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Das mildeste Mittel

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  1. Re: Das mildeste Mittel

    Autor: mke2fs 01.02.21 - 14:30

    Es gibt unterschiedliche Anforderungen an Kleidung von verschiedenen Menschen.

    Meine Frau und ich sind da zum Beispiel nicht so wählerisch.
    Socken, Unterwäsche, T-Shirts werden einfach online gekauft, die Größen kommen eigentlich immer hin und wie es aussieht kann man sich in etwa vorstellen und welches Material es ist steht drann.
    Klar, ist dann halt 0815-Klamotte.
    Während des Einsperrs haben wir das erste mal auch:
    - Weste
    - Hosen
    - Jacken

    und sogar Schuhe online gekauft

    Weste hat perfekt gepasst.
    Hose hatte ich mehrere Größen (2 verschieden) bestellt, von 5 Teilen sind 2 wieder zurückgegangen, der Rest passte.
    Jacke passte auch und habe gleich noch eine zum Wechseln nachgeordert.
    Schuhe passten auch perfekt - wobei das tätsächlich sicher Glück war.

    Wenn man natürlich Wert auf Design, Stoffe und perfekte Passform legt - also nicht gerade bei H&M kauft - dann ist en online schwieriger.
    Wobei ich mir sicher bin das es da auch Geschäfte gibt (nicht Amazon) die für diesen Kundenkreis entsprechende Angebote vorhalten.
    Ich habe vor wenigen Wochen hier oder auf heise gelesen das es Schuhläden gibt die tatsächlich die Schuhe vermessen, die Größénangaben richtig sind und mindestens noch eine Breitenangabe haben.
    Bin mir sicher sowas gibt es auch für Klamotten.

  2. Re: Das mildeste Mittel

    Autor: mke2fs 01.02.21 - 14:34

    Bei Klamotten gibt es bei Amazon jetzt irgendwie Amazon Wardrobe, da kann man sich Kleidung zum anprobieren für 7 Tage senden lassen und dann die nicht gewünschten Teile/unpassenden zurücksenden.
    Ich nehme an das es hier vorgesehen ist regelmäßig Kleidungsstücke dann auch zurückzusenden.

    Natürlich wird es irgendwie auffallen wenn man jedes mal alles zurückgehen lässt.

  3. Re: Das mildeste Mittel

    Autor: unbuntu 01.02.21 - 14:41

    fanreisender schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei Bekleidung bleibt wirklich die Frage offen, wieso überhaupt
    > Versandhandel betrieben wird. So richtig kann man sich doch nicht
    > vorstellen, wie das gute Stück am Ende am lebenden Körper aussieht, selbst,
    > wenn alles perfekt passen sollte.
    > Die Haptik, die einen wesentlichen Teil des Einkaufserlebnisses bei
    > Bekleidung ausmacht, fehlt auch vollständig.

    Stimmt. Dafür hab ich online die Auswahl aus mehr als zwei Schuhen, die mir passen UND vorrätig sind. ;)

    Es gibt auch viele Kleidungsstücke und Marken, die lokal gar nicht zu kaufen sind und nur online angeboten werden.

    Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe.
    - Albert Einstein



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.02.21 14:41 durch unbuntu.

  4. Re: Das mildeste Mittel

    Autor: elknipso 01.02.21 - 14:55

    gumnade schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich weiß ja nicht, warum bspw. Amazon es nicht schafft, gezielt auf das
    > missbräuchliche Verhalten einzugehen und dann blockiert, denselben Artikel
    > in verschiedenen Größen zu bestellen, weil hier ja ein klares Muster
    > genutzt wird.

    Weil dann niemand mehr Kleidung bei amazon bestellt?
    Solange die Größen oft schlicht frei erfunden sind muss man leider immer zwei Größen bestellen.

  5. Re: Das mildeste Mittel

    Autor: Pantsu 01.02.21 - 15:01

    Wir haben doch mittlerweile 3D-Scanner. Einfach den eigenen Leib einscannen, und auf diese Figur dann die Kleidung legen und man sieht in Echtzeit, ob alles sitzt und optisch passt.
    Quasi wie beim Spiele-Avatar, nur noch besser.
    Warum haben wir das noch nicht, wo bleibt die Zukunft?

  6. Re: Das mildeste Mittel

    Autor: most 01.02.21 - 15:11

    Pantsu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wir haben doch mittlerweile 3D-Scanner. Einfach den eigenen Leib
    > einscannen, und auf diese Figur dann die Kleidung legen und man sieht in
    > Echtzeit, ob alles sitzt und optisch passt.
    > Quasi wie beim Spiele-Avatar, nur noch besser.
    > Warum haben wir das noch nicht, wo bleibt die Zukunft?

    Das Problem liegt wohl eher auf Seite der Produkte bzw. deren Hersteller.
    Für einen eigenen Klamotten-Avatar braucht man doch nicht mal einen 3D Scanner. Da würde eine einfache Software ausreichen, die einem Messpunkte vorgibt, die man dann am eigenen Körper nachmisst. Gesamtgröße, Arm- und Beinlänge, Umfang Hals, Schulter, Brust&Unterbrust, Taille, Oberarm/Unterarm, Oberschenkel/Unterschenkel, viel mehr braucht man doch nicht.

