Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wirtschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Sechs Standorte: Weihnachtsstreik…
  6. Thema

Keine Auswirkungen? Lächerlich!

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Re: Keine Auswirkungen? Lächerlich!

    Autor: Garius 24.12.16 - 01:02

    Und nur weil ich das Recht zu etwas habe, dürfen meine Taten nicht mehr kritisiert werden? Wenn dein Nachbar nachts laut Musik spielt, hast du das Recht die Polizei zu rufen. Du könntest aber genauso gut deinen Nachbarn darauf ansprechen. Zwei Möglichkeiten zu handeln, also zwei Möglichkeiten von deiner Umwelt wahrgenommen zu werden. Du sagst doch selbst: Wer das mitmacht, wird nichts ändern. Einer der wahren Lektionen, die mir meine ehemalige Chefin beigebracht hat und die ich immer noch beherzige: 'Es gibt immer zwei. Die die es machen und die, die es mit sich machen lassen'.....man hat die vieleicht doof geguckt, als ich ihr zwei Tage später meine Kündigung in die Hand gedrückt hab :D

    Rechte können ausgenutzt werden. Im Falle Amazon würden wohl viele sagen, dass das Recht etwas zu fordern etwas anderes ist, als das Recht jede Forderung erfüllt zu bekommen. Es muss also nicht immer bloße Missgunst sein, warum Menschen mit gleichen Rechten andere als Querolant abstempeln, nur weil diese ihre Rechte wahrnehmen. Gerade im Fall Amazon wird die Forderung der Gewerkschaft von vielen Innen- und Außenstehenden als nicht angemessen betrachtet. Will man hier doch schließlich einen Tarif für eine Berufsgruppe erwirken, die in ihrem Arbeitsalltag nicht unbedingt die dafür erforderliche Tätigkeit ausübt. Interessant ist hierbei auch jedes Jahr zu sehen, wie sich Amazonmitarbeiter zu Wort melden, die der Meinung sind, dass es keinen Bedarf dafür gibt, das Recht auf Arbeitsniederlegung zu nutzen, da sie in ihren Augen angemessen vergünstigt werden.

    Bei Amazon ist es nochmals ein ganz besonderer Fall. Hier ist bei vielen Außenstehenden einfach der "Verständnispool" erschöpft. Die Streiks ziehen sich mittlerweile über Jahre hin. Sie sind das Logistikäquivalent zu den alljährlichen Akkunews. Und frag mal einen Techie, wie der zu Nachrichten über den neuesten Akkudurchbruch reagiert.
    Die Debatte geht nun schon so lang, dass man ver.di zumindest ein gewisses Maß an Inkompetenz darin unterstellen, die Forderungen ihrer Mitglieder durchzusetzen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.12.16 01:07 durch Garius.

  2. Re: Keine Auswirkungen? Lächerlich!

    Autor: ChMu 24.12.16 - 01:20

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was soll daran Unsinn sein? Wenn nur 10% der Gesamtbelegschaft streiken,
    > dann bedeutet das ein Kapazitätsminus von 10%. Ganz primitive Rechnung.
    > Ergo bleiben 10% der Sendungen auf der Strecke.

    10% waere ja massiv, noch verkraftbar bei 120% Belegschaft aber trotzdem. Nun sind aber nur max 1200 Streikende angegeben, einschl. Krankmeldungen. Und das sind die optimistischen Ver.di Angaben. Also etwa 200 Streikende (oder Kranke) pro Standort, 100 (mit Kranken) pro Schicht. Oder weniger als 5%. Pathetic.

  3. Re: Keine Auswirkungen? Lächerlich!

    Autor: AllDayPiano 24.12.16 - 02:38

    @Garius: ich halte deine These für falsch da ja ganz offensichtlich alle davon überzeugt zu sein meinen, dass der Streik keine Auswirkung auf Amazon hat.

    Also kann das gar kein Grund sein.

  4. Re: Keine Auswirkungen? Lächerlich!

    Autor: Garius 24.12.16 - 03:15

    Den Teil hab ich mit Absicht ausgespart, weil es nichts bringt darüber zu spekulieren. Wenn du meine Meinung wissen willst: Ja, ich denke das der Streik sehr wohl Auswirkungen hat. Allerdings sorgen zwei Punkte dafür, dass eine Diskussion darüber sinnlos ist. Erstens kann niemand mit Genauheit sagen, ob eine zu spät erreichte Bestellung den Streik als Ursache dafür hat. Wie Elgareth eben schon anmerkte, gab es auch Bestellungen die nicht pünktlich waren, bevor der Streik überhaupt begonnen hatte. Zweitens: selbst angenommen, der Streik ist größtenteils für die derzeitigen Verspätungen verantwortlich, so scheint die Zahl der Betroffenen offensichtlich gering zu sein. Zumindest hört man kaum jemand darüber meckern, dass zu Streikzeiten die Pakete ständig zu spät ankommen. Und das, obwohl man doch immer sagt, dass die meckernde Minderheit sonst immer so laut ist, dass sie wie die Mehrheit wirken.

    Der Effekt scheint also unter deiner These, eine verschwindend geringe Wirkung zu haben. Man könnte also schon fast sagen, sie sei nicht der Rede wert.

