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Da redet jemand OHNE auch nur einen Funken Ahnungzu haben

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  1. Da redet jemand OHNE auch nur einen Funken Ahnungzu haben

    Autor: Anonymer Nutzer 14.06.20 - 13:22

    "Wenn ganze Belegschaften nur noch vereinzelt zu Hause säßen, gingen all diese Aspekte verloren und damit auch eine gewisse Mächtigkeit von Interessenvertretungen der Arbeitnehmer"

    Das ist falsch. Betriebsräte kriegen von Misstädnden eh nur mit, wenn Arbeitnehmer sich beschweren. Die machen die gleiche Arbeit, wie zuvor. Ohne Verlust für Arbeitnehmer. Sie slebst hat ja Richterin eher wenig mit Betriebsräten im Alltag zu tun... das merkt man. Die weiß überhaupt nicht, wie die arbeiten. Die haben ihr eigenes Büro und kümmern sich täglich darum, sich für Arbeitnehmer einzusetzen, völlig egal ob wir im Büro sind. Und als Kollektiv nimmt man im täglichen Arbeitsalltag ganz sicher nicht seine Rechte zusammen mehr oder weniger wahr :D haha. Jeder kennt seine Rechte und weiß wo der BR ist, wenn man sein Recht verletzt sieht. Ich lass mir nicht mehr gefallen, nur weil ich im Home-Office bin. Ich erlebe sogar das Gegenteil im Home-Office: Die Leute sagen jetzt viel eher, wenn etwas stört.

    Einzig und allein für Kreativberufe oder dort, wo man sich mehrmals am Tag austauschen mus und direkten Menschenkonatkt hat, ist es wichtig im Büro zu sein. Aber es gibt für manche Berufe keinen Grund ins Büro zu gehen. Zumal man einfach weniger Probleme hat, als wenn man im Büro sitzt und in den Berufen, wo man 90% auf sich selbst gestellt ist, macht das Büro noch viel weniger Sinn. Und nein, auf der Arbeit sitzt kein Papa und keine Mama die mir sagen, wann Schluss ist. Das entscheide ich selbst anhand meines Schichtplans. Was ist denn mit den Leuten los? Aber mal im Ernst: ich habe auf der Arbeit noch nie erlebt, dass mir mein Chef sagt "Jetzt hast du genug getan, du darfst jetzt nach Hause gehen". Guckt die zu viel Law & Order?
    Klar neigt man im Home-Office ETWAS mehr dazu, mehr zu machen, aber das liegt an dem Umstand. dass 10 -20 Minuten über Schichtzeiten auch weniger wehtun, da ich nicht in den ÖPNV oder ins AUto steigen muss. Selbstausbeutng..... will jemand aus Erfahrung berichten?
    Dass man mehr macht, find ich nicht schlimm. Aber ich gehe stark davon aus, dass die meisten püntklich Feierabend machen oder zumindest nicht immens mehr arbeiten als im Büro.

    Aber ich merk schon, man versucht Home-Office tot zu machen.

    Und LIEBE Leute, wenn der Minister von gesetzllichem Home-Office spricht, warum zur Hölle fühlen sich dann zb Gabelstapler angesprochen :D wie d*mm werden die Diskussionen in Deutschland eigentlich geführt?



    5 mal bearbeitet, zuletzt am 14.06.20 13:35 durch Morning.

  2. Re: Da redet jemand OHNE auch nur einen Funken Ahnungzu haben

    Autor: gisu 15.06.20 - 09:52

    Morning schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >....
    > Klar neigt man im Home-Office ETWAS mehr dazu, mehr zu machen, aber das
    > liegt an dem Umstand. dass 10 -20 Minuten über Schichtzeiten auch weniger
    > wehtun, da ich nicht in den ÖPNV oder ins AUto steigen muss.
    > Selbstausbeutng..... will jemand aus Erfahrung berichten?
    > Dass man mehr macht, find ich nicht schlimm. Aber ich gehe stark davon aus,
    > dass die meisten püntklich Feierabend machen oder zumindest nicht immens
    > mehr arbeiten als im Büro.
    > ...

