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Herr Hastings verdeutlicht ein Problem

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  1. Herr Hastings verdeutlicht ein Problem

    Autor: bl 08.09.20 - 10:19

    Herr Hastings wird bald 60. Er kommt aus einer Generation, die ohne Internet, ja ohne Computer und Smartphones aufgewachsen ist. An sich ist das nichts schlechtes. Ich erinnere mich gerne daran, wie ich selber noch im Wald "rumgeräubert" bin. Allerdings zweifle ich an seinem Verständnis für die jüngeren Generationen, die die ganze Technik teils von klein auf aufgesogen haben. Klar gibt es Situationen, in welchen die Technik eine tatsächliche Gesprächsrunde noch nicht ersetzen kann. Aber diese Situationen werden immer seltener und die Technik besser. Ob mir jetzt ein Kollege am Tisch gegenübersitzt, oder dessen Hologramm, ist mir schnuppe. Lang wird es nicht mehr dauern, bis wir so weit sind. Die kurze Frage zwischendurch geht auch per Telefon oder Messenger/Videochat, dafür muss ich nicht im Büro sein. Und ganz besonders schätze ich am homeoffice, dass nicht ständig jemand wegen Nichtigkeiten zur Tür reinplatzt, keine kläffenden und den Teppich vollkackenden Hunde von Chef und Chef-Mama meine Konzentration stören, ich verschwende nicht mehr täglich wertvolle Lebenszeit (und Sprit) im Stau, etc., etc., etc.

  2. Re: Herr Hastings verdeutlicht ein Problem

    Autor: AllDayPiano 08.09.20 - 10:23

    Es gibt Untersuchungen, die klar zeigen, dass Videokonferenzen dann deutlich besser funktionieren, wenn sich die Konferenzteilnehmer zuvor persönlich kennengelernt haben. Dadurch hat man ein ganz anderes Gefühl dafür, wie Dinge vom anderen gemeint sind. Hier kommt es ohne vorangegangenes Treffen häufiger zu Diskrepanzen, die eigentlich so gar nicht auftreten müssten.

    Insgesamt stimme ich Dir aber zu. Wenn ich an mein tägliches Arbeitsleben denke, so kann man gar nicht schnell genug zur "Normalität" zurückkehren. Homeoffice nein danke.

    Ich verstehe die Ansicht der Arbeitgeber durchaus, aber ich denke, man muss den Wandel der Zeit akzeptieren, bevor man sich als AG so unattraktiv gemacht hat, dass die guten Mitarbeiter in Schaaren wegrennen.

    Homeoffice ist nicht das goldene Ei. Es ist aber auch nicht die Büchse der Pandora. Die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte.

    Ich entschuldige mich schon jetzt dafür: Falls ein Beitrag beim falschen Adressat landet, oder gar beim ganz falschen Thema landet, dann liegt es

    AN DER VERDAMMTEN SPRINGEREI VON GOLEM.DE!

  3. Re: Herr Hastings verdeutlicht ein Problem

    Autor: bl 08.09.20 - 10:30

    Ja, es ist von Vorteil die Leute auch persönlich zu kennen, dazu reichen aber auch 1-2 Tage pro Woche im Büro. Allerdings muss ich dazu anmerken, dass ich den größten Teil der Leute mit denen ich täglich Kontakt hatte/habe, auch bei Präsenz im Büro niemals persönlich traf/treffen werde, weil alles per Telefon/Fernwartung abgewickelt wird. Da hat der Videochat wieder den Vorteil, dass ich endlich mal die Gesichter sehe. Und das kann ich auch von zu Hause aus machen.

  4. Eher nicht

    Autor: Bouncy 08.09.20 - 10:48

    Herr Hastings' Problem ist also, dass er 60 wird und die aktuelle Situation kritisiert, während deine Lösung dafür eine Konferenz mit einem Hologram ist, was womöglich irgendwann in ferner Zukunft möglich sein wird. Aktuell ist die Technik also nicht ausreichend, wird aber immer besser, wie du weitsichtig feststellst. Und deshalb hat - ausgerechnet einer der IT-Visionäre unserer Zeit - ein mangelndes Verständnis für die jüngeren Techniknutzer?

