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Scheint für FB keine schlechte 'Investition' zu sein,
Autor: SvD 13.04.20 - 16:38
... Herrn Zuckerberg am Leben zu erhalten und dafür zu sorgen, dass er jederzeit dort präsent ist, wo man ihn hören will. Er gehört zumindest nicht in die Riege der "Kaesers", die ihren jeweiligen Unternehmen am dienlichsten wären, wenn sie sich irgendwo auf Dauer in einem dunklen Keller verlaufen würden :-)
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Re: Scheint für FB keine schlechte 'Investition' zu sein,
Autor: blackbirdone 13.04.20 - 17:12
Verstehe auch nicht so Recht was das Problem ist. Ihm gehört eines der mächtigsten und größten Firmen dieser Erde. Da kann er bei Milliarden Gewinnen schonmal Privatjet fliegen. Glaub das dürfen wir ihm gönnen.
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Re: Scheint für FB keine schlechte 'Investition' zu sein,
Autor: Faksimile 13.04.20 - 18:42
Komisch. Dachte, das wäre eine Public Company an der Börse notiert. Kann Ihm also garnicht direkt gehören.
Wenn er die Flüge selber bezahlt, darf er das auch. Dafür muss er aber dann aber vorher das eingenommene Geld auch als Einkommen versteuern. Und von dem was dann übtrig ist, darf er die Flüge bezahlen. Wie bei dem normalen abhängig Beschäftigten auch. -
Re: Scheint für FB keine schlechte 'Investition' zu sein,
Autor: Bendix 13.04.20 - 18:51
Faksimile schrieb:
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> Komisch. Dachte, das wäre eine Public Company an der Börse notiert. Kann
> Ihm also garnicht direkt gehören.
>
> Wenn er die Flüge selber bezahlt, darf er das auch. Dafür muss er aber dann
> aber vorher das eingenommene Geld auch als Einkommen versteuern. Und von
> dem was dann übtrig ist, darf er die Flüge bezahlen. Wie bei dem normalen
> abhängig Beschäftigten auch.
Privatjet heißt nicht privater Flug. Wieso sollte er einen dienstlichen Flug selber bezahlen? Du zahlst dein Bahnticket zur geschäftlichen Messe ja auch nicht selber.
Davon abgesehen finde ich deine Vergleiche hinsichtlich der "abhängig Beschäftigten" doch schon sehr deutsch. -
Re: Scheint für FB keine schlechte 'Investition' zu sein,
Autor: HG1991 13.04.20 - 20:03
Bendix schrieb:
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> Davon abgesehen finde ich deine Vergleiche hinsichtlich der "abhängig
> Beschäftigten" doch schon sehr deutsch.
Sorry wenn man dir hier nicht zu Endzeit-Kapitalistisch wie in Good old America drauf ist. -
Re: Scheint für FB keine schlechte 'Investition' zu sein,
Autor: Mandri 13.04.20 - 20:42
Faksimile schrieb:
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> Komisch. Dachte, das wäre eine Public Company an der Börse notiert. Kann
> Ihm also garnicht direkt gehören.
Zu ca. 28% schon. Vgl. den Wikiupedia-Eintrag
>
> Wenn er die Flüge selber bezahlt, darf er das auch. Dafür muss er aber dann
> aber vorher das eingenommene Geld auch als Einkommen versteuern. Und von
> dem was dann übtrig ist, darf er die Flüge bezahlen. Wie bei dem normalen
> abhängig Beschäftigten auch.
Ich fürchte, du hast keine Vorstellung davon, wie das oberhalb des Planschbeckenniveaus läuft.
Aber lebe ruhig weiter in deiner Welt. -
Re: Scheint für FB keine schlechte 'Investition' zu sein,
Autor: Faksimile 13.04.20 - 21:42
Nicht nur Vorstellung.
Nicht jedes Verhalten und jede Handlungsweise ist gerechtfertigt bzw. zulässig. Nur weil es nicht bekannt wird oder ist und daher nicht genauer kontrolliert wird, ist es in Ornung.
Und dazu gehört auch Lobbyismus. -
Re: Scheint für FB keine schlechte 'Investition' zu sein,
Autor: Bendix 13.04.20 - 21:51
HG1991 schrieb:
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> Bendix schrieb:
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> > Davon abgesehen finde ich deine Vergleiche hinsichtlich der "abhängig
> > Beschäftigten" doch schon sehr deutsch.
>
> Sorry wenn man dir hier nicht zu Endzeit-Kapitalistisch wie in Good old
> America drauf ist.
Das hat mit Endzeit-Kapitalismus nichts zu tun.
Deutsch ist es bei dem Lenker eines Milliardenkonzern die Maßstäbe eines einfachen Angestellten anzulegen. -
Re: Scheint für FB keine schlechte 'Investition' zu sein,
Autor: superdachs 14.04.20 - 02:03
Warum sollte man nicht die gleichen Maßstäbe anlegen? Ich würde sogar noch weiter gehen. Jeder mit einem solchen Vermögen hat die Hälfte davon abzugeben und den Rest zu versteuern. Ganz einfach eigentlich. In Zeiten der drohenden Klimakatastrophe hat auch niemand privatjets zu haben. Warum soll sich der Pöbel in bus und Bahn zwängen während solche widerlinge allein in einem Flugzeug durch die Gegend düsen.
