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Geht vor allem beim Kauf von Kleidung online kaum anders

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  1. Geht vor allem beim Kauf von Kleidung online kaum anders

    Autor: sepp_augstein 01.02.21 - 13:30

    Soweit mir bekannt, ist das beim Online-Shopping von Kleidung gang und gäbe. Man probiert ja i.d.R. auch mehrer Jacken im Laden an, bevor man eine passende findet.

    Sollte es kostenpflichtig werden, wenn man zwei von drei Jeans zurückschickt, weil eben nur eine richtig sitzt und gefällt, wäre das m.M.n. sicher nicht zum Vorteil der Onlinehändler, sprich es würde Leute davon abhalten, sich überhaupt Kleidung online zu bestellen.

  2. Re: Geht vor allem beim Kauf von Kleidung online kaum anders

    Autor: fanreisender 01.02.21 - 13:39

    Klar, ist das beim Handel mit Bekleidung zu erwarten. Ich denke auch nicht, dass es um die Rückgabeproblematik bei solchen Artikeln geht. Wenn ein Händler sich auf Modeversand einlässt, dann weiß er - oder sollte wissen - was er tut. Ob das Ganze dann eine sinnvolle Angelegenheit ist, lassen wir einmal offen.

    Es geht eher um die Kunden, die sich für einen zehntägigen Ausflug eine teure Fotoausrüstung bestellen und dann innerhalbder 14tägigen Frist zurückgeben. Nur mal als Beispiel.

  3. Re: Geht vor allem beim Kauf von Kleidung online kaum anders

    Autor: Der schwarze Ritter 01.02.21 - 13:51

    Oder solche Helden, die sich für das Finale vom Superbowl ne 80 Zoll Möhre ins Wohnzimmer liefern lassen, damit die Kumpels beeindruckt werden können und zwei Tage später wird das Ding zurückgeschickt, weil man sich ja nie einen Fernseher für 3000¤ kaufen würde. Ausbaden dürfen so ein Verhalten dann am Ende alle gleichermaßen.

  4. Re: Geht vor allem beim Kauf von Kleidung online kaum anders

    Autor: John2k 01.02.21 - 13:56

    Der schwarze Ritter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oder solche Helden, die sich für das Finale vom Superbowl ne 80 Zoll Möhre
    > ins Wohnzimmer liefern lassen, damit die Kumpels beeindruckt werden können
    > und zwei Tage später wird das Ding zurückgeschickt, weil man sich ja nie
    > einen Fernseher für 3000¤ kaufen würde. Ausbaden dürfen so ein Verhalten
    > dann am Ende alle gleichermaßen.

    Schmälert am Ende nur die Marge vom Händler. Er wird den Fernseher ja nicht entsorgen.
    Natürlich ist solch ein Verhalten eher weniger lobenswert.

  5. Re: Geht vor allem beim Kauf von Kleidung online kaum anders

    Autor: der_wahre_hannes 01.02.21 - 14:07

    John2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der schwarze Ritter schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Oder solche Helden, die sich für das Finale vom Superbowl ne 80 Zoll
    > Möhre
    > > ins Wohnzimmer liefern lassen, damit die Kumpels beeindruckt werden
    > können
    > > und zwei Tage später wird das Ding zurückgeschickt, weil man sich ja nie
    > > einen Fernseher für 3000¤ kaufen würde. Ausbaden dürfen so ein Verhalten
    > > dann am Ende alle gleichermaßen.
    >
    > Schmälert am Ende nur die Marge vom Händler.

    Ja, und der findet das natürlich eher weniger lustig und wird sich was einfallen lassen, um solche Spielereien besser unterbinden zu können.

    > Er wird den Fernseher ja nicht entsorgen.

    Ich bin mir da nicht ganz sicher, aber ist es nicht so, dass der Händler in einem solchen Fall den Fernseher nicht mehr als "Neuware" deklarieren darf? Ob der das dann trotzdem macht, steht auf einem anderen Blatt, aber es wird doch niemand Neupreis für einen "gebrauchten" TV zahlen...