    Das ist eine unglaublich haarsträubende und absurde Argumentationskette, die seine Argumente und Befürchtungen nicht im Geringsten entkräftet...

  5. Re: Herr Hastings verdeutlicht ein Problem

    Autor: violator 08.09.20 - 10:49

    Ihm gehts aber halt um große/wichtige Gespräche, nicht den üblichen Kleinkram, der auf der Arbeit anfällt. Und gerade Geschäftsgespräche würde eigentlich jeder lieber persönlich machen als über nen Videochat, bei dem sich der Gegenüber zwischendurch dauernd anhört, als würde er unter Wasser in nen Eimer reden oder Standbild hat.

  6. Re: Eher nicht

    Autor: Insomnia88 08.09.20 - 10:58

    Bouncy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Herr Hastings' Problem ist also, dass er 60 wird und die aktuelle Situation
    > kritisiert, während deine Lösung dafür eine Konferenz mit einem Hologram
    > ist, was womöglich irgendwann in ferner Zukunft möglich sein wird. Aktuell
    > ist die Technik also nicht ausreichend, wird aber immer besser, wie du
    > weitsichtig feststellst. Und deshalb hat - ausgerechnet einer der
    > IT-Visionäre unserer Zeit - ein mangelndes Verständnis für die jüngeren
    > Techniknutzer?
    >
    > Das ist eine unglaublich haarsträubende und absurde Argumentationskette,
    > die seine Argumente und Befürchtungen nicht im Geringsten entkräftet...

    Welche Argumente? Da waren keine. Herr Hastings sowie @bl haben nur ihre Meinung wiedergegeben.

  7. Re: Herr Hastings verdeutlicht ein Problem

    Autor: scrumdideldu 08.09.20 - 11:06

    Die Realität ist in Firmen häufig dass dann zwar 2-3 Leute zusammen in einem Raum sitzen, aber zugeschaltet sind nochmal 3-4 andere die irgendwo verstreut auf der Welt sitzen mit denen man genau das gleiche Problem hat.

    Zudem bedeutet Homeoffice ja nicht das Verbot von Präsenzmeetings!

    Schon vor über 20 Jahren hatte ich Homeoffice (damals sogar noch ohne Internetanbindung an die Firma)! Quellcode auf verschlüsseltem Laptop, zu Hause entwickelt und beim nächsten mal in der Firma dann das VCS synchronisiert. Auch damals gab es 1-2x in der Woche Videokonferenzen mit den USA. An den Tagen ging man eben in die Firma.

  8. Re: Eher nicht

    Autor: demon driver 08.09.20 - 11:10

    Bouncy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Herr Hastings' Problem ist also, dass er 60 wird und die aktuelle Situation
    > kritisiert, während deine Lösung dafür eine Konferenz mit einem Hologram
    > ist, was womöglich irgendwann in ferner Zukunft möglich sein wird. Aktuell
    > ist die Technik also nicht ausreichend, wird aber immer besser, wie du
    > weitsichtig feststellst. Und deshalb hat - ausgerechnet einer der
    > IT-Visionäre unserer Zeit - ein mangelndes Verständnis für die jüngeren
    > Techniknutzer?
    >
    > Das ist eine unglaublich haarsträubende und absurde Argumentationskette,
    > die seine Argumente und Befürchtungen nicht im Geringsten entkräftet...

    Da ist was dran, aber andererseits – was ist an Netflix und seinem Chef "visionär" und inwiefern würde der kommerzielle Erfolg eines quasimonopolistischen Videoverkäufers, der bloß übers Internet streamt, was vorher über Funk ausgestrahlt und auf Datenträgern verkauft und verliehen wurde, irgendwas daüber aussagen, inwieweit der jüngere Menschen versteht, abseits davon, was sie sich übers Streaming anschauen?

  9. Re: Herr Hastings verdeutlicht ein Problem

    Autor: demon driver 08.09.20 - 11:13

    bl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Herr Hastings wird bald 60. Er kommt aus einer Generation, die ohne
    > Internet, ja ohne Computer und Smartphones aufgewachsen ist [...]