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Re: Scheint für FB keine schlechte 'Investition' zu sein,
Autor: Lemo 14.04.20 - 04:48
superdachs schrieb:
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> Warum sollte man nicht die gleichen Maßstäbe anlegen? Ich würde sogar noch
> weiter gehen. Jeder mit einem solchen Vermögen hat die Hälfte davon
> abzugeben und den Rest zu versteuern. Ganz einfach eigentlich.
Und das rechtfertigst du wie genau? Den Erfolg der Firma hat er sich hart erarbeitet und verdient. Er hat aus seiner Idee ein Produkt kreiert, welches die ganze Welt nutzen wollte und nun auch nutzt. Das ist eine extrem außergewöhnliche Leistung, weshalb das Vermögen völlig verdient ist. Zumal Facebook prinzipiell nichts Schlechtes tut.
Und was ist denn ein „solches“ Vermögen? Wo ziehst du die Grenze? Und wieso gibst du nicht die Hälfte deines Vermögens ab, reicht doch wenn wir alle am Existenzminimum leben aber das dann jeder Mensch der Welt auch garantiert hat, oder nicht? Oder siehst du es dann plötzlich anders? Ich ahne Inkonsequenz -
Re: Scheint für FB keine schlechte 'Investition' zu sein,
Autor: Emulex 14.04.20 - 07:33
Mandri schrieb:
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> Faksimile schrieb:
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> > Komisch. Dachte, das wäre eine Public Company an der Börse notiert. Kann
> > Ihm also garnicht direkt gehören.
> Zu ca. 28% schon. Vgl. den Wikiupedia-Eintrag
> >
Soweit ich das in Erinnerung habe, gehören ihm vor allem die meisten Stimmrechts-Aktien.
Ähnlich wie bei Alphabet gibt es da zwei verschiedene, wobei ich nicht sicher bin ob die bei FB überhaupt gehandelt werden oder nur bei Zuckerberg liegen.
Auf Deutsch: Er hält meines Wissens nach wie vor die Stimmrechtsmehrheit. -
Re: Scheint für FB keine schlechte 'Investition' zu sein,
Autor: theFiend 14.04.20 - 08:59
Faksimile schrieb:
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> Nicht nur Vorstellung.
> Nicht jedes Verhalten und jede Handlungsweise ist gerechtfertigt bzw.
> zulässig. Nur weil es nicht bekannt wird oder ist und daher nicht genauer
> kontrolliert wird, ist es in Ornung.
> Und dazu gehört auch Lobbyismus.
Das ist genauso Quark wie der Rest den du hier verbreitest. Lobbyismus ist erstmal Interessensvertretung. Die hast du genauso wie alle anderen, je nach Branche in der du tätig bist, oder Krankheit die du hast, oder hobbys die du hast, mal mehr oder mal weniger.
Was nicht in Ordnung ist, ist die einseitige begünstigung von Interessensgruppen mit viel Geld. An Lobbyismus als solchem ist überhaupt nichts auszusetzen. Er ist sogar elementarer Bestandteil unserer Demokratie...
1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.04.20 08:59 durch theFiend. -
Re: Scheint für FB keine schlechte 'Investition' zu sein,
Autor: flopalistik 14.04.20 - 10:24
Natürliche ist es Endzeit Kapitalismus. Sich selber jährlich 1dollar als Gehalt auszahlen lassen damit man so wenig wie möglich Steuern bezahlt. Steuern auf Dividenden und Aktienverkauf ist weit unter der Lohnsteuer.
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Re: Scheint für FB keine schlechte 'Investition' zu sein,
Autor: mikavolucer 14.04.20 - 11:57
Und wer von euch würde es anders handhaben? Natürlich unter der Voraussetzung, dass ihr Milliardär seid, überall auf der Welt bekannt und Inhaber eines Unternehmens wie Facebook.
mikavolucer.com -
Re: Scheint für FB keine schlechte 'Investition' zu sein,
Autor: googie 15.04.20 - 08:31
superdachs schrieb:
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> Jeder mit einem solchen Vermögen hat die Hälfte davon
> abzugeben und den Rest zu versteuern.
Die Hälfte von was? Nur seine Hälfte oder auch deine? Wenn nur seine, warum nur seine und nicht auch deine? Und was soll er bitte versteuern? Ich nehme mal an, er zahlt seine Steuern. Warum soll er das dann nochmal versteuern?
> In Zeiten der drohenden Klimakatastrophe hat auch niemand privatjets zu haben. Warum soll sich der Pöbel in bus und Bahn zwängen während solche widerlinge allein in einem Flugzeug durch die Gegend düsen.
In Deutschland ist die höchste Form der Anerkennung der Neid.



