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Ich sehe nur Nachteile in der Erwerbsarbeit

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  1. Ich sehe nur Nachteile in der Erwerbsarbeit

    Autor: demon driver 08.09.20 - 10:03

    Egal ob im Büro oder im Homeoffice.

  2. Re: Ich sehe nur Nachteile in der Erwerbsarbeit

    Autor: yumiko 08.09.20 - 10:03

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Egal ob im Büro oder im Homeoffice.
    Es gibt Geld?

  3. Re: Ich sehe nur Nachteile in der Erwerbsarbeit

    Autor: demon driver 08.09.20 - 10:55

    yumiko schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > demon driver schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Egal ob im Büro oder im Homeoffice.
    > Es gibt Geld?

    Das bisschen Schmerzensgeld für die Fremdbestimmtheit des größten Teils meiner wachen Lebenszeit kannn ich nicht als Vorteil sehen. Zumal das Konzept Geld ja mit zum Grundproblem gehört, und der Umstand, überhaupt welches zu brauchen.

  4. Re: Ich sehe nur Nachteile in der Erwerbsarbeit

    Autor: yumiko 08.09.20 - 11:52

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das bisschen Schmerzensgeld für die Fremdbestimmtheit des größten Teils
    > meiner wachen Lebenszeit kannn ich nicht als Vorteil sehen. Zumal das
    > Konzept Geld ja mit zum Grundproblem gehört, und der Umstand, überhaupt
    > welches zu brauchen.
    Das Konzept Geld nicht - das ist eigentlich als abstrakter Transferwert für Waren und Dienstleistungen definiert, welches man gerade durch eben diese Waren und Dienstleistungen (Erwerbsarbeit) erhält. Also praktische eine Metrik ^^
    Probleme fingen erst an, als man das gleiche Geld unabhängig von Waren und Dienstleistungen nutzte.
    Ich bin mir da nicht so sicher, wie Sie ihr Endgerät und die Netzverbingung für den Post prokurieren, so ganz ohne "Schmerzensgeld".

  5. Re: Ich sehe nur Nachteile in der Erwerbsarbeit

    Autor: demon driver 08.09.20 - 12:29

    yumiko schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > demon driver schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das bisschen Schmerzensgeld für die Fremdbestimmtheit des größten Teils
    > > meiner wachen Lebenszeit kannn ich nicht als Vorteil sehen. Zumal das
    > > Konzept Geld ja mit zum Grundproblem gehört, und der Umstand, überhaupt
    > > welches zu brauchen.
    > Das Konzept Geld nicht - das ist eigentlich als abstrakter Transferwert für
    > Waren und Dienstleistungen definiert, welches man gerade durch eben diese
    > Waren und Dienstleistungen (Erwerbsarbeit) erhält. Also praktische eine
    > Metrik ^^
    > Probleme fingen erst an, als man das gleiche Geld unabhängig von Waren und
    > Dienstleistungen nutzte.

    Ganz so einfach ist es nicht... Damit Geld im bestehenden Wirtschaftssystem als Tauschäquivalent überhaupt einen reellen Wert erhält, ist seine Verwendung "unabhängig von Waren und Dienstleistungen", wie etwa als Kredite und Investitionen, zwingend vonnöten. Erst damit funktioniert die Wirtschaft und die Industrie, und erst durch die Zuverlässigkeit, mit der in die Wirtschaft, in die Industrie eines Währungsraums investiertes Geld als mehr Geld zurückkommt, erhält die Währung auch für den einzelnen Verbraucher Wert und Kaufkraft...

    Und dass man "Waren und Dienstleistungen" erst im Austausch gegen "Erwerbsarbeit" bekommt, schon das ist ja bereits ein Teil des Grundproblems. Dadurch wird der Wert eines Menschen, und was ihm an Wohlstand zusteht, nach seinem Potenzial dafür bemessen, zur Profitmaximierung von Unternehmen beizutragen. Das Prinzip ist weder gesamtgesellschaftlich oder gar global vernünftig, noch ist es individuell gerecht.

    > Ich bin mir da nicht so sicher, wie Sie ihr Endgerät und die Netzverbingung
    > für den Post prokurieren, so ganz ohne "Schmerzensgeld".

    Es sind vermutlich nahezu unendlich viele Formen der Güterproduktion und -verteilung denkbar, die ganz ohne Geld auskämen...