  6. Re: Geht vor allem beim Kauf von Kleidung online kaum anders

    Autor: cruse 01.02.21 - 14:29

    Ich hab den Luxus, dass ich nie etwas anprobieren muss.
    Ich bin schlank und mir passen die Standardgrößen immer.

    Mein Beileid an alle, die das nicht können - OK bei Schuhen hab ich ein kleines Problem. Meine perfekte Größe ist 43 2/3 (ja die gibt es wirklich..), aber die 44 tut es auch.

    @der_wahre_hannes wird dann b-ware. Je nach Zustand und Skill der Einpacker kann man es aber auch als Neuware verkaufen. Muss ja keiner wissen ;-)

  7. Re: Geht vor allem beim Kauf von Kleidung online kaum anders

    Autor: mke2fs 01.02.21 - 14:42

    Wenn das häufiger passiert schmälert das nicht die Marge des Händlers, sondern führt zur Erhöhung der Preise weil es eingepreist werden muss.

  8. Re: Geht vor allem beim Kauf von Kleidung online kaum anders

    Autor: ChMu 01.02.21 - 14:46

    sepp_augstein schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Soweit mir bekannt, ist das beim Online-Shopping von Kleidung gang und
    > gäbe. Man probiert ja i.d.R. auch mehrer Jacken im Laden an, bevor man eine
    > passende findet.
    >
    > Sollte es kostenpflichtig werden, wenn man zwei von drei Jeans
    > zurückschickt, weil eben nur eine richtig sitzt und gefällt, wäre das
    > m.M.n. sicher nicht zum Vorteil der Onlinehändler, sprich es würde Leute
    > davon abhalten, sich überhaupt Kleidung online zu bestellen.

    Kleidung, passgenaue Kleidung, ist denkbar ungeeignet um Online bestellt zu werden. Ok, t-shirts, Marken jeans, Marken Schuhe, passen immer, man kennt sich ja. Bei den “Schnaeppchen” ist es aber jedermans Guess und ich wuerde nicht nur soetwas bestellen, sondern als Haendler auch nicht verkaufen.
    Amazon verkauft alles, oder fast alles. Frisches Gemuese, Eier oder Milchprodukte kommen vom Haendler um die Ecke. Was Amazon nicht verkauft, kommt vom Marktplatz, aber selten.
    Ich habe gerade mal geschaut, von 1832 Lieferungen ueber die letzten 4 Jahre gab es drei Ruecksendungen, alle drei da Artikel defekt in der Box. Im Moment gehts ja gar nicht anders, aber auch schon vor der Pandemie war das voellig normal.
    Die Zeit und Geld Ersparnis ist enorm.
    Niemand hier mag shoppen. Viel schoener das abends auf dem Sofa zu machen und morgends nach dem Fruehstueck geliefert zu bekommen.

  9. Re: Geht vor allem beim Kauf von Kleidung online kaum anders

    Autor: John2k 01.02.21 - 14:49

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin mir da nicht ganz sicher, aber ist es nicht so, dass der Händler in
    > einem solchen Fall den Fernseher nicht mehr als "Neuware" deklarieren darf?
    > Ob der das dann trotzdem macht, steht auf einem anderen Blatt, aber es wird
    > doch niemand Neupreis für einen "gebrauchten" TV zahlen...

    Gibt es halt 100¤ Rabatt für ein Ausstellungsstück.

  10. Re: Geht vor allem beim Kauf von Kleidung online kaum anders

    Autor: elknipso 01.02.21 - 14:51

    John2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der schwarze Ritter schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Oder solche Helden, die sich für das Finale vom Superbowl ne 80 Zoll
    > Möhre
    > > ins Wohnzimmer liefern lassen, damit die Kumpels beeindruckt werden
    > können
    > > und zwei Tage später wird das Ding zurückgeschickt, weil man sich ja nie
    > > einen Fernseher für 3000¤ kaufen würde. Ausbaden dürfen so ein Verhalten
    > > dann am Ende alle gleichermaßen.
    >
    > Schmälert am Ende nur die Marge vom Händler. Er wird den Fernseher ja nicht
    > entsorgen.
    > Natürlich ist solch ein Verhalten eher weniger lobenswert.

