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Künstlich aufgeblasenes Unternehmen

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  1. Künstlich aufgeblasenes Unternehmen

    Autor: LCO 23.09.14 - 14:18

    Klassisches Schema:

    - Kopiere erfolgreiches Startup XYZ
    - blase es künstlich auf
    - Werbung ist König (Kosten spielen keine Rolle)
    - stelle im großen Stil Leute ein, Verlust spielt ja keine Rolle, ist nur fürs Werbematerial und dient der Täuschung des Anlegers
    - Dann Börsengang mit großem Tamtam
    - trenne Dich schleunigst von deinen Anteilen (bevor die Blase platzt)
    - Hiobsbotschaften über die bösen Verluste und schlimme Marktsituation
    - Entlassungswelle und ein dümpelnder Aktienkurs
    - Warte ein paar Jährchen ab und wiederhole das ganze Spiel

    Folgen für den Kleinanleger:
    - Endlich wieder Geld verbrannt, wer den Markt seit den 90gern beobachtet könnte es vorher wissen, aber Gier frisst Hirn

  2. Re: Künstlich aufgeblasenes Unternehmen

    Autor: Superdave 23.09.14 - 15:48

    Ich frage mich auch immer wieder wieso Umsatz als Erfolgsbeleg herangezogen wird?
    Viel Umsatz generieren kann jeder idiot, davon aber auch entsprechenden gewinn abzuschöpfen gelingt nur wenigen.
    Die meisten Startup's wie groupon als erfolgreich zu bezeichnen ist auch haarsträubend.
    Rabatte an Menschen zu verkaufen die möglichst viel sparen wollen hört sich nicht nur dumm an sondern ist es auch, wie die Zahlen zeigen.
    Naja so lange sich immer ein doofer findet der den Laden am Schluss kauft, wird der "Erfolg" wohl weiter gehen.
    Dot com Blase 2.0 und wieder rufen alle Hurra.

  3. Re: Künstlich aufgeblasenes Unternehmen

    Autor: bstea 23.09.14 - 16:20

    Viel Umsatz bedeutet Kunden nehmen dein Geschäftsmodell an. Vielleicht kann man hier und da Optimierungen noch vornehmen, zmd. der Wunsch der Investoren. Letztendlich ist es eine Frage ob mit steigenden Umsatz die Verluste nicht übermäßig mitwachsen. Wenn man sich Rocket anschaut, die Leute sind doch schon beteiligt an den Unternehmen die RI unterstützt. Wäre doch völlig behämmert nicht wenigstens da sein Geld wieder rauszubekommen, wenn schon die meisten Beteiligungen Miese machen oder Pleite gegangen sind. Und als obererer der Unternehmen, schlecht bezahlt werden die sicher auch nicht. Der damalige Jamba Pressesprecher ist sicher nicht ohne seine Millionen gegangen.

    PR, es gibt keine schlechtere als gar keine.

    --
    Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!

  4. Re: Künstlich aufgeblasenes Unternehmen

    Autor: a user 23.09.14 - 16:24

    Superdave schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich frage mich auch immer wieder wieso Umsatz als Erfolgsbeleg herangezogen
    > wird?
    weil die allermeisten erfolgreichen unternehmen so klug sind ihren gewinn vor der bilanz andersweitig umzustecken. so fallen weniger steuern an.

    viel gewinn ist definitv ein zeichen für erfolg. wenig oder gar kein gewinn ist aber bei weitem kein zeichen für mißerfolg.

  5. Re: Künstlich aufgeblasenes Unternehmen

    Autor: globalistik 23.09.14 - 18:25

    Wenn man den Gewinn von gestern und den Zukünftigen Gewinn von Morgen in das Marketing steckt, dann ist man eben in den roten Zahlen. Sollte das Marketing funktionieren, dann macht man das solange, bis man nicht mehr wachsen kann und dann werden die Ausgaben reduziert, man hat schöne Zahlen und ist bereit für die Börse.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.09.14 18:26 durch globalistik.

  6. Re: Künstlich aufgeblasenes Unternehmen

    Autor: Arbitus 23.09.14 - 23:24

    a user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Superdave schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich frage mich auch immer wieder wieso Umsatz als Erfolgsbeleg
    > herangezogen
    > > wird?
    > weil die allermeisten erfolgreichen unternehmen so klug sind ihren gewinn
    > vor der bilanz andersweitig umzustecken. so fallen weniger steuern an.
    >
    > viel gewinn ist definitv ein zeichen für erfolg. wenig oder gar kein gewinn
    > ist aber bei weitem kein zeichen für mißerfolg.

    Die Steuerminderung klappt aber nur wenn Gewinn da ist ;)

  7. [+1]

    Autor: Yes!Yes!Yes! 24.09.14 - 08:20

    Kein Mitleid für die Anleger. Dummheit wird halt manchmal bestraft.
    Trotzdem 'ne Sauerei, dass derartige Geschäfte legal sind.

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