  6. Re: Ich sehe nur Nachteile in der Erwerbsarbeit

    Autor: narfomat 08.09.20 - 13:00

    welche gueter dann? solche die du dann waehrend unnoetiger lebenszeitverschwendung durch freiwilliges arbeiten ohne zwang (nicht!) produzierst?

  7. Re: Ich sehe nur Nachteile in der Erwerbsarbeit

    Autor: demon driver 08.09.20 - 13:07

    narfomat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > welche gueter dann?

    Alles, was man so braucht.

    > solche die du dann waehrend unnoetiger
    > lebenszeitverschwendung durch freiwilliges arbeiten ohne zwang (nicht!)
    > produzierst?

    Den Teilsatz schaffe ich leider nicht zu parsen.

  8. Re: Ich sehe nur Nachteile in der Erwerbsarbeit

    Autor: Anonymer Hash 08.09.20 - 13:55

    > Es sind vermutlich nahezu unendlich viele Formen der Güterproduktion und
    > -verteilung denkbar, die ganz ohne Geld auskämen...

    Da bin ich sicher. Hast Du auch ein paar Vorschläge?

  9. Re: Ich sehe nur Nachteile in der Erwerbsarbeit

    Autor: demon driver 08.09.20 - 19:20

    Anonymer Hash schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Es sind vermutlich nahezu unendlich viele Formen der Güterproduktion und
    > > -verteilung denkbar, die ganz ohne Geld auskämen...
    >
    > Da bin ich sicher. Hast Du auch ein paar Vorschläge?

    Och, es gibt da auch schon einige Vorschläge – zu den neuesten und spannendsten gehören vielleicht die, die auf dem Konzept der 'peer production' aufbauen, sprich versuchen, das Open-Source-Konzept auf die materielle Güterproduktion zu übertragen.

  10. Re: Ich sehe nur Nachteile in der Erwerbsarbeit

    Autor: Thunderbird1400 08.09.20 - 20:48

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das bisschen Schmerzensgeld für die Fremdbestimmtheit des größten Teils
    > meiner wachen Lebenszeit kannn ich nicht als Vorteil sehen. Zumal das
    > Konzept Geld ja mit zum Grundproblem gehört, und der Umstand, überhaupt
    > welches zu brauchen.

    Arbeiten heißt für dich also fremdbestimmt zu sein? Du könntest ja was machen, was dich erfüllt und wo du selbst bestimmst, was du machst. Wo du nicht für einen bösen gewinnorientierten Konzern arbeitest, sondern nur für dich. Und wenn dir das immer noch zu fremdbestimmt ist, weil du da von Kunden abhängig bist, könntest du sogar nach Canada, Alaska, Kasachstan oder sonstwohin in eine Hütte im Wald ziehen und dir deine Nahrung selbst fischen/ jagen/ anbauen und Holz hacken für ein bisschen Wärme. Also wo ist das Problem? Oder ist dir das auch noch zu fremdbestimmt, weil du da abhängig bist von der Natur, du für deine Nahrung und Wärme hart arbeiten musst und nicht einfach alles kostenlos vom Himmel fällt?
    Da du immer noch hier bist, scheint das wohlige, kapitalistische Wohlstandssystem dir ja doch ziemlich gut zu gefallen und die Fremdbestimmtheit das kleinere Übel zu sein.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.09.20 20:59 durch Thunderbird1400.

  11. Re: Ich sehe nur Nachteile in der Erwerbsarbeit

    Autor: budweiser 08.09.20 - 21:21

    Watt? Vielleicht nen Job suchen der Spaß macht?

    Woher nimmst du denn das Geld für deinen Lebensunterhalt?

  12. Re: Ich sehe nur Nachteile in der Erwerbsarbeit

    Autor: Bluejanis 09.09.20 - 07:57

    Mein Parser: Wenn die Erwerbsarbeit wegfällt (weniger wird), wird auch die Produktion der Güter weniger. Wieso sollte man weiter Güter produzieren. Ist eine Art Zwang hierfür nötig?