    Das schmälert nicht die Marge des Händlers, sondern das ist ein ganz dickes Minusgeschäft für den Händler. Durch den Versand und den Rückversand eines Fernsehers, zusammen mit den Kosten für die Prüfung der Retoure und dem dann notwendigen Preisnachlass für den nächsten Kunden (da keine Neuware mehr) verbrennt der Hersteller mehrere hundert Euro bei einem Fernseher der wieder zurück kommt.

  11. Re: Geht vor allem beim Kauf von Kleidung online kaum anders

    Autor: elknipso 01.02.21 - 14:54

    John2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > der_wahre_hannes schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich bin mir da nicht ganz sicher, aber ist es nicht so, dass der Händler
    > in
    > > einem solchen Fall den Fernseher nicht mehr als "Neuware" deklarieren
    > darf?
    > > Ob der das dann trotzdem macht, steht auf einem anderen Blatt, aber es
    > wird
    > > doch niemand Neupreis für einen "gebrauchten" TV zahlen...
    >
    > Gibt es halt 100¤ Rabatt für ein Ausstellungsstück.

    Plus die Kosten für den Versand zum Kunden, die Kosten zum Händler zurück, Kosten für Warenprüfung etc. Und mit lausigen 100 Euro Rabatt bei einem 3.000 Euro Fernseher wirst Du den auch nicht mehr los wenn der schon mal geöffnet wurde. Rechne mal eher 10-20 Prozent Rabatt wenn Du als Händler viel Glück hast. Also hat der eine Kunde mit seiner Rücksendung schon 500 - 800 Euro verbrannt. Die verdient kein Händler an dem Ding.

  12. Re: Geht vor allem beim Kauf von Kleidung online kaum anders

    Autor: elknipso 01.02.21 - 14:54

    mke2fs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn das häufiger passiert schmälert das nicht die Marge des Händlers,
    > sondern führt zur Erhöhung der Preise weil es eingepreist werden muss.


    Genau so siehts aus.

  13. Re: Geht vor allem beim Kauf von Kleidung online kaum anders

    Autor: Cheatchat 01.02.21 - 14:58

    elknipso schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > John2k schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > der_wahre_hannes schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
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    > > > Ich bin mir da nicht ganz sicher, aber ist es nicht so, dass der
    > Händler
    > > in
    > > > einem solchen Fall den Fernseher nicht mehr als "Neuware" deklarieren
    > > darf?
    > > > Ob der das dann trotzdem macht, steht auf einem anderen Blatt, aber es
    > > wird
    > > > doch niemand Neupreis für einen "gebrauchten" TV zahlen...
    > >
    > > Gibt es halt 100¤ Rabatt für ein Ausstellungsstück.
    >
    > Plus die Kosten für den Versand zum Kunden, die Kosten zum Händler zurück,
    > Kosten für Warenprüfung etc. Und mit lausigen 100 Euro Rabatt bei einem
    > 3.000 Euro Fernseher wirst Du den auch nicht mehr los wenn der schon mal
    > geöffnet wurde. Rechne mal eher 10-20 Prozent Rabatt wenn Du als Händler
    > viel Glück hast. Also hat der eine Kunde mit seiner Rücksendung schon 500 -
    > 800 Euro verbrannt. Die verdient kein Händler an dem Ding.

    Dann muss er eben teurer anbieten und das in die Kalkulation aufnehmen. Notfalls seine Bude dicht machen, wenn es sich nicht lohnt.

