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Auslastungsproblem?

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  1. Auslastungsproblem?

    Autor: lemmer 08.06.20 - 12:13

    "Ich selbst verfüge über eine Auslastung von 100 Prozent, liege bei 40 abrechenbaren Stunden in der Woche.
    Kundenakquise, das Erstellen von Videos und Blogbeiträgen und die Weiterbildung kommen noch hinzu. "

    also 130% auslastung? oder wie?

  2. Re: Auslastungsproblem?

    Autor: McAngel 08.06.20 - 12:33

    Im Schnitt eher 10-12 Stunden.

    Gegenüber einem "normalen" Job, kannst du so arbeiten, wie du möchtest. Bist nur dir selber gegenüber verantwortlich.
    Die Qualität deiner Lebenszeit ist in der Selbständigkeit wesentlich höher. Auch wenn du zeitlich mehr "arbeitest".

    Seit meiner Selbstständigkeit, arbeite ich nicht mehr. Ich gehe meiner Berufung nach.

  3. Re: Auslastungsproblem?

    Autor: sigii 08.06.20 - 12:49

    Ja absoluter bloedsinn!

    Wenn ich 40h in der Woche abrechne, hab ich mehr als 100% Auslastung.

    Da fehlt Weiterbildung, Bueroarbeit & Kundenaquise.

  4. Re: Auslastungsproblem?

    Autor: sigii 08.06.20 - 12:50

    Ich hab meine Zeit & Energie in meine Karriere gesteckt.

    Ich mag meinen Job gerne. Hab viele Freiheiten, super sicheren Arbeitsplatz, wenig Stress.

    Wenn ich morgen 20h oder 30h arbeiten moechte, koennte ich das auch.

  5. Re: Auslastungsproblem?

    Autor: ko3nig 08.06.20 - 12:56

    sigii schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich hab meine Zeit & Energie in meine Karriere gesteckt.
    >
    > Ich mag meinen Job gerne. Hab viele Freiheiten, super sicheren
    > Arbeitsplatz, wenig Stress.
    >
    > Wenn ich morgen 20h oder 30h arbeiten moechte, koennte ich das auch.

    Von 30h an einem Tag rate ich persönlich eher ab.

  6. Re: Auslastungsproblem?

    Autor: SoD 08.06.20 - 13:24

    sigii schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja absoluter bloedsinn!
    >
    > Wenn ich 40h in der Woche abrechne, hab ich mehr als 100% Auslastung.
    >
    > Da fehlt Weiterbildung, Bueroarbeit & Kundenaquise.

    Die Weiterbildung kommt bei vielen Angestellten Entwicklern aber auch On-Top, sonst gibt es keine und dann sieht es mit dem Jobwechsel eher düster aus.
    Und nur 40h hatte ich als Angestellter auch sehr lange nicht mehr, mal sind ein paar Überstunden mit dem Gehalt abgegolten, mal ist es Vertrauensarbeitszeit die eigentlich nur zulässt, dass man mehr arbeitet.
    Ein Paradies ist eben weder das Angestelltendasein noch das Leben als Freelancer.

  7. Re: Auslastungsproblem?

    Autor: twothe 08.06.20 - 13:27

    SoD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Paradies ist eben weder das Angestelltendasein noch das Leben als Freelancer.

    Warum eigentlich?

  8. Re: Auslastungsproblem?

    Autor: SoD 08.06.20 - 13:30

    twothe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > SoD schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ein Paradies ist eben weder das Angestelltendasein noch das Leben als
    > Freelancer.
    >
    > Warum eigentlich?

    Um das ein bisschen zu relativieren, es gibt durchaus auch gute Arbeitgeber, die ein brauchbares Weiterbildungsangebot haben. Ich hatte das Glück in meiner IT Karriere allerdings nicht und das über mehrere Firmen hinweg.

  9. Re: Auslastungsproblem?

    Autor: TeK 08.06.20 - 13:32

    McAngel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Seit meiner Selbstständigkeit, arbeite ich nicht mehr. Ich gehe meiner
    > Berufung nach.

    Genau das ist der wesentliche Punkt. Man kann arbeiten, wenn Arbeit da ist. Und ab einem bestimmten Punkt hat man dann die Wahlfreiheit auch mal sagen zu können, dass man heute eben mal was anderes macht. Alles ein Frage der Eigenorganisation und des Selbstschutzes.

