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"Umstände, unter denen gearbeitet werde, müssten denen im Betrieb entsprechen"

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  1. "Umstände, unter denen gearbeitet werde, müssten denen im Betrieb entsprechen"

    Autor: Single Density 15.06.20 - 10:58

    Ohwei. Da müsste ich daheim aber ganz schön downgraden. Beim Mobiliar genauso wie bei der IT.

    Und ich bin sicher, es geht nicht nur mir so.

  2. Re: "Umstände, unter denen gearbeitet werde, müssten denen im Betrieb entsprechen"

    Autor: PiranhA 15.06.20 - 12:03

    Was? Ich müsste da erstmal ein paar Tausender investieren. Alleine der Bürostuhl kostet schon um die 800 Euro. Dann einen höhenverstellbaren Schreibtisch und zwei 4k Monitore. Das sind locker 3.000 Euro für die Grundausstattung.

  3. Re: "Umstände, unter denen gearbeitet werde, müssten denen im Betrieb entsprechen"

    Autor: Hallonator 15.06.20 - 12:51

    PiranhA schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was? Ich müsste da erstmal ein paar Tausender investieren. Alleine der
    > Bürostuhl kostet schon um die 800 Euro. Dann einen höhenverstellbaren
    > Schreibtisch und zwei 4k Monitore. Das sind locker 3.000 Euro für die
    > Grundausstattung.

    Außerdem brauchst du sicher noch eine Klimaanlage. Keine Ahnung, was die dann noch so kostet.

  4. Re: "Umstände, unter denen gearbeitet werde, müssten denen im Betrieb entsprechen"

    Autor: divStar 15.06.20 - 14:07

    Also bis auf die Klimaanlage, die in unseren Büros ebenfalls nicht existiert, habe ich Zuhause eine bessere Ausstattung.

  5. Re: "Umstände, unter denen gearbeitet werde, müssten denen im Betrieb entsprechen"

    Autor: mifritscher 15.06.20 - 15:45

    Viele schätzen sich doch schon verdammt glücklich, wenn sie auf der Arbeit zwei 1920er Monitore haben. Und bei den allermeisten Unternehmen gibts auch keine höhenverstellbare Tische, und auch keine Vorschrift für ( https://www.komnet.nrw.de/_sitetools/dialog/42728 ) Der Tisch muss nur passen, und ganz ehrlich: Wenn man abwechselnd im Stehen und im Sitzen arbeiten möchte baue ich sicher nicht dauernd an meinem Tisch rum (auf elektrisch verstellbare hat man noch viel weniger Anspruch - https://www.fr.de/ratgeber/karriere/anspruch-hoehenverstellbare-schreibtische-10955997.html), sondern nehme lieber einen normalen Schreibtisch und einen Stehtisch.

  6. Re: "Umstände, unter denen gearbeitet werde, müssten denen im Betrieb entsprechen"

    Autor: aLpenbog 15.06.20 - 15:50

    Sieht hier genauso aus. Einzig die Internetleitung ist MITTLERWEILE in der Firma besser. Vor kurzem war es noch 16 Mbit für über 10 Leute. Wehe da hat mal einer irgend nen Tool oder die IDE geupdatet. Aber Technik, Tisch, Stuhl etc. pp. sind Zuhause bei weitem überlegen.

  7. Re: "Umstände, unter denen gearbeitet werde, müssten denen im Betrieb entsprechen"

    Autor: PiranhA 15.06.20 - 16:10

    Bei 16 MBit macht Home-Office aber auch keinen Sinn. Das ist ja eigentlich schon der nächste Grund. Wir haben zwar 10 GBit am Standort, aber bei 2.000 Leuten über VPN verpufft das schnell. Teilweise kommen hier nur noch 10-20 MBit an. Damit kann ich zumindest nicht vernünftig arbeiten.

  8. Re: "Umstände, unter denen gearbeitet werde, müssten denen im Betrieb entsprechen"

    Autor: mifritscher 15.06.20 - 16:17

    Es werden doch wohl nicht alle gleichzeitig größere Blöcke ziehen - und die wenigstens benötigen mehrere MB pro Sekunde. Da sollte man sich dann eher überlegen per RDP o.ä. auf Rechner in der Firma zu arbeiten.

  9. Re: "Umstände, unter denen gearbeitet werde, müssten denen im Betrieb entsprechen"

    Autor: Renegade3349 15.06.20 - 16:36

    Sehe ich auch so. Habe auf dem Firmanlaptop auch nicht alles was auf dem Büro PC ist und es wäre auch eher sinnfrei dauernd von zu Hause auf die Freigaben im Firmennetz zuzugreifen.
    Wir haben mehrere tausend Mitarbeiter von denen locker Eintausend im Home Office sitzen. Ich will nicht wissen wie das Netz aussähe wenn z.B. die CAD Leute ihre 3D CAD jedes mal von zu Hause über VPN öffnen und Änderungen speichern. Oder die Grafiker und andere Medienleute.

