiele, bei denen Externe nach Projektende die "Betreuung" einer Applikation die sie (mit) entwickelt haben, für 10 Jahre und mehr übernommen haben, und das für den gleichen externen Stundensatz, wie während des Projekts. Keine Weiterentwicklung, nicht einmal einen Hotfix, ausser im Rahmen von OS / DB Patches / Upgrades o.ä. Das ganze lief über irgendeine allgemeine Betriebs-Kostenstelle, deren Verantwortlicher keine Ahnung hatte, wofür da wirklich bezahlt wird. Das wurde einfach verlängert, so lange das niemand angeschaut hat.

    Und wenn man mal ehrlich ist ... man hat in jedem grösseren Projekt mit einem Anteil Leuten zu tun, die sich sicher nicht bemühen, als Leistungsträger herauszustechen ... die Übergänge sind fliessend.

  17. Re: 90K für ein Handlangerjob?

    Autor: werauchimmer 18.01.22 - 11:54

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein. 90k für einen Job, der für den Betrieb dieser Kanzlei essentiell
    > wichtig ist, und sie evtl. Millionen kostet, wenn ihnen das Ding um die
    > Ohren fliegt.

    Hast wohl den originalen Post nicht gelesen?
    Die Firma kam nicht hinterher mit der Workload und hat deswegen jemanden eingestellt. Es ist die Rede von tausenden Objekten täglich.

    > Da zahlt man auch mal fürstliche Gehälter für eigentlich schwachsinnig
    > anmutende Tätigkeiten. Nicht weil die Arbeit so anspruchsvoll, oder weil es
    > so viel zu tun wäre. Sondern weil man jemanden da sitzen haben will, der a)
    > kompetent genug ist das zu tun, und b) im Fall des Versagens den Kopf
    > hinhalten kann.

    lül, 90k USD sind doch kein fürstliches Gehalt.

    > Die Kompetenz des Angestellten steht jetzt übrigens komplett ausser Frage.
    > Er hat keine. Er hat nicht einmal kapiert, warum ER das machen soll, und
    > nicht sein Script.

    Stimmt, warum sollte man etwas zu 100% korrekt von einer Maschine machen lassen, wenn man doch seine persönliche Note "menschliches Versagen" reinwürzen könnte.

  18. Re: 90K für ein Handlangerjob?

    Autor: ilovekuchen 18.01.22 - 12:21

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein. 90k für einen Job, der für den Betrieb dieser Kanzlei essentiell
    > wichtig ist, und sie evtl. Millionen kostet, wenn ihnen das Ding um die
    > Ohren fliegt.
    >
    > Da zahlt man auch mal fürstliche Gehälter für eigentlich schwachsinnig
    > anmutende Tätigkeiten. Nicht weil die Arbeit so anspruchsvoll, oder weil es
    > so viel zu tun wäre. Sondern weil man jemanden da sitzen haben will, der a)
    > kompetent genug ist das zu tun, und b) im Fall des Versagens den Kopf
    > hinhalten kann.
    >
    > Die Kompetenz des Angestellten steht jetzt übrigens komplett ausser Frage.
    > Er hat keine. Er hat nicht einmal kapiert, warum ER das machen soll, und
    > nicht sein Script.

    Snoop Dog zahlt 60k für seine Bluntroller. Dazu natürlich Kost und Logie.

  19. Re: 90K für ein Handlangerjob?

    Autor: crash 18.01.22 - 12:30

    Vermutlich Ami-Land, wo sowas ein normales Gehalt ist, weil man alles selbstversichern muss.

    Ich kenne ich einige Leute die sich, aus der Not heraus, Skripte programmiert haben. Man kann mit ein bisschen was im Kopf und viel googlen einiges hinbekommen. Solche Leute habe ich dann schon zum Fachinformatiker Anwendungensentwicklung ausgebildet. Wer nämlich unterfordert von einfachen Tätigkeiten ist und es deswegen automatisiert, ist der perfekte Programmierer.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.01.22 12:33 durch crash.

  20. Re: 90K für ein Handlangerjob?

    Autor: Dakkaron 18.01.22 - 12:59

    JTR schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für was brauche ich für so etwas ein ausgebildeten Informatiker? Selbst
    > privat schreibt man sich oder lässt schreiben, so ein einfaches Skript.

    Ich bin Informatiker, Senior Software-Entwickler. Mein erster Job nach der Uni hat so ähnlich begonnen. Ich war bei einer Firma, die primär chinesische Geräte gekauft, rebranded und als "Made in Austria" weiterverkauft hat (ist scheinbar legal, wenn zumindest die Hälfte der Wertsteigerung im Land passiert ist. Und wir haben die Geräte unter unserem Label einfach für mehr als das Doppelte weiterverkauft.).

    Dabei war es so, dass sie bislang bei jedem verkauften Gerät händisch die Dateien mit den Logos ersetzt haben, und händisch durch die Python-Sources der vorinstallierten Software gegangen sind, und dort Firmen- und Produktnamen ersetzt haben.

    Dafür haben sie mich eingestellt, um das zu machen. Das hab ich ein mal gemacht, und es dann durch ein Skript automatisiert. An der Stelle hätte ich sicher eine ganze Weile so tun können, als würde ich es händisch machen (wie der Kerl, um den es in dem Artikel geht). Hab ich natürlich nicht, sondern ich hab das Script hergezeigt und stattdessen begonnen, eigene Software für die Geräte zu schreiben, die deutlich besser war, als was der OEM da drauf geklatscht hat.

    Und im Endeffekt ist daraus eine Softwareabteilung mit sieben Leuten geworden, die ich geleitet hab.

    Später hab ich das Script dann noch soweit umgearbeitet, dass man nur mehr das Gerät an eine Flashing-Station (ein Pi mit meiner Software) anstecken hat müssen, und die Station hat das Updaten auf die neueste Version von unserer Software übernommen. Damit ist das Geräte vorbereiten komplett aus der IT-Abteilung rausgelöst worden, und das hat dann jemand ohne IT-Vorausbildung übernommen.

    Aber ja, ich halte den Artikel durchaus für realistisch.

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