  10. Re: Auslastungsproblem?

    Autor: 7of9 08.06.20 - 13:36

    SoD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Paradies ist eben weder das Angestelltendasein noch das Leben als
    > Freelancer.


    Doch ist es, wenn man mal über den deutschen Wohlstands-Tellerrand schaut.
    Die Menschen in Afghanistan, Mali, und co. müssen den ganzen Tag arbeiten, haben kein festes Dach über den Kopf und müssen teilweise Kilometer lange Wege zurücklegen um überhaupt an frisches Wasser zu kommen..... und hier wird sich aufgeregt, wenn man mal eine 1h länger arbeiten muss.....

    #USA #Frau
    „I pledge allegiance to the flag of the United States of America, and to the republic for which it stands, one Nation under God, indivisible, with liberty and justice for all.“

  11. Re: Auslastungsproblem?

    Autor: TeK 08.06.20 - 13:37

    lemmer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Ich selbst verfüge über eine Auslastung von 100 Prozent, liege bei 40
    > abrechenbaren Stunden in der Woche.

    Dann verdient man aber nicht schlecht. Das wären bei mir dann im Monat ein Erlös von knapp 9.400 ¤ (edit: netto). Da ist so manche Luft für mehr eigene Luft. Denn mit 40 Stunden / Woche Arbeit + der eigenen administrativen Aufgaben + normales Leben, da kann man jetzt schon einen Termin entweder beim Kardiologen oder dem Psychiater buchen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.06.20 13:42 durch TeK.

  12. Re: Auslastungsproblem?

    Autor: twothe 08.06.20 - 13:39

    TeK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > da kann man jetzt schon einen Termin entweder beim Kardiologen oder dem Psychater buchen.

    Ja, den Fehler hab ich Anfangs auch gemacht. Zum Glück hat mich der Umstand mit 32 bereits haarscharf an einem Hirnschlag vorbei geschrammt zu sein dann so weit von der Idee kuriert, dass ich jetzt primär auf meine Gesundheit achte und nur sekundär auf meine Arbeitsleistung.

    Mal über 40h die Woche geht, aber immer, das können nur wenige.

  13. Re: Auslastungsproblem?

    Autor: ibsi 08.06.20 - 13:54

    So ein dummes Argument hab ich von Dir aber selten gelesen.

    Es gibt immer jemandem dem es schlechter geht, das kann also kein Argument sein. Sonst darf sich niemand beschweren der kein Sklave ist (gibt es offiziell irgendwo noch Sklaven?).

  14. Re: Auslastungsproblem?

    Autor: 7of9 08.06.20 - 13:59

    ibsi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So ein dummes Argument hab ich von Dir aber selten gelesen.

    Also sind dir die Menschen scheiß egal?

    > (gibt es
    > offiziell irgendwo noch Sklaven?).

    Ja in China in den Fabriken. Dort arbeiten auch noch Kinder.

    #USA #Frau
    „I pledge allegiance to the flag of the United States of America, and to the republic for which it stands, one Nation under God, indivisible, with liberty and justice for all.“

  15. Re: Auslastungsproblem?

    Autor: twothe 08.06.20 - 14:05

    7of9 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also sind dir die Menschen scheiß egal?

    Es ist nicht meine Aufgabe die Probleme aller Menschen dieser Welt zu lösen. Wenn du das machen möchtest werde ich dir dafür gerne 2 Daumen hoch geben, aber zu erwarten das es andere tun ist Arroganz.

  16. Re: Auslastungsproblem?

    Autor: 7of9 08.06.20 - 14:11

    twothe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 7of9 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Also sind dir die Menschen scheiß egal?
    >
    > Es ist nicht meine Aufgabe die Probleme aller Menschen dieser Welt zu
    > lösen. Wenn du das machen möchtest werde ich dir dafür gerne 2 Daumen hoch
    > geben, aber zu erwarten das es andere tun ist Arroganz.

    Ich erwarte nicht, dass du die Welt rettest. Ich finde es aber nicht ok wenn man sich über eine 40h Woche aufregt.