    Das glaube ich nicht, dass das das Problem ist. In meinem Umfeld arbeiten einige Über-Sechzigjährige, die alle kein Problem mit Homeoffice haben. Das Problem des Herrn Hastings ist, dass er seinen Laden, wie soviele Chefs, nur aus Chefsicht sieht.

  10. Re: Herr Hastings verdeutlicht ein Problem

    Autor: quineloe 08.09.20 - 11:22

    Du verdeutlichst ein Problem: Du hast selber noch nicht kapiert, wie alt du bist. Erinnert mich an eine Folge Mostly Walking, wo einer der Kommentatoren verächtlich meinte, der Polizist, der schon ein Smartphonespiel "seit er 16 war" gespielt hat, sei viel zu jung um schon Polizist zu sein. Woraufhin der andere Kommentator meinte, wir seien schon so alt, dass wir uns das gar nicht vorstellen können, aber es gibt heute Polizisten, die hatten in der high school iphones.

    Ja klar, als du selber mit den Computern großgeworden bist, waren weißhaarige fast-60 jährige von dem Zeug völlig überfordert und daran komplett desinteressiert. Die waren aber auch in Stalingrad und Nordafrika. Die heutige Generation der weißhaarigen fast-60jährigen sind aber ganz andere Leute. Die sind vielleicht nicht mit Smartphone großgeworden, aber die waren damals, als die ersten Internetdinge live gingen, erst Ende 20. Wer da von Anfang an dabei war, der weiß garantiert mehr als so mancher Millenial heute. Nur dass er noch eine gesunde Skepsis dem Zeug gegenüber hat, während Millenials jeden Scheiß mitmachen, der genug aktuelle Buzzwords checken kann.

    Verifizierter Top 500 Poster!

  11. Re: Eher nicht

    Autor: Bouncy 08.09.20 - 11:46

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da ist was dran, aber andererseits – was ist an Netflix und seinem
    > Chef "visionär" und inwiefern würde der kommerzielle Erfolg eines
    > quasimonopolistischen Videoverkäufers, der bloß übers Internet streamt, was
    > vorher über Funk ausgestrahlt und auf Datenträgern verkauft und verliehen
    > wurde, irgendwas daüber aussagen, inwieweit der jüngere Menschen versteht,
    > abseits davon, was sie sich übers Streaming anschauen?
    Er hat - wie die anderen der IT-Größen - schlicht den Markt erkannt, weil er das Verhalten der Zielgruppe richtig interpretiert hat. Sie wollten a) weder Funk noch Datenträger und b) waren sie mit dem Inhalt unzufrieden. Zwei Probleme der jungen Konsumenten, die nichts mehr konsumieren wollten. Im richtigen Moment verstanden, Geld in die Hand genommen und Problem gelöst.
    Ich würde jeden als IT-Visionär bezeichnen, der - wie klassische Erfinder - ein strukturelles Problem erkennt, analysiert und projezieren kann, wie eine langfristige Lösung aussehen muss...

  12. Re: Eher nicht

    Autor: mke2fs 08.09.20 - 12:31

    Naja mal davon abgesehen das natürlich das Alter einen Person oder andere Merkmale maximal zur Beurteilung größerer Gruppen mit diesen Merkmalen taugen (man kann Tendenzen an Merkmalen einer statistischen Gruppe festmachen) und nicht um ein Individuum dieser Gruppe zu beschreiben waren tatsächlich im Artikel außer Meinung keine Fakten.

    Praktisch kann man mit dem Artikel und der Aussage des Herrn gar nichts anfangen, weder kann man ihr widersprechen, da keine Begründung vorhanden ist, noch beipflichten, noch kann man was lernen/den eigenen Standpunkt erweitern.
    Im Prinzip sind Artikel und Aussage Zeitverschwendung.

  13. Re: Eher nicht

    Autor: demon driver 08.09.20 - 12:40

    Bouncy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > demon driver schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Da ist was dran, aber andererseits – was ist an Netflix und seinem
    > > Chef "visionär" und inwiefern würde der kommerzielle Erfolg eines
    > > quasimonopolistischen Videoverkäufers, der bloß übers Internet streamt, was
    > > vorher über Funk ausgestrahlt und auf Datenträgern verkauft und verliehen
    > > wurde, irgendwas daüber aussagen, inwieweit der jüngere Menschen versteht,
    > > abseits davon, was sie sich übers Streaming anschauen?