  13. Re: Ich sehe nur Nachteile in der Erwerbsarbeit

    Autor: aLpenbog 09.09.20 - 08:00

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das bisschen Schmerzensgeld für die Fremdbestimmtheit des größten Teils
    > meiner wachen Lebenszeit kann ich nicht als Vorteil sehen. Zumal das
    > Konzept Geld ja mit zum Grundproblem gehört, und der Umstand, überhaupt
    > welches zu brauchen.

    Sehe ich genauso, wobei es für viele eben nicht anders geht. Klar je nach Bereich, Branche, Fähigkeiten, Charakter und Stärken kann man sich auch selbstständig machen. Für die meisten bleibt es aber bei der Lohnarbeit.

    Und einen Bereich suchen, der Spaß macht, heißt nicht, dass er einen im beruflichen Umfeld Spaß macht. Ich interessiere mich z.B. sehr für die Softwareentwicklung. Im beruflichen Umfeld mit Budgets, Deadlines, Entscheidungen ala haben wir immer schon so gemacht und vielen weiteren Faktoren, rutscht der Spaß aber ganz, ganz, ganz weit nach hinten. Mal davon ab, dass eben trotzdem die Zeit fehlt (was Homeoffice durchaus verbessern würde). Der Tag ist eben so gut wie gelaufen, wenn da noch Arbeitsweg, Pause, Einkauf, Futter machen, etwas Haushalt usw. zu kommt und man am Wochenende noch irgendwo Pakete abholt, eine Lieferung oder einen Handwerker empfängt oder selbst was an der Wohnung macht, dann bleibt nicht mehr viel vom Leben.

    Seine Lebenszeit für ein paar Euro verscherbeln zu müssen ist immer ein schlechter Deal. Die Verteilung des Geldes kommt eben oben drauf, der Arbeiter wird schon gut ausgeblutet. Ist ja nicht so als möchte man ein Ferrari, eine Yacht oder goldene Wasserhähne. Aber selbst relativ normale Vorstellungen, die man nicht als Luxus betiteln würde oder Reichen zuordnen würde, ala Familie, mit der ggf. einmal alle 1-2 Jahre in den Urlaub, während der Lebenszeit ein kleines Eigenheim abzahlen und dann im Rentenalter finanziell keine Sorgen haben und die Enkel im Garten mit dem Hund spielen sehen sind heutzutage eben genau das, Luxus. Während dessen schieben die Rentner nach zig Jahren Arbeit ihren Rollator vor die Mülleimer der Haltestellen und fischen dort nach Pfandflaschen und essen bei den Tafeln oder ähnlichen.

  14. Re: Ich sehe nur Nachteile in der Erwerbsarbeit

    Autor: demon driver 09.09.20 - 09:24

    Thunderbird1400 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > demon driver schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das bisschen Schmerzensgeld für die Fremdbestimmtheit des größten Teils
    > > meiner wachen Lebenszeit kannn ich nicht als Vorteil sehen. Zumal das
    > > Konzept Geld ja mit zum Grundproblem gehört, und der Umstand, überhaupt
    > > welches zu brauchen.
    >
    > Arbeiten heißt für dich also fremdbestimmt zu sein?

    Nein, nicht "für mich". Lohnarbeit ist ganz objektiv Fremdbestimmung.

    > Du könntest ja was
    > machen, was dich erfüllt und wo du selbst bestimmst, was du machst.

    Nein. Täte ich das, müsste ich, obwohl ich in einer Welt lebe, in der die Summe aus Ressourcen, Produktvitätsniveau und Arbeitskraft einen nie zuvor gekannten Überfluss darstellt, am Existenzminimum leben, oder noch darunter, je nach Ausmaß der Unzulänglichkeit des zuständigen Sozialsystems.

    > Wo du nicht für einen bösen gewinnorientierten Konzern arbeitest,

    Wieso sollte der "böse" sein? Unternehmen müssen unter den derzeit global herrschenden ökonomischen Rahmenbedingungen "gewinnorientiert" arbeiten, selbst wenn sie es gar nicht wollten. (Dass das zwangsläufig immer wieder auch zu unschönen, oft illegalen Verhaltensweisen führt, die sich gegen Beschäftigte, gegen die Konkurrenz, gegen die Umwelt, quasi gegen die Welt richten, mag man als "böse" kennzeichnen, das trifft aber nicht den Punkt.)

