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So ein Unsinn
Autor: Kleiber 10.02.21 - 09:33
Krankenhäuser, Kitas, Altersheime, öffentliche Verkehrsmittel, Polizei, Industriearbeiter, generell Leute die in Schichten arbeiten: Diese Aussage wird nur für einen ganz kleine Teil der Bevölkerung, nämlich Büroarbeiter zutreffen.
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Re: So ein Unsinn
Autor: Squirrelchen 10.02.21 - 09:49
Kleiber schrieb:
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> Krankenhäuser, Kitas, Altersheime, öffentliche Verkehrsmittel, Polizei,
> Industriearbeiter, generell Leute die in Schichten arbeiten: Diese Aussage
> wird nur für einen ganz kleine Teil der Bevölkerung, nämlich Büroarbeiter
> zutreffen.
Der Bäcker kann die Brötchen doch von zu Hause backen und dann die Brötchen rüber mailen :O
Spaß beiseite. Ich habe den Salesforce Artikel nicht gelesen, aber natürlich betrifft das nicht jeden. Das dann jedoch als Unsinn abzutun, nun...
Ich bin jedoch der Meinung, und hoffe, dass unser Arbeitgeber nach der Pandemie ähnlich agieren wird. Alleine was ich an Zeit hierdurch einspare ist immens.
Sprich: feste Schichten ok, aber der Zwang im Büro aufzulaufen um sich dann doch wieder nur vor nen Bildschirm zu klemmen... Unnötig.
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Ich könnte Ausnussen vor Nussigkeit!
Es grüßt,
Dat Hörnchen -
Re: So ein Unsinn
Autor: TrollNo1 10.02.21 - 10:10
Artikel lesen hilft: Es geht hier einzig und allein um den Arbeitstag bei den Mitarbeitern von Salesforce.
Ich hatte die Überschrift auch so gelesen, dass die das analysiert haben bei ihren Kunden oder so. Aber nein, es ist bei denen nun einfach so. Viel weniger Inhalt als man denkt.
Menschen, die mich im Internet siezen, sind mir suspekt. -
Re: So ein Unsinn
Autor: Huviator 10.02.21 - 10:38
Kann doch ein Arbeitsmodell sein. Jemand der gerne mit Menschen arbeitet kann sich einen Job in einem Bereich mit Anwesenheitspflicht suchen. Gibt ja Menschen, die 9 to 5 bevorzugen oder sich eben einen Job suchen, wo man so flexibel arbeiten kann. Ist doch schön, wenn es beide Arbeitsmodelle auf der Welt geben kann. Ich finde den Weg von salesforce jedenfalls gut und fände es schön, wenn dies ein Beispiel für andere Unternehmen sein kann.
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Re: So ein Unsinn
Autor: TrollNo1 10.02.21 - 11:15
Klar kann das ein Arbeitsmodell sein. Im Artikel geht es aber ausschlißelich darum, dass der Arbeitgeber Salesforce seine Arbeitszeiten und Anwesenheitspflichten dauerhaft ändert.
Menschen, die mich im Internet siezen, sind mir suspekt. -
Re: So ein Unsinn
Autor: Pixxel 10.02.21 - 11:36
Squirrelchen schrieb:
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> Kleiber schrieb:
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> > Krankenhäuser, Kitas, Altersheime, öffentliche Verkehrsmittel, Polizei,
> > Industriearbeiter, generell Leute die in Schichten arbeiten: Diese
> Aussage
> > wird nur für einen ganz kleine Teil der Bevölkerung, nämlich
> Büroarbeiter
> > zutreffen.
>
> Der Bäcker kann die Brötchen doch von zu Hause backen und dann die Brötchen
> rüber mailen :O
>
> Spaß beiseite. Ich habe den Salesforce Artikel nicht gelesen, aber
> natürlich betrifft das nicht jeden. Das dann jedoch als Unsinn abzutun,
> nun...
>
> Ich bin jedoch der Meinung, und hoffe, dass unser Arbeitgeber nach der
> Pandemie ähnlich agieren wird. Alleine was ich an Zeit hierdurch einspare
> ist immens.
>
> Sprich: feste Schichten ok, aber der Zwang im Büro aufzulaufen um sich dann
> doch wieder nur vor nen Bildschirm zu klemmen... Unnötig.
Ist Bäcker nicht einer der Berufe die eigentlich klassisch von "Zuhause" aus arbeiten? Ich kenne das eigentlich vom Dorf/kleinerer Stadt, dass der Bäcker entweder im selben Haus oder nebenan zur Bäckerei wohnt -
Re: So ein Unsinn
Autor: Squirrelchen 10.02.21 - 11:50
Pixxel schrieb:
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> Ist Bäcker nicht einer der Berufe die eigentlich klassisch von "Zuhause"
> aus arbeiten? Ich kenne das eigentlich vom Dorf/kleinerer Stadt, dass der
> Bäcker entweder im selben Haus oder nebenan zur Bäckerei wohnt
Das mag beim kleinen Minibäcker der Fall sein, aber auch da wohnen nicht alle Mitarbeiter im Haus, wenn er nicht komplett familiär betrieben wird.
Aber welcher Bäcker wird das denn noch?
Aber eigentlich war das nur ein Spaß. Es ist doch logisch, dass das bei Berufen, welche eine Anwesenheit haben nicht gehen kann. Uns Bürohengsten und Stuten ist es jedoch meiner Meinung nach überhaupt nicht nachvollziehbar, dass wir zwingend in der Nähe der Firma leben und wohnen müssen, nur um täglich in ein Büro zu fahren um dort sich auf die Nerven zu gehen.