    > Er hat - wie die anderen der IT-Größen - schlicht den Markt erkannt, weil
    > er das Verhalten der Zielgruppe richtig interpretiert hat. Sie wollten a)
    > weder Funk noch Datenträger und b) waren sie mit dem Inhalt unzufrieden.
    > Zwei Probleme der jungen Konsumenten, die nichts mehr konsumieren wollten.
    > Im richtigen Moment verstanden, Geld in die Hand genommen und Problem
    > gelöst.
    > Ich würde jeden als IT-Visionär bezeichnen, der - wie klassische Erfinder -
    > ein strukturelles Problem erkennt, analysiert und projezieren kann, wie
    > eine langfristige Lösung aussehen muss...

    Ich denke eher, dass er nur zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort war und die richtige Idee hatte und vor allem halt auch genug Geld, und der Rest kam von selbst. Auch erfinden musste er dafür nichts, die Basistechnologie war längst vorhanden, er musste die sich nur mit entsprechenden finanziellen Mitteln in der benötigten Größenordnung zunutze machen. Die Schöpfungshöhe bei bedeutenden Erfindungen, nehmen wir mal den Verbrennungsmotor, ist da doch gerne mal um zahlreiche Größenordnungen höher...

    Vor allem aber befähigt solches Geschick, den Markt zu erkennen, noch niemanden dazu, die Arbeit in seinem Unternehmen vernünftig zu organisieren – was anhand der diskutierten Äußerung des Herrn Hastings auch offensichtlich wird...

  14. Re: Herr Hastings verdeutlicht ein Problem

    Autor: derKlaus 08.09.20 - 14:03

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das glaube ich nicht, dass das das Problem ist. In meinem Umfeld arbeiten
    > einige Über-Sechzigjährige, die alle kein Problem mit Homeoffice haben. Das
    > Problem des Herrn Hastings ist, dass er seinen Laden, wie soviele Chefs,
    > nur aus Chefsicht sieht.

    Interessanter Punkt. Ich bin seit 18 Monaten bei einem IT-Dienstleister in einer ziemlich angestaubten Branche tätig, da war Home Office vor Corona nur sehr schwer zu erkämpfen (bzw. vom Nasenfaktor abhängig). In der Hinsicht war Corona das beste, was deren Belegschaften passieren konnte, da es zeigt, dass Home Office trotzdem funktioniert. Das ist in vergleichsweise vielen Branchen die Erkenntnis gewesen (und hinsichtlich Mietkosten für Büroflächen auch für Unternehmen attraktiv).
    Bei meinem AG war das tatsächlich kein Problem, die 4+1 Tage Regelung ist für jeden Mitarbeiter nach der Probezeit möglich.

  15. Re: Herr Hastings verdeutlicht ein Problem

    Autor: Trockenobst 08.09.20 - 14:40

    bl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Klar gibt es Situationen, in welchen die Technik eine
    > tatsächliche Gesprächsrunde noch nicht ersetzen kann. Aber diese
    > Situationen werden immer seltener und die Technik besser

    Ich möchte darauf hinweisen, das der Herr nach einem erfolgreichen Meeting dir Millionen überweisen könnte, damit du Filme/Serien drehen kannst. Ich würde das in diesem Falle auch nicht per Webcam machen wollen. Ich würde schon wissen wollen wie die Person tickt.

    Im Originalartikel spricht er von 1 Tag Home Office die Woche als eine gute Lösung. Er ist also nicht ganz dagegen.

  16. Re: Herr Hastings verdeutlicht ein Problem

    Autor: Trockenobst 08.09.20 - 14:49

    derKlaus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei meinem AG war das tatsächlich kein Problem, die 4+1 Tage Regelung ist
    > für jeden Mitarbeiter nach der Probezeit möglich.