    Als Entwickler muss ich sagen Homeoffice ist mit die beste Variante. Die vier Stunden tägliche Pendelei mit ÖPVN entfällt, hab ich schon weniger Stress mit. Ich kann mir zudem die Arbeit freier einteilen, wenn es Nachmittags mal nicht so läuft zieh ich das halt abends nach. Solange man andere Kollegen nicht blockiert und seine Jobs gemacht bekommt (ich arbeite meist vor), ist das schon ein recht entspanntes Arbeitsmodel.

    Im Schnitt arbeite ich mehr, aber bin dabei wesentlich entspannter und hab nicht das Gefühl das ich viel Zeit für Nichtigkeiten verschwende.

  3. Re: Da redet jemand OHNE auch nur einen Funken Ahnungzu haben

    Autor: Muhaha 15.06.20 - 10:33

    gisu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Im Schnitt arbeite ich mehr, aber bin dabei wesentlich entspannter und hab
    > nicht das Gefühl das ich viel Zeit für Nichtigkeiten verschwende.

    Bekommst Du auch mehr Geld für Deine Mehrarbeit?

  4. Re: Da redet jemand OHNE auch nur einen Funken Ahnungzu haben

    Autor: eftokay83 15.06.20 - 10:59

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bekommst Du auch mehr Geld für Deine Mehrarbeit?

    Also ich zB (auch Entwickler) mache an einem anderen Tag dann einfach früher Schluss wenn es mal nicht so läuft.
    Und wenn ich wirklich mal Mehrarbeit leiste weil ich gerade viel Spaß dabei habe, dann kann ich persönlich auch damit leben ;-)

  5. Re: Da redet jemand OHNE auch nur einen Funken Ahnungzu haben

    Autor: PiranhA 15.06.20 - 12:00

    Bei vier Stunden Pendeln am Tag ist die Sache natürlich klar. Ich brauche mit dem Auto vielleicht ne 3/4 Stunde. Dafür hat das Büro auch einige Vorteile. Nicht zuletzt die gute Kantine und das Fitnessstudio. Die Zeit, welche sonst fürs Pendeln drauf geht, geht jetzt halt für Kochen, Aufräumen und Einkaufen drauf. Darüber hinaus vermisse ich nicht nur den sozialen Kontakt mit den Kollegen, sondern auch die Kaffeemaschine ;)
    Die erste Woche im Home Office war noch recht angenehm, aber mittlerweile ist für mich klar, dass das nur temporär etwas für mich ist. So 1-2 Tage die Woche, könnte ich mir vorstellen.

  6. Re: Da redet jemand OHNE auch nur einen Funken Ahnungzu haben

    Autor: masterx244 15.06.20 - 15:04

    PiranhA schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei vier Stunden Pendeln am Tag ist die Sache natürlich klar. Ich brauche
    > mit dem Auto vielleicht ne 3/4 Stunde. Dafür hat das Büro auch einige
    > Vorteile. Nicht zuletzt die gute Kantine und das Fitnessstudio. Die Zeit,
    > welche sonst fürs Pendeln drauf geht, geht jetzt halt für Kochen, Aufräumen
    > und Einkaufen drauf. Darüber hinaus vermisse ich nicht nur den sozialen
    > Kontakt mit den Kollegen, sondern auch die Kaffeemaschine ;)
    > Die erste Woche im Home Office war noch recht angenehm, aber mittlerweile
    > ist für mich klar, dass das nur temporär etwas für mich ist. So 1-2 Tage
    > die Woche, könnte ich mir vorstellen.

    Kaffemaschine ist wahrscheinlich gleichzeitig der FLurfunk-Accesspoint im geschäft :P

  7. Re: Da redet jemand OHNE auch nur einen Funken Ahnungzu haben

    Autor: PiranhA 15.06.20 - 15:18

    Das auch. Deswegen haben wir ein Skype-Meeting als virtuelles Team-Kaffee :)

  8. Re: Da redet jemand OHNE auch nur einen Funken Ahnungzu haben

    Autor: mifritscher 15.06.20 - 15:37

    Viele von uns sind es gewohnt sich die Zeit frei(er) einzuteilen - beim Studium muss man es ja z.B. auch. Auch verwenden viele uns Chats, Videokonferenzen etc. als was völlig normales, und schreiben ihre Arbeitszeit auf.