  7. Re: Das mildeste Mittel

    Autor: Pantsu 01.02.21 - 17:01

    most schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Pantsu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wir haben doch mittlerweile 3D-Scanner. Einfach den eigenen Leib
    > > einscannen, und auf diese Figur dann die Kleidung legen und man sieht in
    > > Echtzeit, ob alles sitzt und optisch passt.
    > > Quasi wie beim Spiele-Avatar, nur noch besser.
    > > Warum haben wir das noch nicht, wo bleibt die Zukunft?
    >
    > Das Problem liegt wohl eher auf Seite der Produkte bzw. deren Hersteller.
    > Für einen eigenen Klamotten-Avatar braucht man doch nicht mal einen 3D
    > Scanner. Da würde eine einfache Software ausreichen, die einem Messpunkte
    > vorgibt, die man dann am eigenen Körper nachmisst. Gesamtgröße, Arm- und
    > Beinlänge, Umfang Hals, Schulter, Brust&Unterbrust, Taille,
    > Oberarm/Unterarm, Oberschenkel/Unterschenkel, viel mehr braucht man doch
    > nicht.
    Ich bin mit diesen Messpunkten auch schon oft auf die Schnauze gefallen, weil mein Körperbau etwas merkwürdig ist xD
    Nein, da muss ein echtes 3D-Modell her, wo einfach nichts mehr schiefgehen kann, wenn der Hersteller seine Kleidung entsprechend dreidimensionalisiert, was ja wohl zumindest bei Massenware eh passiert und Spezialdesigner machen auch alles am Rechner, und die flippige Hanfstoffe-Designerin ist eher 'ne Ausnahme, da geht man eh persönlich hin, im hippen Viertel nach dem Chili-Mango-Tofu-Espresso bei Tante Gertruds einzigartigem Kaffeeladen SARL ®. Mit dem energetischen UV-Hanfblüten-Strahler gegen Corona und Rücken.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 01.02.21 17:05 durch Pantsu.

  8. Re: Das mildeste Mittel

    Autor: most 01.02.21 - 17:15

    Pantsu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ich bin mit diesen Messpunkten auch schon oft auf die Schnauze gefallen,
    > weil mein Körperbau etwas merkwürdig ist xD
    > Nein, da muss ein echtes 3D-Modell her, wo einfach nichts mehr schiefgehen
    > kann, wenn der Hersteller seine Kleidung entsprechend
    > dreidimensionalisiert, was ja wohl zumindest bei Massenware eh passiert und

    Glaub ich nicht, dass Hersteller Kleidung in 3D entwerfen und erst recht nicht in einer Genauigkeit produzieren, dass ein 3D Scan eines Körpers notwendig ist.

  9. Re: Das mildeste Mittel

    Autor: christian_k 01.02.21 - 18:29

    Ich glaube nicht, dass sich das Problem technisch lösen lässt. Formen, Materialien und Einsatzbereiche von Schuhen sind zu unterschiedlich.

    Normen, die Gummistiefel und High Heels sinnvoll unter einen Hut bringen, werden wir wohl nicht finden.

    Ein Sportschuh aus flexiblen Materialien ist eng anliegend vielleicht gerade richtig. Bei einem Arbeitsschuh aus hartem Material fühlt sich das ganz anders an. Unter Belastung verformen sich Schuhe und Füße.

    Bei Inline Skates und Eislauf Schuhen aus Karbon gibt es übrigens wirklich Einzelanfertigungen per Laser Scan. Aber auch die müssen oft nachbearbeitet werden, unter Belastung entstehen Druckstellen, die der Computer nicht vorhersehen kann.

  10. Re: Das mildeste Mittel

    Autor: interlingueX 02.02.21 - 00:53

    fanreisender schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist schon klar.
    >
    > Bei Bekleidung bleibt wirklich die Frage offen, wieso überhaupt
    > Versandhandel betrieben wird [...]

    Danke, das sehe ich ganz genauso. Es mag ja abseits der Pandemiemaßnahmen Gründe dafür geben, dass man Klamotten online einkauft (hab' ich auch mal gemacht), aber wenn man in der Stadt wohnt und es da überdies noch gut ausgestattete Läden gibt, lohnt sich ein Besuch fast immer. Womit ich eigentlich immer gute Erfahrungen gemacht habe, sind die Beratungen – in der Regel sehr angenehm und manchmal kommen da sehr interessante Vorschläge, die man selber gar nicht so auf dem Radar hatte. Bei guter Beratung ist es mir auch den geringen (wenn überhaupt) Mehrpreis wert, außerdem unterstützt man so den lokalen Handel und die Kohle wandert nicht zum Steuervermeider Nr 1. Aber gut, jeder muss das für sich entscheiden. Persönlich boykottiere ich amazon generell seit Jahren konsequent, da folgt der Einkauf vor Ort fast von selbst :)

    ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
    Also, ich bin Generation A. Trends muss man setzen, bevor es zu spät ist.

  11. Re: Das mildeste Mittel

    Autor: bazoom 02.02.21 - 09:46

    gumnade schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich weiß ja nicht, warum bspw. Amazon es nicht schafft, gezielt auf das
    > missbräuchliche Verhalten einzugehen und dann blockiert, denselben Artikel
    > in verschiedenen

    Würde mich ja sehr interesssieren wie du das implementieren willst.
    Was ist wenn ich den Artikel für mich und meinen kleinen Bruder bestellen will?
    Oder dank kostenlosen Versand wird einfach übermorgen die andere Größe bestellt?
    Beim 2. Fall legt Amazon noch Geld drauf, weil 2x der Komplette Bestellprozess durchlaufen wird, da man dem Kunden ja verweigert hat die beiden Artikel gleichzeitig zu bestellen.

    Ich denke das ist nich vernünftig umsetzbar.

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