    Ich lese ja ständig Businesszeitschriften, da ist der Typ der seit 5 Jahren jede zweite Woche(!) von Frankfurt nach Shanghai zur Dependance fliegt, ""plötzlich"" verwundert das dies alles sehr gut mit Skype funktioniert.

    Der hat in fünf Jahren nicht einmal versucht auf das Icon auf dem Desktop zu klicken um zu sehen ob er sich 2x12h Flug sparen kann? Ich krieg so eine Art von "Haben wir schon immer so gemacht" Mentalität einfach nicht runter. Ausprobieren, Testen, Prüfen, das scheint alles in vielen Firmen nicht der Alltag zu sein.

  17. Re: Herr Hastings verdeutlicht ein Problem

    Autor: Peter Brülls 08.09.20 - 15:23

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ja klar, als du selber mit den Computern großgeworden bist, waren
    > weißhaarige fast-60 jährige von dem Zeug völlig überfordert und daran
    > komplett desinteressiert. Die waren aber auch in Stalingrad und Nordafrika.
    > Die heutige Generation der weißhaarigen fast-60jährigen sind aber ganz
    > andere Leute. Die sind vielleicht nicht mit Smartphone großgeworden, aber
    > die waren damals, als die ersten Internetdinge live gingen, erst Ende 20.

    Eben. Bald Mitte 50 hier. Die Anzahl der 20jährigen, die glauben sie seien als „Digital Natives“ besonders qualifiziert für IT Dinge is too damn high.

  18. Re: Herr Hastings verdeutlicht ein Problem

    Autor: unbuntu 08.09.20 - 16:58

    Das kommt halt durch die Umstände. Früher musste man Ahnung haben, damit was funktioniert und sich reinarbeiten. Heute ist alles klickibunti und einfach und sobald aber mal ein Problem auftaucht stehen die Leute da und wissen nicht weiter.

    Jugendliche Praktikantin letztens, hat am Rechner Bluetooth ausgeschaltet und wollte das dann wieder einschalten, weil ein BT-Gerät irgendwie nicht funktionierte. Und hat sich dann gefragt, wie sie das wieder einschalten kann. Mit einer BT-Maus und BT-Tastatur, die irgendwie nicht mehr reagiert haben... ;)

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  19. Re: Herr Hastings verdeutlicht ein Problem

    Autor: berritorre 08.09.20 - 17:10

    Eben, in kleinen Unternehmen mag es noch einen täglichen Kontakt mit allen geben. Aber sobald das Unternehmen grösser ist, passiert viel sowieso über Email/Telefon/Videokonferenz, selbst wenn man vielleicht sogar im gleichen Gebäude sitzt.

    Ich möchte den persönlichen Kontakt auch nicht komplett missen, aber muss nicht den ganzen Tag miteinander "kommunizieren". Hin und wieder würde es auch gut tun, wenn die Leute mal auf die Arbeit konzentrieren können. Kommt natürlich auch immer auf den Job an, den man hat.

  20. Re: Herr Hastings verdeutlicht ein Problem

    Autor: berritorre 08.09.20 - 17:17

    Da geht es auch noch um ganz andere Punkte:
    - Prestige: Wer 2x im Monat nach China fliegen darf muss wichtig sein.
    - Meilen: Du glaubst nicht, wie geil manche Menschen auf das Meilensammeln sind und wie wichtig so ein vielfliegerstatus manchen Leuten ist.
    - Man ist mal raus aus dem Büro, ohne dass die Leute denken man tut nix.
    - Misstrauen im allgemeinen
    - Einmal ausprobiert, hat nicht perfekt geklappt, wird sofort eingestampft.

    Das sind alles so Punkte, die dafür sorgen, dass alte Zöpfe selten abgeschnitten werden. Mittlerweile kann man aber nicht mehr so einfach argumentieren, weil die Krise halt gezeigt hat, dass das eigentlich alles ganz gut auch ohne die Rumfliegerei funktioniert. Vorher hat man sich entweder nicht getraut dem Ganzen mal WIRKLICH eine Chance zu geben, oder die Leute haben halt aktiv dagegen gearbeitet um ihre "Privilegien" nicht zu verlieren.

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