    Es gibt aber viele Umgebungen, wo das nicht der Fall ist. Dann wird Überstunde um Überstunde gearbeitet, weil entsprechend Druck ausgeübt wird, privates und betriebliches nicht getrennt (Stichwort kostenloser 24/7 Bereitschaftsdienst) und auch 10 Stunden am Stück durchgeschafft. So einige kommen auch mit Chats überhaupt nicht klar und wollen wegen jeder Kleinigkeit telefonieren - was sehr zeitraubend ist. Oder können sich in Chat und Mail nicht vernünftig ausdrücken, was zu einigen Reibereien und auch Ärger führt.

    Ich finde es z.B. sehr angenehm von daheim aus zu arbeiten, auch weil ich mich deutlich besser konzentrieren kann - einige andere haben beinah die Krise bekommen, bzw. musste erstmal die Angst vom Chat genommen werden.

  9. Re: Da redet jemand OHNE auch nur einen Funken Ahnungzu haben

    Autor: aLpenbog 15.06.20 - 15:56

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bekommst Du auch mehr Geld für Deine Mehrarbeit?

    Verstehe zwar den Gedanken, oft ist Geld aber schlicht nicht das Wichtigste. Teilweise gibt es dort, auch wenn der Arbeitgeber nicht mit mehr Kohle winkt, eine win/win Situation.

    Wenn durch wegfallenden Arbeitsweg und Sachen, die man nebenbei fertig kriegt am Ende trotz mehr Arbeit deutlich mehr Freizeit übrig bleibt und man generell entspannter ist und mehr Spaß an der Arbeit hat, dann ist das für den ein oder anderen weit mehr Wert als einige Tausender im Jahr.

  10. Re: Da redet jemand OHNE auch nur einen Funken Ahnungzu haben

    Autor: Renegade3349 15.06.20 - 16:39

    Nach 2 1/2 Monaten mit 100% Home Office fehlt mir das auch am meisten.
    Wenn ich es mir aussuchen könnte würde ich gerne eine 2/3 Regelung haben. Also 3 Tage zu Hause und 2 in der Firma oder umgekehrt, meinetwegen auch wöchentlich wechselnd.

  11. Re: Da redet jemand OHNE auch nur einen Funken Ahnungzu haben

    Autor: gisu 15.06.20 - 18:55

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > gisu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Im Schnitt arbeite ich mehr, aber bin dabei wesentlich entspannter und
    > hab
    > > nicht das Gefühl das ich viel Zeit für Nichtigkeiten verschwende.
    >
    > Bekommst Du auch mehr Geld für Deine Mehrarbeit?

    Also im Grunde genommen, ist die Mehrarbeit mein eigenes Ding. Ich arbeite in einem StartUp mit einem relativ kleinen Team, an einem Produkt. Innerhalb des Teams verstehen wir uns gut, und jeder weis die Arbeit des anderen zu schätzen.
    Das und das man sich die Arbeit frei einteilen kann, trägt eben dazu bei das es mir Spaß macht. Für den Arbeitgeber ist das Positiv, weil manche Features eben früher fertig sind.

    Aber ja ich hab auch schon was Extra bekommen, einfach so, weil meine Chefs meinten das sie das auch mal finanziell Honorieren wollen. Das kam von denen.

  12. Re: Da redet jemand OHNE auch nur einen Funken Ahnungzu haben

    Autor: gisu 15.06.20 - 18:57

    PiranhA schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei vier Stunden Pendeln am Tag ist die Sache natürlich klar. Ich brauche
    > mit dem Auto vielleicht ne 3/4 Stunde. Dafür hat das Büro auch einige
    > Vorteile. Nicht zuletzt die gute Kantine und das Fitnessstudio. Die Zeit,
    > welche sonst fürs Pendeln drauf geht, geht jetzt halt für Kochen, Aufräumen
    > und Einkaufen drauf. Darüber hinaus vermisse ich nicht nur den sozialen
    > Kontakt mit den Kollegen, sondern auch die Kaffeemaschine ;)
    > Die erste Woche im Home Office war noch recht angenehm, aber mittlerweile
    > ist für mich klar, dass das nur temporär etwas für mich ist. So 1-2 Tage
    > die Woche, könnte ich mir vorstellen.