    > sondern nur für
    > dich. Und wenn dir das immer noch zu fremdbestimmt ist, weil du da von
    > Kunden abhängig bist,

    Eben. Ich arbeite als Selbständiger nicht für mich, sondern für Kunden. Selbstausbeutung statt die unmittelbare Ausbeutung als abhängig Beschäftigter.

    > könntest du sogar nach Canada, Alaska, Kasachstan
    > oder sonstwohin in eine Hütte im Wald ziehen und dir deine Nahrung selbst
    > fischen/ jagen/ anbauen und Holz hacken für ein bisschen Wärme. Also wo ist
    > das Problem? Oder ist dir das auch noch zu fremdbestimmt, weil du da
    > abhängig bist von der Natur, du für deine Nahrung und Wärme hart arbeiten
    > musst und nicht einfach alles kostenlos vom Himmel fällt?

    Nein, nicht deswegen. Sondern weil das nicht das ist, was ich tun wollen würde, in einer Welt des Überflusses von Ressourcen, Produktvitätsniveau und Arbeitskraft. Außerdem bin ich als Mensch ein soziales Wesen. Ich lehne nicht die Zivilisation ab, im Gegenteil, ich wünsche mir noch mehr davon. Ich lehne auch nicht Abhängigkeit per se ab, die sich in einem Gemeinwesen nie ganz vermeiden lässt, sondern ganz spezifisch die ökonomische Abhängigkeit von einer bezahlten Beschäftigung, die über den größten Teil der wachen Lebenszeit bestimmt.

    > Da du immer noch hier bist, scheint das wohlige, kapitalistische
    > Wohlstandssystem dir ja doch ziemlich gut zu gefallen und die
    > Fremdbestimmtheit das kleinere Übel zu sein.

    Wenn die Logik für dich zulässig erscheint, dann musst du auch meinen, auf einem Gefängnisplaneten zu leben, zu dem die Alternative das Verhungern und/oder vollständige Vereinsamen wäre, würde bedeuten, dass es einem dort "ziemlich gut gefällt".



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.09.20 09:25 durch demon driver.

  15. Re: Ich sehe nur Nachteile in der Erwerbsarbeit

    Autor: demon driver 09.09.20 - 09:40

    budweiser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Watt? Vielleicht nen Job suchen der Spaß macht?

    Mein Job macht mir Spaß, tendenziell, danke, und ist auch nicht schlecht bezahlt, ich hab's da schon besser getroffen als viele andere. Aber nein, es gibt keinen "Job", für den ich freiwillig den größten Teil meiner wachen Lebenszeit hergeben würde. Dass ich in meiner Ablehnung der Erwerbsarbeit auch nicht ganz alleine bin, sieht man übrigens sehr schnell bei der Beantwortung der Frage, wer denn wohl nach einem hinreichend auskömmlichen Lottogewinn noch arbeiten gehen würde.

    > Woher nimmst du denn das Geld für deinen Lebensunterhalt?

    Das ist ja das Problem, dass man unter den herrschenden Rahmenbedingungen Geld zum Leben braucht. Es ist aber kein Naturgesetz, dass das so ist, sondern diese Rahmenbedingungen sind rein menschengemacht und folgen der idiotischen, rein systembedingten Notwendigkeit, dass für den Profit gewirtschaftet wird, nicht für den Menschen, und dass fortwährend Profit maximiert und Wachstum produziert werden muss, damit der Quatsch nicht zusammenbricht und die Leute ihre Einkommen verlieren und das Gemeinwesen nicht mehr aufrecht erhalten werden kann, obwohl es objektiv an nichts mangeln müsste, weil Ressourcen, Produktiviätspotenzial und Arbeitskraft immer noch im Überfluss vorhanden sind.

  16. Re: Ich sehe nur Nachteile in der Erwerbsarbeit

    Autor: demon driver 09.09.20 - 09:43

    Jau, das unterschreibe ich so. Und da geht es einem als ITler in der Softwareentwicklung sogar noch vergleichsweise gut.

  17. Re: Ich sehe nur Nachteile in der Erwerbsarbeit

    Autor: demon driver 09.09.20 - 09:54

    Bluejanis schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mein Parser: Wenn die Erwerbsarbeit wegfällt (weniger wird), wird auch die
    > Produktion der Güter weniger. Wieso sollte man weiter Güter produzieren.
    > Ist eine Art Zwang hierfür nötig?