  5. Re: Keine Auswirkungen? Lächerlich!

    Autor: css_profit 24.12.16 - 10:12

    Ist egal. Die Golem.de-Gemeinde (oder die davon die am lautesten hier rumpoltern) sind davon überzeugt dass Amazon ein Gutmensch und Verdi ein Schlechtmensch ist. Und überhaupt Auswirkungen der Streiks bei Amazon kann es bei denen per Naturgesetz nicht geben....

  6. Re: Keine Auswirkungen? Lächerlich!

    Autor: AllDayPiano 24.12.16 - 11:00

    Wenn eine Firma trotz 10% Arbeitsausfall 100% des Pensum erfüllen kann, dann ist die Personaldecke entsprechend 10% zu hoch. Und das kostet enorm viel Geld.

    Jede Aushilfe, die pro Monat 1000 Euro verdient kostet amazon gute 2000 Euro. Selbst wenn es nur 1000 Angestellte im Ausstand sind, so kostet die höhere Personaldecke entsprechend 1000×2000 Euro extra.

    Nach adam Riese sind das halt 2.000.000 Euro PRO MONAT.

    Gutmensch hin, Schlechtmensch her - zu glauben 2 Mio. Pro Monat mehr belasten amazon nicht ist schlichtweg komplett an der Realität vorbei.

  7. Re: Keine Auswirkungen? Lächerlich!

    Autor: ChMu 24.12.16 - 11:47

    Sorry,aber die Kosten entstehenVer.di,nicht Amazon. Streikende werden doch nicht bezahlt? Also gibts auch keine Mehrkosten. Den Streikenden wird auch nur der Lohn ersetzt, die Boni,Ueberstunden und sonstigen Gelder bekommen sie ebenfalls nicht. Also der Streikende VERLIERT, Verd.di VERLIERT, Amazon zaehlt weiter seiner Gewinne.

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Schwarz IT KG, Großbeeren
  2. Sagemcom Fröschl GmbH, Walderbach (zwischen Cham und Regensburg)
  3. DCC Duisburg CityCom GmbH, Duisburg
  4. pdv Financial Software GmbH, Hamburg

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,16€
  2. 4,99€
  3. (-79%) 12,50€
  4. 2,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Smarte Wecker im Test: Unter den Blinden ist der Einäugige König
Smarte Wecker im Test
Unter den Blinden ist der Einäugige König

Einen guten smarten Wecker zu bauen, ist offenbar gar nicht so einfach. Bei Amazons Echo Show 5 und Lenovos Smart Clock fehlen uns viele Basisfunktionen. Dafür ist einer der beiden ein besonders preisgünstiges und leistungsfähiges smartes Display.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Nest Hub im Test Google vermasselt es 1A

Google Maps: Karten brauchen Menschen statt Maschinen
Google Maps
Karten brauchen Menschen statt Maschinen

Wenn Karten nicht mehr von Menschen, sondern allein von Maschinen erstellt werden, erfinden diese U-Bahn-Linien, Hochhäuser im Nationalpark und unmögliche Routen. Ein kurze Liste zu den Grenzen der Automatisierung.
Von Sebastian Grüner

  1. Kartendienst Google bringt AR-Navigation und Reiseinformationen in Maps
  2. Maps Duckduckgo mit Kartendienst von Apple
  3. Google Maps zeigt Bikesharing in Berlin, Hamburg, Wien und Zürich

Google Game Builder ausprobiert: Spieldesign mit Karten statt Quellcode
Google Game Builder ausprobiert
Spieldesign mit Karten statt Quellcode

Bitte Bild wackeln lassen und dann eine Explosion: Solche Befehle als Reaktion auf Ereignisse lassen sich im Game Builder relativ einfach verketten. Der Spieleeditor des Google-Entwicklerteams Area 120 ist nicht nur für Einsteiger gedacht - sondern auch für Profis, etwa für die Erstellung von Prototypen.
Von Peter Steinlechner

  1. Spielebranche Immer weniger wollen Spiele in Deutschland entwickeln
  2. Aus dem Verlag Neue Herausforderungen für Spieler und Entwickler

  1. Spielestreaming: 200 Millionen Stadia-Spieler wären ein Fehlschlag
    Spielestreaming
    200 Millionen Stadia-Spieler wären ein Fehlschlag

    Gamescom 2019 Mit dem Spielestreamingdienst Stadia möchte Google in den Massenmarkt - und mehr Spieler erreichen als andere Plattformen.

  2. Kolyma 2: Frühere Deliveroo-Fahrer gründen eigenes Kollektiv
    Kolyma 2
    Frühere Deliveroo-Fahrer gründen eigenes Kollektiv

    Noch sind es erst drei, aber es gibt viele Interessenten: Ein eigener Lieferdienst soll Würde, Arbeiterrechte und Geld für Fahrer bringen, anders als bei Deliveroo. Dort wurde ein Fahrer nach einem Unfall im Krankenhaus angerufen und nach dem Verbleib der Burger gefragt.

  3. Germany Next: Telefónica schließt Internet-of-Things-Tochter
    Germany Next
    Telefónica schließt Internet-of-Things-Tochter

    Telefónica schließt Germany Next, sein Tochterunternehmen für Advanced Data Analytics und Internet of Things. Beschäftigte befürchten einen weiteren Stellenabbau.


  1. 19:42

  2. 18:31

  3. 17:49

  4. 16:42

  5. 16:05

  6. 15:39

  7. 15:19

  8. 15:00