    Nach HH mit dem Auto pendeln könnte ich, kostet mich dann nur 30 - 60 Minuten pro Fahrt. Aber die Parkgebühren in der Speicherstadt mit 10 Euro für den Arbeitstag, sind mir am Ende dann doch zu viel.

  13. Re: Da redet jemand OHNE auch nur einen Funken Ahnungzu haben

    Autor: PiranhA 15.06.20 - 19:54

    Also grundsätzlich finde ich es schon ein Unding, dass der Arbeitgeber keinen kostenlosen Parkplatz zur Verfügung stellt. Aber bei 2-3 Stunden Zeitersparnis pro Tag sind 10 Euro doch nichts. Wenn man den Netto Stundenlohn dagegen rechnet, müsste der ja unter 5 Euro liegen. In der Zeit kann ich ja genau so gut auch Überstunden ansammeln und auszahlen lassen. Daher ist mir private Zeitersparnis mindestens 20 Euro pro Stunde wert.

  14. Re: Da redet jemand OHNE auch nur einen Funken Ahnungzu haben

    Autor: DrLindner 16.06.20 - 08:14

    Gilt auch für vermeintliche Experten wie Satya Nadella.

    "Das soziale Miteinander leide im Homeoffice, hatte auch kürzlich der Microsoft-CEO Satya Nadella als Gefahr gesehen. Der kurze Austausch zwischen Kollegen entfalle dann oft."

    Was weiß so ein Multi Millionär eigentlich vom Arbeitsalltag eines normalen Menschen? Ich brauche mir von so einem keine Einschätzungen geben zu lassen.

  15. Re: Da redet jemand OHNE auch nur einen Funken Ahnungzu haben

    Autor: Michael H. 16.06.20 - 12:01

    PiranhA schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also grundsätzlich finde ich es schon ein Unding, dass der Arbeitgeber
    > keinen kostenlosen Parkplatz zur Verfügung stellt. Aber bei 2-3 Stunden
    > Zeitersparnis pro Tag sind 10 Euro doch nichts. Wenn man den Netto
    > Stundenlohn dagegen rechnet, müsste der ja unter 5 Euro liegen. In der Zeit
    > kann ich ja genau so gut auch Überstunden ansammeln und auszahlen lassen.
    > Daher ist mir private Zeitersparnis mindestens 20 Euro pro Stunde wert.

    Kommt immer drauf an. Wenn du z.B. in München direkt arbeitest und die Firma ist irgendwo in der Innenstadt ohne eigenes Firmengebäude.. dann bist du auf die öffentlichen Parkplätze angewiesen... denn auch da, wird die Firma kaum Möglichkeiten haben, öffentliche Parkplätze anzumieten. Gerade in so Bereichen wie am Rindermarkt in München, sind die Parkhäuser sündhaft teuer (10-20¤ für so nen Arbeitstag). Parkplätze an der Straße gibt es kaum, da alles wenn dann überhaupt nur Anfahrtszone ist.
    Dafür gibt´s dann ja die Öffis. Die sind in der Regel in München von fast überall innerhalb weniger Minuten zu Fuß erreichbar. Ich kenne auch viele Pendler, die bis zu nem bestimmten Bahnhof mit dem Auto fahren, weil man da kostenlos in der Nähe parken kann und den Rest mit der U-Bahn, Tram, Bus oder S-Bahn fahren. Spart denen dann ca. 1,5h Zeit/Tag, wenn sie das so machen anstatt komplett mit den Öffentlichen zu fahren, komplett mit dem Auto würde wegen dem mittleren Ring ähnlich lange dauern... ist nur erheblich billiger wegen dem Parken.

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