    Da ist es günstiger den Bürorechner remote zu nutzen oder Lizenzen für gute Remote Terminals anzuschaffen als die Netzanbindung der Firma aufzubohren. Da gibt es auch irgendwann physikalische Grenzen und man muss (in kurzen Intervallen) auf Rechenzentren synchronisieren. Der Aufwand kostet dann nochmal richtig.
    Ein netter Nebeneffekt ist, dass theoretisch selbst 6MBit/s für Homeoffice (Remote Access, VoIP, SIP, Meetings mit Kamera auf Gegenseite, ...) ausreichen können. Wer selber auch noch Bild übertragen will sollte aber schon etwas mehr Upload haben.
    Gerade wenn mehrere Familienmitglieder Home Office machen und vielleicht die Kinder noch ihre virtuellen Klassenzimmer mit Videos und Streaming nutzen sollen ist es ein großer Vorteil wenn man nicht alleine die komplette Leitung blockiert. Bei meinen 50MBit/s kann ich entspannt arbeiten während noch genug Leitung für fast 2 4K Streams übrig ist. Wenn die damit nicht mehr klarkommen mache ich mir eher sorgen was die Lehrer falsch machen (denke da an PDF mit >100MB pro Vorlesung weil der Prof Anmerkungen per Stift macht, die als Bilder gespeichert werden).

  10. Re: "Umstände, unter denen gearbeitet werde, müssten denen im Betrieb entsprechen"

    Autor: PiranhA 15.06.20 - 16:51

    Genau aus dem Grund stehen in einem großen Meeting-Raum ca. 50 Laptops für RDP. Aber RDP, Citrix und Co. sind bei weitem nicht so komfortabel. Die Kollegen haben auch häufiger Audio-Probleme bei Skype. Auch das VPN oder der eigene ISP haben in der Zeit mehr als einmal blockiert.
    Letztendlich kriegt man das natürlich irgendwie hin, aber Remote hat eben auch seine Nachteile. Weshalb ich halt sagen muss, super wenn man die Möglichkeit hat, aber für mich bitte lieber nur bei Bedarf.

  11. Re: "Umstände, unter denen gearbeitet werde, müssten denen im Betrieb entsprechen"

    Autor: mifritscher 15.06.20 - 17:07

    Ich persönlich habe meine Arbeitsplatznotebook daheim, worüber ich Kleinzeug und Kommunikation direkt abwickle - für größere Aktionen greif ich per rdp auf die Kisten im Betrieb zu.

  12. Re: "Umstände, unter denen gearbeitet werde, müssten denen im Betrieb entsprechen"

    Autor: Michael H. 16.06.20 - 12:19

    Renegade3349 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sehe ich auch so. Habe auf dem Firmanlaptop auch nicht alles was auf dem
    > Büro PC ist und es wäre auch eher sinnfrei dauernd von zu Hause auf die
    > Freigaben im Firmennetz zuzugreifen.
    > Wir haben mehrere tausend Mitarbeiter von denen locker Eintausend im Home
    > Office sitzen. Ich will nicht wissen wie das Netz aussähe wenn z.B. die CAD
    > Leute ihre 3D CAD jedes mal von zu Hause über VPN öffnen und Änderungen
    > speichern. Oder die Grafiker und andere Medienleute.

    Dafür gibt´s immer noch Remoteverbindungen... da tut´s dann auch n schwachbrüstiger Client für daheim, solange der zumindest mehrere Monitore supported.

    Ich für meinen Teil habe noch keine Anwendung gesehen, die direkt über VPN ordentlich läuft.. und das weniger von der Bandbreite, als mehr wegen der Latenz... da jeder Datenbankzugriff über VPN länger dauert und somit die Verbindung instabil ist. Sobald ein Paket mal nen Latenzpeak von 150ms hat, glaubt die Anwendung, dass die Verbindung weg ist und kappt die komplette Verbindung. Vllt läuft das mit ner Glasfaseranbindung besser... aber selbst bei 100/40MBit/s Leitungen und nur einem einzigen VPN Zugriff über ne ordentliche Firewall, schmieren solche Anwendungen Regelmäßig ab. Bestes Beispiel wäre ne Anwaltssoftware, die selbst wenn man nichts macht, einfach komplett hängen bleibt...

    Bei CAD kommt ja noch die Datenmenge hinzu...

    Remotedesktopdienste auf die Workstations mit Wake-on-lan von einem Thin-Client oder einem schwachbrüstigen Office PC der selbst mit nem aktuellen i3 zwei 4K Monitore befeuern kann, läuft das schon wesentlich smoother, da in der Regel nur die Ein- und Ausgabe umgeleitet wird, die tatsächliche Rechenleistung und der Datentransfer auf der Maschine im Firmeninternen Netz läuft.

    Mal davon abgesehen, dass ich es ein Unding finde, dass Mitarbeiter via VPN auf Freigaben etc. direkt kommen. Wenn´s Firmeneigene Hardware ist ok, noch akzeptabel... wobei da halt schon hart die Bandbreite leidet...
    Für mich wäre es jedoch ne ziemliche Fehlplanung...

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