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Re: So ein Unsinn
Autor: Schattenwerk 10.02.21 - 17:09
Einen Artikel kommentieren, welchen man nicht gelesen hat, das ist wahrer Unsinn.
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Re: So ein Unsinn
Autor: Squirrelchen 11.02.21 - 09:52
Schattenwerk schrieb:
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> Einen Artikel kommentieren, welchen man nicht gelesen hat, das ist wahrer
> Unsinn.
Nö, da hast du mich missverstanden. Was ich schreiben wollte, ich habe den Grundartikel auf dem der Golem Artikel basiert nicht gelesen.
Das hättest du anhand meiner ersten Antwort auch erkennen können, dass ich diesen gelesen habe.
Aber hey, schnell nen Einsatzer hinschmieren ist ja einfacher ;)
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Re: So ein Unsinn
Autor: Michael H. 11.02.21 - 17:37
Kleiber schrieb:
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> Krankenhäuser, Kitas, Altersheime, öffentliche Verkehrsmittel, Polizei,
> Industriearbeiter, generell Leute die in Schichten arbeiten: Diese Aussage
> wird nur für einen ganz kleine Teil der Bevölkerung, nämlich Büroarbeiter
> zutreffen.
Bedingt würde ich jetzt behaupten, dass alle oben genannten Berufe, so wie viele andere Berufe irgendwann wegfallen.
Mit entsprechenden KI und Automation ist vieles überflüssig. Selbst oben genannte Berufe.
Der Steuerberater ist sogar meines Erachtens heute schon überflüssig, da man das schon längst mit guter Software machen könnte. Finanzdaten und Lohnbescheide beim Finanzamt/Arbeitgeber abholen, Banken zur Gegenprüfung etc. ... könnte man alles automatisieren.
Industriearbeiter... kann irgendwann alles Industrieroboter machen lassen. Selbst das Wartungspersonal können irgendwann weitere Roboter übernehmen. Eigenständige Wartung und Reparatur.
Krankenhäuser... die Arbeitsplätze sind auch aktuell nur sicher, weil der Mensch Angst hat vor den Maschinen und den Entscheidungen die sie treffen könnten, dass es hier um moralische Grundsatzfragen geht. Aber das wäre unlängst kein Ding der Unmöglichkeit.
Irgendwann in ferner Zukunft wird die Arbeit nur noch optional und zur Selbstverwirklichung da sein. Das 9to5 gehustle um überhaupt in der Gesellschaft zu überleben wird auch wegfallen.
Der Weg bis dahin ist natürlich noch lang.. aber er ist erkennbar.
Die Arbeit gab es in den Jahrtausenden der Menschheitsgeschichte um Essen auf den Tisch zu bringen.
Wer selbst anbauen konnte, war der Selbstversorger. Wer Essen beziehen musste, hat andere Waren/Dienstleistungen produziert/angeboten um etwas im Tauschwert zu erhalten.
Wenn Nahrung, Energie, Produkte etc... einfach alles automatisiert hergestellt werden kann... wofür muss man dann noch arbeiten. Natürlich widerspricht das vielen Grundsätzen die heute gelten... gerade wenn es um Wohlstand geht... aber irgendwann sollte auch diese Grenze verschwinden.
Bis dahin wird aber Stufenweise umgestellt. Arbeitszeit runter, leben rauf. Vieles ist ohne Automatisierung gar nicht mehr möglich, weil es zu viele Menschen sind. Entsprechend wird es früher oder später mal soweit sein, vorausgesetzt, wir haben uns bis dahin nicht selbst gekillt. -
Re: So ein Unsinn
Autor: der_wahre_hannes 11.02.21 - 17:48
Michael H. schrieb:
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> Krankenhäuser... die Arbeitsplätze sind auch aktuell nur sicher, weil der
> Mensch Angst hat vor den Maschinen und den Entscheidungen die sie treffen
> könnten, dass es hier um moralische Grundsatzfragen geht. Aber das wäre
> unlängst kein Ding der Unmöglichkeit.
Ich glaube, hier geht es nicht so sehr um die Entscheidungen, die eine Maschine treffen könnte, sondern auch um den pflegerischen Aspekt. Menschliche Nähe und Zuspruch können gerade bei Angstpatienten (also Patienten, die vor der Situation "Krankenhaus" und "Pflegefall" Angst haben) viel bewirken und den kann eine Maschine (noch?) nicht geben. -
Re: So ein Unsinn
Autor: donjoe 11.02.21 - 18:48
Michael H.
>
> Industriearbeiter... kann irgendwann alles Industrieroboter machen lassen.
> Selbst das Wartungspersonal können irgendwann weitere Roboter übernehmen.
> Eigenständige Wartung und Reparatur.
>
Nun und wer repariert den reparierroboter ?
Das wird nicht funktionieren. Die fehler sind zu vielfältig und unvorhergesehen. Wenn sie vorhersehbar währen würde man sie ja gleich verhindern.
Und bei der erstellung neuer arbeitsabläufe / produtionslienien brauch es auch die Kreativität von einem Menschen.
Weniger produktionsmitarbeiter würde ich begrüssen, wenn fehler auftreten sind sie zu 95% menschen gemacht.
Donjoe



