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Qimonda

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  1. Qimonda

    Autor: CDU-Kritiker 30.04.10 - 10:48

    Wir mussten Qimonda ja unbedingt sterben lassen, wohingehen wir Banken und Autokonzerne mit Milliarden geholfen haben. Heute würde Qimonda sicher wieder gutes Geld verdienen, ein Engagement hätte sich für den Staat sicher ausgezahlt. Damit nicht genug, durch Burried Wordline und andere Technologien sowie insgesamt weniger Wettbewerber hätte Qimonda dich Chance gehabt mittelfristig einer der großen Spieler auf dem Markt zu werden. Nur typisch Deutschland sind die Patente nun in die Hände der Konkurrenz gefallen, die nun wieder dick absahnen, während hierzulande ein paar Tausend mehr arbeitslos sind. Ich könnte sowas von kotzen...

  2. Re: Qimonda

    Autor: MBPUser 30.04.10 - 10:51

    Hab ich damals auch gesagt. Die Dillettanten in der Regierung haben aber stattdessen immer noch das tote Pferd Autoindustrie geschlagen. Ein Unternehmen mit Schlüsseltechnologie für die Zukunft kampflos aufgegeben zu haben wird uns noch leid tun.

  3. Re: Qimonda

    Autor: Der braune Lurch 30.04.10 - 10:55

    Ich muss leider zustimmen.

    ------------------------------
    Der Molch macht's.
    ------------------------------

  4. Re: Qimonda

    Autor: Chipesser 30.04.10 - 10:56

    Außerdem hätte bei Qimonda vernünftige Arbeitsbedingungen gegeben. In Korea werden die Mitarbeiter schon fast versklavt und sie erhalten einen "Lohn" für diese Arbeit der selbst zum Sterben zu wenig ist.
    Leider kann man als Käufer kaum auf Produkte aus anderen Ländern mit besseren Arbeitsbedingungen setzen, da es diese im Chipmarkt einfach nicht gibt.

    Mit anderen Worten: Die Bundesregierung hat es total versaut!

  5. Re: Qimonda

    Autor: Rainer Haessner 30.04.10 - 11:58

    > Wir mussten Qimonda ja unbedingt sterben lassen, wohingehen wir Banken und
    > Autokonzerne mit Milliarden geholfen haben. Heute würde Qimonda sicher
    > wieder gutes Geld verdienen, ein Engagement hätte sich für den Staat sicher
    > ausgezahlt. Damit nicht genug, durch Burried Wordline und andere
    > Technologien sowie insgesamt weniger Wettbewerber hätte Qimonda dich Chance
    > gehabt mittelfristig einer der großen Spieler auf dem Markt zu werden. Nur
    > typisch Deutschland sind die Patente nun in die Hände der Konkurrenz
    > gefallen, die nun wieder dick absahnen, während hierzulande ein paar
    > Tausend mehr arbeitslos sind. Ich könnte sowas von kotzen...

    Wie stellte schon Laotse fest? "Hinterher ist alle Welt voll weisheit."

    Waere es so einfach, dann haetten sich potentielle Investoren um Qimonda-Aktien gerissen und die temporaeren Verluste locker in Kauf genommen. Die Boerse ist immer eine Wette in die Zukunft und da hatten wohl alle potentiellen Kaeufer von Qimonda den Eindruck, diese Wette zu verlieren.
    Nun gut, es kam anders, wozu ganz nebenbei die Pleite von Qimonda auch ein wenig beigetragen hat. Ein Konkurrent weniger hat auch etwas mit den hier genannten grossen Gewinnen zu tun.

    Aber wie auch immer, wer es denn alles so genau weiss, kann diese Weisheit doch in eigenen Vorteil umsetzen. Einfach die eigenen Voraussagen in Boerseninvestitionen umsetzen. Wenn halt nicht in Qimonda, das ja nicht allein zu retten ist, dann eben in andere Halbleiterhersteller, die nach der Pleite dann doch profitieren muessen (o.K. sie haben profitiert).

    Grosse Weisheiten, wenn die Entwicklung klar zu sehen ist? Das ist wahrlich kein Kunststueck. Das ist in etwas so kompliziert, wie die Wettervorhersage fuer die naechsten zwei Minuten. Einmal aus dem Fenster schauen ...

  6. Re: Qimonda

    Autor: MBPUser 30.04.10 - 13:01

    Rainer Haessner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    .
    >
    > Wie stellte schon Laotse fest? "Hinterher ist alle Welt voll weisheit."

    Also mir war das vorher schon klar, kannst Du auch im hiesigen Forum unter den damaligen Qimonda-Artikeln nachlesen.

    > Waere es so einfach, dann haetten sich potentielle Investoren um
    > Qimonda-Aktien gerissen und die temporaeren Verluste locker in Kauf
    > genommen.

    Sehr witzig. Hier gings um eine Insolvenz in einer Größenordnung, die von einem einzelnen Investor kaum verhindert werden konnte. Und die Banken, die als Großinvestoren evtl. hätten auftreten können hatten grade genug damit zu tun, die eigene Insolvenz zu verhindern (oder anzumelden).

    Zur gleichen Zeit überlegte die Regierung grade, Opel Milliarden in den Allerwertesten zu blasen, eine marode Firma ohne Zukunftsaussichten, die gerade eben ihr Tafelsilber an die amerikanische Mutter verschenkt hat und in einer Branche tätig ist, die die nächsten 20 Jahre damit verbringen wird, sich gesundzuschrumpfen.

    > Nun gut, es kam anders, wozu ganz nebenbei die Pleite von Qimonda auch ein
    > wenig beigetragen hat. Ein Konkurrent weniger hat auch etwas mit den hier
    > genannten grossen Gewinnen zu tun.

    Das trägt sicher dazu bei - aber ich rede auch nicht von den aktuellen Zahlen, sondern von der Zukunft des Standort Deutschland. Wir brauchen hier Unternehmen in zukunftsorientierten Branchen und die sind hier sehr rar. IT haben wir ja praktische komplett verschlafen. Qimonda war da eine Oase in der Wüste. Nuja, vielleicht können wir uns ja noch ein paar Jahrzehnte über Wasser halten, unsere Kinder werden dann hoffentlich eine Arbeitsgenehmigung in China bekommen...

  7. Re: Qimonda

    Autor: Agamemnon 01.05.10 - 12:15

    CDU-Kritiker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wir mussten Qimonda ja unbedingt sterben lassen, wohingehen wir Banken und
    > Autokonzerne mit Milliarden geholfen haben.

    Ich lese immer "wir", ich habe nichts dazu beigetragen.
    Das Volk wir doch gar nicht gefragt, ist vielleicht auch gut so, weil es total verblödet ist.

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