    Weil man selber welche haben will ;-)

    Ich finde, die Menschen sollten – quasi basisdemokratisch – miteinander vereinbaren, was sie konsumieren wollen, und was sie produzieren wollen. Wenn dann vieles wegfiele, weil man demokratisch entscheidet, dass man es nicht mehr braucht, oder weniger davon, dann wäre das eigentlich für alle Beteiligten von Vorteil (außer natürlich für diejenigen, die sich bisher durch das Abschöpfen der Profite Reichtum und Macht verschaffen konnten). Für das, was zu produzieren bleibt, muss die Arbeit natürlich immer noch verteilt werden, ich denke da z.B. an die für den "Planet der Habenichtse" (orig. "The Dispossessed") von Ursula K. Le Guin skizzierten Arbeitsbörsen, aber das würde viel weniger werden für jeden Einzelnen, und der könnte sich auch immer mal wieder was anderes suchen und müsste nicht mehr Angst um den Existenzverlust durch Jobverlust haben.

  18. Re: Ich sehe nur Nachteile in der Erwerbsarbeit

    Autor: sofries 09.09.20 - 11:08

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > yumiko schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > demon driver schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Egal ob im Büro oder im Homeoffice.
    > > Es gibt Geld?
    >
    > Das bisschen Schmerzensgeld für die Fremdbestimmtheit des größten Teils
    > meiner wachen Lebenszeit kannn ich nicht als Vorteil sehen. Zumal das
    > Konzept Geld ja mit zum Grundproblem gehört, und der Umstand, überhaupt
    > welches zu brauchen.

    Dann solltest du dir etwas suchen, was dich beruflich ausfüllt. Diese Leute, die sich immer beschweren, dass ihre Arbeit nur Lebenszeitvergeudung ist, sind dann auch meist die Leute, die nichts tun um ihre Situation zu verändern. Man muss auch mal Risiken eingehen und sich selbstständig, sich weiterbilden um eine interessante Stelle zu bekommen oder mit dem Partner einen Umzug erwögen, wenn sich anderswo bessere Möglichkeiten für beide auftun.

    Ich zum Beispiel habe einen Job der mir sehr viel Spaß macht und der mich auch privat interessiert. Ich werde also für Dinge, an denen ich in meiner Freizeit eh Hobbymäßig gewerkelt hätte sehr gut bezahlt und darf von Kollegen lernen, die sehr viel know how besitzen.

  19. Re: Ich sehe nur Nachteile in der Erwerbsarbeit

    Autor: violator 09.09.20 - 11:17

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zumal das
    > Konzept Geld ja mit zum Grundproblem gehört, und der Umstand, überhaupt
    > welches zu brauchen.

    Und was wäre deine Lösung für dieses Problem? Was würdest du gerne tun, um etwas zu bekommen, wenn du etwas haben willst?

  20. Re: Ich sehe nur Nachteile in der Erwerbsarbeit

    Autor: demon driver 09.09.20 - 11:55

    sofries schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > demon driver schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > yumiko schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
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    > > > demon driver schrieb:
    > > >
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > >
    > > > -----
    > > > > Egal ob im Büro oder im Homeoffice.
    > > > Es gibt Geld?
    > >
    > > Das bisschen Schmerzensgeld für die Fremdbestimmtheit des größten Teils
    > > meiner wachen Lebenszeit kannn ich nicht als Vorteil sehen. Zumal das
    > > Konzept Geld ja mit zum Grundproblem gehört, und der Umstand, überhaupt
    > > welches zu brauchen.
    >
    > Dann solltest du dir etwas suchen, was dich beruflich ausfüllt [...]

    Mein Beruf ist nicht das Problem.

    https://forum.golem.de/kommentare/wirtschaft/reed-hastings-netflix-chef-sieht-nur-nachteile-beim-homeoffice/ich-sehe-nur-nachteile-in-der-erwerbsarbeit/137509,5742281,5743070,read.html#msg-5743070

    Statements wie deins können nur Leute abgeben, die jegliche persönlichen Ambitionen verloren oder aufgegeben haben, wenn sie sie denn je hatten, jegliche Phantasie, jegliche Vorstellung von Freiheit, jegliche Ideenwelt davon, was sich mit der eigenen Lebenszeit anderes anfangen ließe als in einem von den Anforderungen anderer definierten Job.

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