  14. Re: Geht vor allem beim Kauf von Kleidung online kaum anders

    Autor: der_wahre_hannes 01.02.21 - 15:28

    Cheatchat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > elknipso schrieb:
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    > > John2k schrieb:
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    > > > der_wahre_hannes schrieb:
    > > >
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    > > > > Ich bin mir da nicht ganz sicher, aber ist es nicht so, dass der
    > > Händler
    > > > in
    > > > > einem solchen Fall den Fernseher nicht mehr als "Neuware"
    > deklarieren
    > > > darf?
    > > > > Ob der das dann trotzdem macht, steht auf einem anderen Blatt, aber
    > es
    > > > wird
    > > > > doch niemand Neupreis für einen "gebrauchten" TV zahlen...
    > > >
    > > > Gibt es halt 100¤ Rabatt für ein Ausstellungsstück.
    > >
    > > Plus die Kosten für den Versand zum Kunden, die Kosten zum Händler
    > zurück,
    > > Kosten für Warenprüfung etc. Und mit lausigen 100 Euro Rabatt bei einem
    > > 3.000 Euro Fernseher wirst Du den auch nicht mehr los wenn der schon mal
    > > geöffnet wurde. Rechne mal eher 10-20 Prozent Rabatt wenn Du als Händler
    > > viel Glück hast. Also hat der eine Kunde mit seiner Rücksendung schon 500
    > -
    > > 800 Euro verbrannt. Die verdient kein Händler an dem Ding.
    >
    > Dann muss er eben teurer anbieten und das in die Kalkulation aufnehmen.
    > Notfalls seine Bude dicht machen, wenn es sich nicht lohnt.

    Und warum? Bloß weil zu viele Kunden Spielchen treiben, sich einen TV für ein Wochenende "ausleihen" und der Händler den dann nur noch zum Schleuderpreis loswird. Wie weiter oben schon gesagt: Letztendlich ist ein solches Verhalten zum Schaden von allen.

  15. Re: Geht vor allem beim Kauf von Kleidung online kaum anders

    Autor: ffrhh 01.02.21 - 18:04

    > Klar, ist das beim Handel mit Bekleidung zu erwarten. Ich denke auch nicht,
    > dass es um die Rückgabeproblematik bei solchen Artikeln geht.

    Eben. Darum dürfte es hier wirklich nicht gehen. Selbst Amazon bietet mit prime wardrobe einen solchen Service explizit an.

  16. Re: Geht vor allem beim Kauf von Kleidung online kaum anders

    Autor: crazypsycho 02.02.21 - 00:15

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Er wird den Fernseher ja nicht entsorgen.
    >
    > Ich bin mir da nicht ganz sicher, aber ist es nicht so, dass der Händler in
    > einem solchen Fall den Fernseher nicht mehr als "Neuware" deklarieren darf?
    > Ob der das dann trotzdem macht, steht auf einem anderen Blatt, aber es wird
    > doch niemand Neupreis für einen "gebrauchten" TV zahlen...

    Der Fernseher gilt weiterhin als Neuware, sofern er keine Gebrauchsspuren aufweist und wird von den meisten Händlern auch wieder als Neuware verkauft.
    Das merkt der Kunde in der Regel auch nicht, außer der Händler war schlampig beim Überprüfen der Rücksendung.

  17. Re: Geht vor allem beim Kauf von Kleidung online kaum anders

    Autor: der_wahre_hannes 02.02.21 - 09:28

    crazypsycho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > der_wahre_hannes schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > > Er wird den Fernseher ja nicht entsorgen.
    > >
    > > Ich bin mir da nicht ganz sicher, aber ist es nicht so, dass der Händler
    > in
    > > einem solchen Fall den Fernseher nicht mehr als "Neuware" deklarieren
    > darf?
    > > Ob der das dann trotzdem macht, steht auf einem anderen Blatt, aber es
    > wird
    > > doch niemand Neupreis für einen "gebrauchten" TV zahlen...
    >
    > Der Fernseher gilt weiterhin als Neuware, sofern er keine Gebrauchsspuren
    > aufweist und wird von den meisten Händlern auch wieder als Neuware
    > verkauft.
    > Das merkt der Kunde in der Regel auch nicht, außer der Händler war
    > schlampig beim Überprüfen der Rücksendung.

    Ok, danke. Wieder was gelernt. :)

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