    #USA #Frau
    „I pledge allegiance to the flag of the United States of America, and to the republic for which it stands, one Nation under God, indivisible, with liberty and justice for all.“

  17. Re: Auslastungsproblem?

    Autor: ibsi 08.06.20 - 15:04

    7of9 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ibsi schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > So ein dummes Argument hab ich von Dir aber selten gelesen.
    >
    > Also sind dir die Menschen scheiß egal?
    Was haben die Menschen irgendwo auf der Welt davon wenn ich > 40h arbeite? Besonders wenn sie weder Wasser noch sonst was haben? Denen ist es ganz egal was ich mache und so lange ich nicht aktiv zu den Menschen hin fahre und helfe, wird denen das auch egal sein und nichts ändern.

    Nervt Dich gar nichts? Regst Du Dich NIE über etwas auf? Wenn doch, wieso? Es gibt da jemanden dem es schlechter geht.

    Wie gesagt, schlechtes Argument.

  18. Re: Auslastungsproblem?

    Autor: theFiend 08.06.20 - 15:04

    TeK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > McAngel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Seit meiner Selbstständigkeit, arbeite ich nicht mehr. Ich gehe meiner
    > > Berufung nach.
    >
    > Genau das ist der wesentliche Punkt. Man kann arbeiten, wenn Arbeit da ist.
    > Und ab einem bestimmten Punkt hat man dann die Wahlfreiheit auch mal sagen
    > zu können, dass man heute eben mal was anderes macht. Alles ein Frage der
    > Eigenorganisation und des Selbstschutzes.

    Der Witz ist, man muss auch wesentlich weniger Arbeiten als ein Angestellter, um das gleiche Pensum zu schaffen. Schon allein das Wegfallen von nutzlosen und ermüdeten Meetings spart gefühlte 10h die Woche, administrativer Quark ebenso, das ausfüllen irgendwelcher Formulare, einhalten ominöser Regeln und der ganze andere Quatsch der sich in Firmenstrukturen so aufbaut.

    In manchen Firmen haste immer das gefühlt, da wird 1/4 der Zeit produktiv gearbeitet, und in der restlichen Zeit beschäftigt man sich gegenseitig...

  19. Re: Auslastungsproblem?

    Autor: 7of9 08.06.20 - 15:15

    ibsi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was haben die Menschen irgendwo auf der Welt davon wenn ich > 40h arbeite?
    > Besonders wenn sie weder Wasser noch sonst was haben? Denen ist es ganz
    > egal was ich mache und so lange ich nicht aktiv zu den Menschen hin fahre
    > und helfe, wird denen das auch egal sein und nichts ändern.
    >
    > Nervt Dich gar nichts? Regst Du Dich NIE über etwas auf? Wenn doch, wieso?
    > Es gibt da jemanden dem es schlechter geht.
    >
    > Wie gesagt, schlechtes Argument.


    Natürlich rege ich mich auch mal auf. Ich verlange auch nicht, dass ihr jetzt die Weltenretter spielen sollt. Aber die Verhältnismäßigkeit macht mich halt mad. Das kann man wohl nur nachvollziehen, wenn man die Umstände vor Ort mal gesehen hat...

    #USA #Frau
    „I pledge allegiance to the flag of the United States of America, and to the republic for which it stands, one Nation under God, indivisible, with liberty and justice for all.“

  20. Re: Auslastungsproblem?

    Autor: gaym0r 08.06.20 - 15:44

    7of9 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ibsi schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Was haben die Menschen irgendwo auf der Welt davon wenn ich > 40h
    > arbeite?
    > > Besonders wenn sie weder Wasser noch sonst was haben? Denen ist es ganz
    > > egal was ich mache und so lange ich nicht aktiv zu den Menschen hin
    > fahre
    > > und helfe, wird denen das auch egal sein und nichts ändern.
    > >
    > > Nervt Dich gar nichts? Regst Du Dich NIE über etwas auf? Wenn doch,
    > wieso?
    > > Es gibt da jemanden dem es schlechter geht.
    > >
    > > Wie gesagt, schlechtes Argument.
    >
    > Natürlich rege ich mich auch mal auf.

    Wie kannst du es wagen dich aufzuregen? In Somalia werden Menschen von Piraten bedroht und du regst dich auf?

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